Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Tiergestützte Pädagogik als Chance für verhaltensauffällige Kinder

Am besonderen Beispiel der Canepädagogik

Titel: Tiergestützte Pädagogik als Chance für verhaltensauffällige Kinder

Examensarbeit , 2009 , 60 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Annika Schmidt (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst soll der Begriff „Verhaltensauffälligkeit“, sowie deren Ursachen und Folgen geklärt werden. „Verhaltensauffälligkeit“ und „Verhaltensstörung“ werden wertfrei und synonym verwendet. Im weiteren Verlauf werden die Begriffe „Therapie“, „Tiergestützte Therapie“ und die zugehörigen Unterkategorien definiert. Weiterhin soll die Beziehung zwischen Mensch und Tier geklärt werden. Hierfür erläutere ich die Mensch-Tier-Kommunikation, die Beziehung zwischen Mensch und Tier und die besondere Beziehung zwischen Kind und Tier. Außerdem werden die Wirkungen der Tiere auf den Menschen geschildert, die die Grundlage der tiergestützten Therapie bilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PERSÖNLICHE MOTIVATION

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2. VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN

2.1 DEFINITION

2.1.1 Internalisierende Auffälligkeiten

2.1.2 Externalisierende Auffälligkeiten

2.1.3 Komplexe Auffälligkeiten

2.2 ENTSTEHUNG UND VERURSACHUNG VON VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN

2.2.1 Der biophysische Aspekt

2.2.2 Der psychologische Aspekt

2.2.3 Der soziologische Aspekt

2.2.4 Der pädagogische Aspekt

2.3 FOLGEN

3. THERAPIEMÖGLICHKEITEN

3.1 DEFINITION

3.2 HERKÖMMLICHE FORMEN DER THERAPIE BEI VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN

3.3 TIERGESTÜTZTE THERAPIE

3.3.1 Tiergestützte Aktivitäten

3.3.2 Tiergestützte Therapie

3.3.3 Tiergestützte Pädagogik

3.3.4 Entstehungsgeschichte der Tiergestützten Therapie

4. MENSCH UND TIER

4.1 MENSCH-TIER-KOMMUNIKATION

4.1.1 Biophilie

4.1.2 Du-Evidenz

4.1.3 Bindungstheorie

4.1.4 Spiegelneurone

4.1.5 Anthropomorphisierung

4.1.6 Die nonverbale Kommunikation

4.2 MENSCH-TIER-BEZIEHUNG

4.3 KIND-TIER-BEZIEHUNG

4.4 WIRKUNG DER TIERE AUF DEN MENSCHEN

4.4.1 Physische Wirkung

4.4.2 Emotionale Wirkung

4.4.3 Soziale Wirkung

4.4.4 Wirkung auf das Lernverhalten

5. CANEPÄDAGOGIK: DER HUND ALS THERAPIEBEGLEITER

5.1 DEFINITION

5.2 GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ VON HUNDEN

5.3 ZIELSETZUNG

5.4 INHALTE

5.5 ERZIEHUNG MIT DEM HUND

5.6 ANFORDERUNGEN AN DEN HUND

5.7 ANFORDERUNGEN AN DEN HALTER DES HUNDES

5.8 SCHUTZ DES HUNDES

5.9 HYGIENE

6. PRAXISBEISPIELE

6.1 WIRKUNGSMECHANISMEN TIERGESTÜTZTER PÄDAGOGIK BEI VERHALTENSAUFFÄLLIGEN – ERGEBNISSE EINER EXPLORATIVEN STUDIE

6.2 DIE REGIONALE SCHULE

6.3 TGHP

6.4 „JULE“

6.5 FITTING-DAHLMANN

7. EINSATZ VON HUNDEN BEI VERHALTENSAUFFÄLLIGEN KINDERN

8. KRITISCHE ASPEKTE

9. SCHLUSSBETRACHTUNG

10. BIBLIOGRAPHIE

10.1 Literatur

10.2 Elektronische Quellen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss tiergestützter Interventionen, insbesondere durch den Einsatz von Hunden (Canepädagogik), auf Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten wissenschaftlich zu untersuchen und zu bewerten. Dabei soll geklärt werden, inwiefern der Einsatz von Tieren als pädagogische oder therapeutische Maßnahme positive Veränderungen bewirken kann.

  • Grundlagen und Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen.
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Formen der tiergestützten Arbeit (Aktivitäten, Therapie, Pädagogik).
  • Analyse der Mensch-Tier-Kommunikation und der psychologischen Wirkungsmechanismen.
  • Anforderungen an Therapiebegleithunde und deren Halter sowie ethische Aspekte.
  • Praxisbeispiele zur Wirkung von Hunden auf das Lernverhalten und die Sozialkompetenz.

Auszug aus dem Buch

3.3 Tiergestützte Therapie

Grundsätzlich geht es bei der tiergestützten Therapie darum, Tiere in therapeutische Prozesse miteinzubeziehen, um so zur Beseitigung oder Linderung der körperlichen oder seelischen Verfassung eines Menschen beizutragen.

"Unter tiergestützter Therapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Das gilt für körperliche wie für seelische Erkrankungen. Das Therapiepaar Mensch/Tier fungiert hierbei als Einheit. Als therapeutische Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen. Zusätzlich werden auch verschiedene Techniken aus den Bereichen der Kommunikation und Interaktion, der basalen Stimulation und der Lernpsychologie eingesetzt."

