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Der Berufsanfänger und der Arbeitsmarkt in Deutschland

Was passt zusammen? Was nicht?

Título: Der Berufsanfänger und der Arbeitsmarkt in Deutschland

Libro Especializado , 2011 , 39 Páginas

Autor:in: Herbert Dr. Vögele (Autor)

Economía política - Economía laboral
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und wollen nur die Besten auswöhlen. Das wird in den kommenden Jahren so nicht mehr möglich sein, weil immer weniger junge Menschen nachkommen. Wenn junge Menschen die so genannten MINT-Fächer, nämlich Mathematik,Informatik, Naturwissenschaften oder Technik studiert haben, stehen Berufsstarter auf der Sonnenseite in der Arbeitswelt. Auch junge Menschen mit technischer Ausbildung im Handwerk gehören zu den Gewinnern im Arbeitsmarkt. Wenn jedoch das gelernte Fach nicht so gefragt ist, wie Absolventen In Germanistik, Architektur, Geschichte ectc.,dann steht ein schwieriger Berufseinstieg bevor. Genauso ergeht es gering Qualifizierten mit einem Hauptschulabschluss oder abgebrochener Lehre. Ein Beschäftigungsverhältnis nach dem anderen muss hingenommen werden, das unter die Rubrik fällt: atypische Beschäftigung, wie Befristung, Leiharbeit, Mehrfachbeschäftigung, Niedriglöhne.
Die Ratschläge, die hier den jungen Menschen gegeben werden, sollen ihn bestärken und sicherer machen, ein Normalarbeitsverhältnis mit erweitertem Kündigungsschutz zu bekommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Ein Blick über die Grenzen

Und wie sieht es in Deutschland aus?

Wer gewinnt im Arbeitsmarkt? Was passt zusammen?

Wer ist auf der Verliererseite? Was passt nicht zusammen?

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist gespaltet

Wodurch kommt es zu einer Art Zweiklassengesellschaft von Arbeitnehmern in den Betrieben?

Wie wirkt sich ein gespalteter Arbeitsmarkt auf die Art der Entlohnung aus?

Praktikum:

Befristete Beschäftigung:

Leiharbeit:

Niedriglohnbeschäftigung:

Mehrfachbeschäftigung:

Vollarbeitszeitstellen im Rückwärtsgang:

Was kann der Berufsanfänger tun, um einen Stammarbeitsplatz zu bekommen, die Arbeitsplatz-Risiken zu reduzieren?

Praktikum: Was ist zu beachten?

Befristete Beschäftigung: Chancen wahrnehmen

Leiharbeit: ein schmaler Steg, aber besser als keine Arbeit

Niedriglohnbeschäftigung: viel Arbeit beim Aufstiegsprogramm

Mehrfachbeschäftigung: Zweitjob mit Bedacht/Wechselprogramm

Und wie soll sich der Berufsanfänger bei außergewöhnlichen Vorfällen im Unternehmen verhalten?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation von Berufsanfängern auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund eines zunehmend gespaltenen Arbeitsmarktes, der durch Globalisierung und strukturelle Veränderungen geprägt ist. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, ob auch in Deutschland eine "verlorene Generation" existiert und wie Berufseinsteiger ihre Chancen auf einen sicheren Stammarbeitsplatz trotz prekärer Rahmenbedingungen optimieren können.

  • Analyse der Zweiklassengesellschaft zwischen Stamm- und Randbelegschaft
  • Einfluss von Globalisierung und strukturellem Wandel auf die Lohnentwicklung
  • Evaluation atypischer Beschäftigungsformen wie Praktika, Leiharbeit und Minijobs
  • Handlungsempfehlungen für Berufsanfänger zum Risikomanagement der eigenen Karriere
  • Bedeutung von MINT-Berufen und technischer Ausbildung als Stabilitätsanker

Auszug aus dem Buch

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist gespaltet

So kann eine erste konkrete Antwort auf die Frage gegeben werden, ob es in Deutschland wie in Spanien und auch in Italien eine verlorenen Generation gibt: das trifft so in Deutschland nicht zu. Für einen Teil der heutigen jungen Generation besteht aber schon die Gefahr von Perspektivlosigkeit, wenn diese jungen Menschen aus ihrer Situation nicht herausgeholt werden. Der Arbeitsmarkt ist gespaltet. Wir haben heute schon eine Art Zweiklassengesellschaft unter den Hochschulabgängern, je nach Studienrichtung. Die einen bekommen bereits ein Jobangebot, wenn sie noch in der Ausbildung sind. Die anderen machen ein Praktikum nach dem anderen, oft ohne oder nur mit geringfügiger Bezahlung und ein fester Job ist kaum in Sicht.

Jugendliche mit Abitur und einer abgeschlossenen Berufsausbildung bekommen relativ schnell einen zufrieden stellenden Job, wenn das Berufsbild gefragt ist. Ansonsten gibt es auch Warteschleifen mit Übergangsjobs und schwierigen Einstiegsbarrieren. Gering Qualifizierte ohne weiterführenden Schulabschluss und ohne abgeschlossene Lehre stehen eigentlich nur dann ein bisschen auf der Sonnenseite in der Arbeitswelt, wenn Aufschwungzeiten angesagt sind, gute Konjunktur mit größeren Wachstumsraten vorhanden ist. Dann werden sie für mehr oder wenig gleichförmige Arbeitsvorgänge gebraucht. Und auch wieder entlassen, wenn die Hochkonjunktur sich dem Ende nähert.

