Die vorliegende Arbeit bearbeitet rezipientenorientierte Ansätze der Kommunikationswissenschaft, wie das Elaboration Likelihood Model, den Uses-and-Gratification-Approach oder das Limited Capacity Model, um ihre Stärken und Schwäche auszumachen. Anschließend werden diese recht heterogenen Modelle in einer Symbiose zu einem Modell kombiniert. Dazu wird die Hypothese aufgestellt, dass das Elaboration Likelihood Model alleine nicht mehr in der Lage ist, politische Einstellungs- und Verhaltensänderungen zu prognostizieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorien und Modelle
- Elaboration Likelihood Model
- Uses-and-Gratifications-Approach
- Limited Capacity Model
- Agenda-Setting
- Genese einer Meta-Theorie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Anwendung von Theorien der Mediennutzung zur Prognose von politischen Einstellungs- und Verhaltensänderungen. Der Fokus liegt dabei auf der Relevanz verschiedener Ansätze für ein umfassendes Verständnis dieser Prozesse.
- Das Elaboration Likelihood Model als Grundlage für die Analyse von Einstellungs- und Verhaltensänderungen
- Die Rolle des Uses-and-Gratifications-Approach bei der Erklärung von Mediennutzung
- Integration weiterer Erkenntnisse wie dem Limited Capacity Model und dem Agenda-Setting-Ansatz
- Entwicklung einer Meta-Theorie zur Prognose von politischen Einstellungs- und Verhaltensänderungen
- Analyse der Stärken und Schwächen verschiedener theoretischer Ansätze
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Relevanz von rezipientenorientierten Ansätzen in der Kommunikationswissenschaft heraus und führt in das Elaboration Likelihood Model sowie weitere relevante Theorien ein.
- Theorien und Modelle: Dieses Kapitel präsentiert verschiedene Theorien der Mediennutzung, darunter das Elaboration Likelihood Model, der Uses-and-Gratifications-Approach, das Limited Capacity Model und der Agenda-Setting-Ansatz. Die Kapitel beleuchtet die Entstehung, Kernprinzipien und Anwendungsbereiche dieser Modelle.
- Genese einer Meta-Theorie: Dieses Kapitel diskutiert die Integration verschiedener theoretischer Ansätze in ein umfassendes Modell, welches die Prognose von politischen Einstellungs- und Verhaltensänderungen ermöglichen soll.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselbegriffe politische Einstellungs- und Verhaltensänderungen, Mediennutzung, Elaboration Likelihood Model, Uses-and-Gratifications-Approach, Limited Capacity Model, Agenda-Setting, Meta-Theorie, Dual-Process-Modelle, Involvement, persuasive Kommunikation und kognitive Sparsamkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Elaboration Likelihood Model (ELM)?
Das ELM ist ein Modell der persuasiven Kommunikation, das erklärt, wie Einstellungen über eine zentrale oder periphere Route der Informationsverarbeitung geändert werden.
Was besagt der Uses-and-Gratifications-Approach?
Dieser Ansatz untersucht, warum Menschen bestimmte Medien nutzen und welche Bedürfnisse (Gratifikationen) sie damit befriedigen wollen.
Wie beeinflusst Agenda-Setting politische Einstellungen?
Agenda-Setting beschreibt die Fähigkeit der Medien, durch die Auswahl und Gewichtung von Themen vorzugeben, welche Probleme die Öffentlichkeit als wichtig wahrnimmt.
Was ist das Limited Capacity Model?
Es geht davon aus, dass die menschliche Kapazität zur Informationsverarbeitung begrenzt ist, was die Aufnahme von Medieninhalten beeinflusst.
Warum wird eine Meta-Theorie für politische Verhaltensänderungen benötigt?
Die Arbeit stellt die Hypothese auf, dass einzelne Modelle wie das ELM alleine nicht mehr ausreichen, um komplexe politische Einstellungsänderungen in der heutigen Medienlandschaft zu prognostizieren.
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- Thomas Wagenknecht (Autor), 2011, Politische Einstellungs- und Verhaltensänderungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180730