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Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen

Título: Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen

Tesis (Bachelor) , 2011 , 83 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Doreen Zoch (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

Mobbingtäter suchen keine Gegner, sondern Mobbingopfer.1 Dies ist keine neue
Erkenntnis, dennoch stecken die Präventionsmaßnahmen für Mobbing in den
meisten Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Von den meisten
Personalverantwortlichen wird Mobbing noch unterschätzt, aber Mobbing in
Unternehmen ist ein ernst zu nehmendes Problem geworden. Fast jeder ist schon
mal mit Mobbing in Berührung gekommen, sei es selbst als Opfer, als Beobachter
oder gar als Täter von Mobbingattacken. In der heutigen Zeit hat das Mobbing
eine neue Dimensionen erreicht. Inzwischen ist durch die Verbreitung im Internet
Mobbing allgegenwärtig. Hier spricht man vom Cybermobbing.
Mobbing hat viele negative Begleiterscheinungen. Neben den psychischen und
körperlichen Auswirkungen auf die Mobbingbetroffenen, ist der wirtschaftliche
Schaden und die Personalfluktuation zu benennen. Sinnvolle Maßnahmen zur
Vermeidung bzw. Eindämmung von Mobbing macht also mehrfach Sinn.
Mobbing kann in vielen unterschiedlichen Formen auftreten, doch nie ist
Mobbing wünschenswert. Aus diesem Grund widmet sich diese Bachelor-Thesis
der zentralen Fragestellung:
Welche Erfolgsfaktoren gibt es bei der Konfliktbewältigung und Prävention von
Mobbing innerhalb von Unternehmen?
Neben den erarbeiteten Erfolgsfaktoren soll diese Abschlussarbeit dazu beitragen,
Mobbinghandlungen in den heutigen Unternehmen zu verhindern oder zumindest
zu verringern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Vorgehensweise

1.2 Begriffserklärung

1.2.1 Mobbing

1.2.2 Konflikt

1.2.3 Bossing

1.2.4 Bullying

1.2.5 Ijime

1.2.6 Stalking

1.2.7 Staffing

1.2.8 Harassment

2 Zahlen und Fakten

2.1 Mobbingsignale

2.2 Mobbingverlauf

2.2.1 Ursache

2.2.2 Häufigkeiten von Mobbing

2.2.3 Phasen von Mobbing

2.3 Auftreten von Mobbinghandlungen

2.3.1 Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen

2.3.2 Angriffe auf die sozialen Beziehungen

2.3.3 Angriffe auf das soziale Ansehen

2.3.4 Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation

2.3.5 Angriffe auf die Gesundheit

2.3.6 Sexuelle Belästigung

2.4 Rollen im Mobbingprozess

2.4.1 Opferrolle

2.4.2 Täterrolle

2.4.3 Konsequenzen und Gefahren

2.5 Folgen von Mobbing

2.5.1 Gesundheitliche/ Soziale Folgen

2.5.2 Betriebs- und volkswirtschaftliche Folgen

3 Präventionsmöglichkeiten von Mobbing

3.1 Individuelle Prävention

3.2 Prävention durch Abwarten und Erdulden

3.3 Prävention durch "Nein" sagen

3.4 Prävention durch einen Gegenangriff

3.5 Gesellschaftliche Prävention

3.6 Prävention aus Arbeitgebersicht

3.7 Prävention durch Konfliktfähigkeitstraining

3.8 Prävention durch Konfliktmanagement

4 Erfolgsfaktoren gegen Mobbing

4.1 Erfolgsfaktor Kommunikation

4.2 Erfolgsfaktor Arbeitsbelastung

4.3 Erfolgsfaktor externer Mobbingberater

4.4 Erfolgsfaktor durch Exit- Interviews

4.5 Juristische Möglichkeiten sich zu wehren

5 Das moderne Mobbing/ Cybermobbing

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht, welche Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen existieren. Das primäre Ziel ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dazu beitragen, Mobbinghandlungen in heutigen Unternehmen effektiv zu verhindern oder zumindest signifikant zu verringern.

  • Analyse der Definitionen und Erscheinungsformen von Mobbing
  • Erarbeitung der Ursachen und des Verlaufs von Mobbingprozessen
  • Untersuchung betriebswirtschaftlicher und gesundheitlicher Folgen
  • Präventionsstrategien aus Arbeitgebersicht und für den Einzelnen
  • Herausarbeitung zentraler Erfolgsfaktoren wie Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Betrachtung des aktuellen Phänomens Cybermobbing

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Mobbing

Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Definitionen von Mobbing, eine allgemeine Definition, die von Beratungsstellen und in der politischen Diskussion verwendet wird, und eine juristische Definition, auf die man sich vor Gericht berufen kann.

Im Allgemeinen versteht man unter Mobbing, über jemanden lärmend herfallen, jemanden anpöbeln, angreifen oder attackieren. Mobbing kommt aus dem englischen und wird abgeleitet von dem Verb to mop. To mop somebody kann folglich übersetzt werden mit jemanden von ihren/seinem Arbeitsplatz weg ekeln, solange angreifen, bis die betroffenen Personen freiwillig gehen oder gekündigt werden können.

Der Ursprung des Wortes liegt im Lateinischen „mobile vulgus“ übersetzt bedeutet dies, aufgewiegelte Volksmenge, aber auch Pöbel und Gesindel. Ins Deutsche eingeführt wurde der Begriff in den fünfziger Jahren von Konrad Lorenz, dem österreichischen Verhaltensforscher. Er hat das Angriffsverhalten einer Tiergruppe gegen einzelne Eindringlinge zum Schutz der Gruppe Mobbing genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz von Mobbing als ernsthaftes Problem in Unternehmen und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Erfolgsfaktoren und Prävention.

2 Zahlen und Fakten: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme zu Mobbing in Deutschland, beleuchtet Mobbingsignale, den typischen Mobbingverlauf sowie die unterschiedlichen Rollen und schwerwiegenden Konsequenzen für Betroffene und Unternehmen.

3 Präventionsmöglichkeiten von Mobbing: Der Abschnitt stellt verschiedene Strategien zur Vermeidung von Mobbing vor, angefangen bei individuellen Verhaltensweisen bis hin zu systematischen präventiven Maßnahmen aus der Sicht des Arbeitgebers.

4 Erfolgsfaktoren gegen Mobbing: Hier werden konkrete Faktoren wie offene Kommunikation, Arbeitsbelastung, der Einsatz externer Berater und Exit-Interviews sowie rechtliche Möglichkeiten analysiert, um Mobbing entgegenzuwirken.

5 Das moderne Mobbing/ Cybermobbing: Dieses Kapitel befasst sich mit der neuen Dimension des Cybermobbings, seinen Besonderheiten durch elektronische Kommunikationsmittel und den damit verbundenen Herausforderungen.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei die zentrale Bedeutung der Personalführungskompetenz und eines funktionierenden Konfliktmanagements hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Mobbing, Cybermobbing, Konfliktmanagement, Prävention, Personalführung, Arbeitsklima, Psychoterror, Eskalationsdynamik, Gesundheitsschutz, Arbeitsrecht, Kommunikation, Betriebsfrieden, Personalfluktuation, Konfliktfähigkeitstraining, Mobbingopfer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Problematik von Mobbing in Unternehmen, insbesondere mit der Identifizierung von Erfolgsfaktoren zur Bewältigung und Prävention dieser destruktiven Verhaltensweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Abgrenzung von Mobbingformen, die Ursachenforschung, der Verlauf von Mobbingprozessen, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sowie Strategien zur Prävention und Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, konkrete Ansätze und Erfolgsfaktoren zu benennen, die Unternehmen dabei helfen können, Mobbing zu verhindern oder bei akutem Auftreten konstruktiv zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender Studien sowie arbeitspsychologischer Modelle, um eine umfassende theoretische Grundlage für die Erfolgsfaktoren zu schaffen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Dynamiken von Mobbing, die Rollenverteilung (Täter/Opfer), die Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen und die Rentabilität der Unternehmen sowie spezifische Präventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Mobbing, Cybermobbing, Konfliktmanagement, Prävention, Personalführung, Psychoterror und Betriebsfrieden.

Welche Rolle spielt Cybermobbing in der Arbeit?

Cybermobbing wird als moderne, digitale Form des Mobbings behandelt, die durch Anonymität und die Verbreitung via Internet oder Handy besondere neue Herausforderungen für Betroffene und Arbeitgeber darstellt.

Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Mobbingopfer laut Arbeit?

Die Arbeit verweist auf Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, das Beschwerderecht und die Möglichkeit, bei schwerwiegenden Fällen juristisch gegen Mobbingtäter oder Arbeitgeber vorzugehen, sofern eine Beweispflicht erfüllt werden kann.

Final del extracto de 83 páginas  - subir

Detalles

Título
Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen
Universidad
University of Cooperative Education
Calificación
2,0
Autor
Doreen Zoch (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
83
No. de catálogo
V177019
ISBN (Ebook)
9783640987092
ISBN (Libro)
9783640987023
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mobbing Konfliktbewältigung Prävention von Mobbing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Doreen Zoch (Autor), 2011, Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177019
Leer eBook
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