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Produktionsnetze kleiner und mittelständischer Unternehmen

Title: Produktionsnetze kleiner und mittelständischer Unternehmen

Doctoral Thesis / Dissertation , 2000 , 151 Pages , Grade: 2

Autor:in: André Baumann (Author)

Business economics - Industrial Management
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Summary Excerpt Details

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht nun darin, Erkenntnisse der Systemtheorie und Organisationsforschung für Produktionsunternehmen und deren Vernetzung systematisch und wissenschaftlich zu untersuchen und Anwendungsmöglichkeiten für den Produktionsbereich kleiner unternehmerischer Produktionseinheiten aufzuzeigen.

Daraus leiten sich die folgenden Unterziele ab:

- Beschreibung des gegenwärtigen wissenschaftlichen Standes der Forschung bei gleichzeitiger Positionsbestimmung hinsichtlich Systemtheorie, Bildung unternehmerischer Produktionseinheiten und deren Vernetzung,
- Bestimmung der Erfolgsfaktoren der Bildung unternehmerischer Produktionseinheiten und deren Vernetzung unter Berücksichtigung biokybernetischer Gesetzmäßigkeiten,
- Erarbeitung eines visionären Ansatzes zur Herausbildung neuer, regional vernetzter, kleiner Produktionseinheiten,
- Bestimmung von Beschreibungs- und Gestaltungsmerkmalen für den visionären Ansatz,
- Beschreibung der Auswirkungen auf die Produktionsstätten.

Im Ergebnis entsteht eine ganzheitliche Denkanleitung zur Bildung und Vernetzung kleiner unternehmerischer Produktionseinheiten im Bereich der Produktion.

Die Arbeit zielt in Abgrenzung zu anderen Forschungsvorhaben - im Zusammenhang mit der Vernetzung von Unternehmen und der Herausbildung von Produktionsnetzen - ausschließlich auf die Untersuchung von qualitativen Aussagen ab. Der Betrachtungsbereich beschränkt sich auf kleine Produktionsunternehmen. Die Biokybernetik wird als wesentlicher Ansatzpunkt der regionalen Vernetzung und Bildung von Produktionsnetzen zu Grunde ge-legt. Volkswirtschaftliche Einflüsse, die aus der regionalen Vernetzung und der Bildung kleiner unternehmerischer Produktionseinheiten resultieren werden in dieser Arbeit nicht untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Zielstellung

2 Theorien zur Bildung von Netzknoten und Netzen der Produktion

2.1 Derzeitige Theorien und Ansätze zur Beherrschung von Komplexität

2.1.1 Systemtische Ansätze zur Bildung sozio-kultureller Syteme

2.1.1.1 Kybernetische und biokybernetische Ansätze

2.1.1.2 Chaostheoretische Ansätze

2.1.1.3 Evolutionstheoretische Ansätze

2.1.2 Fabrikorganisationsansätze zur Herausbildung von Netzknoten

2.1.3 Kooperationsansätze zur regionalen Vernetzung der Netzknoten

2.1.3.1 Vernetzungs- und Kooperationsansätze

2.1.3.2 Kompetenz-, Transaktions- und Synergieansatz

2.1.3.3 Hierarchische und hierarchielose Vernetzungsanasätze

2.1.3.4 Regionaler Vernetzungsansatz

2.1.3.5 Vertrauen und Macht in Kooperationsansätzen

2.2 Künftige Anforderungen an Netzknoten und deren Vernetzung

2.3 Vision der regionalen Kompetenzvernetzung

3 Kompetenzzellen als Netzknoten in einer Region

3.1 Beschreibungsmerkmale

3.1.1 Funktion

3.1.1.1 Kompetenz

3.1.1.2 Kompetenzentwicklung

3.1.2 Dimension

3.1.2.1 Ziele

3.1.2.2 Ressourcen

3.1.2.3 Randbedingungen

3.1.3 Struktur

3.1.3.1 Spezialisierung

3.1.3.2 Koordination

3.2 Gestaltungsmerkmale

3.2.1 Selbstkoordination

3.2.2 Selbstreferenz

3.3 Evolution und Innovation im Lebenszyklus der KPZ

3.3.1 Lebenszyklus der KPZ

3.3.1.1 Entstehung

3.3.1.2 Wachstum

3.3.1.3 Wandel und Niedergang

3.3.2 Lebensfähigkeit durch permanente Innovationsfähigkeit

3.4 Bildung von Kompetenzzellen im Maschinen- und Anlagenbau

4 Regionale Produktionsnetze aus Kompetenzzellen

4.1 Beschreibungsmerkmale

4.1.1 Funktion

4.1.1.1 Vertrauen

4.1.1.2 Macht

4.1.1.3 Synergie

4.1.2 Dimension

4.1.2.1 Ziele

4.1.2.2 Randbedingungen

4.1.3 Struktur

4.1.3.1 Produktionsnetze

4.1.3.2 Dienstleistungsnetze

4.2 Gestaltungsmerkmal Selbstähnlichkeit

4.3 Lebenszyklus eines Produktionsnetzes

4.3.1 Entstehung

4.3.2 Durchführung

4.3.3 Neuorientierung und Niedergang

4.4 Planen und Betreiben von regionalen Produktionsnetzen aus KPZ´en

5 Auswirkungen kompetenzzellenbasierter Netzwerke auf die Produktionsstättenstruktur in einer Region

5.1 Produktionsstättenstruktur

5.1.1 Die zentrale Produktionsstätte

5.1.2 Die dezentrale Produktionsstätte

5.1.3 Die mobile Produktionsstätte

5.2 Nutzen des kompetenzzellenbasierten Vernetzungsansatzes

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht systemtheoretische Erkenntnisse zur Bildung kleiner, autonomer Produktionseinheiten (Kompetenzzellen) und deren Vernetzung in regionalen Produktionsnetzwerken, um eine ganzheitliche Anleitung für effiziente, hierarchiearme Wertschöpfungsstrukturen zu entwickeln.

  • Systemtheoretische und biokybernetische Grundlagen der Unternehmensvernetzung
  • Konzeptualisierung von Kompetenzzellen (KPZ) als kleinste Wertschöpfungseinheiten
  • Methoden der regionalen Vernetzung und Selbstkoordination
  • Anforderungen an Innovationsprozesse und deren Umsetzung in KPZ-Netzwerken

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Kybernetische und biokybernetische Ansätze

Unter Kybernetik wird die Erkennung, Steuerung und selbsttätige Regelung ineinander greifender, vernetzter Abläufe bei minimalem Energieaufwand verstanden /BEER-73/. Wesentlichstes Prinzip der Biokybernetik im Gegensatz zur Kybernetik ist die Selbstorganisation /VEST-93/. Biokybernetik bedeutet im Gegensatz zur Kybernetik keineswegs zentrale Steuerung und detaillierte Vorprogrammierung, sondern lediglich Impulsvorgabe zur Selbstregulation, Antippen von Wechselwirkungen zwischen Individuum und Umwelt, Stabilisierung von Systemen und Organismen durch Flexibilität sowie Nutzung vorhandener Kräfte und Energien.

Übergeordnete Führungsgrößen und Richtwerte werden in kybernetischen Regelkreisen von Außen eingegeben. In letzter Konsequenz würde das zu einem absoluten Dirigismus führen, ein solcher ist aber bei lebenden Systemen nirgendwo zu beobachten, demnach also offensichtlich nicht überlebensfähig.

Führungsgrößen und Richtwerte in biokybernetischen Regelkreisen entstehen aus dem Wechselspiel der Systeme selbst also durch Informationsaustausch und Kommunikation /DÖRN-79/.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Zielstellung: Einführung in das Thema der Kooperation und Definition der Zielsetzung zur systematischen Untersuchung von Produktionsnetzen.

2 Theorien zur Bildung von Netzknoten und Netzen der Produktion: Überblick über systemtheoretische und Fabrikorganisationsansätze zur Komplexitätsbeherrschung.

3 Kompetenzzellen als Netzknoten in einer Region: Erarbeitung eines visionären Ansatzes für autonome Einheiten und deren notwendige Beschreibungs- und Gestaltungsmerkmale.

4 Regionale Produktionsnetze aus Kompetenzzellen: Detaillierte Betrachtung der Vernetzung von Kompetenzzellen zu temporären, kundenorientierten Produktionsnetzwerken.

5 Auswirkungen kompetenzzellenbasierter Netzwerke auf die Produktionsstättenstruktur in einer Region: Analyse der strukturellen Folgen auf Produktionsstätten und Betreibermodelle sowie Diskussion der Nutzenaspekte.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der entwickelten Ansätze und Einschätzung des Potenzials für zukünftige Forschung und industrielle Anwendung.

Schlüsselwörter

Kompetenzzelle, Produktionsnetz, Systemtheorie, Biokybernetik, Selbstorganisation, Selbstkoordination, Vernetzung, Wertschöpfungskette, Kooperation, Innovationsmanagement, Agentensysteme, regionale Produktion, Komplexität, Wandlungsfähigkeit, Kundenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Gestaltung von regionalen Produktionsnetzwerken, die auf autonomen, kleinen Einheiten, den sogenannten Kompetenzzellen (KPZ), basieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind Systemtheorie, Organisationsforschung, Kompetenzentwicklung, Innovationsstrategien und die Anwendung biokybernetischer Prinzipien auf industrielle Wertschöpfungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine ganzheitliche Denkanleitung für die Bildung und Vernetzung kleiner, autonomer Produktionseinheiten zu erstellen, um deren Lebensfähigkeit in komplexen, dynamischen Marktumfeldern zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf qualitative Analysen von systemtheoretischen Ansätzen, Chaosforschung und biokybernetischen Gesetzmäßigkeiten, die auf Produktionsunternehmen übertragen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Theorien zur Bildung von Netzknoten), die Spezifikation der Kompetenzzellen, die Gestaltung regionaler Produktionsnetze und die Untersuchung deren Auswirkungen auf Produktionsstätten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kompetenzzelle, Selbstorganisation, hierarchielose Vernetzung, kundenorientierte Wertschöpfung und Wissensmanagement.

Wie unterscheidet sich die KPZ von klassischen Unternehmensstrukturen?

Im Gegensatz zu hierarchischen Strukturen zeichnet sich die Kompetenzzelle durch Autonomie, Selbstkoordination und eine auf biokybernetischen Prinzipien basierende Flexibilität aus.

Welche Rolle spielt die "Regionale Integrationsplattform"?

Sie fungiert als das "Gehirn" des Netzwerks, in dem Informationen über Kompetenzen und Ressourcen der KPZ'en abgelegt sind, um den Datentransfer und die Partnersuche effizient zu gestalten.

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Details

Title
Produktionsnetze kleiner und mittelständischer Unternehmen
College
Technical University of Chemnitz  (Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme)
Grade
2
Author
André Baumann (Author)
Publication Year
2000
Pages
151
Catalog Number
V1779
ISBN (eBook)
9783638110938
Language
German
Tags
Produktion Vertrauen Region Kompetenz Logistik Bionik Fraktale Wertschöpfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Baumann (Author), 2000, Produktionsnetze kleiner und mittelständischer Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1779
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