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Selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz

Welche Bedeutung haben selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz für Coaching- und Moderationsprozesse?

Titre: Selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz

Dossier / Travail , 2011 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Melanie Harps-Pötter (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Die Bedeutung von selbstgesteuertem Lernen und emotionaler Intelligenz für den Coaching- und Moderationsprozess wird im Folgenden hergeleitet durch das Herausstellen spezifischer Merkmale des selbstgesteuerten Lernens und der emotionalen Intelligenz.

In einem nächsten Schritt werden Coaching- und Moderationsprozesse im Allgemeinen unter der Perspektive der herausgestellten Merkmale analysiert. Das selbstgesteuerte Lernen wird betrachtet als Lernprozess des Coachees und der Teilnehmer einer Moderation. Die emotionale Intelligenz wird angenommen als Kompetenz-Grundlage des Coachs und des Moderators.

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Über die Autorin:
Melanie Harps-Pötter hat über 20 Jahre Berufserfahrung in mittelständischen Unternehmen wie auch Konzernerfahrung. Nach Positionen als Qualitätsmanagerin, Abteilungsleiterin und Geschäftsführerin ist sie jetzt tätig als selbständiger Business Coach und Change Manager. Die diplomierte Ingenieurin hat neben einer Zertifizierung als Projektmanagement-Fachfrau auch eine Ausbildung zum Coach und Moderator absolviert. Sie ist unter anderem Mitglied im Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct) e.V. und in der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V (GPM)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Selbstgesteuertes Lernen

2.1 Definition „Selbstgesteuertes Lernen“

2.2 Selbstgesteuertes Lernen im Coachingprozess

2.3 Selbstgesteuertes Lernen im Moderationsprozess

3 Emotionale Intelligenz

3.1 Definition „Emotionale Intelligenz“

3.2 Emotionale Intelligenz im Coachingprozess

3.3 Emotionale Intelligenz im Moderationsprozess

4 Praxisbeispiel

4.1 Beschreibung des Szenarios

4.2 Aspekte des selbstgesteuerten Lernens

4.3 Aspekte der emotionalen Intelligenz

4.4 Fazit des Praxisbeispiels

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von selbstgesteuertem Lernen und emotionaler Intelligenz als zentrale Erfolgsfaktoren für professionelle Coaching- und Moderationsprozesse. Ziel ist es, durch die Verknüpfung theoretischer Konzepte mit einem praktischen Anwendungsbeispiel aufzuzeigen, wie diese Kompetenzen die Qualität von Lern- und Arbeitssituationen maßgeblich beeinflussen.

  • Grundlagen des selbstgesteuerten Lernens und dessen Bedeutung für Coaching und Moderation.
  • Emotionale Intelligenz als Kompetenzgrundlage für Coaches und Moderatoren.
  • Analyse der Interaktion zwischen Fremdsteuerung durch den Experten und Selbststeuerung des Lernenden.
  • Praxisnahe Anwendung und Evaluation emotionaler sowie lernbezogener Aspekte in Workshops.
  • Herausforderungen in Rollenkonflikten bei der internen Moderation.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition „Selbstgesteuertes Lernen“

Das Thema „Selbstgesteuertes Lernen“ (im englischen Sprachraum self-directed learning oder self-planed learning), wird seit den 1980er Jahren in der Literatur der Bildungswissenschaften stärker behandelt. Die Ursprünge werden in der kognitionstheoretischen Orientierung in der Psychologie um 1970 gesehen, wobei der Lerner hier als aktiv, selbstreflexiv und dem eigenen Lernen gegenüber verantwortungsbewusst gesehen wird (vgl. Kilius, 2007, S. 3). Dass die Forderung nach Selbststeuerung und Selbstverantwortung in der klassischen Pädagogik allerdings nicht neu ist, zeigt ein Zitat Hugo Gaudigs (1860-1923), der in seinem Werk „Freie geistige Schularbeit in Theorie u. Praxis, 1922“ Selbsttätigkeit u.a. in der Zielsetzung, in der Ordnung des Arbeitsvorganges, bei Entscheidungen an kritischen Punkten und bei der Kontrolle des Arbeitsganges für den freitätigen Schüler fordert (vgl. Kilius, 2007, S. 3).

Die heutige Bedeutung des selbstgesteuerten Lernens – vor allem in der Erwachsenenbildung – ist zu sehen vor dem Hintergrund der Technologieentwicklung, der ansteigenden Geschwindigkeit von Veränderungszyklen in der Wirtschaft und der daraus resultierenden Anforderung an den Menschen. Vor allem besteht die Anforderung an den berufstätigen Menschen, sein Wissen aktuell zu halten und somit einen lebenslangen Lernprozess aktiv zu gestalten.

Eine einheitliche Definition von selbstgesteuertem Lernen gibt es nicht, im Grundsatz sind sich die Definitionen allerdings sehr ähnlich. Nach Weinert beeinflusst der Lernende die wesentlichen Entscheidungen „ob, was, wann, wie und woraufhin er lernt“ (Weinert, 1982, S. 102). Für Deitering ist der Mensch beim selbstgesteuerten Lernen der „Initiator und Organisator seines eigenen Lernprozesses“ (Deitering, 1995, S. 11). (Kilius, 2007). Konrad und Traub definieren selbstgesteuertes Lernen als „eine Lernform, bei der der Lernende abhängig von der Art der Lernmotivation selbstbestimmt Steuerungsmaßnahmen (meta-)kognitiver, volitionaler oder verhaltensmäßiger Art ergreift und den Fortgang des Lernprozesses selbst (metakognitiv) überwacht, reguliert und bewertet“ (Konrad & Traub, 1999, S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Auswahl der betrachteten Merkmale des selbstgesteuerten Lernens und der emotionalen Intelligenz im Kontext der Coaching- und Moderationsprozesse.

2 Selbstgesteuertes Lernen: Dieses Kapitel definiert selbstgesteuertes Lernen und analysiert dessen Umsetzung sowie die Rollenverteilung in Coaching- und Moderationsszenarien.

3 Emotionale Intelligenz: Hier werden das Konzept der emotionalen Intelligenz und die daraus resultierenden Kompetenzanforderungen an Coaches und Moderatoren in ihrem professionellen Handeln detailliert beschrieben.

4 Praxisbeispiel: Ein konkreter Projekterfahrungsworkshop dient als Fallstudie, um die theoretischen Konzepte von selbstgesteuertem Lernen und emotionaler Kompetenz in einer komplexen Moderationssituation zu veranschaulichen.

5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die untrennbare Verbindung der untersuchten Themen mit Coaching und Moderation zusammen und gibt Ausblicke auf weiterführende Forschungsaspekte.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Lernen, Emotionale Intelligenz, Coaching, Moderation, Fremdsteuerung, Metakognition, Motivation, Kognitive Kompetenz, Soziale Fähigkeiten, Rollenkonflikt, Projekterfahrung, Reflexion, Führungskraft, Erwachsenenbildung, Handlungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche zentrale Bedeutung die Konzepte „selbstgesteuertes Lernen“ und „emotionale Intelligenz“ für eine erfolgreiche Durchführung von Coaching- und Moderationsprozessen haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen des selbstgesteuerten Lernens, das Modell der emotionalen Intelligenz nach Goleman sowie deren spezifische Anwendung auf die Rollen von Coach und Moderator.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Relevanz dieser beiden Kompetenzbereiche für professionelle Beratungs- und Gruppenprozesse theoretisch zu fundieren und anhand eines Praxisbeispiels zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung der Begriffe sowie eine fallstudienbasierte Analyse eines realen Moderationsszenarios zur Anwendung der Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und Analyse von selbstgesteuertem Lernen und emotionaler Intelligenz sowie deren Übertragung auf das Coaching und die Moderation, ergänzt durch ein Praxisbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie selbstgesteuertes Lernen, emotionale Intelligenz, Coaching, Moderation, Reflexion und professionelle Handlungskompetenz charakterisieren.

Wie unterscheidet sich Fremdsteuerung von Selbststeuerung laut der Autorin?

Fremdsteuerung umfasst äußere Einflüsse durch Trainer oder Medien, während Selbststeuerung die aktive Rolle des Lernenden als Initiator und Organisator seines eigenen Lernprozesses betont.

Warum ist ein Rollenkonflikt für einen Moderator besonders kritisch?

Ein Moderator, der gleichzeitig eine Führungsposition innehat, muss in der Lage sein, Alltagskonflikte und Hierarchien zugunsten eines neutralen und unvoreingenommenen Moderationsprozesses in den Hintergrund zu stellen.

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Résumé des informations

Titre
Selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz
Sous-titre
Welche Bedeutung haben selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz für Coaching- und Moderationsprozesse?
Université
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Note
1,0
Auteur
Melanie Harps-Pötter (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
23
N° de catalogue
V178294
ISBN (ebook)
9783656002604
ISBN (Livre)
9783656002222
Langue
allemand
mots-clé
Emotionale Kompetenz Selbstgesteuertes Lernen Coaching Business Coaching Moderation Stakeholder eines Moderationsprozesses
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Harps-Pötter (Auteur), 2011, Selbstgesteuertes Lernen und emotionale Intelligenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178294
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Extrait de  23  pages
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