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Klassische Theorien, aktuelle empirische Befunde und pädagogische Implikationen zu zentralen Aspekten der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter

Titel: Klassische Theorien, aktuelle empirische Befunde und pädagogische Implikationen zu zentralen Aspekten der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter

Hausarbeit , 2009 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dipl.-Pädagogin Claudia Prietzel (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die meisten Entwicklungsstudien beziehen sich auf das Kindesalter. Für das starke Interesse am Kindesalter gibt es verschiedene Gründe: Zum einen „ergeben sich Erkenntnisse über das Menschsein im Allgemeinen.“ Zum anderen gewinnt man Erkenntnisse, die bei Erziehungsfragen, Fragen nach Bedürfnissen und Fähigkeiten von Kindern, deren bestmögliche Förderung und der Ermittlung von entwicklungsbezogenen Risikofaktoren hilfreich sind. Diese Informationen helfen nicht nur Eltern und Personen, die beruflich mit Kindern zu tun haben. Auch auf gesellschaftlich-politischer Ebene können diese Informationen zur Förderung des Kindeswohls beitragen.
In meiner Arbeit beschreibe ich zunächst klassische Theorien bezüglich der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter. Dazu zählen die psychoanalytischen Theorien von Freud und Erikson, die Lerntheorien von Watson, Skinner und Bandura sowie die Theorie der kognitiven Entwicklung von Piaget. In dem nächsten Punkt stelle ich aktuelle empirische Befunde zur Intelligenzentwicklung im Kindesalter (kognitiver Aspekt) und zur Kindesentwicklung im Kontext der Familie (sozialer Aspekt) vor. Aus diesen empirischen Befunden lassen sich zwei Kräfte ableiten, die sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken: Armut und Kindesmisshandlung. In dieser Sicht zeige ich die Möglichkeit pädagogischer Präventionsmaßnahmen auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. KLASSISCHE THEORIEN DER SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER

2.1 Die psychoanalytischen Theorien von Sigmund Freud und Erik Erikson

2.2 Lerntheoretische Ansätze als ein Bezugspunkt für die soziale Entwicklung

2.3 Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung

3. AKTUELLE EMPIRISCHE BEFUNDE DER SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER

3.1 Entwicklung der Intelligenz

3.2 Kindesentwicklung im Kontext der Familie

4. PÄDAGOGISCHE IMPLIKATIONEN ZUR SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER

4.1 Frühförderung für Kinder aus Armutslagen

4.2 Prävention von Kindesmisshandlungen innerhalb der Familie

5. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen entwicklungspsychologischen Aspekte der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter unter Einbeziehung klassischer Theorien sowie aktueller empirischer Befunde, um daraus notwendige pädagogische Implikationen zur Förderung des Kindeswohls abzuleiten.

  • Klassische psychologische Theorien zur Entwicklung (Freud, Erikson, Piaget, Lerntheorien)
  • Empirische Grundlagen der Intelligenzentwicklung und familiärer Einflussfaktoren
  • Herausforderungen durch Armut und ihre Auswirkungen auf das Kindeswohl
  • Präventionsstrategien und pädagogische Förderansätze in der Praxis
  • Die wechselseitige Interaktion zwischen Kind, Umwelt und Sozialisationsbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.1 DIE PSYCHOANALYTISCHEN THEORIEN VON SIGMUND FREUD UND ERIK ERIKSON

Ursprünglich war Freud an der Erarbeitung einer Entwicklungstheorie nicht interessiert. Vielmehr ging es ihm darum, die bewussten und unbewussten menschlichen, psychischen Vorgänge und deren Dynamik herauszuarbeiten. Für den Entwicklungsaspekt interessierte er sich erst, als er eine darauf aufbauende Psychotherapie erarbeiten wollte. Freud war der Ansicht, dass er psychische Störungen seiner Klienten nur behandeln konnte, wenn er deren Entwicklungsgeschichte von Geburt an kannte. Seine Entwicklungstheorie ist daher auf die Behandlung psychischer Probleme ausgerichtet und weniger auf die Darstellung der kindlichen Entwicklung.

Nach Freud besitzt jeder Mensch biologisch angeborene Triebe und Motivationen, die dem Menschen nicht bewusst sind. Diese Triebe sind psychische Energien sexueller Natur, die Freud als Libido bezeichnet. Freud benutzt einen weiten Sexualitätsbegriff, indem er darunter alle Empfindungen und Aktivitäten versteht, die auf Lustgewinn aus sind. Im Laufe der Entwicklung durchläuft der Libido verschiedene Stufen, in denen sich der Lustgewinn auf verschiedene erogene Zonen (Mund, After, Genitalien) des menschlichen Körpers richtet. Freud ist der Ansicht, dass Menschen ihr Denken und Handeln unbewusst nach diesen Trieben richten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Es wird die Relevanz der Entwicklungspsychologie im Kindesalter begründet und die grundlegende Problematik des weiten Entwicklungsbegriffs sowie theoretische Richtungen eingeführt.

2. KLASSISCHE THEORIEN DER SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER: Zentrale theoretische Ansätze von Freud, Erikson, Vertretern des Behaviorismus und Piaget werden in ihren Grundzügen und zentralen Annahmen dargestellt.

3. AKTUELLE EMPIRISCHE BEFUNDE DER SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER: Dieses Kapitel verknüpft aktuelle Forschungsergebnisse zur Intelligenzmessung und zur familiären Sozialisation, wobei insbesondere Armut als Risikofaktor analysiert wird.

4. PÄDAGOGISCHE IMPLIKATIONEN ZUR SOZIALEN UND KOGNITIVEN ENTWICKLUNG IM KINDESALTER: Basierend auf den vorherigen Analysen werden Interventionsprogramme und präventive Maßnahmen gegen Kindesmisshandlung und Entwicklungsnachteile vorgestellt.

5. RESÜMEE: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse über das wechselseitige Zusammenspiel von Anlage und Umwelt zusammen und betont die praktische Bedeutung der Entwicklungsforschung für pädagogisches Handeln.

Schlüsselwörter

Kindesentwicklung, Entwicklungspsychologie, Sozialisation, Kognition, Intelligenz, Frühförderung, Erziehungsstil, Armut, Kindesmisshandlung, Prävention, Freud, Piaget, Lerntheorie, Familiendynamik, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentralen theoretischen und empirischen Aspekte der sozialen und kognitiven Entwicklung von Kindern und leitet daraus notwendige pädagogische Konsequenzen ab.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themenfelder sind klassische Entwicklungstheorien, aktuelle Forschungsergebnisse zur Intelligenz und Familie sowie die pädagogische Prävention bei Risikolagen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen theoretischen Grundlagen, empirischen Risikofaktoren wie Armut und effektiven pädagogischen Interventionsmaßnahmen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz unter Einbeziehung psychoanalytischer, lerntheoretischer und konstruktivistischer Modelle sowie aktueller sozialwissenschaftlicher Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klassischer Theorien, die empirische Analyse von Intelligenz und Familienkontexten sowie die Ableitung von Frühförder- und Präventionsprogrammen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Entwicklungspsychologie, Frühförderung, Erziehungsstile und Prävention definiert.

Welche Rolle spielt die Familie für die Kindesentwicklung?

Die Familie fungiert als entscheidender Sozialisationsort, wobei Erziehungsstile und sozio-ökonomische Ressourcen die kognitive und soziale Entwicklung des Kindes maßgeblich beeinflussen.

Inwiefern beeinflusst Armut die Entwicklung von Kindern?

Armut wirkt als Stressfaktor, der oft mit autoritären Erziehungsstilen einhergeht und durch mangelnde Anregung und materielle Defizite die kognitive Entfaltung und das Kindeswohl gefährden kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klassische Theorien, aktuelle empirische Befunde und pädagogische Implikationen zu zentralen Aspekten der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Dipl.-Pädagogin Claudia Prietzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V179942
ISBN (eBook)
9783656024804
ISBN (Buch)
9783656024538
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung kognitiv sozial Kindesalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Pädagogin Claudia Prietzel (Autor:in), 2009, Klassische Theorien, aktuelle empirische Befunde und pädagogische Implikationen zu zentralen Aspekten der sozialen und kognitiven Entwicklung im Kindesalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179942
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Leseprobe aus  25  Seiten
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