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Erwachsenenbildung heute. Motivation und Ziele der Altenbildung

Título: Erwachsenenbildung heute. Motivation und Ziele der Altenbildung

Trabajo Escrito , 2008 , 11 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Vanessa Falkenstein (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2005 wird die Bevölkerungszahl in Deutschland immer mehr sinken. Zugleich ändert sich die Altersstruktur. Im Jahre 2000 waren 21% der Bevölkerung über 60 Jahre alt. Die demografische Veränderung Deutschlands wird voraussichtlich ein Ansteigen dieses Prozentsatzes auf 36,8% im Jahr 2050 bewirken. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter hat sich hingegen in den letzten Jahrzehnten nicht gravierend verändert. Das Renteneintrittsalter liegt zurzeit bei rund 63 Jahren.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat im Jahr 1998 den Auftrag gegeben, eine erste repräsentative Umfrage bezüglich Bildung im Alter zu erstellen. Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH hat daraufhin 1999 knapp 2000 Personen zwischen 50 und 75 Jahren telefonisch zu ihrer Bildungsbeteiligung befragt. Laut dieser Umfrage haben 28% der Befragten im Zeitraum der vorangegangenen drei Jahre an einer Bildungsveranstaltung teilgenommen. Der Anteil der beruflichen Bildung lag bei 10%, der der nichtberuflichen Bildung bei 18%.

Bei der Betrachtung der Fakten stellt sich nun folgende Frage:
Warum nehmen ältere Menschen an Bildungsveranstaltungen teil?

Um diese Fragestellung zu untersuchen, soll sich diese Arbeit, nach einer kurzen Definition wichtiger Grundbegriffe, im Hauptteil mit den Motiven und Zielen der Erwachsenenbildung im Alter beschäftigen und diese im Schlussteil miteinander in Beziehung setzen sowie einen kurzen Ausblick über die Bildung im Alter geben.

Dabei stützt sich die Arbeit auf die im Internet zugänglichen Studien über Bildung im Alter.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung im Alter

2.1 Begriffsklärung – Bildung

2.2 Begriffsklärung – Alter

2.3 Motivation

2.4 Ziele

3. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Beweggründe und Ziele, die ältere Menschen dazu veranlassen, an Bildungsveranstaltungen teilzunehmen. Dabei werden zentrale Grundbegriffe definiert und die Motivationslagen älterer Lernender in den Kontext der demografischen Veränderungen sowie allgemeiner Bildungsprinzipien gesetzt.

  • Demografische Entwicklung in Deutschland und Bildungsbeteiligung im Alter
  • Definition von Bildungsbegriffen und Differenzierung der Lebensphasen (drittes, viertes und fünftes Alter)
  • Analyse der instrumentellen und expressiven Motivation für Bildungsprozesse im höheren Lebensalter
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Lernmotiven
  • Zielsetzung der Altenbildung (Hilfe zur Selbsthilfe und Lebensgestaltung)

Auszug aus dem Buch

2.3 Motivation

Unter Motivation versteht man alle Beweggründe, Bedingungen, Einstellungen, Neigungen, Interessen und Wünsche, die für die Lernenden ausschlaggebend sind, eine Bildungsveranstaltung zu besuchen. Man unterscheidet sie in expressive und instrumentelle Motivation. Die expressive Motivation beschreibt den Selbstwillen etwas zu lernen, die instrumentelle hingegen beschreibt das Lernen als Nützlichkeitserwägung. Die eine Art von Motivation schließt die andere nicht aus. Aufgrund eines veränderten Selbstbildes, der verkürzten Zukunftsperspektive und gesundheitlicher Beeinträchtigungen geht die instrumentelle Motivation im Alter zurück. Laut Hiemstra ist die Schulbildung für die Motivation der Lernenden ausschlaggebend. Die expressive Motivation steigt mit der Schulbildung, denn eine gute Schulbildung sprengt die Lernbarriere.

Im Jahr 1986/87 führte Röhr-Sendlmeier in Zusammenarbeit mit Pädagogikstudenten eine Untersuchung zu genau diesem Thema durch. Befragt wurden Menschen im Alter von 58 bis 92 Jahren. Sie gaben mit mehr als 75% der Antworten instrumentelle Motive als Bildungsgründe an. Ausschlaggebend dafür mag heute „in einem gewissen Wandel des Zeitgeistes, in Auswirkungen der „Trimm-Dich-fit“ und „wer rastet, der rostet“ -Welle liegen, die ja bewusst und gestützt auf wissenschaftliche Befunde zu Bedeutung der Aktivität für den positiven Verlauf des Alternsprozesses auch von gerontologischer Seite gefördert wurde.“

Mit zunehmendem Alter wird jedoch der Nutzen im Vergleich zum Aufwand immer geringer. Das Gelernte ist kaum noch eine Investition für die Zukunft und genauso wenig ein Mittel zum sozialen Aufstieg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel in Deutschland und stellt die Forschungsfrage nach den Motiven älterer Menschen zur Teilnahme an Bildungsangeboten.

2. Bildung im Alter: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Bildung und Alter, analysiert die Beweggründe (Motivation) für das Lernen im Alter und thematisiert die spezifischen Zielsetzungen der Altenbildung.

3. Ausblick: Der Ausblick resümiert die Bedeutung des lebenslangen Lernens vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und weist auf die Abhängigkeit von Bildungsangeboten und politischer Finanzierung hin.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Bildung im Alter, Altenbildung, Motivation, demografischer Wandel, instrumentelle Motivation, expressive Motivation, Lebenslanges Lernen, dritte Lebensphase, Bildungsbeteiligung, Selbsthilfe, Bildungsbedarf, demografische Entwicklung, Bildungsangebot, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Altenbildung, insbesondere mit den Beweggründen und Zielen, die ältere Menschen zur Teilnahme an Bildungsveranstaltungen motivieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Untersuchung umfasst die Begriffsbestimmungen von "Bildung" und "Alter", die Analyse unterschiedlicher Motivationsarten bei Senioren sowie die Zielsetzungen der Bildungsarbeit in der dritten Lebensphase.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die zentrale Frage lautet: Warum nehmen ältere Menschen an Bildungsveranstaltungen teil?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von im Internet zugänglichen Studien und statistischen Daten zum Thema Bildung im Alter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Begriffsdefinitionen sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Motivation (expressiv vs. instrumentell) und den pädagogischen Zielen der Altenbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Schlagworte sind Erwachsenenbildung, Altenbildung, demografischer Wandel, instrumentelle und expressive Motivation sowie die aktive Gestaltung des Lebensabends.

Inwiefern beeinflusst die Schulbildung die Motivation älterer Menschen?

Laut der zitierten Forschung steigt die expressive Motivation mit dem Bildungsgrad, da eine höhere Vorbildung dazu beiträgt, individuelle Lernbarrieren abzubauen.

Welche Rolle spielt das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" in der Altenbildung?

Das Prinzip dient als zentrales Lernziel, um ältere Menschen zu befähigen, ihre spezifische Lebenssituation im Alter eigenständig zu meistern, das Selbstbewusstsein zu stärken und die eigenen Bedürfnisse zu bejahen.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Erwachsenenbildung heute. Motivation und Ziele der Altenbildung
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Vanessa Falkenstein (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
11
No. de catálogo
V180557
ISBN (Ebook)
9783656034162
ISBN (Libro)
9783668148321
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauen und Karriere Gender
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vanessa Falkenstein (Autor), 2008, Erwachsenenbildung heute. Motivation und Ziele der Altenbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180557
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