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Was haben wir in Bezugnahme auf die Gabentheorien den Toten zu verdanken?

Zu "Die Herrschaft des Todes" v. Robert Harrison

Título: Was haben wir in Bezugnahme auf die Gabentheorien den Toten zu verdanken?

Ensayo , 2011 , 7 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Manuela Aberger (Autor)

Pedagogía - Teoría de la sciencia, Antropología
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Ich möchte mich heute mit den ersten beiden Kapiteln des Buches „Die Herrschaft des Todes“ von Robert Harrison auseinandersetzen. Ich werde in meiner Arbeit zunächst kurz auf den Autor eingehen und einige wichtige Daten über ihn aufgreifen. Anschließend werde ich Ihnen den Inhalt des Werkes präsentieren. Zuletzt werde ich den Versuch wagen, das Werk mithilfe der Theorien zu analysieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Wer ist Robert Harrison?

3. Inhaltszusammenfassung „Die Herrschaft des Todes“

4. Versuch einer Analyse des Werkes mithilfe der Theorie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich mit dem Werk „Die Herrschaft des Todes“ von Robert Harrison auseinander und untersucht die anthropologische Dimension des menschlichen Umgangs mit dem Tod, Verstorbenen und dem Wissenstransfer durch Gabentheorien.

  • Die Rolle der Toten als Verbündete der Lebenden
  • Die Definition des Menschen als sterbliches Wesen in Beziehung zu Ahnen
  • Gabentheoretische Analysen des Wissensaustauschs zwischen Generationen
  • Das Spannungsfeld zwischen der Erde als kulturellem Boden und dem Meer als Ort der Auslöschung

Auszug aus dem Buch

Inhaltszusammenfassung „Die Herrschaft des Todes“

„Der Tod ist der Ursprung aller Zivilisation. Eine Kultur entwickelt sich nur dort, wo sich die Menschen ihrer Verstorbenen erinnern: durch Gräber und Denkmale, durch Bilder und Texte.“ ( Harrison 2006, Umschlag vorne) Laut Robert Harrison sind die Toten und Ungeborenen „Verbündete“, welche den lebenden Menschen Schuld, Angst, und Verantwortung „einflößen“ und sie dadurch zwingen, die Geschichte der Menschheit weiterzuführen (Harrison 2006, S. 9).

Es gibt also so etwas wie einen Vertrag zwischen den Toten und den Ungeborenen und die Lebenden stellen ein „Bindeglied“ zwischen ihnen dar (Harrison 2006, S. 9). Von den diversesten Dingen wie zum Beispiel von der Religion, der Ehe und der Bestattung der Toten, aber auch der Sprache, der Literatur und des Rechts sind die Toten die Urheber. All dies wäre uns ohne sie nicht gegeben, denn es wurde von denen geschaffen, die vor unserer Zeit lebten. Auch das ganze Wissen über den Tod, welches die Natur der Menschen definiert, kennen wir nur durch die Toten. (vgl. Harrison 2006, S. 9) Des Weiteren haben sich die Menschen nicht von alleine erschaffen, sondern wir treten in die „Fußstapfen“ der Toten (Harrison 2006, S. 10). Anders ausgedrückt steht der Mensch unter der „Herrschaft der Toten“, denn wir erfüllen „den Willen der Vorfahren“, und unsere „Gebote“ stammen aus ihrer Welt (Harrison 2006, S. 10). Robert Harrison erwähnt auch die Tatsache, dass uns nur die Toten „Legitimität“ verleihen können, „denn uns selbst überlassen, sind wir alle nur Bastarde“. Im Austausch gegen Legitimität, nach der Menschen mehr hungern und gieren, als nach allem anderen, unterwerfen wir uns ihrer Herrschaft“.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Themenstellung und Zielsetzung der Arbeit, die sich mit den ersten beiden Kapiteln von Harrisons Werk befasst.

Wer ist Robert Harrison?: Biografische Skizze des Autors Robert Harrison und Verortung seines akademischen Hintergrunds.

Inhaltszusammenfassung „Die Herrschaft des Todes“: Darstellung der zentralen Thesen Harrisons über die existenzielle Bedeutung der Toten für die menschliche Zivilisation und Kultur.

Versuch einer Analyse des Werkes mithilfe der Theorie: Anwendung der Gabentheorie nach Marcel Mauss zur Interpretation des Verhältnisses zwischen Lebenden und Verstorbenen sowie zur Erklärung der kulturellen Weitergabe.

Schlüsselwörter

Anthropologie, Pädagogik, Gabentheorien, Bildung, Robert Harrison, Tod, Zivilisation, Wissensweitergabe, Schuld, Reziprozität, Marcel Mauss, Kultur, Ahnen, Tradition, Legitimität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Lebenden und Toten aus anthropologischer und pädagogischer Perspektive, basierend auf Robert Harrisons Werk „Die Herrschaft des Todes“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Begriffe der Gabe, die Bedeutung von Erbe und Tradition sowie die Frage, inwieweit Zivilisationen auf der kontinuierlichen Beziehung zu Verstorbenen basieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Konzept der „Gaben der Toten“ – wie Sprache, Wissen und Kultur – durch die Brille klassischer Gabentheorien zu analysieren und zu begründen, warum das Weitergeben dieser Gaben eine moralische Verpflichtung darstellt.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden zur Methode verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Gabentheorie von Marcel Mauss sowie auf ergänzende Überlegungen von Maurice Godelier und Lewis Hyde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung von Harrisons Buch und eine theoretische Analyse, in der das Verhältnis der Lebenden zu den Toten als ein Tauschprozess verstanden wird, bei dem Schuld als treibende Kraft für kulturelle Kontinuität fungiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Anthropologie, Gabentheorien, Zivilisation, Reziprozität, kulturelles Erbe und die intergenerationelle Verpflichtung.

Warum spielt das Bild des „Bodens“ im Vergleich zum „Meer“ bei Harrison eine so große Rolle?

Der Boden symbolisiert für Harrison die Kultur, das Gedächtnis und die Bestattung, die den Menschen erst humanisiert, während das Meer als Ort der anonymen Auslöschung und des Vergessens dargestellt wird.

Ist das Geben im Kontext der Toten mit kapitalistischen Zielen vergleichbar?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass es sich um „erotische Gaben“ handelt, die ein holistisches Weltbild verfolgen und nicht auf materiellen Gewinn oder ökonomischen Austausch, sondern auf soziale Verbundenheit und Legitimität ausgerichtet sind.

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Detalles

Título
Was haben wir in Bezugnahme auf die Gabentheorien den Toten zu verdanken?
Subtítulo
Zu "Die Herrschaft des Todes" v. Robert Harrison
Universidad
University of Innsbruck  (Erziehungswissenschaft)
Curso
Kurs Anthropologie
Calificación
1
Autor
Manuela Aberger (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
7
No. de catálogo
V178129
ISBN (Ebook)
9783640999392
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erziehungswissenschaft Pädagogik Gabe Theorie Tote Wissen Transfer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuela Aberger (Autor), 2011, Was haben wir in Bezugnahme auf die Gabentheorien den Toten zu verdanken?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178129
Leer eBook
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