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Strategien zur Förderung mathematisch hochbegabter Kinder in der ersten Klasse der Grundschule

Title: Strategien zur Förderung mathematisch hochbegabter Kinder in der ersten Klasse der Grundschule

Term Paper , 2011 , 37 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bettina Walde (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Das Modul 2A des Studiengangs Bildungswissenschaft an der Fernuniversität
in Hagen beinhaltet das Thema "Methoden der empirischen Bildungsforschung".
Hierzu wird als Prüfungsleistung im Rahmen einer
Hausarbeit ein kleines Forschungsprojekt durchgeführt, welches der Einübung
empirischer Methoden dient und so der Forderung der Fachverbände
gerecht wird, eine an der Forschungspraxis orientierte Methodenausbildung
zu erhalten (http://babw.fernuni-hagen.de/studieninhalte/modul
-2a). (.....)
Die Geschichte der qualitativen Forschung hat sowohl in der Psychologie
als auch in den Sozialwissenschaften eine lange Tradition. Um 1900 -
1920 begann Wilhelm Wundt beschreibende Methoden zu verwenden und
etwa zeitgleich kam es auch in der deutschen Soziologie zu einer Erweiterung
der empirisch-statistischen Vorgehensweise durch induktive2 Forschungskonzepte
(vgl. Flick, 1999, S. 16). Aber erst ab Mitte der 80er Jahre
konnte die qualitative Sozialforschung trotz massiver Vorbehalte als
etabliert angesehen werden (vgl. Lamnek, 2005, S. 28). (....)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Qualitative Sozialforschung

2.1. Entwicklung der Forschungsfrage

2.2. Hypothesenbildung

3. Methodenwahl und Begründung

4. Datenerhebung

4.1. Feldzugang

4.2. Interviewdurchführung und Transkription

5. Datenauswertung, Textanalyse und Interpretation

6. Ergebnis und Fazit

7. Ausblick

8. Literatur

9. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht anhand eines qualitativen Forschungsansatzes, welche Strategien in der ersten Klasse einer Grundschule genutzt werden, um mathematisch hochbegabte Kinder effektiv zu fördern und deren Chancenungleichheit zu minimieren.

  • Grundlagen der qualitativen Sozialforschung
  • Methodik des problemzentrierten Interviews (PZI)
  • Förderstrategien: Akzeleration und Enrichment
  • Umgang mit Hochbegabung im schulischen Alltag
  • Herausforderungen bei der Identifikation und Förderung

Auszug aus dem Buch

4.2. Interviewdurchführung und Transkription

Auf Wunsch der Lehrerin fand das Interview im Klassenzimmer statt, was dem empfohlenen Bezugsrahmen für qualitative Interviews gerecht wurde, um dem Objektbezug besser zu gewährleisten (vgl. Lamnek, 1989). Die Aufzeichnung der Daten fand mit einer Videokamera statt. Dies erleichtert die Arbeit und wirkt entspannend auf die Situation ein, da es unnötig ist, nonverbale Kommunikation schriftlich zu dokumentieren. Kurz vor Beginn des Interviews habe ich mir nochmals verinnerlicht, dass die Erzählphase ununterbrochen bleiben muss und das Interessengebiet gut in der Einleitungs- und Erklärungsphase erläutert werden sollte. Zwar ist es im PZI erlaubt, zielorientiert fragend zu unterstützen im Gegensatz zum nur erzählgenerierenden narrativen Interview, dennoch besteht die Gefahr, dass durch zu viele Fragen das Ergebnis des Interviews und die Annäherung zur Alltäglichkeit gefährdet wird (vgl. Lamnek, 1989, S. 90 + 103). So legte ich in die Einleitung (Zeile 2 - 5) und in die Erklärung (Zeile 10 - 16) so viel Informations- und Eingrenzungsgehalt wie möglich und nötig. Die Erzählpausen bemühte ich mich durch erzählgenerierende, nonverbale Ermutigung zum weiter erzählen auszuhalten.

Den Beginn des Interviews signalisierte ich mit der erzählgenerierenden Frage: "Da ich mich mit dem Thema Hochbegabung befasst habe und meine Forschungsarbeit sich auf die Fördermöglichkeiten von mathematisch hochbegabten Kindern in einer ersten Klasse der Grundschule konzentriert, würde mich Ihre Sichtweise interessieren. Was können Sie zu dem Thema mathematische Hochbegabung in Bezug auf den Unterrichtsalltag in einer ersten Klasse in der Grundschule erzählen? Haben Sie damit Erfahrungen gemacht? Haben Sie Beobachtungen bei Ihren Schülern gemacht? Und haben Sie Fördermöglichkeiten?" Das Interview begann mit einigen Erzählpausen, in denen sich Frau S. immer wieder gedanklich sammeln musste und um einen roten Faden bemüht war. Es fiel mir nicht leicht, die Pausen auszuhalten und war des Öfteren versucht, ad-hoc-Fragen zur Aufrechterhaltung des Gespräches einzuwerfen. Trotzdem beschränkte ich mich auf nonverbale Bestätigungen durch Kopfnicken oder kurze verbale Zustimmung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsthemas Hochbegabung im Kontext der empirischen Bildungsforschung und Erläuterung der persönlichen Motivation.

2. Qualitative Sozialforschung: Darstellung der theoretischen Hintergründe, Prinzipien und Merkmale qualitativer Forschungsmethoden.

3. Methodenwahl und Begründung: Begründung für die Anwendung des problemzentrierten Interviews als geeignete Forschungsmethode.

4. Datenerhebung: Beschreibung des Feldzugangs sowie des Vorgehens bei der Durchführung und Transkription des Interviews.

5. Datenauswertung, Textanalyse und Interpretation: Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse zur Auswertung der erhobenen Daten.

6. Ergebnis und Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Förderstrategien Akzeleration und Enrichment im schulischen Einzelfall.

7. Ausblick: Diskussion über die Notwendigkeit einer verbesserten Lehrerfortbildung und einer stärkeren Berücksichtigung hochbegabter Kinder im Schulalltag.

8. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

9. Anhang: Ergänzende Materialien wie Transkriptionsregeln und das vollständige Interviewprotokoll.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Grundschule, Förderstrategien, Akzeleration, Enrichment, qualitative Sozialforschung, problemzentriertes Interview, Chancengleichheit, Lehrerfortbildung, Bildungsforschung, Matheunterricht, Unterforderung, Begabtenförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Fördermöglichkeiten für mathematisch hochbegabte Kinder in der ersten Klasse der Grundschule.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Identifikation von Hochbegabung im Unterricht, die Herausforderungen für Lehrkräfte sowie der Vergleich von Förderstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, welche Strategien in der ersten Klasse genutzt werden, um ein mathematisch hochbegabtes Kind gezielt zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt das problemzentrierte Interview (PZI) als Methode der qualitativen Sozialforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Durchführung eines Experteninterviews mit einer Grundschullehrerin sowie die anschließende Analyse und Interpretation der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Hochbegabung, Akzeleration, Enrichment, Grundschulpädagogik und qualitative Forschungsmethoden.

Welche Rolle spielt die Strategie der Akzeleration im Fallbeispiel?

Die Akzeleration ermöglichte es dem hochbegabten Schüler, parallel zum regulären Unterricht mathematische Inhalte einer höheren Klassenstufe zu bearbeiten.

Warum wurde das Enrichment als Fördermethode als besonders wichtig erachtet?

Enrichment ermöglichte eine Vertiefung und Anreicherung des Lernstoffes, ohne den sozialen Zusammenhalt des Kindes in seiner ursprünglichen Klassengemeinschaft zu gefährden.

Welche Erkenntnis gewinnt die Autorin zur Lehrerfortbildung?

Die Autorin folgert, dass Lehrerfortbildungen nicht nur für leistungsschwache, sondern gleichberechtigt auch für leistungsstarke Schüler angeboten werden sollten.

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Details

Title
Strategien zur Förderung mathematisch hochbegabter Kinder in der ersten Klasse der Grundschule
College
University of Hagen
Course
Empirische Bildungsforschung / Methoden
Grade
2,0
Author
Bettina Walde (Author)
Publication Year
2011
Pages
37
Catalog Number
V181740
ISBN (eBook)
9783656051930
ISBN (Book)
9783656057284
Language
German
Tags
strategien förderung kinder klasse grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bettina Walde (Author), 2011, Strategien zur Förderung mathematisch hochbegabter Kinder in der ersten Klasse der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181740
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