Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit 1
2. Der deutsche Mittelstand 2
2.1. Definition mittelständischer Unternehme 2
2.1.1. Quantitative Abgrenzungskriterien 2
2.1.2. Qualitative Abgrenzungskriterien 3
2.2. Ökonomische Bedeutung des deutschen Mittelstandes 3
2.3. Situationswandel im Mittelstand 4
3. Die Balanced Scorecard 5
3.1. Begriffsdefinition und Entstehung der Balanced Scorecard 5
3.2. Ausgangspunkt und Aufbau des Balanced Scorecard Konzeptes 7
3.3. Perspektiven der Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton 10
3.3.1. Die Finanzperspektive 10
3.3.2. Die Kundenperspektive 11
3.3.3. Die Prozessperspektive 12
3.3.4. Die Lern- und Entwicklungsperspektive 13
3.4. Ursache-Wirkungsbeziehungen 14
4. Die Balanced Scorecard im Mittelstand 15
4.1. Balanced Scorecard als integriertes Managementsystem im Mittelstand 15
4.1.1. Rahmenbedingungen im Mittelstand 15
4.1.2. Voraussetzungen und Möglichkeiten der erfolgreichen Implemen-tierung 16
4.2. Stärken des Konzeptes 18
4.3. Schwächen des Konzeptes 19
5. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Ausblick 19
Literaturverzeichnis IV
Ehrenwörtliche Erklärung VII
1. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit
Durch das heutige Informationszeitalter ist der Wettbewerb in allen Branchen für Unternehmen immer mehr durch Komplexität und Schnelllebigkeit gekennzeichnet. Produktlebenszyklen, Innovationsführerschaften und Kundenbindungen haben sich im Lauf der letzten zwei Jahrzehnte durch die weltweite Vernetzung so verkürzt, dass die strategische Ausrichtung einer Unternehmung sich einem ständigen Wandel unterziehen muss, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Tangiert werden durch diese Tatsache nicht nur die sog. Big- Player, sondern auch mittelständische und kleinere Unternehmen.
Die Managementebene benötigt durch diese Eigenschaft der Märkte ein auf Informationssystem basierendes Führungsinstrument, welches Ihnen kurzfristig komprimierte Informationen zur Verfügung stellt.
...
Die BSC ist mittlerweile in Großunternehmen ein Standardinstrument der unternehmeri-schen Planung geworden, währenddessen das Instrument im Mittelstand noch selten verwendet wird und eine geringe Anwendungsdichte erfährt . Diese Tatsche führt dazu, dass der Mittelstand seine Wettbewerbsfähigkeit entscheidend verschlechtert.
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit
2. Der deutsche Mittelstand
2.1. Definition mittelständischer Unternehmen
2.1.1. Quantitative Abgrenzungskriterien
2.1.2. Qualitative Abgrenzungskriterien
2.2. Ökonomische Bedeutung des deutschen Mittelstandes
2.3. Situationswandel im Mittelstand
3. Die Balanced Scorecard
3.1. Begriffsdefinition und Entstehung der Balanced Scorecard
3.2. Ausgangspunkt und Aufbau des Balanced Scorecard Konzeptes
3.3. Perspektiven der Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton
3.3.1. Die Finanzperspektive
3.3.2. Die Kundenperspektive
3.3.3. Die Prozessperspektive
3.3.4. Die Lern- und Entwicklungsperspektive
3.4. Ursache-Wirkungsbeziehungen
4. Die Balanced Scorecard im Mittelstand
4.1. Balanced Scorecard als integriertes Managementsystem im Mittelstand
4.1.1. Rahmenbedingungen im Mittelstand
4.1.2. Voraussetzungen und Möglichkeiten der erfolgreichen Implementierung
4.2. Stärken des Konzeptes
4.3. Schwächen des Konzeptes
5. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Eignung der Balanced Scorecard als strategisches Steuerungsinstrument für mittelständische Unternehmen, um deren Wettbewerbsfähigkeit in einem durch hohe Komplexität und Schnelllebigkeit geprägten Marktumfeld nachhaltig zu sichern.
- Grundlagen der Mittelstandsdefinition und ökonomische Bedeutung
- Konzeptionelle Darstellung der Balanced Scorecard und ihrer vier Perspektiven
- Analyse von Ursache-Wirkungsbeziehungen in der Unternehmenssteuerung
- Herausforderungen und Rahmenbedingungen bei der Implementierung im Mittelstand
- Bewertung von Stärken und Schwächen des Balanced Scorecard-Ansatzes
Auszug aus dem Buch
3.1. Begriffsdefinition und Entstehung der Balanced Scorecard
Die BSC ist ein ganzheitliches Instrument zur Umsetzung und Implementierung der Unternehmensvision und -strategie. Es wird allgemein gültig als Performance- Measurement- System bezeichnet, welches finanzielle Steuerungskonzepte mit nicht finanziellen Werten kombiniert.
