Die Benutzung von privaten Smartphones am Arbeitsplatz wird immer bedenklicher - zum Einem auf Grund von Sicherheitsaspekten und zum Anderen wegen dem nicht unerhablichen Faktor der Ressourcenverschwendung.
Bei einer Firma mit ca. 6.000 Mitarbeitern könnte man jährlich ca. 7.500.000 Euro einsparen.
Inhaltsverzeichnis
Grundsätzlich
Der Autor
Copyright
34.359.738.368 Bytes
Ressourcenverschwendung
Berechnungsbeispiel
Sicherheit und Geheimhaltung
Gesetzliche Bestimmungen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Risiken und wirtschaftlichen Auswirkungen der privaten Nutzung von Smartphones am Arbeitsplatz durch Mitarbeiter. Ziel ist es, Führungskräften aufzuzeigen, dass die unkontrollierte Verwendung dieser Geräte nicht nur zu massiven Produktivitätsverlusten durch Ressourcenverschwendung führt, sondern auch erhebliche Sicherheits- und Geheimhaltungsrisiken für Unternehmen birgt.
- Wirtschaftliche Folgen durch Ressourcenverschwendung und Produktivitätsverlust.
- Sicherheitsrelevante Risiken durch unkontrollierte Fotografie und Datenspeicherung.
- Die Rolle von Apps und Online-Diensten bei der Ablenkung am Arbeitsplatz.
- Datenschutz und die Gefahren der Synchronisation mit privaten Konten.
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume für Arbeitgeber.
Auszug aus dem Buch
Ressourcenverschwendung
Bei der Bandbreite an Ablenkungsmöglichkeiten welche ein Smartphone bietet, ist es nicht verwunderlich, dass Mitarbeiter sich einen nicht unerheblichen Teil des Tages damit beschäftigen. Führungskräfte wären sicherlich überrascht zu sehen wie oft sich ihre Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit im Internet bzw. sogar in Facebook, Lokalisten, Linked-In oder Xing aufhalten. Es ist beispielsweise nicht unüblich, dass manche Mitarbeiter soweit gehen und Einträge - sogar Fotos - zum Beispiel in Facebook während ihrer Arbeitszeit hinterlassen.
Solche Sachverhalte sind noch dazu leicht verfolgbar, zum Einen weil jeder Eintrag mit Datum und Uhrzeit für jedermann ersichtlich gespeichert wird und zum Anderen, sofern die Führungskraft selbst auch bei Facebook angemeldet ist, dies zum Beispiel abends nach der Arbeit sieht. Wer einen Eintrag bei Facebook erstellt möchte natürlich auch sehen ob jemand darauf geantwortet bzw. mit einem „Daumen nach oben“ reagiert hat. Das wiederum heißt, dass der Mitarbeiter sich für gewöhnlich nicht nur einmal am Tag bei Facebook anmeldet.
Man hat nicht immer jede Emailadresse von Freunden und Bekannten parat. Ist man jedoch bei Facebook und Konsorten angemeldet, dann braucht man diese Daten auch nicht. Man kann den gewünschten Personen auch über die eingebaute Nachrichtenfunktionalität Nachrichten hinterlassen und Anhänge zukommen lassen - sogar „chatten“ ist möglich. Solche Applikationen bzw. Funktionalitäten ersetzen immer mehr die herkömmliche Email.
Zusammenfassung der Kapitel
Grundsätzlich: Einleitende Informationen zum Inhalt, zur gewählten Sprachform und zum Haftungsausschluss des Autors.
Der Autor: Kurze Vorstellung des Autors als Professor und Experte im Bereich Informationstechnologie und Ingenieurwesen.
Copyright: Hinweise zu den Urheberrechten und der untersagten Vervielfältigung ohne schriftliche Genehmigung.
34.359.738.368 Bytes: Einführung in die technischen Möglichkeiten moderner Smartphones und deren Einfluss auf den Arbeitsalltag.
Ressourcenverschwendung: Analyse der Produktivitätsverluste durch die Nutzung von Social Media und Apps während der Arbeitszeit.
Berechnungsbeispiel: Modellrechnung zur Verdeutlichung der finanziellen Einbußen durch die unproduktive Smartphonenutzung in einem Unternehmen.
Sicherheit und Geheimhaltung: Erörterung der Risiken durch Spionage, Datendiebstahl und unbefugte Fotoaufnahmen auf Firmengeländen.
Gesetzliche Bestimmungen: Zusammenfassung der rechtlichen Möglichkeiten für Arbeitgeber, die private Nutzung von Mobiltelefonen zu unterbinden.
Schlüsselwörter
Smartphone, Arbeitsplatz, Ressourcenverschwendung, Produktivität, Datensicherheit, Geheimhaltung, Apps, Social Media, Haftung, Arbeitgeber, Arbeitszeit, Unternehmenssicherheit, Datenschutz, Smartphone-Verbot, Betriebsklima
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der privaten Nutzung von Smartphones am Arbeitsplatz und den daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?
Die Hauptthemen sind die wirtschaftliche Ressourcenverschwendung durch Ablenkung sowie die sicherheitsrelevanten Gefahren für die Firmengeheimnisse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Führungskräfte für die Risiken zu sensibilisieren und die Notwendigkeit von klaren Regelungen oder Verboten aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf Tatsachen, Erfahrungen und einer modellhaften ökonomischen Berechnung der finanziellen Verluste.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert das Nutzungsverhalten durch Apps, erstellt eine realistische Schadenskalkulation für Unternehmen und thematisiert kritische Sicherheitsaspekte.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?
Zu den Kernbegriffen zählen Smartphone, Ressourcenverschwendung, Datensicherheit, Produktivität und rechtliche Bestimmungen am Arbeitsplatz.
Wie hoch schätzt der Autor den finanziellen Schaden durch Smartphonenutzung ein?
Anhand eines Rechenbeispiels mit 6.000 Mitarbeitern demonstriert der Autor einen jährlichen Verlust von etwa 7,5 Millionen Euro durch die unproduktive Nutzung.
Welche rechtliche Grundlage führt der Autor für ein Verbot an?
Es wird auf das Urteil (Aktenzeichen 6 TaBV 33/09) des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz verwiesen, das Arbeitgebern das Recht zum Verbot der privaten Nutzung während der Arbeitszeit bestätigt.
- Citation du texte
- Markus Bachbauer (Auteur), 2011, Private Nutzung von Smartphones am Arbeitsplatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177364