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Soundanwendungsproblematik im Hinblick auf die Anpassungsmöglichkeiten der akustischen Informationen in Webpräsenzen

Zwischen Theorie und Praxis

Titre: Soundanwendungsproblematik im Hinblick auf die Anpassungsmöglichkeiten der akustischen Informationen in Webpräsenzen

Dossier / Travail , 2010 , 20 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Natalie Scheidt (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Ausgangsfragestellung
1.2 Untersuchungsgegenstand und Erkenntnisinteresse

2. Moderne neurowissenschaftliche Erkenntnisse:
Sound- und Musikeinfluss
2.1 Vom Gehör zum Gehirn
2.2 Einfluss und Wirkung von Sounds und Musik auf kognitive Prozesse
2.3 Zusammenfassung der positiven und negativen Merkmale
des Sound- und Musikeinflusses

3. Nutzeraktivitäten und Soundeinsatz im Internet
3.1 Aktivitäten im Netz
3.2 Interessen und Motive
3.3 Problematik des Soundeinsatzes in den Webpräsenzen

4. Validierung der Interpretationsergebnisse im Hinblick auf die
Anwendungsanpassungen

5. Zusammenfassung

Quellenverzeichnis

1.2 Untersuchungsgegenstand und Erkenntnisinteresse

Im Hinblick auf die oben angeführte ablehnende Haltung der Internet-User erscheinen die Fragen nach deren Ursachen sowie die Erforschung und Optimierung des Einsatzes von soundbasierten Informationsdaten im Web und nach den sinngemäßen, effektiven und vor allem nutzerorientierten Anwendungsmöglichkeiten der auditiven Informationen wissenschaftlich sehr interessant. Nach Auffassung des Wissenschaftsrates in Bezug auf Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung ist es
[…] offensichtlich, daß für eine effektive Nutzung der erweiterten Kommunikations- und Publikationsmöglichkeiten auch neuartige Formen der Informationsbereitstellung und
-bewertung sowie Veränderungen der gegenwärtig vorhandenen Informationsinfrastrukturen erforderlich sind.

In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Problem des nutzerorientierten Einsatzes von auditiven Informationen im Internet, seien sie für die begleitenden Zwecke des Visuellen oder auch als primäre Informationsquelle eingesetzt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, falls möglich, die Optimierungsvorschläge für die effiziente, leistungsfördernde und für den Nutzer zufriedenstellende Informationsaufnahme mit Hilfe von Sounds induktiv herauszuarbeiten.
Vorab sei darauf hingewiesen, dass die technischen Aspekte der Sound-Produktion und Bereitstellung im Web im Rahmen dieser Arbeit nicht näher betrachtet werden sollen. Es geht vielmehr darum, die theoretischen Grundlagen für Webentwickler basierend auf den Erkenntnissen der neurobiologischen Forschung (Veröffentlichung von Lutz Jänke "Macht Musik glücklich?") darzulegen, und zu analysieren, wo Anpassungen vorgenommen werden können, um ein einheitliches Modell des Soundeinsatzes im Web zu gewährleisten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangsfragestellung

1.2 Untersuchungsgegenstand und Erkenntnisinteresse

2. Moderne neurowissenschaftliche Erkenntnisse: Sound- und Musikeinfluss

2.1 Vom Gehör zum Gehirn

2.2 Einfluss und Wirkung von Sounds und Musik auf kognitive Prozesse

2.3 Zusammenfassung der positiven und negativen Merkmale des Sound- und Musikeinflusses

3. Nutzeraktivitäten und Soundeinsatz im Internet

3.1 Aktivitäten im Netz

3.2 Interessen und Motive

3.3 Problematik des Soundeinsatzes in den Webpräsenzen

4. Validierung der Interpretationsergebnisse im Hinblick auf die Anwendungsanpassungen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik des Soundeinsatzes in Webpräsenzen und analysiert, wie auditive Informationen – basierend auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und Nutzerstudien – optimiert in Webseiten integriert werden können, um eine lernfördernde und nutzerorientierte Erfahrung zu gewährleisten.

  • Neurobiologische Grundlagen der auditiven Informationsverarbeitung im Gehirn
  • Einfluss von Musik und Geräuschen auf kognitive Prozesse wie Lernen und Gedächtnis
  • Analyse des Online-Nutzungsverhaltens und der Motive für den Soundeinsatz im Internet
  • Kritische Problematisierung aktueller, oft störender Soundanwendungen auf Webseiten
  • Entwicklung von Grundprinzipien für eine effiziente und nutzerfreundliche Soundgestaltung

Auszug aus dem Buch

3.3 Problematik des Soundeinsatzes in den Webpräsenzen

Die erwähnten Möglichkeiten des Internets und die Erreichbarkeit eines breiten Publikums bewegte den wirtschaftlichen Sektor, vor allem die Werbebranche, aktiv auf den Webpräsenzen zu agieren. Die attraktive, schnelle und vor allem emotionsanregende Wirkung der Soundinhalte gab den Anstoß, die visuellen Markenprodukte damit zu untermalen und auf den Webseiten zu platzieren. Dies lässt sich auch heute internetweit beobachten. Die ersten Schritte im Online-Audio-Branding brachten jedoch nicht den erhofften Effekt. Sie veranlassten den User nicht dazu, sich mit den angebotenen Informationen auseinanderzusetzen, sondern bewegten ihn zum Abschalten derartiger Informationsflüsse. Die akustischen Elemente als Untermalung des Visuellen auf Webseiten wurden schnell als verpönt, ablehnend, nervend und ‚ quälend‘ empfunden.

