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Angststörungen - Ein Überblick über das Krankheitsbild

Betriebliche Unterstützungsmaßnahmen bei Wiedereingliederungsprozessen

Título: Angststörungen - Ein Überblick über das Krankheitsbild

Tesis (Bachelor) , 2011 , 57 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Katharina Hoffmann (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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In den vergangenen Jahren haben die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen immer mehr zugenommen. Doch die Entstehung und der Verlauf dieser Krankheiten sind meistens weniger bekannt. In dieser Arbeit werden wichtige Grundlagen zu psychischen Erkrankungen, wie Entstehung und Symptomatik, mit dem Fokus auf Angststörungen erläutert. Des Weiteren wird sich mit der Fragestellung beschäftigt, welche Wiedereingliederungsmaßnahmen und Unterstützungen aus betrieblicher Sicht geleistet werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Begriffserklärung Angst

1.2 Definition von Gesundheit und psychischer Erkrankung

1.3 Klassifikation psychischer Erkrankung

2. Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

2.1 Phobische Störungen

2.2 Agoraphobie

2.3 Soziale Phobien

2.4 Spezifische (isolierte) Phobien

2.5 Posttraumatische und akute Belastungsstörungen

2.6 Generalisierte Angststörung

2.7 Panikstörung

3. Epidemiologisches Profil von Angststörungen

4. Entstehung von Angststörungen

4.1 Soziokultureller Ansatz

4.2 Behavioristischer Ansatz

4.3 Biologische / biochemische Ansatz

4.4 Kognitiv orientierter Ansatz

4.5 Psychodynamischer Ansatz

5. Symptomatik

6. Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen

6.1 Private Alltagsaufgaben und Freizeitgestaltung

6.2 Berufsalltag

7. Bewältigungsstrategien und Therapieansätze

7.1 Verhaltenstherapie

7.2 Angsttagebuch

7.3 Konfrontation/ Exposition

7.4 Hypnotherapie

7.5 Entspannungstraining

8. Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung betroffener Mitarbeiter

8.1 Unterstützung bei Arbeitsunfähigkeit

8.2 Stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag

8.2.1 Vorbereitung auf die Rückkehr in den Arbeitsalltag

8.2.2 Leitfaden für die stufenweise Wiedereingliederung

8.2.3 Kontinuierliche Überprüfung des Wiedereingliederungsprozesses

8.3 Psychischen Erkrankungen gegensteuern

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung, Symptomatik und den Verlauf von Angststörungen darzulegen. Zentral ist dabei die Untersuchung, welche spezifischen betrieblichen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Unterstützungsangebote Unternehmen ergreifen können, um betroffenen Mitarbeitern bei der Rückkehr in den Berufsalltag zu helfen.

  • Grundlagen zu psychischen Erkrankungen und deren Klassifizierung
  • Klinische Ausprägungsformen von Angststörungen
  • Psychologische und soziokulturelle Ursachenmodelle
  • Auswirkungen von Angststörungen auf das Berufs- und Privatleben
  • Therapeutische Bewältigungsstrategien und ihre Anwendung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement bei psychischen Belastungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffserklärung Angst

Der Begriff „Angst“ ist verwandt mit dem lateinischen Wort „angustus“ und steht für „eng“, „beengend“ bzw. „die freie Bewegung behindernd“ (Vgl. Dorsch, Psychologisches Wörterbuch, 1998, S.40).

Genauso wie die Verhaltens- und Erlebnisbereiche, Sexualität, Hunger und Aggressionen gehört auch die Angst zu den Grundbedingungen menschlicher Existenz. Angst ist nicht direkt beobachtbar. Die „Zuordnung des Wortes Angst zum Erlebnis der Angst ist immer individuell, d.h. nicht kontrollierbar, privat, daher das Gefühl nur jeweils der Person, die die Angst erlebt, zugänglich ist“ (Lazarus & Mainka, G., 1976, S. 19 ff).

Das Psychologie-Lexikon nach Humboldt, definiert den Begriff der Angst wie folgt: „Angst ist ein mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung, oft auch mit quälender Verzweiflung einhergehender Gefühlszustand. Angst ist existentiell, das heißt sie entsteht aktiv auf jede real erlebte oder auch bloß vorgestellte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigung oder –bedrohung“ (Humboldt-Psychologie-Lexikon, 1986, S.31).

Angst ist aber ebenso ein Alarm- und Warnsignal, welches bei der Bewältigung einer Bedrohung helfen soll. Somit ist die Angst ein durchaus notwendiger und langfristiger Anpassungs- und Lernprozess.

Es gibt jedoch eine Abgrenzung zwischen dem Begriff der Angst und dem der Furcht. Der Begriff Furcht steht für das psychische Erleben einer realen Gefährdung oder Bedrohung, auch als Realangst zu bezeichnen. Es kann hierbei Vermeidungs- und Angriffsreaktionen im Hinblick auf die Situation geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der steigenden Relevanz psychischer Erkrankungen anhand statistischer Daten und Begriffsdefinitionen.

2. Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen: Detaillierte Vorstellung verschiedener Angststörungsbilder und deren Symptomprofile.

3. Epidemiologisches Profil von Angststörungen: Analyse der Verbreitung und Häufigkeit von Angststörungen in der Bevölkerung.

4. Entstehung von Angststörungen: Erläuterung wissenschaftlicher Ansätze von der Lerntheorie bis hin zu biologischen und psychodynamischen Erklärungsmodellen.

5. Symptomatik: Beschreibung der körperlichen und psychischen Prozesse bei Angstreaktionen.

6. Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen: Darstellung der Konsequenzen von Angststörungen für das Privatleben und den Arbeitsalltag.

7. Bewältigungsstrategien und Therapieansätze: Überblick über gängige Therapiemethoden wie Verhaltenstherapie, Exposition und Entspannungstechniken.

8. Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung betroffener Mitarbeiter: Darstellung konkreter Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung und präventiver Unterstützung im betrieblichen Umfeld.

9. Fazit: Zusammenfassendes Plädoyer für eine verstärkte Investition der Unternehmen in präventive Gesundheitsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Angststörung, Psychische Gesundheit, Wiedereingliederung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Verhaltenstherapie, Phobie, Panikattacken, Arbeitsunfähigkeit, Stressprävention, Mentale Gesundheit, Psychosomatik, Salutogenese, Krankheitsbewältigung, Arbeitsplatzbelastung, Arbeitgeberverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt das Krankheitsbild der Angststörungen und analysiert, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter bei psychischen Erkrankungen unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Einordnung von Angststörungen, deren Ursachenmodellen sowie betriebswirtschaftlichen Handlungsmöglichkeiten für die Wiedereingliederung nach krankheitsbedingten Fehlzeiten.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Arbeitgeber durch gezielte Maßnahmen und eine feinfühlige Wiedereingliederung die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern und damit langfristig sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung klinischer sowie betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zu psychischen Belastungen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung der Störungsbilder, eine Analyse der Ursachen (biologisch, behavioristisch, psychodynamisch) und einen praktischen Teil zur betrieblichen Wiedereingliederung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Angststörung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Wiedereingliederung, Arbeitsunfähigkeit und präventive Unternehmensstrategien.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Angst und Furcht?

Der Autor grenzt Angst als generelles, oft unbewusstes Alarmsignal von der Furcht ab, die sich konkret auf eine reale, beobachtbare Bedrohung bezieht.

Warum ist das "Angsttagebuch" als Therapieansatz relevant?

Es dient als einfache Methode zur Selbstbeobachtung, um Auslöser und Muster von Angstattacken systematisch zu erfassen und für therapeutische Prozesse nutzbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Wiedereingliederung?

Die Führungskraft fungiert als zentrale Instanz für die Planung und Vermittlung, indem sie Vorurteile im Team abbaut und den betroffenen Mitarbeiter durch offene Kommunikation bei der Rückkehr unterstützt.

Final del extracto de 57 páginas  - subir

Detalles

Título
Angststörungen - Ein Überblick über das Krankheitsbild
Subtítulo
Betriebliche Unterstützungsmaßnahmen bei Wiedereingliederungsprozessen
Universidad
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Calificación
2,0
Autor
Katharina Hoffmann (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
57
No. de catálogo
V179165
ISBN (Ebook)
9783656015390
ISBN (Libro)
9783656015109
Idioma
Alemán
Etiqueta
angststörungen überblick krankheitsbild betriebliche unterstützungsmaßnahmen wiedereingliederungsprozessen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Hoffmann (Autor), 2011, Angststörungen - Ein Überblick über das Krankheitsbild, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179165
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