Die Tiere sollen den Therapeuten hierbei nicht ersetzen, sondern als Co-Therapeut fungieren. Das Tier hat also eine „begleitende und unterstützende Funktion, die immer in Anwesenheit seines ausgebildeten Besitzers und in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Fachpersonal erfolgen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin legt ihre persönliche Motivation zur Themenwahl dar und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung der Untersuchung.

2. VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN: Dieses Kapitel definiert verschiedene Formen von Verhaltensauffälligkeiten und beleuchtet deren Entstehungsursachen aus biophysischer, psychologischer, soziologischer und pädagogischer Perspektive.

3. THERAPIEMÖGLICHKEITEN: Hier werden traditionelle Therapieformen den tiergestützten Interventionen gegenübergestellt, wobei die Kategorien Aktivitäten, Therapie und Pädagogik differenziert werden.

4. MENSCH UND TIER: Dieser Abschnitt widmet sich den theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Kommunikation, der Bindungsentwicklung sowie der physischen, emotionalen und sozialen Wirkung von Tieren auf den Menschen.

5. CANEPÄDAGOGIK: DER HUND ALS THERAPIEBEGLEITER: Das Kapitel fokussiert speziell auf den Hund als Partner in der Pädagogik, beleuchtet Auswahlkriterien für den Hund sowie Anforderungen an den Halter und Hygieneaspekte.

6. PRAXISBEISPIELE: Anhand verschiedener Fallbeispiele und Studien wird illustriert, wie tiergestützte pädagogische Maßnahmen konkret in Schulen und Betreuungseinrichtungen umgesetzt werden.

7. EINSATZ VON HUNDEN BEI VERHALTENSAUFFÄLLIGEN KINDERN: Dieser Teil wertet die Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel aus und bewertet den Nutzen von Hunden für die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen bei betroffenen Kindern.

8. KRITISCHE ASPEKTE: Die Autorin setzt sich kritisch mit Risiken wie Hygiene, Allergien, Überforderung der Tiere und der aktuellen wissenschaftlichen Beweislage auseinander.

9. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und schätzt das Potenzial der Canepädagogik als sinnvolle Ergänzung in pädagogischen Kontexten ein.

10. BIBLIOGRAPHIE: Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur und der herangezogenen elektronischen Quellen.

Schlüsselwörter

Canepädagogik, Verhaltensauffälligkeiten, Tiergestützte Therapie, Mensch-Tier-Beziehung, Therapiebegleithund, Pädagogik, Bindungstheorie, Sozialkompetenz, Lernverhalten, Inklusion, Psychologie, Intervention, Kind-Tier-Beziehung, Biophilie, Spiegelneurone.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Hunden als therapeutische und pädagogische Begleiter zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten, den Wirkungsweisen der Mensch-Tier-Beziehung sowie den praktischen Anforderungen und Chancen der sogenannten Canepädagogik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie Tiere – speziell Hunde – einen positiven Einfluss auf die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung verhaltensauffälliger Kinder haben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgreifenden Literaturanalyse bestehender psychologischer und pädagogischer Studien sowie der Auswertung von Praxisbeispielen aus der tiergestützten Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Verhaltensauffälligkeiten, Mensch-Tier-Kommunikation), die spezifischen Aspekte der Arbeit mit Hunden (Canepädagogik) und die Veranschaulichung durch Praxisberichte aus Schulen und Einrichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Canepädagogik, Verhaltensauffälligkeiten, Tiergestützte Therapie, Mensch-Tier-Beziehung und Sozialkompetenz.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Aktivität" und "Therapie" eine Rolle?

Die Unterscheidung ist wichtig, da sie den Grad der Zielgerichtetheit, die notwendige Qualifikation der Fachkraft und die methodische Dokumentation voneinander abgrenzt.

Welche Rolle spielt die Hygiene beim Einsatz von Hunden in der Schule?

Hygiene ist ein kritischer Aspekt, da der Kontakt mit Tieren potenzielle Gesundheitsrisiken bergen kann; die Autorin betont daher die Notwendigkeit von Impfungen, Entwurmungen und festen Reinigungsregeln.

Wie gehen verhaltensauffällige Kinder mit Hunden im Vergleich zu Menschen um?

Tiere werden oft als unvoreingenommene, wertfreie Gesprächspartner wahrgenommen, was es Kindern mit sozialen Ängsten erleichtert, Vertrauen aufzubauen und sich zu öffnen.

Gilt die Canepädagogik als Patentrezept für alle Kinder?

Nein, die Autorin betont explizit, dass sie kein Patentrezept darstellt und nicht für alle Kinder geeignet ist, insbesondere nicht für solche mit panischer Angst vor Hunden oder spezifischen Allergien.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Tiergestützte Pädagogik als Chance für verhaltensauffällige Kinder
Untertitel
Am besonderen Beispiel der Canepädagogik
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,0
Autor
Annika Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
60
Katalognummer
V180653
ISBN (eBook)
9783656037682
ISBN (Buch)
9783656038009
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tiergestützte pädagogik eine chance kinder beispiel canepädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Schmidt (Autor:in), 2009, Tiergestützte Pädagogik als Chance für verhaltensauffällige Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180653
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  60  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum