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Textilverhalten von Kindern und Jugendlichen eine wissenschaftliche- und didaktische Analyse

Title: Textilverhalten von Kindern und Jugendlichen eine wissenschaftliche- und didaktische Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Cathrin Dehmer (Author)

Textile, Print, Crafting
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Summary Excerpt Details

Bevor man etwas über das Textilverhalten der Kinder und Jugendlichen aussagen
kann, muss man zuerst die finanziellen Mittel, das heißt die Kaufkraft kennen.
Hierüber sowie über das Ausgabeverhalten der Kinder und Jugendlichen gibt es
verschiedene Untersuchungen.
Es spielt die Höhe des Taschengeldes und die der Geldgeschenke zu Weihnachten
und Geburtstag ebenso eine Rolle, wie die finanzielle Situation der Familie und die
Möglichkeit, etwas zum Taschengeld hinzu zu verdienen. Berechnungen der
Deutschen Gesellschaft für Freizeit ergab für die Zielgruppe der 1- bis 15 Jährigen,
im Jahre 2001, eine Gesamtkaufkraft von über 12 Mrd. DM, dies entspricht etwa dem
Betrag von über 6 Mrd. Euro.
Wie die Kids-Verbraucheranalyse und die Youngcom! 2000 ermittelten, sind die
verfügbaren Mittel recht unterschiedlich verteilt. Beispielsweise geben die
Wohlfahrtsverbände an, dass rund 1 Million Kinder und Jugendliche Sozialhilfe
beziehen bzw. in Familien leben, die Sozialhilfe empfangen. Dazu sind auch die
Kinder aus Familien zu rechnen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Knapp die Hälfte aller 6- bis 7- Jährigen erhält bereits Taschengeld. Im Durchschnitt
sind es 7Euro monatlich. 2/3 der 8- bis 9- Jährigen erhalten 11Euro und 77% der 10-
11- Jährigen können monatlich mit 14 Euro an regelmäßigem Taschengeld rechnen.
9 von 10 Kindern in der Altersstufe 12 bis 14 Jahren erhalten 33Euro, wobei
außergewöhnliche finanzielle Zuwendungen wie Geldgeschenke zu Weihnachten,
Ostern oder Geburtstag, sowie kleine Zuverdienste nicht enthalten sind.
Das Einkommen aus den verschiedenen Quellen der Kinder und Jugendlichen von 6
bis 17 Jahren wurde in dem Buch „Marketing für Kids und Teens“ 1998 auf 19,6 Mrd.
DM geschätzt. Als Einnahmepotenzial werden angegeben: [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Kaufkraft der Kinder und Jugendlichen

2. In wie weit bestimmen Kinder und Jugendliche den Einkauf mit?

3. Wo findet man Kinder und Jugendkleidung?

4. Marken und Markenbewusstsein

5. Woher kommt dieses große “Markenbewusstsein” und wie gehen Jugendliche damit um?

6. Wie sehen Jugendliche ihr Modeverhalten?

7. Modeverhalten als Unterrichtsgegenstand

8. Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Projekte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Konsum- und Modeverhalten von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Möglichkeiten, ihres Markenbewusstseins sowie der Einflüsse durch Medien und soziale Gruppen. Ziel ist es, dieses Verhalten wissenschaftlich zu beleuchten und didaktische Ansätze für die schulische Vermittlung zu entwickeln.

  • Finanzielle Kaufkraft von Kindern und Jugendlichen
  • Einfluss von Marken und Modetrends auf das Kaufverhalten
  • Soziologische Aspekte der Identitätsbildung durch Mode
  • Didaktische Möglichkeiten zur Integration des Themas in den Unterricht

Auszug aus dem Buch

Woher kommt dieses große “Markenbewusstsein” und wie gehen Jugendliche damit um?

Durch die Massenmedien wie Fernsehen, Internet, Radio und Zeitschriften, kommen Kinder schon früh mit Werbung und Vorbildern in Kontakt.

Überall wird gezeigt, wie man aussehen soll, welches neue Statussymbol, sei es Handys oder Spielzeug, Kleidung oder Autos, man besitzen muss um dem angeblichen Standart zu entsprechen. Diese Erwartungshaltung die an die Kinder gerichtet wird geht nicht spurlos an ihnen vorüber. Sie drängen immer mehr auf „angesagte“ Artikel um im Konkurrenzkampf, der bereits im Kindergarten, spätestens aber in der Grundschule beginnt, bestehen zu können. Der Ausschluss „uncooler“ Mitschüler ist nicht selten.

Seit die Wirtschaft die Kaufkraft und vor allem die Beeinflussbarkeit der Kinder und Jugendlichen entdeckt hat, hat sich ein neuer, vielversprechender Markt aufgetan. Erwachsene Mode wird kindgerecht umgearbeitet, damit man schon früh mit der Designkleidung beginnen kann. Auch die Eltern und das übrige soziale Umfeld beeinflusst das Kind, sodass diesem kaum etwas anderes übrig bleibt als ebenfalls in den Wahn des Konsumdenkens zu fallen.

