Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,0, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit eignet sich ideal als Muster für alle, die einen gelungenen Vergleich nach dem most-similar-case-design für Ihre Hausarbeit suchen.Im Verlauf dieser Arbeit werden zunächst die Methodik und die Kriterien der Fallauswahl erläutert, bevor dann im zweiten Kapitel die theoretischen Grundlagen dieser Arbeit beleuchtet werden. Dort werden auch die Hypothesen dieser Arbeit abgeleitet und die Operationalisierung der Variabeln durchgeführt. Im dritten Kapitel folgt dann der eigentliche Vergleich den beiden Staaten Länder Belarus und Polen und die Vergleichszusammenfassung. Im vierten Kapitel erfolgt schließlich die Schlussbetrachtung der gewonnen Erkenntnisse.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
1.1 Methodik und die Kriterien der Fallauswahl
1.2 Bestimmung der Variablen und der Indikatoren
2. Theoretischer Teil
2.1 Theorienpluralismus
2.2 Hypothesenbildung
3. Empirischer Teil
3.1 Belarus
3.2 Polen
3.3 Zusammenfassung und Überprüfung der Hypothese
4. Schlussbetrachtung
5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die kausalen Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen sowie politischen Faktoren und dem unterschiedlichen Erfolg bei der demokratischen Konsolidierung in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion am Beispiel von Belarus und Polen.
- Vergleichende Analyse von Transformationsprozessen
- Einfluss nationaler Identität auf die Demokratisierung
- Bedeutung des Elitenwechsels für politische Reformen
- Wirkung des internationalen Kontextes auf nationale Entwicklungen
- Evaluation der Anwendbarkeit des Konzepts der "embedded democracy"
Auszug aus dem Buch
1.1 Methodik und die Kriterien der Fallauswahl
Die hier zur Beantwortung der Fragestellung zum Einsatz kommende qualitative vergleichende Methode ist der Kategorie der small-n-Studien zuzuordnen. Da die Ursachen für den unterschiedlichen Transformationsstand erklärt werden sollen, kommt ein kontrollierter Vergleich nach dem most-similar-case-design zur Anwendung. Demnach werden nur solche Fälle verglichen, die möglichst ähnliche Hintergrundvariablen aufweisen, um die externe Varianz gering zu halten. Bei der Fallauswahl ist zudem auf eine möglichst hohe Varianz der unabhängigen Variablen zu achten. Das Ziel dieses Designs besteht in erster Linie im Aufdecken von Unterschieden zwischen diesen Ländern. Dabei wird der Grundgedanke verfolgt, dass die Gemeinsamkeiten dieser Länder nicht die gefundenen Unterschiede verursachen können. Ein Nachteil dieses Ansatzes ist, dass zwar mögliche Ursachen für gefundene Unterschiede ausgeschlossen werden können, aber trotzdem immer noch viele Erklärungsalternativen unberücksichtigt bleiben.
Aus der Grundgesamtheit, die die post-sozialistischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion repräsentiert, wurden für diese Arbeit die Staaten Belarus und Polen ausgewählt. Die Staaten eignen sich für diesen Vergleich, da sie spezifische Gemeinsamkeiten aufweisen. Sie sind einerseits alle gemeinsam geprägt durch eine Epoche sozialistischer Politik und andererseits durch den in den 1990er Jahren beginnenden Transformationsprozess. Beide sind aus einem autoritären Einparteiensystem hervorgegangen. Auch die geografische Lage, die gemeinsame Staatsgrenze trägt zur erforderlichen Kongruenz bei.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Einleitung erläutert die Problemstellung der demokratischen Konsolidierung in post-sozialistischen Staaten und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Kausalität zwischen gesellschaftlichen Faktoren und Transformationserfolg.
2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen durch die Vorstellung verschiedener Erklärungsansätze (Modernisierungstheorie, Machtressourcenansatz, Kulturtheorie) und leitet daraus drei spezifische Hypothesen ab.
3. Empirischer Teil: Der Hauptteil führt den konkreten Ländervergleich durch, analysiert die Transformationspfade von Belarus und Polen und prüft die zuvor aufgestellten Hypothesen anhand der gewählten Indikatoren.
4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung nationaler Identität, des Elitenwechsels sowie des internationalen Kontextes und leitet eine generalisierende Hypothese für weitere Studien ab.
5. Literaturverzeichnis: Dies ist ein systematisches Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.
Schlüsselwörter
Transformationsprozess, Demokratisierung, Konsolidierung, Belarus, Polen, nationale Identität, Elitenwechsel, internationaler Kontext, Sowjetunion, Politikwissenschaft, embedded democracy, Vergleich, Autoritarismus, Transformation, Reform.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen für die unterschiedlichen Ausprägungen der demokratischen Konsolidierung in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, konkret im Vergleich zwischen Belarus und Polen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind der Einfluss von nationaler Identität, die Dynamik des Elitenwechsels sowie der Einfluss des internationalen Kontextes auf den Erfolg von Transformationsprozessen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Die Forschungsfrage lautet, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen spezifischen gesellschaftlichen und politischen Faktoren und dem unterschiedlichen Stand der Demokratisierung in den untersuchten Ländern besteht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine qualitative vergleichende Methode angewendet, spezifisch ein "most-similar-case-design" innerhalb einer "small-n-Studie", um die Variablen bei möglichst ähnlichen Startbedingungen zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der empirischen Analyse von Belarus und Polen, wobei die historische Entwicklung und die Umsetzung der gewählten Variablen (Identität, Eliten, Kontext) detailliert gegenübergestellt werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Transformationsforschung, Demokratisierung, Konsolidierung, nationale Identität und Elitenwechsel geprägt.
Warum wurde explizit der Vergleich zwischen Belarus und Polen gewählt?
Diese beiden Länder wurden gewählt, da sie trotz ähnlicher Startbedingungen (sozialistische Prägung, autoritäres Erbe, geografische Nähe) historisch und politisch sehr unterschiedliche Entwicklungswege nach 1990 eingeschlagen haben.
Welche Rolle spielt die "embedded democracy" in dieser Arbeit?
Das Konzept der "embedded democracy" nach Merkel dient dazu, die Staaten theoretisch einzuordnen, um Defizite in den Teilregimen der Demokratie differenzierter analysieren zu können.
- Quote paper
- Sebastian Libront (Author), 2011, Ursachen für die unterschiedliche demokratische Konsolidierung in den Staaten der ehemaligen UdSSR, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180778