Zusammenfassung der Kapitel

Ein Blick über die Grenzen: Der Autor beleuchtet die prekäre Lage junger Menschen in südeuropäischen Ländern wie Spanien und Italien, wo eine "verlorene Generation" aufgrund hoher Arbeitslosigkeit entsteht.

Und wie sieht es in Deutschland aus?: Hier wird die Entwicklung der Arbeitslosenquote sowie der atypischen Beschäftigung unter 15- bis 24-Jährigen seit dem Jahr 2000 kritisch hinterfragt.

Wer gewinnt im Arbeitsmarkt? Was passt zusammen?: Dieses Kapitel identifiziert MINT-Berufe und das Handwerk als Zukunftsfelder, die aufgrund von Fachkräftemangel Gewinnerpotenzial bieten.

Wer ist auf der Verliererseite? Was passt nicht zusammen?: Hier werden Berufssparten mit geringen Zukunftsperspektiven beleuchtet, insbesondere für Geisteswissenschaftler und gering Qualifizierte.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist gespaltet: Das Kapitel konstatiert die Herausbildung einer Zweiklassengesellschaft und die Notwendigkeit aktiver Bildungsprogramme für gefährdete Gruppen.

Wodurch kommt es zu einer Art Zweiklassengesellschaft von Arbeitnehmern in den Betrieben?: Der Autor analysiert die Auswirkungen der Globalisierung und Restrukturierung auf die Lohnentwicklung und Beschäftigungssicherheit.

Wie wirkt sich ein gespalteter Arbeitsmarkt auf die Art der Entlohnung aus?: Eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen prekären Entlohnungsformen, unterteilt in Praktika, Befristete Beschäftigung, Leiharbeit, Niedriglohnbeschäftigung, Mehrfachbeschäftigung und Vollarbeitszeitstellen.

Was kann der Berufsanfänger tun, um einen Stammarbeitsplatz zu bekommen, die Arbeitsplatz-Risiken zu reduzieren?: Strategische Ratschläge zur Karriereplanung und zum Umgang mit verschiedenen atypischen Arbeitsverhältnissen.

Und wie soll sich der Berufsanfänger bei außergewöhnlichen Vorfällen im Unternehmen verhalten?: Handlungsempfehlungen bei strukturellen Veränderungen wie Fusionen oder Übernahmen sowie zur persönlichen Weiterentwicklung durch Networking.

Schlüsselwörter

Arbeitsmarkt, Berufsanfänger, Zweiklassengesellschaft, MINT-Berufe, Prekäre Beschäftigung, Globalisierung, Fachkräftemangel, Leiharbeit, Niedriglohn, Karriereplanung, Stammbelegschaft, Wirtschaftskrise, Strukturwandel, Personalpolitik, Sozialkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gegenwärtige Situation von Berufsanfängern auf dem deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere unter dem Aspekt, ob eine gespaltene Erwerbswelt existiert und wie sich diese auf junge Menschen auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen, dem Phänomen des Fachkräftemangels in bestimmten Sektoren sowie der langfristigen Karriereplanung unter prekären Bedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wissenslücken von Berufseinsteigern über die Rahmenbedingungen der modernen Wirtschaft zu schließen und Strategien zur Reduzierung individueller Arbeitsplatzrisiken aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die statistische Daten von Bundesbehörden (z.B. Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt) und Forschungsinstituten (z.B. DIW, Hans-Böckler-Stiftung) nutzt, um Trends der Arbeitsmarktentwicklung zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung von Arbeitsmarktsegmenten, dem Einfluss der Globalisierung auf Unternehmensstrukturen und den spezifischen Herausforderungen durch Praktika, Leiharbeit und Mehrfachbeschäftigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen die Zweiklassengesellschaft, prekäre Beschäftigung, MINT-Berufe, Karriereplanung und das Arbeitsplatz-Risiko.

Inwiefern beeinflusst der MINT-Bereich die Chancen von Berufsanfängern?

Der MINT-Bereich bietet aufgrund eines hohen Fachkräftebedarfs derzeit exzellente Perspektiven und gilt als Stabilitätsfaktor, der Berufsanfängern oft einen direkten Einstieg in unbefristete Arbeitsverhältnisse ermöglicht.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Leiharbeit?

Obwohl sie als "schmaler Steg" betrachtet wird, bewertet der Autor Leiharbeit als ein Instrument, das unter Umständen als Brücke in den ersten Arbeitsmarkt dienen kann, sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen und Geschäftspraktiken der Anbieter kritisch hinterfragt werden.

Warum wird von einer "Zweiklassengesellschaft" im deutschen Arbeitsmarkt gesprochen?

Der Begriff beschreibt die zunehmende Spaltung zwischen einer geschützten Stammbelegschaft mit sicheren Normalarbeitsverhältnissen und einer Randbelegschaft, die in prekären, befristeten oder unterbezahlten Verhältnissen arbeitet.

Final del extracto de 39 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Berufsanfänger und der Arbeitsmarkt in Deutschland
Subtítulo
Was passt zusammen? Was nicht?
Autor
Herbert Dr. Vögele (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
39
No. de catálogo
V177205
ISBN (Ebook)
9783640987726
ISBN (Libro)
9783640987931
Idioma
Alemán
Etiqueta
Berufsanfänger
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Herbert Dr. Vögele (Autor), 2011, Der Berufsanfänger und der Arbeitsmarkt in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177205
Leer eBook
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