Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Biología - Genética / Ingeniería genética

Funktionsweise, Nutzen und Risiken der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora"

Título: Funktionsweise, Nutzen und Risiken der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora"

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2010 , 14 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Martin Reinsch (Autor)

Biología - Genética / Ingeniería genética
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit beschreibt in kurzen Zügen die Funktionsweise der BASF-Kartoffel "Amflora" und geht ferner detailliert auf die Risiken sowie die Nutzen derselbigen ein. Sie soll sachdienliche Hinweise zu Thematik der Disskussion über Gentechnik geben. Dabei habe ich im letzten Absatz der Arbeit eine eigene Erörterung zur Problematik geschrieben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist „Amflora“ und was ist das Besondere an ihr?

2.1 Wie hat man es geschafft, das Gen der Amylose-Produktion auszuschalten?

3. Der Weg „Amfloras“ zur Zulassung

4. Die Befürchtungen der Gegner „Amfloras“ hinsichtlich negativer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

5. Die Beurteilung der Risiken durch die BASF

6. Die Nutzen durch „Amflora“

7. Schlussbetrachtung der Thematik

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Facharbeit verfolgt das Ziel, die biologische Funktionsweise der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte „Amflora“ zu erläutern und eine ausgewogene Analyse der mit ihr verbundenen Risiken sowie industriellen Nutzen zu erstellen. Dabei wird insbesondere der komplexe Zulassungsprozess innerhalb der Europäischen Union beleuchtet und die kontroverse Debatte zwischen Befürwortern und Umweltschutzorganisationen kritisch hinterfragt.

  • Biotechnologische Mechanismen der Genmodifikation (Antisense-Verfahren)
  • Prozess der EU-Zulassung für gentechnisch veränderte Pflanzen
  • Umweltethische und gesundheitliche Bedenken (Antibiotikaresistenzgene)
  • Ökonomische und industrielle Potenziale für die Stärkeproduktion
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Pro- und Contra-Argumentation

Auszug aus dem Buch

2.1 Wie hat man es geschafft, das Gen der Amylose-Produktion auszuschalten?

Das Abstellen der Produktion von Amylose funktioniert nach dem in der Pflanzenbiotechnologie klassischen Verfahren der Antisense.

Von zentraler Bedeutung für diesen Vorgang ist, dass die Erbinformationen der Gene von der m-RNA (m= messenger; engl. Nachricht, Botschaft) abgelesen und gemäß dieser Auskunft in den Ribosomen (Eiweißfabriken in der Zelle) der Zelle zu bestimmten Proteinen verarbeitet werden, die für den Aufbau der Zelle und auch des gesamten Organismus zuständig sind.

Man fängt nun beim Antisense-Verfahren die m-RNA (auch Boten-RNA) auf ihrem Weg zu den Ribosomen ab um die Produktion des Eiweißes zu stoppen, das für die Amylose-Produktion zuständig ist. Dazu bringt man ein für die Boten-RNA komplementäres Gen (das Antisene-Gen) in die Pflanzenzelle. Die m-RNA dieses Gens passt nun genau auf die des ursprünglichen Gens der Pflanze.

Aufgrund dieser Gegensinnigkeit der beiden m-RNA wird nun die natürlich vorgesehene Proteinproduktion unterbunden und damit gleichzeitig verhindert, dass in der Kartoffel „Amflora“ Amylose produziert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird die Motivation zur Themenwahl erläutert und das Ziel formuliert, sowohl die Funktionsweise als auch die Vor- und Nachteile von „Amflora“ darzustellen.

2. Was ist „Amflora“ und was ist das Besondere an ihr?: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Kartoffel durch BASF, um die Stärkezusammensetzung durch die Unterdrückung von Amylose industriell zu optimieren.

2.1 Wie hat man es geschafft, das Gen der Amylose-Produktion auszuschalten?: Es wird das wissenschaftliche Antisense-Verfahren erklärt, welches die Genexpression gezielt blockiert.

3. Der Weg „Amfloras“ zur Zulassung: Hier wird der dreizehnjährige Genehmigungsprozess durch die EU und die sicherheitstechnische Prüfung durch die EFSA nachgezeichnet.

4. Die Befürchtungen der Gegner „Amfloras“ hinsichtlich negativer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt: Dieses Kapitel fasst die Proteste und Argumente von Kritikern wie Greenpeace zusammen, insbesondere bezüglich horizontaler Gentransfers.

5. Die Beurteilung der Risiken durch die BASF: Hier werden die Gegenargumente des Herstellers dargestellt, der die Sicherheitsbedenken aufgrund wissenschaftlicher Gutachten entkräftet.

6. Die Nutzen durch „Amflora“: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen und ökologischen Vorteile der effizienteren Stärkegewinnung für die Industrie.

7. Schlussbetrachtung der Thematik: Der Autor reflektiert die Argumente beider Seiten und bezieht persönlich Stellung zur Chancenbewertung der grünen Gentechnik.

Schlüsselwörter

Amflora, Grüne Gentechnik, Stärkeindustrie, Amylose, Amylopektin, Antisense-Verfahren, Zulassungsverfahren, BASF, EFSA, Greenpeace, Antibiotikaresistenzgen, Nptll-Markergen, Horizontaler Gentransfer, Landwirtschaft, Gentechnisch veränderte Organismen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die gentechnisch veränderte Kartoffelsorte „Amflora“, deren biologische Funktionsweise sowie die damit verbundene gesellschaftliche und politische Kontroverse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den biotechnologischen Grundlagen, dem langjährigen Zulassungsprozess in der EU sowie der Gegenüberstellung von ökologischen Risiken und industriellem Nutzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine neutrale Darstellung der Funktionsweise und eine kritische Aufarbeitung der Argumente von Befürwortern und Kritikern dieser speziellen Genkartoffel.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur genetischen Veränderung verwendet?

Es wird das sogenannte Antisense-Verfahren eingesetzt, bei dem durch ein komplementäres Gen die Produktion des unerwünschten Stärkeanteils (Amylose) in der Pflanze verhindert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Gentechnik-Methode, den zeitlichen Ablauf der Zulassung, die Risiko-Argumente von Umweltschützern sowie die wirtschaftlichen Argumente des Herstellers BASF.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Amflora, Grüne Gentechnik, Stärkeindustrie, Antibiotikaresistenzgen, Zulassungsprozess und ökologische Nachhaltigkeit.

Welche Rolle spielen die Marker-Gene bei der Entwicklung?

Das Nptll-Markergen dient dazu, in einem frühen Stadium der Zellentwicklung sicherzustellen, dass die gentechnische Veränderung erfolgreich war, indem resistente Zellen identifiziert werden.

Warum kritisieren Organisationen wie Greenpeace den Anbau der Kartoffel?

Die Hauptkritik richtet sich gegen den potenziellen horizontalen Gentransfer, bei dem Antibiotikaresistenzgene auf Bakterien im Verdauungstrakt von Mensch und Tier übertragen werden könnten.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Funktionsweise, Nutzen und Risiken der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora"
Universidad
Private Grammar School Schloss Buldern
Calificación
2
Autor
Martin Reinsch (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
14
No. de catálogo
V178690
ISBN (Ebook)
9783656013679
ISBN (Libro)
9783656018056
Idioma
Alemán
Etiqueta
funktionsweise nutzen risiken kartoffel amflora
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Reinsch (Autor), 2010, Funktionsweise, Nutzen und Risiken der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178690
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  14  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint