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Social Networking. Vom Vorteil schwacher Beziehungen und dem Einfluss des Internets auf soziale Netzwerke

Titre: Social Networking. Vom Vorteil schwacher Beziehungen und dem Einfluss des Internets auf soziale Netzwerke

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 27 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Schuldt (Auteur)

Sociologie - Communication
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Über die Nutzung und Auswirkungen von Social Networking Websites und das Phänomen Networking im Allgemeinen, ist (insbesondere im soziologischen Bereich) bisher kaum relevante Literatur veröffentlicht worden.

Aus diesem Grunde soll diese Arbeit auf der Basis von Florian Renz Veröffentlichung „Praktiken des Social Networking“ und unter Heranführung weiterer verwandter Werke zum Thema Netzwerke und Internetkommunikation, eine Übersicht und eine Grundlage für das Arbeiten mit dem noch recht ‚jungfräulichen’ Thema des Social Networking geben.

Nach der Klärung der grundlegenden Begrifflichkeiten und Theorien zum Thema Netzwerke, Networking und Beziehungsstärken, soll die Arbeit sich mit den bestimmenden Strukturen von sozialen Netzwerken im Online-Bereich auseinander setzen. Dazu werden grundlegende Unterschiede zwischen computervermittelter Kommunikation und Face-To-Face-Kommunikation aufgezeigt und der daraus resultierende Rahmen für soziale Netzwerke im Internet betrachtet.
Darauf folgend soll der Einfluss des Internet auf bereits bestehende Beziehungen, sowie auf die Generierung neuer Kontakte herausgearbeitet werden.
Abschließend werden noch einmal die Merkmale sozialer Netzwerke bei computervermittelter Kommunikation und deren Unterschiede zu regulären sozialen Netzwerken aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Aufbau der Arbeit

2. Soziale Netzwerke und die Netzwerkgesellschaft

2.1. Das Konzept des sozialen Netzwerkes

2.2. Die wichtigsten Merkmale sozialer Netzwerke

2.3. Manuel Castells Begriff der Netzwerkgesellschaft

3. Praktiken und das zentrale Motiv des Networking

3.1. Das Begriffskonstrukt des Networking und typische Praktiken

3.2. Vermehrung von Sozialkapital als zentrales Motiv des Networking

4. Soziale Netzwerke und das Internet

4.1. Merkmale der computervermittelten Fernkommunikation

4.2. Der ‚Computerrahmen’ und seine Kommunikationsregeln

5. Einfluss des Internet auf soziale Beziehungen und Netzwerke

5.1. Veränderung von bestehenden sozialen Beziehungen durch das Internet

5.2. Die Entwicklung von neuen Beziehungen über das Internet

5.3. Merkmale sozialer Netzwerke bei computervermittelter Kommunikation

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologischen Grundlagen von sozialen Netzwerken und analysiert, wie sich das Networking-Verhalten sowie die Pflege und Generierung sozialer Kontakte durch die Nutzung moderner Internettechnologien verändern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Transformation klassischer Beziehungsstrukturen in einer zunehmend digitalisierten Netzwerkgesellschaft.

  • Grundlagen der Netzwerktheorie und die Netzwerkgesellschaft nach Castells
  • Die soziologische Bedeutung von Sozialkapital im Kontext des Networkings
  • Unterschiede zwischen Face-to-Face-Kommunikation und computervermittelter Kommunikation
  • Die Rolle von "Weak Ties" (schwachen Beziehungen) bei der Überbrückung struktureller Löcher
  • Auswirkungen des Internets auf bestehende soziale Beziehungen und Machtverhältnisse

Auszug aus dem Buch

2.1. Das Konzept des sozialen Netzwerkes:

„Der Begriff des Netzwerks wird rein formal definiert als ein abgegrenztes Set von Knoten und ein Set der für diese Knoten definierten Kanten.“ 7

Soziale Netwerke stellen eine besondere Form von Netzwerken dar, in denen Akteure und Akteursgruppen die Knotenpunkte bilden und die Kanten die Beziehungen und Relationen beschreiben, die diese verbinden.

In der netzwerkanalytischen Forschungstradition liegt der Fokus nicht auf dem einzelnen Individuum an sich, sondern vielmehr auf den Relationen zwischen den einzelnen Individuen eines Netzwerkes. Sie beschäftigt sich mit den Strukturen eines Netzwerks und deren Auswirkung auf das Handeln des Einzelnen, dessen Handlungsoptionen wiederum durch die Strukturen des Systems in das es eingebettet ist geprägt sind.

Somit kann das Netzwerk als ein allumfassendes Strukturierungsprinzip angewandt werden. Damit kann diese Forschungstradition den Versuch beschreiben, den Konflikt zwischen Forschungen auf der Mikroebene und auf der Makroebene in der Soziologie zu schließen.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung beleuchtet die rasante Verbreitung des Internets und führt in die Thematik des Social Networking als neue Form der Kontaktpflege ein.

2. Soziale Netzwerke und die Netzwerkgesellschaft: Das Kapitel definiert soziale Netzwerke wissenschaftlich und erläutert Manuel Castells Konzept der Netzwerkgesellschaft als moderne soziale Morphologie.

3. Praktiken und das zentrale Motiv des Networking: Hier werden die methodischen Ansätze des Networkings analysiert und das Streben nach Sozialkapital als dessen Hauptmotivation identifiziert.

4. Soziale Netzwerke und das Internet: Dieser Abschnitt kontrastiert Face-to-Face-Kommunikation mit computervermittelter Fernkommunikation und führt den Begriff des ‚Computerrahmens‘ ein.

5. Einfluss des Internet auf soziale Beziehungen und Netzwerke: Das Kapitel untersucht die Auswirkungen des Internets auf bestehende Kontakte sowie die Möglichkeiten der Generierung neuer Beziehungen und die daraus resultierenden neuen Netzwerkstrukturen.

Schlüsselwörter

Social Networking, Netzwerkgesellschaft, Soziales Kapital, Weak Ties, Netzwerktheorie, Computervermittelte Kommunikation, Internetkommunikation, Soziale Netzwerke, Digitalisierung, Online-Kommunikation, Strukturale Löcher, Gemeinschaftsbildung, Virtuelle Gemeinschaften, Kommunikationstechnologien, Soziale Beziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Dynamiken von sozialen Netzwerken und den Einfluss, den das Internet auf die Art und Weise der Beziehungsführung und des Networkings ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Netzwerkanalyse, der Wandel zur Netzwerkgesellschaft, die Praktiken des strategischen Networkings und die Auswirkungen digitaler Medien auf die Kommunikation.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Veränderungen, die das Internet in bestehenden sozialen Beziehungen bewirkt und wie es die Entstehung neuer Kontaktformen sowie die Ausgestaltung sozialer Netzwerke beeinflusst.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch soziologische Klassiker (wie Durkheim, Simmel) sowie moderne netzwerkanalytische Ansätze (Granovetter, Castells, Renz), um ein fundiertes Verständnis für digitale Netzwerkstrukturen zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Netzwerken, die Analyse von Networking-Praktiken, die Differenzierung zwischen verschiedenen Kommunikationsformen sowie die empirisch gestützte Untersuchung von Internet-Einflüssen auf soziale Netzwerke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Social Networking, Soziales Kapital, Weak Ties, Netzwerkgesellschaft und computervermittelte Kommunikation geprägt.

Welche Bedeutung haben die sogenannten ‚Weak Ties‘ im Kontext dieser Arbeit?

‚Weak Ties‘ (schwache Beziehungen) sind laut Granovetter essenziell für das Networking, da sie helfen, strukturelle Löcher zu überbrücken und Zugang zu neuen Informationsquellen und gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Auswirkung des Internets auf bestehende Beziehungen?

Das Internet kann sowohl zur Stärkung von Fernbeziehungen als auch zu Konflikten führen, insbesondere wenn die Kommunikationsgewohnheiten zwischen Internetnutzern und Nicht-Nutzern stark divergieren.

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Résumé des informations

Titre
Social Networking. Vom Vorteil schwacher Beziehungen und dem Einfluss des Internets auf soziale Netzwerke
Université
University of Hamburg  (Soziologie)
Cours
Netzwerke und Soziale Einbettung“
Note
1,7
Auteur
Daniel Schuldt (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
27
N° de catalogue
V178533
ISBN (ebook)
9783656005971
ISBN (Livre)
9783656901754
Langue
allemand
mots-clé
soziale Einbettung Kommunikation Internetkommunikation Social Networking Social Networks Facebook Xing OpenBC StudiVz schuelerVZ strong ties weak ties Granovetter soziale Netzwerke Internetsoziologie Internetforschung Netzwerkgesellschaft Kommunikationssoziologie Netzwerktheorie Sozialkapital soziale Beziehungen Web 2.0 Networking Netzwerksoziologie Merkmale sozialer Netzwerke Networkingpraktiken Netville Studie Manuel Castells strength of weak ties elektronische Gemeinschaften Netzwerkanalyse small-world problem Onlinekommunikation Mediensoziologie sozialer Wandel Erfolgsfaktor Networking
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Schuldt (Auteur), 2007, Social Networking. Vom Vorteil schwacher Beziehungen und dem Einfluss des Internets auf soziale Netzwerke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178533
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Extrait de  27  pages
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