Die Ursache dafür scheint ein ‚produktaufzwingender‘ Soundeinsatz hervorgebracht zu haben. Die verfolgte Anwendungsabsicht äußerte sich daran, visuelle Inhalte durch die Geräusche, verbale Sprache und Signale aus allen anderen Informationen ‚herausstechend‘ zu gestalten, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zu lenken, ohne ihm dabei die Kontrolle über die Bedienfunktion eingeräumt zu haben. Ferner erwies sich auch als problematisch, dass sich die Erwartungshaltung der Nutzer mit der Funktion der transportierten Soundinhalte und deren Formate nicht übereinstimmte. Aus diesem Grund scheint der Überraschungseffekt – im Gegensatz zum Online-Radio – bei der gezielten Informationsaufnahme des Nutzers eine ablehnende und negative Reaktion hervorzurufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Informationsverarbeitung im digitalen Zeitalter ein und stellt die Forschungsfrage nach einer optimierten, nutzerorientierten Soundanwendung im Internet.

2. Moderne neurowissenschaftliche Erkenntnisse: Sound- und Musikeinfluss: Das Kapitel erläutert die neurobiologischen Grundlagen der Hörwahrnehmung und untersucht, wie sich Musik und auditive Reize auf kognitive Prozesse wie Lernen, Gedächtnis und Emotionen auswirken.

3. Nutzeraktivitäten und Soundeinsatz im Internet: Hier werden das Online-Verhalten der Nutzer und deren Motive für die Audio-Nutzung analysiert, wobei aktuelle Probleme bei der praktischen Umsetzung des Soundeinsatzes auf Webseiten aufgezeigt werden.

4. Validierung der Interpretationsergebnisse im Hinblick auf die Anwendungsanpassungen: Die Ergebnisse werden validiert, um konkrete Prinzipien für eine nutzerfreundliche und effiziente Gestaltung von akustischen Informationen in Webpräsenzen abzuleiten.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass theoretische Erkenntnisse als Fundament für eine praktisch anwendbare, nutzerorientierte Soundgestaltung im Web dienen können.

Schlüsselwörter

Sounddesign, Webpräsenz, kognitive Prozesse, Musikwahrnehmung, Neurobiologie, Nutzerorientierung, Online-Audio-Branding, Informationsverarbeitung, Gedächtnisleistung, Hintergrundmusik, Web-Usability, ARD/ZDF-Onlinestudie, auditive Informationen, Medienpädagogik, Soundanwendung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik, wie auditive Informationen (Sounds, Musik) in Webpräsenzen so gestaltet werden können, dass sie nicht als störend empfunden werden, sondern eine positive und nutzerorientierte Wirkung entfalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft neurowissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung von Musik auf das Gehirn mit den praktischen Nutzeranforderungen und Aktivitäten im Internet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch die Erarbeitung theoretischer Grundlagen und die Analyse von Nutzerstudien Optimierungsvorschläge für eine effiziente, leistungsfördernde Soundanwendung im Web zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein induktiver Ansatz gewählt, der theoretische neurowissenschaftliche Erkenntnisse sowie Daten der ARD/ZDF-Onlinestudie einbezieht, um ein Modell für nutzerorientierte Soundanwendungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung neurobiologischer Grundlagen der Wahrnehmung, eine Untersuchung des Nutzerverhaltens im Internet sowie eine kritische Analyse der aktuellen Soundanwendungsproblematik auf Webseiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Sounddesign, kognitive Prozesse, Nutzerorientierung, Online-Audio-Branding und Informationsverarbeitung.

Warum empfinden viele Nutzer Sound im Internet als störend?

Laut der Untersuchung empfinden Nutzer den Sound als störend, wenn dieser "aufgezwungen" wirkt, die Aufmerksamkeit ungefragt auf sich zieht und der Nutzer keine Kontrolle über die Bedienung (z.B. Abschaltbarkeit) hat.

Welche vier Grundprinzipien für den Soundeinsatz werden empfohlen?

Die Arbeit schlägt vor, dass Soundeinsatz kausale Zusammenhänge verdeutlichen, Nützlichkeit bieten, dem Nutzer Kontrolle über den Hörzugang gewähren und emotional "unterfüttert" sein sollte.

Fin de l'extrait de 20 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Soundanwendungsproblematik im Hinblick auf die Anpassungsmöglichkeiten der akustischen Informationen in Webpräsenzen
Sous-titre
Zwischen Theorie und Praxis
Université
University of Hamburg  (Deutsche Sprache und Literatur)
Cours
Seminar II
Note
2,3
Auteur
Natalie Scheidt (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
20
N° de catalogue
V180333
ISBN (ebook)
9783656029465
ISBN (Livre)
9783656029380
Langue
allemand
mots-clé
Sound Soundeinsatz Webpräsenz Lutz Jäncke Macht Musik glücklich? Neurowissenschaft Musikanwendung im Internet Neurowissenschaftliche Forschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Natalie Scheidt (Auteur), 2010, Soundanwendungsproblematik im Hinblick auf die Anpassungsmöglichkeiten der akustischen Informationen in Webpräsenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180333
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Extrait de  20  pages
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