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Vergleich sozioligischer Theorien - Harold Garfinkel und Talcott Parsons

Title: Vergleich sozioligischer Theorien - Harold Garfinkel und Talcott Parsons

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jakob Rohde (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Summary Excerpt Details

In meiner Arbeit möchte ich zwei solcher Theorien miteinander vergleichen. Es handelt sich hierbei um die Theorien der Soziologen Talcott Parson und Harold Garfinkel.
Diese beiden Soziologen stehen in einer besonderen Verbindung, da Harold Garfinkel in seiner Zeit an der Harvard Universität zu Parsons Stundenten zählte. Umso interessanter scheint es, die unterschiedlichen Theorien beider zu betrachten.
Um einen genauen Vergleich zu ermöglichen möchte ich zunächst die Theorien einzeln darstellen. Beginnen werde ich dabei mit der Theorie Parsons, da diese zu einem früheren Zeitpunkt verfasst wurde. Danach soll die Theorie von Harold Garfinkel zum Gegenstand gemacht werden.
Gefolgt werden die beiden Darstellungen von einem Vergleich der versucht die signifikantesten Gegensätze aufzuzeigen und zu verdeutlichen. Hierbei sollen auch die Emergenzkonstellationen betrachtet und analysiert werden. In einem Fazit möchte ich dann nochmals die für mich deutlichsten Unterschiede herausstellen und diese in Bezug zu anderen Theorien setzen, die versuchen die Differenzen der hier betrachteten Soziologen zu klären und aufzuarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Talcott Parsons Theorie

3. Garfinkels Theorie

4.Vergleich Parsons und Garfinkel

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die soziologischen Theorien von Talcott Parsons und Harold Garfinkel gegenüberzustellen und deren Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in Bezug auf das Entstehen sozialer Ordnung zu analysieren.

  • Analyse der voluntaristischen Handlungstheorie von Talcott Parsons
  • Untersuchung des AGIL-Schemas und der Rolle von Normen bei Parsons
  • Erforschung der Ethnomethodologie und des Alltagslebens bei Garfinkel
  • Vergleichende Betrachtung der normativen und kognitiven Ebenen des Handelns
  • Synthese der mikro- und makrosoziologischen Perspektiven beider Theoretiker

Auszug aus dem Buch

3. Garfinkels Theorie

Harold Garfinkel wurde am 29. Oktober 1917 in Newark, New Jersey geboren. Er gilt als Begründer der Ethnomethodologie und versuchte mit seinen soziologischen Experimenten vorangegangene Theorien zu erweitern und zu ergänzen.

Garfinkels Untersuchungsgegenstand stellten vor allem die „kleinen“ sozialen Begebenheiten dar, anders als bei vielen anderen bekannten Soziologen. „Noch viel stärker als Schütz, Berger, Luckmann u.a. vertritt er eine Soziologie des Alltagslebens.“14

Garfinkel versucht in seinen Theorien weniger eine umfassende Gesellschaftstheorie aufzustellen. Vielmehr gilt „ Garfinkels Hauptinteresse [...] der Regelstrukturen des Alltagslebens“15. Er versucht anhand von Experimenten die Probleme des intersubjektiven Verstehens aufzuzeigen und zu verdeutlichen. Aus den Ergebnissen seiner Experimente, leitet er dann für ihn allgemeingültige Thesen ab.

Einer dieser Versuche ist das Ticktacktoe-Experiment, an dem Garfinkel versucht zu zeigen, dass bestimmte Erwartungen bestehen und was passiert wenn diese Erwartungen durchbrochen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird die Relevanz des Vergleichs der Theorien von Parsons und Garfinkel dargelegt und der methodische Aufbau der Arbeit erläutert.

2. Talcott Parsons Theorie: In diesem Kapitel wird die voluntaristische Handlungstheorie von Parsons sowie die Bedeutung von Normen und das AGIL-Schema zur Systemstabilisierung dargestellt.

3. Garfinkels Theorie: Dieses Kapitel behandelt die Ethnomethodologie und verdeutlicht anhand von Krisenexperimenten die Bedeutung der kognitiven Ebene und der Interpretationsleistung der Akteure.

4.Vergleich Parsons und Garfinkel: Hier werden die Theorien gegenübergestellt, wobei insbesondere die Unterscheidung zwischen normativer und kognitiver Ebene sowie die unterschiedliche Emergenz von Ordnung hervorgehoben werden.

5. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung, die Garfinkels Theorien als sinnvolle Ergänzung zu Parsons im historischen Kontext betrachtet.

Schlüsselwörter

Soziologie, Talcott Parsons, Harold Garfinkel, Handlungstheorie, soziale Ordnung, Ethnomethodologie, Normen, AGIL-Schema, Kognition, Intersubjektivität, Systemtheorie, Alltagsleben, Emergenz, Interpretation, Utilitarismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die soziologischen Theorien von Talcott Parsons und Harold Garfinkel, um ihr Verständnis von sozialer Ordnung und individuellem Handeln zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Handlungstheorie, die Rolle von sozialen Normen, die Bedeutung von Alltagshandlungen und das Zustandekommen von intersubjektivem Verständnis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden theoretischen Ansätze herauszuarbeiten und zu prüfen, ob Garfinkels Ansatz eine sinnvolle Ergänzung zu Parsons darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen theoretischen Vergleich, der sich maßgeblich auf die Sekundärliteratur von Wolfgang Ludwig Schneider stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorien von Parsons (inklusive AGIL-Schema) und Garfinkel (inklusive Krisenexperimente) sowie einen direkten Vergleich dieser Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Handlungstheorie, soziale Ordnung, Ethnomethodologie, Normenkonformität und Intersubjektivität charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Ordnung zwischen Parsons und Garfinkel?

Parsons sieht Ordnung primär durch internalisierte Normen und Institutionen begründet, während Garfinkel diese um eine notwendige kognitive Interpretationsleistung der Akteure im Alltag erweitert.

Was kritisiert Garfinkel an Parsons?

Garfinkel kritisiert, dass Akteure in Parsons Theorie als "cultural dopes" fungieren, die lediglich passiv Normen folgen, ohne die interpretative Fähigkeit für neue oder veränderte Situationen einzubringen.

Inwiefern lassen sich die Theorien im Fazit vereinen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Parsons eher die makrosoziologische Ebene und Garfinkel die mikrosoziologische Seite abdeckt; beide Ansätze zusammen bieten eine umfassendere Deutungsgrundlage.

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Details

Title
Vergleich sozioligischer Theorien - Harold Garfinkel und Talcott Parsons
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Sozialwissenschaften)
Course
Soziologische Theorie I
Grade
2,0
Author
Jakob Rohde (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V178331
ISBN (eBook)
9783656002864
ISBN (Book)
9783656003045
Language
German
Tags
vergleich theorien harold garfinkel talcott parsons
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jakob Rohde (Author), 2009, Vergleich sozioligischer Theorien - Harold Garfinkel und Talcott Parsons, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178331
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