Bei dieser Hausarbeit wurde ein Bestandsgebäude analysiert und der Energieausweis für den Ausgangszustand ausgestellt. Weiterhin wurden Sanierungsvorschläge mit ihren Einsparpotential aufgezeigt und miteinander verglichen. Die Berechnungen wurden mit einer Software vorgenommen; im Text wird das Vorgehen beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
2. EINFÜHRUNG
3. BESCHREIBUNG BESTANDSGEBÄUDE
3.1 DATENERFASSUNG
4. ENERGETISCHE BEWERTUNG DER IST-SITUATION
5. SANIERUNGSMAßNAHMEN
5.1 MAßNAHME 1: DÄMMUNG AUßENWÄNDE
5.2 MAßNAHME 2: OPTIMIERUNG DER ANLAGENTECHNIK
5.3 MAßNAHME 3: INSTALLATION SOLARTHERMIEANLAGE
5.4 MAßNAHME 4: KOMBINATION DER EINZELMAßNAHMEN
5.5 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der energetischen Analyse eines Bestandsgebäudes, einer eingeschossigen Ferienwohnung, um auf Basis der Energieeinsparverordnung (EnEV) Sanierungspotenziale zu identifizieren und zu bewerten. Das primäre Ziel ist es, verschiedene Sanierungsmaßnahmen zu simulieren und zu prüfen, welche Kombinationen die energetischen Anforderungen effizient erfüllen können.
- Analyse des Ist-Zustands eines Bestandsgebäudes aus dem Jahr 1960.
- Energetische Bewertung der Gebäudehülle und Anlagentechnik mittels Simulationssoftware.
- Untersuchung verschiedener Einzelmaßnahmen zur energetischen Ertüchtigung.
- Kombinationsmöglichkeiten von Sanierungsmaßnahmen zur Erfüllung der EnEV.
- Bewertung des wirtschaftlichen und energetischen Nutzens für eine saisonal genutzte Immobilie.
Auszug aus dem Buch
3. Beschreibung Bestandsgebäude
Bei dem betrachteten Gebäude handelt es sich um eine eingeschossige Ferienwohnung auf der Ostsee-Insel Usedom, im Ort Zempin. Das bedeutet das Objekt wird saisonbedingt hauptsächlich in den Sommer- und Frühlingsmonaten genutzt. Im Herbst und Winter liegt keine durchgängige Nutzung vor, nichtsdestotrotz wird die Ferienwohnung auch vereinzelt in diesen Monaten besucht.
Das nicht unterkellerte Gebäude wurde 1960 in Holzbauweise errichtet. Zwei 2cm starke Pressholzplatten sind mittels Konstruktionshölzern 3cm voneinander entfernt. Ähnlich eines Ringankers sorgt der auf den Platten befestigte Rähm für die Stabilität der Konstruktion. Die Stöße der Platten sind von innen und außen verlascht. Die Ursprüngliche Form und Substanz des Objekts wurde im Laufe der Jahre mehrfach verändert. So wurden zum Beispiel die Holzplattenwände von außen mit einer Lattung versehen auf denen vertikale verlaufende Holzbretter montiert wurden. Da diese Maßnahme eher optische als funktionale Anforderungen befriedigte und dieser Umbau in den 70er Jahren vorgenommen wurde, wurde keine Dämmung zwischen die Lattung und die Verschalung gebracht. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde in den 4cm breiten Zwischenraum eine 2cm starke Polysteroldämmplatte eingeschoben.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der effizienten Energienutzung in Gebäuden zur CO2-Reduktion und führt die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) ein.
3. Beschreibung Bestandsgebäude: Es erfolgt eine detaillierte bautechnische Bestandsaufnahme der Holzkonstruktion und des Aufbaus der wärmeübertragenden Hüllflächen des Ferienhauses.
4. Energetische Bewertung der Ist-Situation: In diesem Kapitel wird der energetische Ist-Zustand des Gebäudes mithilfe einer Simulationssoftware erfasst und bewertet, wobei die hohe Energiebilanz des Gebäudes verdeutlicht wird.
5. Sanierungsmaßnahmen: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Sanierungsoptionen, wie Wanddämmung, Anlagentechnik-Optimierung und Solarthermie, sowohl einzeln als auch in Kombination hinsichtlich ihrer Effektivität.
Schlüsselwörter
Energieeinsparverordnung, EnEV, energetische Sanierung, Bestandsgebäude, Primärenergiebedarf, Endenergiebedarf, Wärmedämmung, Anlagentechnik, Solarthermie, Wärmepumpe, Wärmeverluste, Holzbauweise, Energieeffizienz, Simulation, Transmissionswärmeverlust.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das energetische Profil einer Ferienwohnung aus dem Jahr 1960 und bewertet, welche Sanierungsmaßnahmen zur Einhaltung der EnEV-Standards sinnvoll sind.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Gebäudeenergieeffizienz, energetische Sanierung von Bestandsbauten, bauphysikalische Analyse und der Vergleich von Modernisierungsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch eine energetische Simulation zu ermitteln, ob und wie das Bestandsgebäude die Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung erfüllen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt die Simulationssoftware EPASS-Helena 5.4 Ultra zur Berechnung des Primär- und Endenergiebedarfs sowie der Wärmeverluste.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Bestandsaufnahme, der energetischen Bewertung der Ist-Situation und der Simulation verschiedener Sanierungsmaßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Primärenergiebedarf, Wärmedämmung, Anlagentechnik-Optimierung und Energieeinsparverordnung charakterisiert.
Warum ist die alleinige Dämmung der Außenwände nur begrenzt effektiv?
Da das Gebäude bereits über eine geringe Dämmung verfügt, führt eine nachträgliche Verbesserung nur zu einer geringen prozentualen Senkung des Gesamtenergieverbrauchs, ohne die Zielvorgaben der EnEV zu erreichen.
Wie wirkt sich die saisonale Nutzung auf die Sanierungsplanung aus?
Da die Ferienwohnung hauptsächlich im Sommer genutzt wird, ist eine umfassende, teure Modernisierung oft wirtschaftlich schwer zu rechtfertigen; empfohlen werden eher gezielte Maßnahmen wie Solarthermie.
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- Alexander Liebram (Author), 2010, Bauschäden und energetische Sanierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178194