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Neue Mobilitätskonzepte in Städten und Ballungsräumen

Título: Neue Mobilitätskonzepte in Städten und Ballungsräumen

Tesis (Bachelor) , 2011 , 75 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Markus Ziegler (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Ein Blick aus dem 11. Stock eines Großstadtfensters lässt über die Jahre hinweg zunehmend verstopfte Straßen erblicken. Das Fenster zur Straße hin wird meist nur außerhalb der Rushhour geöffnet, aus zwei zentralen Gründen. Einerseits aufgrund der stark abgasbelasteten Luft, andererseits aufgrund der hohen Lärmkulisse, resultierend aus den ständig aufheulenden Motorengeräuschen.
Trotzdem ist heute von einer zunehmenden Urbanisierung die Rede, mehr Menschen entscheiden sich für das Leben in einer urbanen Umgebung. Großstädte wachsen zu Millionenstädten heran und Millionenstädte ihrerseits ufern in Megacitys aus. Gerade in den angesprochenen Megacitys entwickelt sich die Fahrzeugdichte exorbitant steigend. Um Herr der Lage zu bleiben, greifen die Regierungen zu Mengenkontingentierungen in den Neuwagenzulassungen. Während in den täglichen Medienberichterstattungen von Rekordumsatzzahlen bei den großen Herstellern zu lesen ist.

Es stellt sich zu Recht die Frage: Kann das so weiter gehen? In vielen Städten hat man heute erkannt, dass der begrenzende Faktor, der zur Verfügung stehende Raum darstellt.
Folglich wird in großem Stil geforscht und entwickelt, um dieses Paradigma zu lösen. Folgt man dem aktuellen Diskurs, so könnte man der Auffassung sein, dass durch das in den letzten Zügen stehende Elektromobil eine schnelle Wende einkehren wird. Die meisten Menschen assoziieren mit dem Elektromobil die Begriffe „klimaschonend“ und „emissionsfrei“, doch ist das wirklich so und ist das Elektromobil das richtige und alleinige Heilmittel für diese Problematik? Oder doch eher eine Fokussierung auf die Busse, Bahnen, das Fahrrad oder am besten alles in einem Mobilitätsverbund?

Eines ist klar, die Mobilität ist aus dem Leben im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Ohne gegebene Mobilität sind wir Menschen in unseren Handlungsspielräumen eingeschränkt und das Partizipieren am gesellschaftlichen und beruflichen Leben würde nicht ohne Probleme vonstatten gehen.
Reflektiert man das Verbraucherverhalten von jugendlichen Großstadtmenschen, so müssen die Automobilhersteller mit gewisser Sorge feststellen, dass die Lust am Blech immer weiter schwindet. Diese neue Generation verlangt nach neuen Mobilitätskonzepten, statt endlosen Staus, dicker Luft und überfüllten Parkplätzen. Einerseits große Herausforderungen, andererseits eine Fülle an neuen Geschäftsmöglichkeiten und Handlungsfelder, die sich für die Hersteller, den Handel und externe Akteure gleichermaßen ergeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung

1.2 Allgemeine Vorgehensweise im Rahmen der Untersuchung

2. Begriffliche Grundlagen und theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Mobilitätsmanagement

2.1.1 „Mobilität“ und „Verkehr“

2.1.2 Mobilitätsmuster und Mobilitätssysteme

2.2 Verkehrsdienstleistungen

3. Status Quo der Mobilität des 21. Jahrhunderts

3.1 Beweggründe neuer Mobilitätskonzepte

3.1.1 Ökologische und ökonomische Rahmenbedingungen

3.1.2 Megatrend-Urbanisierung

3.1.3 Verändertes Konsumentenverhalten

3.1.4 Demografischer Wandel

3.2 Ansätze neuer Mobilitätskonzepte

3.2.1 Rückeroberung der Stadt durch den Menschen

3.2.2 Technologischer Fortschritt und vernetzte Strukturen

3.2.3 Existierende Konzepte und deren konkrete Umsetzung

3.2.3.1 Carsharing – ein Modell mit wachsendem Interesse

3.2.3.2 Bestand deutscher Carsharing-Anbieter

3.2.3.3 Vergleich Carsharing in der Schweiz mit Deutschland

3.2.4 Fallbeispiel: Fortbewegung „flexibel“

3.2.5 Die Renaissance des Fahrrads

3.2.6 Eintritt neuer Akteure

4. Die Sicht des Automobilhandels

4.1 Chancen in neuen Geschäftsfeldern

4.2 Bewertung der Situation

5. Einfluss der Elektromobilität auf nachhaltige Mobilitätskonzepte

6. Innovative Konzepte für die Zukunft

7. Schlussbetrachtung mit Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die gegenwärtige Situation der Mobilität in urbanen Ballungsräumen und untersucht, welche neuen Mobilitätskonzepte den Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung am besten gerecht werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle des Automobilhandels, der sich durch den Wandel von Besitz- zu Nutzungsmodellen sowie technologische Neuerungen neu positionieren muss.

  • Herausforderungen durch Urbanisierung und demografischen Wandel
  • Wandel des Konsumentenverhaltens weg vom Statussymbol Auto
  • Bedeutung und Zukunftsaussichten von Carsharing-Modellen
  • Integration von E-Bikes und Fahrrädern in den Mobilitätsverbund
  • Neue Geschäftsfelder für den Automobilhandel (Mobilitäts-Manager, Energie-Manager)
  • Vernetzung und Digitalisierung als Treiber für Mobilitätsservices

Auszug aus dem Buch

3.2.4 Fallbeispiel: Fortbewegung „flexibel“

So oder so ähnlich könnte unser Mobilitätsverhalten zukünftig aussehen:

Eine spontane Reise von Stuttgart nach Köln steht an: Ohne langes Überlegen wird das internetfähige Smartphone (neues Statussymbol) aus der Hosentasche gezogen. Angezeigt wird nicht nur die Verbindung mit Bus und Bahn, nachdem der Nutzer es mit denen für ihn wichtigen Rahmenbedingungen versehen hat, wie z.B. „Reise ohne Gepäck“, „darf nicht nass werden“, schlägt das Smartphone folgende Vorgehensweise vor: An der nächsten Straßenecke steht ein Elektrofahrrad zur Verfügung, mit diesem kann problemlos zum Bahnhof geradelt werden. Optional wäre auch eine Mitfahrgelegenheit zum nächsten Bahnhof zu buchen. Am Bahnhof wird in den Zug Richtung Köln zugestiegen. Für die Ankunft in Köln prognostiziert das Smartphone „Regen“. Mit einem Klick auf das Smartphone werden Carsharing-Anbieter am Kölner Bahnhof auf ihre Preise und Verfügbarkeiten verglichen. Ohne Probleme wird ein Fahrzeug reserviert. Da sich der gewünschte Zielort kaum außerhalb von Köln befindet, schlägt das Smartphone die Nutzung eines emissionsfreien Elektromobils vor. Am Ende der Reise kann die Person wählen, ob die entstandenen Mobilitätskosten mit der Telefonrechnung beglichen werden sollen oder sofort per Online-Banking vom Konto des Nutzers abgebucht werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik verstopfter urbaner Räume und leitet die Forschungsfrage nach geeigneten nachhaltigen Mobilitätskonzepten ab.

2. Begriffliche Grundlagen und theoretischer Bezugsrahmen: Definiert zentrale Begriffe wie Mobilitätsmanagement, Mobilität und Verkehr sowie die verschiedenen Integrationsstufen von Verkehrsdienstleistungen.

3. Status Quo der Mobilität des 21. Jahrhunderts: Analysiert aktuelle Treiber wie Urbanisierung, demografischen Wandel und das veränderte Konsumentenverhalten und stellt Ansätze wie Carsharing und das Fahrrad als zukunftsfähige Konzepte dar.

4. Die Sicht des Automobilhandels: Untersucht die Auswirkungen der neuen Mobilitätstendenzen auf den Autohandel und zeigt neue Geschäftsfelder sowie die Notwendigkeit zur Transformation auf.

5. Einfluss der Elektromobilität auf nachhaltige Mobilitätskonzepte: Thematisiert die CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen und die Notwendigkeit regenerativer Stromversorgung sowie intelligenter Netzkonzepte.

6. Innovative Konzepte für die Zukunft: Stellt technische Innovationen wie optimierte Ampelsysteme und neue Energiegewinnungsmöglichkeiten vor, die Mobilität effizienter machen können.

7. Schlussbetrachtung mit Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass ein intelligenter Mobilitätsverbund unter Einbeziehung neuer Akteure und digitaler Dienste der Schlüssel zur zukünftigen Mobilität ist.

Schlüsselwörter

Mobilitätskonzepte, Urbane Ballungsräume, Mobilitätsmanagement, Carsharing, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Automobilhandel, Vernetzung, Intermodalität, Urbanisierung, Demografischer Wandel, Konsumentenverhalten, Geschäftsmodelle, Smart Grid, Fahrrad-Revolution

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation der Mobilität in urbanen Ballungsräumen angesichts gesellschaftlicher, ökologischer und technologischer Veränderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel des Mobilitätsverhaltens (Weg vom privaten Pkw-Besitz hin zur Nutzung), neue innovative Mobilitätsangebote (Carsharing, Bikesharing) und die Rolle der Elektromobilität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Mobilitätskonzepte für eine nachhaltige Mobilisierung von Städten und Ballungsräumen am besten geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Marktdaten, um den Status Quo zu bewerten und Zukunftsmodelle abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Treiber für Mobilitätsänderungen, konkrete Konzepte wie Carsharing, die Sicht des Automobilhandels auf diese Veränderungen und den Einfluss der Elektromobilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobilitätsmanagement, nachhaltige Mobilität, Carsharing, Elektromobilität und die Transformation des Automobilhandels charakterisiert.

Wie kann das Autohaus vom Mobilitätswandel profitieren?

Das Autohaus kann sich durch neue Rollen wie den Mobilitäts-Manager (Beratung zu kombinierten Angeboten), den Energie-Manager (Komplettpakete für E-Mobilität) oder den Update-Store für Apps transformieren.

Welche Bedeutung hat das "Shared-Space"-Konzept?

Shared-Space zielt auf eine menschengerechte Gestaltung des öffentlichen Raums ab, bei der Verkehrswege nicht mehr strikt getrennt sind, sondern durch Kommunikation und gegenseitige Rücksichtnahme mehr Lebensqualität in der Stadt geschaffen wird.

Warum spielt die Elektromobilität eine zentrale Rolle?

Sie gilt als Hoffnungsträger für eine emissionsfreie Mobilität, wobei die Arbeit kritisch auf die CO2-Bilanz hinweist und betont, dass der Erfolg maßgeblich von der Einbindung in regenerative Energienetzwerke abhängt.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des Carsharings in der Schweiz zu Deutschland?

Die Schweiz nutzt durch eine landesweit einheitliche Kommunikation und eine enge Verzahnung mit dem öffentlichen Verkehr ein System mit deutlich höherer Marktdurchdringung als in Deutschland.

Final del extracto de 75 páginas  - subir

Detalles

Título
Neue Mobilitätskonzepte in Städten und Ballungsräumen
Universidad
Nürtingen University; Geislingen
Curso
Automobilwirtschaft
Calificación
1,8
Autor
Markus Ziegler (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
75
No. de catálogo
V178222
ISBN (Ebook)
9783656003281
ISBN (Libro)
9783656003489
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mobilität Verkehr Mobilitätsmuster Mobilitätssysteme Verkehrsdienstleistungen Mobilitätskonzepte Urbanisierung Demografischer Wandel Verändertes Konsumentenverhalten Technologischer Fortschritt Carsharing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Markus Ziegler (Autor), 2011, Neue Mobilitätskonzepte in Städten und Ballungsräumen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178222
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Extracto de  75  Páginas
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