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Die Logiken der Kreativökonomie sowie Industrieökonomik im Personalmanagement – ein Vergleich

Titel: Die Logiken der Kreativökonomie sowie Industrieökonomik im Personalmanagement – ein Vergleich

Seminararbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Markus Stegmann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit analysiert die Unterschiede von Industrieökonomik und Kreativökonomie und legt dabei den Fokus auf das Personalmanagement. Zwei Arbeitsmodelle werden vorgestellt und kritisch hinterfragt, um abzuwägen welche ökonomische Logik durch ihren Umgang mit Erwerbstätigen zu kreativeren Ergebnissen gelangt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Logiken der Ökonomik

2.1 Industrieökonomik

2.2 Kreativökonomie

2.3 Wandel von der Industrie- zur Kreativökonomie

3. Unterschiedliche Logiken im Personalmanagement

3.1 Personalmanagement als Personalführung in der Industrieökonomik

3.2 Personalmanagement in der Kreativökonomie

3.2.1 Das Konzept „Arbeitskraftunternehmer“

3.2.2 Das Arbeitsorganisationsmodell „Vertrauensarbeitszeit“

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die grundlegenden Unterschiede zwischen der Industrieökonomik und der Kreativökonomie mit einem spezifischen Fokus auf das Personalmanagement. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser ökonomischen Logiken auf den Arbeitnehmer zu untersuchen und zu bewerten, welche Arbeitsmodelle unter den Bedingungen der modernen Wissensgesellschaft zu kreativeren Ergebnissen führen.

  • Gegenüberstellung von industrieökonomischen und kreativökonomischen Logiken.
  • Analyse der historischen Entwicklung und Transformation der Arbeitswelt.
  • Kritische Betrachtung klassischer Personalführung versus neuer Arbeitsmodelle.
  • Untersuchung von Konzepten wie dem „Arbeitskraftunternehmer“ und „Vertrauensarbeitszeit“.
  • Bewertung von Motivation, Eigenverantwortung und neuen Arbeitsbelastungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Personalmanagement als Personalführung in der Industrieökonomik

Sozialwissenschaftler Klaus Türk beschreibt in seinem Werk „Personalführung und soziale Kontrolle“ die vorherrschenden Strukturen des Personalwesens in Forschung und Lehre bis Anfang der 80er Jahre. Er stellt fest, dass diese hauptsächlich auf psychologisch-betriebswirtschaftlicher Ebene stattfand und stark managementorientiert war.

In der Industrieökonomie definiert sich „Personalmanagement“ ins Besondere als „Personalführung“. Diese sei „(…) offenbar ein charakteristisches Phänomen oder auch Problem ökonomischer und „ökonomisierter“ Organisationen bestimmten Typs“, wie Türk deutlich macht. Bereits der Terminus „Personal“ deutet auf die „(…) Indienststellung von Menschen für andere Ziele und Zwecke als die je eigenen hin“, während das Wort „‚Führung‘ (…) sowohl auf die Unselbstständigkeit als auch die Fremdbestimmtheit dieser in Dienst genommenen Personen“ verweist. Entsprechend versteht die Industrieökonomik ‚Führung‘ als eine Art Beeinflussungsaufgabe oder -wirkung. Diese sollte der Vorgesetzte gegenüber seinen Angestellten haben, da sonst die „Ausrichtung des Handelns der Organisationsmitglieder auf das organisatorische Zielsystem ständig gefährdet“ sei. Daher muss „(…) das Verhalten von Organisationsmitgliedern, die nicht von sich aus zur Verfolgung organisationaler Ziele bereit oder in der Lage sind, so beeinflusst werden, dass sie sich an diesen Zielen orientieren. (…) Diese zielgerichtete Verhaltensbeeinflussung wird (…) als Führung bezeichnet.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Wirtschaft von der Industrie- hin zur Kreativökonomie und die daraus resultierende Notwendigkeit, das Personalmanagement kritisch zu hinterfragen.

2. Die Logiken der Ökonomik: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Industrieökonomik sowie der Kreativökonomie und analysiert den historischen sowie strukturellen Wandel zwischen beiden Wirtschaftsformen.

3. Unterschiedliche Logiken im Personalmanagement: Der Hauptteil vergleicht klassische Personalführungsansätze mit modernen Modellen wie dem Arbeitskraftunternehmertum und der Vertrauensarbeitszeit.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine echte Förderung von Kreativität eine umfassende organisationale Veränderung erfordert, die weit über punktuelle Anpassungen hinausgeht.

Schlüsselwörter

Kreativökonomie, Industrieökonomik, Personalmanagement, Personalführung, Wissensgesellschaft, Arbeitskraftunternehmer, Vertrauensarbeitszeit, Ideenwirtschaft, Arbeitsmodelle, Kreativität, Motivation, Projektarbeit, Strukturwandel, Organisation, Selbstkontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Übergang von einer industrieorientierten Wirtschaftsweise zu einer kreativ- und wissensbasierten Ökonomie und deren Konsequenzen für die Gestaltung von Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Theorie der Industrie- und Kreativökonomie, die Personalführung, neue Arbeitsorganisationsmodelle sowie das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll analysiert werden, wie sich die ökonomischen Logiken auf das Personalmanagement auswirken und welches der untersuchten Arbeitsmodelle unter den neuen Bedingungen der Wissensgesellschaft zu kreativeren Arbeitsergebnissen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einem Vergleich existierender Management- und Arbeitssoziologie-Konzepte unter Einbeziehung aktueller Wirtschaftsdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung der beiden Ökonomieformen, die Untersuchung der klassischen Personalführung sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Analyse des „Arbeitskraftunternehmers“ und der „Vertrauensarbeitszeit“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kreativökonomie, Personalführung, Arbeitskraftunternehmer und den Wandel zur Wissensgesellschaft geprägt.

Was genau versteht die Autorin unter dem "Arbeitskraftunternehmer"?

Der Begriff beschreibt einen Erwerbstätigen, der in seinem Handeln zugleich Angestellter und Unternehmer in eigener Sache ist, was eine hohe Selbstökonomisierung und Selbstkontrolle erfordert.

Warum ist die "Vertrauensarbeitszeit" für kreative Prozesse besser geeignet?

Weil bei kreativen Tätigkeiten der Zeitpunkt einer Fertigstellung oder das Ergebnis meist eine höhere Bedeutung hat als die reine zeitliche Anwesenheit am Arbeitsplatz.

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Details

Titel
Die Logiken der Kreativökonomie sowie Industrieökonomik im Personalmanagement – ein Vergleich
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar
Veranstaltung
Medien, Information, Kommunikation
Note
1,7
Autor
Markus Stegmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V179816
ISBN (eBook)
9783656022602
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalmanagement Personalwesen Human Resources HR Humankapital Kreativökonomie Industrieökonomik Personalführung Arbeitskraftunternehmer Arbeitsorganisation Vertrauensarbeitszeit Arbeitstag Ökonomie Structure-Conduct-Performance Arbeitszeit Kreativarbeiter Sozialkompetenz Selbstkontrolle Arbeitnehmer Arbeitgeber Arbeitsmodell Managementtheorie Kreativität Kulturwirtschaft Kreativwirtschaft 40-Stunden-Woche 9 to 5
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Stegmann (Autor:in), 2011, Die Logiken der Kreativökonomie sowie Industrieökonomik im Personalmanagement – ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179816
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Leseprobe aus  17  Seiten
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