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Der Begriff des Eigentums bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Titre: Der Begriff des Eigentums bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Dossier / Travail , 2011 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Rushena Abduramanova (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Hegel has contributed to the formation of concepts and modes of
thought which are indispensable if we are to see our way clear
through certain modern problems and dilemmas” (Charles Taylor, Hegel
and modern society, 1979, xi).
In dieser Arbeit wird der Begriff des Eigentums bei Georg Wilhelm
Friedrich Hegel (in folgendem nur Hegel) näher betrachtet. Es wird
auf die Fragestellung eingegangen, welche Bedeutung das Eigentum
in Hegels Theorie der Freiheit innerhalb seiner »Grundlinien der Philosophie
des Rechts« hat. Dazu wird die Hypothese aufgestellt, ob für
Hegel das Eigentum eine ganz bestimmte Weise seiner Theorie der
Freiheit darstellt.
Die Ausarbeitung beginnt nach der Einleitung mit der begrifflichen
Einordnung von Eigentum. Anschließend wird der Unterschied zwischen
Eigentum und Besitz dargestellt. Dabei werden auf die Unterschiede
zwischen dem Privat- und dem Gemeineigentum eingegangen.
Darauffolgend wird die Theorie des Eigentums erläutert, in der
die Dreiteilung des Eigentums beschrieben wird. Die Ausarbeitung
schließt mit einem Fazit ab, in der auf die hier formulierte Fragestellung
und Hypothese eine Antwort gegeben wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Einordung vom Eigentum

3 Besitz und Eigentum

4 Der Unterschied zwischen Privat- und Gemeineigentum

5 Theorie des Eigentums

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Eigentumsbegriff im Werk von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, insbesondere innerhalb seiner „Grundlinien der Philosophie des Rechts“. Ziel ist es, zu klären, inwiefern das Eigentum bei Hegel eine essenzielle Form seiner Theorie der Freiheit darstellt und welche Bedeutung dem privaten Eigentum für die Selbstverwirklichung des Individuums als Person zukommt.

  • Hegels Rechtsphilosophie und das Konzept des abstrakten Rechts
  • Die dialektische Unterscheidung von Besitz und Eigentum
  • Das Verhältnis von Privat- zu Gemeineigentum
  • Die Dreiteilung des Eigentums: Besitznahme, Gebrauch und Entäußerung
  • Die Bedeutung von Eigentum für die individuelle Freiheit und Persönlichkeit

Auszug aus dem Buch

Besitz und Eigentum

Nach Hegel stehen Eigentum und Besitz nahe zusammen. „Daß Ich etwas in meiner selbst äußeren Gewalt habe, macht den Besitz aus, wie die besondere Seite, daß Ich etwas aus natürlichem Bedürfnisse, Triebe und der Willkür zu dem Meinigen mache, das besondere Interesse des Besitzes ist“ (§ 45). Das bedeutet, wenn jemand etwas besitzt, hat dieser es in seiner äußeren Gewalt, er nötigt es und hat ein besonderes Interesse daran. Durch den Besitz befriedigt er seine Triebe und Interessen. Der Besitz ist nicht zu respektieren, aber freier Wille des Menschen, der sich darin auslegt, dies macht den Besitz zum Eigentum.

„Die Seite aber, daß Ich als freier Wille mir im Besitze gegenständlich und hiermit auch erst wirkliche Wille bin, macht das Wahrhafte und rechtliche darin, die Bestimmung des Eigentums aus“ (§ 45). Das bedeutet, das Eigentum lässt sich als ein freies Verhältnis verstehen. Es wird als Dasein der Persönlichkeit dargestellt. Wie bereits erwähnt wurde, gibt das Eigentum dem Dasein Freiheit. Der Zweck des Eigentums liegt nicht in der Befriedigung der Bedürfnisse, sondern in ihm selbst. Häufig wird in der Umgangssprache Eigentum als ein Mittel des Bedürfnisses missverstanden, jedoch stellt sich das Eigentum nach Hegel in seiner Rechtsphilosophie als die Sphäre der Freiheit dar. „Im Verhältnisse zu äußerlichen Dingen ist das Vernünftige, das Ich Eigentum besitze“ (§ 49).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung nach der Bedeutung des Eigentums in Hegels Freiheitstheorie vor und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Begriffliche Einordung vom Eigentum: Hier wird der Begriff des Eigentums als Ausdruck der Freiheit der Person innerhalb des abstrakten Rechts hergeleitet.

3 Besitz und Eigentum: Dieses Kapitel arbeitet die feinen, aber entscheidenden Unterschiede zwischen dem bloßen Besitz und dem rechtlich begründeten Eigentum bei Hegel heraus.

4 Der Unterschied zwischen Privat- und Gemeineigentum: Hier wird dargelegt, warum Hegel das Privateigentum als notwendiges Fundament der individuellen Freiheit gegenüber gemeinschaftlichen Eigentumsformen bevorzugt.

5 Theorie des Eigentums: Das Kapitel gliedert das Eigentum systematisch in die drei Aspekte der Besitznahme, des Gebrauchs und der Entäußerung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Hypothese, dass Eigentum für Hegel als äußere Sphäre der Freiheit für das menschliche Dasein unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Hegel, Eigentum, Besitz, Freiheit, Rechtsphilosophie, Person, Privateigentum, Gemeineigentum, Besitznahme, Gebrauch, Entäußerung, Willen, Selbstverwirklichung, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Abstraktes Recht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Begriff des Eigentums bei G.W.F. Hegel im Kontext seiner Rechtsphilosophie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Person und Sache, der Unterschied zwischen Besitz und Eigentum sowie die Bedeutung von Eigentum für die persönliche Freiheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, dass für Hegel das Eigentum eine notwendige Ausdrucksform seiner Theorie der Freiheit ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine ideengeschichtliche Textanalyse von Hegels „Grundlinien der Philosophie des Rechts“ unter Einbezug relevanter Sekundärliteratur.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die begriffliche Einordnung, die Abgrenzung von Besitz, die Debatte um Privat- vs. Gemeineigentum sowie die formale Theorie des Eigentums.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der freie Wille, die Persönlichkeit, die äußere Sphäre der Freiheit und das abstrakte Recht.

Warum unterscheidet Hegel scharf zwischen Besitz und Eigentum?

Für Hegel liegt der Unterschied darin, dass der Besitz die unmittelbare Verfügung aus Trieb und Willkür darstellt, während das Eigentum erst durch den „freien Willen“ zur rechtlichen Sphäre der Person wird.

Welche Rolle spielt die „Entäußerung“ bei Hegel?

Die Entäußerung ist der dritte Aspekt des Eigentums, der beschreibt, unter welchen Bedingungen eine Person ihr Eigentum aufgeben oder übertragen kann, wobei substanzielle Bestimmungen der Person (wie die Persönlichkeit selbst) unveräußerlich bleiben.

Kann nach Hegel ein Mensch sein Leben veräußern?

Nein, Hegel verneint dies, da der Mensch kein Recht über sich selbst im Sinne einer Sache haben kann, die er veräußern dürfte.

Warum lehnt Hegel die Verallgemeinerung von Gemeineigentum ab?

Er argumentiert, dass Privateigentum notwendig ist, damit sich das Individuum als freie, einzelne Person verwirklichen kann; Gemeineigentum darf nach Hegel das Prinzip des Privateigentums nicht vollständig verdrängen.

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Résumé des informations

Titre
Der Begriff des Eigentums bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Université
University of Potsdam
Cours
Lehrstuhl für Politische Theorie
Note
1,7
Auteur
Rushena Abduramanova (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V180712
ISBN (ebook)
9783656035404
ISBN (Livre)
9783656035169
Langue
allemand
mots-clé
Hegel Eigentum Theorie des Eigentums Besitz und Eigentum Unterschied zwischen Privat- und Gemeineigentum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rushena Abduramanova (Auteur), 2011, Der Begriff des Eigentums bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180712
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Extrait de  16  pages
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