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Methodenkritik einer qualitativen Studie - mit Bezug auf Ann Orloffs "The Politics of Pensions"

Título: Methodenkritik einer qualitativen Studie - mit Bezug auf Ann Orloffs "The Politics of Pensions"

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas , Calificación: "-"

Autor:in: Urs Ittemann (Autor)

Sociología - Metodología y métodos
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Im Rahmen meiner Methodenkritik befasse ich mich mit Ann Orloffs „The Politics of Pen-sions- A Comparative Analysis of Britain, Canada, and the United States, 1880-1940“. Um einen Überblick über den Inhalt des Buches zu geben werde ich auf den folgenden Seiten zunächst die Vorgehensweise der Autorin und ihr Kernargument gefolgt von den Ergebnissen darstellen. In der methodischen Aufarbeitung befasse ich mich mit dem Thema der makrokausalen Analyse um über die Fallauswahl auf ihre Periodisierungsstrategie zu sprechen zu kommen. In einem abschließenden Fazit werde ich die wichtigsten Punkte kurz zusammenfassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.1. Die Kernargumentation

1.2. Die Ergebnisse in den einzelnen Ländern im Überblick

2. Der historische Vergleich von Groß Britannien, den USA und Canada als Makroausale Analyse

2.1. Fallauswahl

2.2. Die Konstruktion der Fälle als Periodisierungsstrategie

3. Abschluss und Fazit

4. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet eine methodenkritische Auseinandersetzung mit der vergleichenden Studie „The Politics of Pensions“ von Ann Shola Orloff. Ziel ist es, die forschungsmethodischen Ansätze, insbesondere die Fallauswahl und die Konstruktion von Periodisierungen zur Analyse der Entwicklung moderner Wohlfahrtsstaaten, kritisch zu hinterfragen und auf ihre wissenschaftliche Validität zu prüfen.

  • Methodenkritik an vergleichenden Politikstudien
  • Makrokausale Analysen in der Wohlfahrtsstaatsforschung
  • Logik der Fallauswahl bei qualitativen Vergleichen
  • Strategien zur Periodisierung historischer politischer Prozesse
  • Einfluss von Interessengruppen auf Sozialversicherungsgesetzgebungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Fallauswahl

„I came to this project initially with an interest in making sense of the U.S. case and an attraction to then-new state-centered analytic approaches. In my view, no satisfactory explanation existed for the unusual character of American public social provision, despite many attempts to provide one“ (Orloff 1993: 32).

Orloff (1993) beabsichtigt mit ihrer länderübergreifenden Studie insbesondere den US-Fall hinsichtlich institutioneller und politischer Faktoren bei der Entstehung von Ergebnissen für die Sozialgesetzgebung zu beleuchten (ebd.:33). Mit der Auswahl von Groß Britannien, Kanada und den USA entscheidet sich Orloff (1993) für ein „most-similar“ (ebd. 33)- Design. Hierbei verfolgt Orloff(1993) eine Minimierung der Unterschiede der Fälle mit Hilfe der Kontrolle der Hintergrundvariablen bei einer Maximierung der Unterschiede entlang vermeintlicher erklärender Variablen (ebd. 33 in Anlehnung an Lijphardt 1975). So wendet die Autorin eine Methode an, die es ihr ermöglicht ihr Kernargument eines Zusammenspiels der politischen Faktoren der zunehmenden Einflussnahme der Arbeiterverbände und Gewerkschaften, des ideologischen Wandels der Eliten und die kausale Bedingung von „cross-class“-Allianzen über einen großen Zeitraum und mehrere Länderfälle hinweg kurz und dennoch elegant darzustellen (Amenta 1991: 186). Ebenfalls umgeht Orloff (1993) mit ihrer Fallauswahl das Problem nicht ausreichender Dokumentation der historischen Daten und die Herausforderung eine nicht-angloamerikanische Sprache lesen und verstehen zu müssen (Amenta 1991: 187). Des Weiteren kann sie durch die Verwendung des Präzedenzfalls Groß Britannien, wo es bereits 1908 zu umfangreichen Reformen im staatlichen Sozialversicherungssystem, die Variation des Modells und eine Überdeterminierung des zu erklärenden Phänomens eingrenzen (Amenta 1991: 188).

Zusammenfassung der Kapitel

1.1. Die Kernargumentation: Die Autorin legt dar, wie gesellschaftliche Veränderungen und der Druck durch Lohnabhängige die Notwendigkeit für staatliche Sozialvorsorge zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhöhten.

1.2. Die Ergebnisse in den einzelnen Ländern im Überblick: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Erfolgsraten und politischen Allianzen bei der Einführung von Rentensystemen in Großbritannien, den USA und Kanada.

2. Der historische Vergleich von Groß Britannien, den USA und Canada als Makroausale Analyse: Hier wird der methodische Ansatz der makrokausalen Analyse auf Basis von Mills „Methods of Difference“ theoretisch eingeordnet.

2.1. Fallauswahl: Es wird begründet, warum die Auswahl der Länder ein „most-similar“-Design darstellt und welche Vorteile dies für die Kontrolle von Hintergrundvariablen bietet.

2.2. Die Konstruktion der Fälle als Periodisierungsstrategie: Dieses Kapitel erläutert, wie Zeiträume und politische Ereignisse zu „Fällen“ zusammengefasst wurden, um kausale Schlussfolgerungen über Sozialreformen zu ermöglichen.

3. Abschluss und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Studie von Orloff trotz kleinerer methodischer Schwachstellen ein robustes Instrumentarium für die historisch-vergleichende Sozialforschung liefert.

4. Literatur: Auflistung der in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Wohlfahrtsstaat, Rentenpolitik, Makrokausale Analyse, Fallauswahl, Sozialgesetzgebung, Periodisierung, Historischer Vergleich, Cross-class-Allianzen, Institutionelle Analyse, Ann Shola Orloff, Qualitative Forschung, Sozialpolitik, Politische Ökonomie, Arbeiterbewegung, Methodenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Prüfung der methodischen Vorgehensweise in Ann Shola Orloffs Studie zur Entwicklung der Rentensysteme in Großbritannien, den USA und Kanada.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische vergleichende Sozialpolitikforschung, die Logik qualitativer Fallauswahl und die Anwendung makrokausaler Analysemethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die methodenkritische Bewertung, wie Orloff ihre Forschungsfragen durch eine spezifische Fallauswahl und Periodisierung politischer Prozesse beantwortet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analyse stützt sich auf eine Literaturanalyse der Originalquelle sowie den Vergleich mit methodologischen Standards der historischen Soziologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Orloffs Anwendung von „most-similar“-Designs, die Konstruktion von Fällen als Periodisierungsstrategie und die Qualität der kausalen Argumentation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wohlfahrtsstaat, makrokausale Analyse, Fallauswahl und soziale Sicherung sind die zentralen Begriffe.

Wie bewertet der Autor Orloffs „cross-class“-Allianzen?

Die Arbeit identifiziert diese Allianzen als zentralen kausalen Faktor für den Erfolg von Sozialreformen, den Orloff geschickt in ihrer Analyse herausarbeitet.

Warum ist das „most-similar“-Design für Orloff relevant?

Es ermöglicht ihr, Variablen zu minimieren und den Einfluss spezifischer politischer Faktoren besser zu isolieren, was besonders bei der Untersuchung komplexer historischer Daten hilfreich ist.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Methodenkritik einer qualitativen Studie - mit Bezug auf Ann Orloffs "The Politics of Pensions"
Universidad
University of Göttingen
Calificación
"-"
Autor
Urs Ittemann (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V181969
ISBN (Ebook)
9783656054580
Idioma
Alemán
Etiqueta
methodenkritik studie bezug orloffs politics pensions
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Urs Ittemann (Autor), 2011, Methodenkritik einer qualitativen Studie - mit Bezug auf Ann Orloffs "The Politics of Pensions", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181969
Leer eBook
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