Mit der Pubertät, in der man sich ja bekanntlich gegen bestehende Werte und Normen auflehnen will, vollziehen sich viele Jugendliche einem Wandel. Um gegen die auf sie wirkenden Zwänge zu rebellieren, werden sogenannte Subkulturen gegründet. Meist ist es ihnen egal ob sie sich einer Hip Hop, Techno, Punk oder Gothik Szene anschließen, Hauptsache der Bruch erfüllt seinen Zweck und demonstriert Unabhängigkeit, Mut, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und schockiert die Erziehenden. Dieses Phänomen des ausbrechen wollen gibt es schon seit jeher, die Miniminiröcke der 60er, Jeanshosen in die Kirche, kurze Haare und Hosen für Frauen und der Softpunkstiel der 80er sind ein Beweis dafür.

Nicht selten werden diese neuen und oft sehr kreativen Ströme mit offenen Armen von der Modeszene aufgenommen und wiederum vermarktet, so kann man sich heute Edelpunk-Hosen für viel Geld in Nobelboutiquen kaufen. Was einst schockierte ist längst Salonfähig geworden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kaufkraft der Kinder und Jugendlichen: Dieses Kapitel untersucht die finanziellen Mittel von Kindern und Jugendlichen durch Taschengeld und Zuverdienste sowie deren Gesamtkaufkraft.

2. In wie weit bestimmen Kinder und Jugendliche den Einkauf mit?: Es wird analysiert, ab welchem Alter Kinder bei Bekleidungskäufen mitbestimmen und wie groß ihr tatsächlicher Einfluss auf Kaufentscheidungen ist.

3. Wo findet man Kinder und Jugendkleidung?: Das Kapitel beleuchtet den Wandel der Einkaufsorte von traditionellen Kinderfachgeschäften hin zu modernen Modeketten und Szeneläden.

4. Marken und Markenbewusstsein: Hier wird der wachsende Einfluss von Markenartikeln und der damit verbundene soziale Stellenwert für Kinder und Jugendliche thematisiert.

5. Woher kommt dieses große “Markenbewusstsein” und wie gehen Jugendliche damit um?: Es wird aufgezeigt, wie Massenmedien und gesellschaftlicher Druck die Identitätsbildung und den Konsumzwang bei Jugendlichen prägen.

6. Wie sehen Jugendliche ihr Modeverhalten?: Anhand von Interviews wird das subjektive Modeverständnis von Jugendlichen im historischen Kontext reflektiert.

7. Modeverhalten als Unterrichtsgegenstand: Dieser Abschnitt erörtert die Möglichkeiten, Mode als fächerübergreifendes Thema in den Schulunterricht zu integrieren.

8. Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Projekte: Das Kapitel bietet praktische Beispiele und methodische Ideen zur konkreten Umsetzung von Unterrichtsprojekten zum Thema Mode.

Schlüsselwörter

Textilverhalten, Kinder, Jugendliche, Kaufkraft, Markenbewusstsein, Konsumverhalten, Modetrends, Pubertät, Subkulturen, Identitätsbildung, Marketing, Medieneinfluss, Didaktik, Unterrichtsgestaltung, Konsumzwang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konsum- und Modeverhalten von Kindern und Jugendlichen, untersucht deren finanzielle Hintergründe und analysiert, wie soziale und mediale Faktoren dieses Verhalten steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Kaufkraft, das Markenbewusstsein, der Einfluss von Massenmedien, die Rolle von Subkulturen sowie Möglichkeiten der didaktischen Aufarbeitung im Schulunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein wissenschaftliches Verständnis für die Mechanismen hinter dem Modekonsum Jugendlicher zu gewinnen und Wege aufzuzeigen, wie dieses gesellschaftlich relevante Thema pädagogisch sinnvoll vermittelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Auswertung existierender Statistiken, Marktanalysen sowie auf qualitative Interviews, um sowohl objektive ökonomische Daten als auch subjektive Einstellungen abzubilden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse des Kaufverhaltens, eine soziologische Betrachtung des Marken- und Modedrucks sowie in eine praktische didaktische Handreichung zur Projektgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Markenbewusstsein, Kaufkraft, Konsumzwang, Identitätsbildung und fächerübergreifender Unterricht.

Inwiefern spielt das Alter für das Markenbewusstsein eine Rolle?

Die Analyse zeigt, dass das Markenbewusstsein mit zunehmendem Alter steigt, wobei Jugendliche ab etwa 13 Jahren eigenständigere Kaufentscheidungen treffen und Marken als Statussymbole stärker in ihre Identität einbinden.

Wie verändern Subkulturen das Modeverhalten laut der Autorin?

Subkulturen dienen laut Analyse als Ventil für Jugendliche, um sich gegen geltende Normen aufzulehnen; das dadurch demonstrierte Modeverhalten wird jedoch oft schnell wieder kommerzialisiert und massentauglich gemacht.

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Details

Title
Textilverhalten von Kindern und Jugendlichen eine wissenschaftliche- und didaktische Analyse
College
University of Education Freiburg im Breisgau  (HTW)
Course
ILL-Seminar: Aus Alt mach Neu mit Pep
Grade
2,0
Author
Cathrin Dehmer (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V18103
ISBN (eBook)
9783638225168
ISBN (Book)
9783668269545
Language
German
Tags
Textilverhalten Kindern Jugendlichen Analyse ILL-Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cathrin Dehmer (Author), 2003, Textilverhalten von Kindern und Jugendlichen eine wissenschaftliche- und didaktische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18103
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