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Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Titel: Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Hausarbeit , 2011 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daniela Nöllert (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wenn Beschäftigte unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen arbeiten müssen, nicht angemessen qualifiziert sind oder nicht ausreichend von Kollegen unterstützt werden, kann Arbeit krank machen.“ (Luxemburger Deklaration, 2011).
Jedes gute Unternehmen lebt von seinen gesunden, motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern und trägt dafür eine Fürsorgepflicht.
Gesundheit stellt somit neben dem ganz persönlichen Faktor für den Einzelnen eben auch ein ökonomisches Problem für das Unternehmen und die Gesellschaft dar. Hohe Ausfallkosten bei einer hohen Anzahl an Krankentagen belasten die Betriebe, aber auch die öffentlichen Töpfe der Gesellschaft.
Gesundheitsfördernde Maßnahmen im Zuge von Aufklärung und Präventionsmaßnahmen nehmen mit diesem Bewusstsein einen immer höheren Stellenwert ein.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und –förderung (hier in der Betrieblichen Gesundheitsförderung) mittels des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (4C/ID). In Kapitel 2 werden die ersten drei Komponenten des Lernmodells für komplexes Lernen am praktischen Beispiel vorgestellt. Anschließend folgt eine kurze Übersicht über lerntheoretische Überlegungen zum 4C/ID Modell. Abschließend wird anhand der multimedialen, situierten Lernumgebung „Derma 2000“ ein ähnliches Instruktionsdesignmodells in seiner Anwendung vorgestellt.
Das Fazit und eine Zusammenfassung beenden die Arbeit.
Zur besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form verwendet, betiteln aber Personen beider Geschlechter.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID-Modell in seiner praktischen Anwendung

2.1 Die hierarchische Analyse der Kompetenz

2.2 Die vereinfachenden Annahmen und Aufgabenklassen

2.3 Das Erstellen der Lernaufgaben

2.4 Unterstützende Informationen und Just- in- Time Informationen (JIT)

2.4.1 Beispiele für Unterstützende Informationen

2.4.2 Beispiel von Just- in- Time Informationen (JIT)

3 Das 4C/ID-Modell aus theoretischer Sicht

3.1 Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte situierten Lernens

3.2 Didaktische Szenarien zur Integration des 4C/ID- Modells

3.3 Medien zur Unterstützung des Blueprints

3.4. Nutzung der situierten, multimedialen Lernumgebung „Derma 2000“

3.4.1 Thema, Ziel und Lerndauer der Lernumgebung

3.4.2 Das angewandte Instruktionsmodell

4 Fazit und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt einen Lehrplanentwurf für Bildungswissenschaftler im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung unter Anwendung des 4C/ID-Modells für komplexes Lernen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie durch dieses Instruktionsdesign komplexe Kompetenzen praxisnah erworben werden können.

  • Grundlagen und praktische Anwendung des 4C/ID-Modells
  • Strukturierung von Lernaufgaben und unterstützenden Informationen
  • Lerntheoretische Einordnung im Kontext des situierten Lernens
  • Analyse multimedialer Lernumgebungen am Beispiel "Derma 2000"

Auszug aus dem Buch

2. Das 4C/ID-Modell in seiner praktischen Anwendung

Als J. van Merriënboer Mitte der 80er Jahre mit seinen Forschungen zum komplexen Lernen begann, suchte er vergeblich nach geeigneten Trainingsstrategien zum Erwerb von komplexen Fähigkeiten. Dies gab Anlass, ein eigenes Modell zu erarbeiten. 1997 veröffentlichte van Merriënboer erstmals in seinem Buch „Training for Complex Cognitive Skills“ das Vier- Komponenten- Instruktionsdesign- Modell (engl. four- component instructional design model (4C/ID)), welches heute zu den wichtigsten Modellen des Komplexen Lernens zählt.

„Dieses Modell ist ein wissenschaftlich und empirisch erforschtes Instruktionsdesign- Modell für komplexes Lernen, welches Lehrern und Bildungsexperten systematische Empfehlungen für den Entwurf von Lernmaterialien gibt.“ (Bastiaens et al.,2011, S.90).

Authentische Lernaufgaben, in denen ganzheitliche Fähigkeiten geübt werden, sollen den schnellen Transfer des Erlernten auf komplexe Probleme der Realität fördern.

„Complex learning is always involved with a learner acquiring integrated sets of learning goals. Its ultimate aim is the integration of knowledge, skills and attitudes in one rich, interconnected knowledge base. If people encounter a new thus unfamiliar situation, such an interconnected knowledge base allows them to activate many different kinds of knowledge that may possibly help them to solve the problem.“ (van Merriënboer & Kirschner, 2007, S.15).

Das 4C/ID beschreibt die komplexe Lernumgebung mittels 4 Komponenten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz betrieblicher Gesundheitsförderung und führt in das Ziel ein, einen Lehrplanentwurf mittels des 4C/ID-Modells zu entwickeln.

2 Das 4C/ID-Modell in seiner praktischen Anwendung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Implementierung des 4C/ID-Modells durch Kompetenzanalyse, Sequenzierung von Aufgabenklassen und die Bereitstellung unterstützender sowie just-in-time Informationen.

3 Das 4C/ID-Modell aus theoretischer Sicht: Hier wird das Modell in lerntheoretische Kontexte wie Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus eingeordnet und die Bedeutung didaktischer Szenarien sowie multimedialer Medien diskutiert.

4 Fazit und Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Eignung des 4C/ID-Modells für das Training komplexer kognitiver Fertigkeiten und zieht Parallelen zum Modell des Cognitive Apprenticeship.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Komplexes Lernen, Gesundheitsförderung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Lehrplanentwurf, Kompetenzanalyse, Aufgabenklassen, Situiertes Lernen, Multimediale Lernumgebung, Derma 2000, Cognitive Apprenticeship, Scaffolding, Transfer, Didaktische Szenarien.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Lehrplanentwurfs für Bildungswissenschaftler im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung mithilfe des 4C/ID-Modells.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Kompetenzanalyse verwendet?

Es wird eine hierarchische Analyse der Fertigkeiten durchgeführt, die eine zeitliche und konditionale Abfolge abbildet, um Lernziele zu definieren.

Was unterscheidet unterstützende Informationen von Just-in-Time Informationen?

Unterstützende Informationen fördern nicht-wiederkehrende Fertigkeiten und stehen jederzeit zur Verfügung, während Just-in-Time Informationen für wiederkehrende Fertigkeiten unmittelbar bei Bedarf bereitgestellt werden.

Warum wird das Modell 4C/ID als Instruktionsdesign für komplexes Lernen bezeichnet?

Es fokussiert auf die Integration von Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen durch authentische Lernaufgaben, um den Transfer auf reale, komplexe Probleme zu ermöglichen.

Welche Bedeutung hat das "Scaffolding" innerhalb des Modells?

Scaffolding bezeichnet die Unterstützung des Lernenden, die mit zunehmender Kompetenz sukzessive reduziert wird, um schrittweise selbstständiges Handeln zu ermöglichen.

Wie werden die zentralen Themenfelder in der Arbeit gegliedert?

Die Gliederung erfolgt in eine praktische Anwendung des 4C/ID-Modells, eine theoretische Einordnung in lerntheoretische Ansätze und eine Analyse anhand der multimedialen Lernumgebung "Derma 2000".

Was zeichnet die Lernumgebung "Derma 2000" aus?

Es handelt sich um eine multimediale, situierte Lernumgebung für Mediziner, die fallbasiertes Lernen in einer simulierten Praxisumgebung ermöglicht.

Welche Rolle spielt das "Cognitive Apprenticeship" im Vergleich zum 4C/ID-Modell?

Die Autorin stellt fest, dass beide Modelle strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen, insbesondere hinsichtlich der Minimierung externer Unterstützung, um Lernende zur Expertenleistung zu führen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Bildungswissenschaften - Mediendidaktik)
Note
1,3
Autor
Daniela Nöllert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V178745
ISBN (eBook)
9783656011293
ISBN (Buch)
9783656010777
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Erziehungswissenschaft Bildungswissenschaft 4CID Modell Gesundheit Erziehung Mediendidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Nöllert (Autor:in), 2011, Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178745
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Leseprobe aus  20  Seiten
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