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Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems in einem internationalen Konzern nach deutschem Recht

Title: Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems in einem internationalen Konzern nach deutschem Recht

Diploma Thesis , 2003 , 54 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Petra Rudolf (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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[...] Dem Kern der Arbeit – eine optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems aufzuze igen
– gehen die Zielsetzung des KonTraG sowie die Bestimmung des Risikobegriffs, die in
den nachfolgenden Kapiteln von Bedeutung sein werden, voraus. Im Anschluss folgen die
Gesetzesänderungen des KonTraG, wobei die grundlegenden Anforderungen an die Unternehmensgremien vor dem Hintergrund einer Ausstrahlungswirkung auf die GmbH betrachtet
werden. Das dritte Kapitel behandelt im Hinblick auf die optimale Gestaltung des Risikomanagement-
Systems zunächst das detaillierte Vorgehen innerhalb des Risikomanagement-
Prozesses. Ferner werden die Funktionen des Risikohandbuchs und des Risikobeauftragten als
notwendige Bestandteile des Risikomanagement-Systems erläutert. Das dritte Kapitel schließt
mit einer kritischen Betrachtung der organisatorischen Gestaltung des Risikomanagement-
Systems ab. Es werden alternative Vorschläge für die Eingliederung des Risikobeauftragten,
unter Angaben der Vor- und Nachteile beleuchtet. Einige Aspekte dieser Arbeit orientieren
sich im dritten Kapitel stark an den praktischen Erfahrungen der Autorin, die aus Gesprächen
und Interviews mit internationalen Unternehmen resultieren, die jedoch ausdrücklich nicht
namentlich genannt werden wollen. Zum Abschluss wird das Thema einer kritischen Würdigung
innerhalb der Schlussbetrachtung unterzogen und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG)

2.1 Allgemeine Zielsetzung des KonTraG

2.2 Risikomanagement nach dem KonTraG

2.2.1 Anforderungen an einzelne Unternehmensgremien der Aktiengesellschaft

2.2.1.1 Vorstand

2.2.1.2 Aufsichtsrat

2.2.2 Anforderungen an externe und interne Prüfgremien der Aktiengesellschaft

2.2.2.1 Abschlussprüfer

2.2.2.2 Interne Revision

2.2.3 Ausstrahlungswirkung auf andere Rechtsformen

3 Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems

3.1 Die Grundlagen des Risikomanagement-Prozesses

3.1.1 Risikoidentifikation

3.1.2 Risikoanalyse

3.1.3 Risikobewertung

3.1.4 Risikosteuerung

3.2 Bestandteile eines Risikomanagement-Systems

3.2.1 Risikohandbuch

3.2.2 Risikobeauftragter

3.3 Die organisatorische Gestaltung eines Risikomanagement-Systems

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Anforderungen an eine optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems für einen internationalen Konzern unter Berücksichtigung des deutschen Rechts (KonTraG) aufzuzeigen und dabei Hilfestellung für die praktische Umsetzung in der Unternehmensführung zu geben.

  • Analyse des KonTraG und dessen gesetzliche Anforderungen an Unternehmensgremien
  • Untersuchung des Risikomanagement-Prozesses (Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung)
  • Gestaltung der organisatorischen Einbettung und Rolle des Risikobeauftragten
  • Praktische Implementierung von Risikohandbüchern in der Unternehmensorganisation
  • Ableitung von Empfehlungen für eine effektive Risikoberichterstattung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Risikoidentifikation

Basis des Risikomanagements ist die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Risiken im Unternehmen. Das Erkennen von Risiken ist der erste Schritt im Rahmen des Risikomanagement-Prozesses. Schließlich kann kein Mitglied der Unternehmensleitung die Relevanz eines Risikos einschätzen und geeignete Maßnahmen ergreifen, wenn es sich nicht darüber im Klaren ist, an welcher Stelle des Unternehmens die Gefahr besteht, eine Plangröße möglicherweise nicht erreichen zu können. Daher ist, wie die Befragung der Autorin bei internationalen Unternehmen ergab, eine Risikoinventur durchzuführen, in deren Rahmen sämtliche Gefahren auf allen Ebenen des Unternehmens erfasst werden, die Einfluss auf das der Unternehmensplanung vorgegebene Zielsystem haben können. Dazu zählen alle aktuellen, zukünftigen, potenziellen und theoretisch denkbaren Risiken. Wichtig bei der Risikoinventur ist, dass absolut alle möglichen Risiken in diesem Schritt erfasst werden, da sie ansonsten im Rahmen des Risikomanagement-Systems später nicht gesteuert werden können. Daneben sollte die Unternehmensleitung in der Auseinandersetzung mit den Risiken eine betriebliche Notwendigkeit sehen, um den Fortbestands der Unternehmung zu sichern und eine Unternehmenswertsteigerung herbeizuführen. Dies resultiert aus der Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung.

Die erste Maßnahme einer jeden Risikoidentifikation beinhaltet die Definition von sogenannten Risikofeldern für das Unternehmen, anhand derer später eine einheitliche und unternehmensweite Risikoeinteilung und damit eine Risikoinventur erfolgen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Kontrolle deutscher Aktiengesellschaften ein und erläutert die Beweggründe für die Einführung des KonTraG sowie den Fokus der vorliegenden Arbeit.

2 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG): Dieses Kapitel analysiert die gesetzlichen Regelungsziele und Anforderungen des KonTraG an Vorstand, Aufsichtsrat und Prüfgremien sowie deren Bedeutung für verschiedene Unternehmensrechtsformen.

3 Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems: Der Hauptteil erläutert detailliert den Prozess des Risikomanagements, die Bestandteile wie Risikohandbuch und Risikobeauftragter sowie die organisatorische Gestaltung innerhalb des Unternehmens.

4 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und würdigt die Bedeutung eines auf die Unternehmensgröße angepassten Risikomanagementsystems für den unternehmerischen Erfolg.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KonTraG, Risikohandbuch, Risikobeauftragter, Risikoinventur, Risikomatrix, Überwachungssystem, Corporate Governance, Risikosteuerung, Frühwarnsystem, Unternehmenskontrolle, Compliance, Risikokultur, Risikotransparenz, Haftung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und praktischen Umsetzung eines Risikomanagementsystems in Unternehmen unter Einhaltung der Anforderungen des deutschen KonTraG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Analyse gesetzlicher Anforderungen, die Strukturierung von Risikomanagement-Prozessen sowie die organisatorische Einbindung des Risikomanagements in die Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Konzepte für eine optimale Gestaltung eines Risikomanagementsystems zu erarbeiten, die speziell mittelständische Gesellschaften bei der Implementierung unterstützen sollen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse zum geltenden Rechtsrahmen mit einer Auswertung praktischer Erfahrungen durch Befragungen in internationalen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Risikomanagement-Prozess (von der Identifikation bis zur Steuerung), die inhaltlichen Komponenten des Risikohandbuchs und die verschiedenen organisatorischen Ansätze für das Risikomanagement erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Risikomanagement, KonTraG, Risikohandbuch, Risikotransparenz und Unternehmenssicherung.

Wie soll laut der Autorin ein Risikohandbuch aufgebaut sein?

Es sollte in einen Ordnungsrahmen, eine Beschreibung der Organisation des Risikomanagements sowie eine Darstellung des Risikomanagement-Prozesses gegliedert sein, um für Dritte verständlich und prüfbar zu sein.

Welche Rolle spielt der Risikobeauftragte im Risikomanagement-System?

Der Risikobeauftragte fungiert als zentrale Koordinationsstelle, die Methoden bereitstellt, Risikoanalysen unterstützt, die Dokumentation pflegt und die Unternehmensleitung regelmäßig über die Risikolage informiert.

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Details

Title
Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems in einem internationalen Konzern nach deutschem Recht
College
University of Cooperative Education Mannheim
Grade
1,4
Author
Petra Rudolf (Author)
Publication Year
2003
Pages
54
Catalog Number
V17803
ISBN (eBook)
9783638222846
ISBN (Book)
9783656448099
Language
German
Tags
Gestaltung Risikomanagement-Systems Konzern Recht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Rudolf (Author), 2003, Die optimale Gestaltung eines Risikomanagement-Systems in einem internationalen Konzern nach deutschem Recht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17803
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