Der Begriff Balanced Scorecard lässt sich im Deutschen mit „gewichteter Berichtsbogen“, „gewichtete Zielkarte“, „ausgewogener Zielboden“ oder freier übersetzt als „Konzept der strategischen Anzeigetafel“ definieren.
Entwickelt wurde das System zu Beginn der neunziger Jahre von Professor Robert S. Kaplan und David P. Norton, Präsident und Gründer einer Consulting Firma im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Harvard Business School. Die Studie zum Thema „Performance Measurement im Unternehmen der Zukunft“ wurde in Zusammenarbeit mit zwölf Großunternehmen aus verschiedenen Branchen durchgeführt.
Grund für diese Studie war die intensive Kritik an den vergangenheitsbezogenen und finanziellen Kennzahlensystemen, wie z.B. das 1919 entwickelte DuPont- Schema. Die achtziger Jahre waren gekennzeichnet durch immer größer werdende Dynamik und Komplexität. Der Eintritt ins Informationszeitalter, der zunehmende globale Handel in Verbindung mit spezifischen Gegebenheiten auf regionalen Märkten, der aufkommende Supply- Chain- Gedanke und die zunehmende Bedeutung des Humankapitals sind nur einige neue Faktoren dieser Zeit, die ein Umdenken der traditionellen Kennzahlensysteme nötig machten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit: Einführung in die Problematik des modernen Wettbewerbs und Darstellung der Zielsetzung, die theoretischen Grundlagen und die Bedeutung der Balanced Scorecard für den Mittelstand aufzuzeigen.
2. Der deutsche Mittelstand: Analyse der Definitionen, der ökonomischen Relevanz sowie des historischen und aktuellen Wandels, der den Mittelstand heute unter Druck setzt.
3. Die Balanced Scorecard: Detaillierte theoretische Erläuterung des BSC-Konzepts, seiner Entstehung, der vier zentralen Perspektiven sowie der methodischen Bedeutung von Ursache-Wirkungsbeziehungen.
4. Die Balanced Scorecard im Mittelstand: Untersuchung der spezifischen Rahmenbedingungen, Voraussetzungen sowie der Vor- und Nachteile bei der Implementierung des Konzepts in mittelständischen Strukturen.
5. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Ausblick: Resümee über die Notwendigkeit moderner Steuerungssysteme im Mittelstand und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der BSC.
Schlüsselwörter
Balanced Scorecard, Mittelstand, Controlling, Unternehmensstrategie, Kennzahlensysteme, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Ursache-Wirkungsbeziehungen, Performance Measurement, Strategisches Management, KMU, Wettbewerbsfähigkeit, Implementierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Semesterarbeit primär?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Unternehmensführung in mittelständischen Unternehmen.
Welche Themenfelder werden thematisiert?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des deutschen Mittelstands, den theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard sowie deren spezifischer Adaption und Anwendung im Mittelstand.
Was ist das zentrale Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der BSC darzulegen und aufzuzeigen, wie dieses System mittelständischen Unternehmen helfen kann, langfristig erfolgreich zu bleiben.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit existierenden Modellen zur strategischen Steuerung und Leistungsmessung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das Konzept der BSC, die vier Perspektiven nach Kaplan/Norton, die Logik der Ursache-Wirkungsbeziehungen sowie die spezifischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für KMU detailliert analysiert.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Balanced Scorecard, Mittelstand, strategisches Controlling, Kennzahlensysteme und integriertes Managementsystem.
Wie unterscheidet sich die Balanced Scorecard von klassischen Kennzahlensystemen wie dem DuPont-Schema?
Im Gegensatz zu rein vergangenheitsorientierten, monetären Systemen integriert die BSC zukunftsorientierte, nicht-monetäre Ziele und stellt eine Verbindung zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung her.
Warum ist die Implementierung einer BSC im Mittelstand oft mit Ressourcenproblemen verbunden?
Mittelständische Unternehmen verfügen oft über begrenzte Personalkapazitäten für die Strategieentwicklung und Einführung, was den Einsatz externer Beratung oder einen langwierigen Prozess erforderlich macht.
Welche Rolle spielen die vier Perspektiven der BSC?
Sie sollen ein Gleichgewicht zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen sowie zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen wie Finanzen, Kunden, internen Prozessen und Mitarbeiterentwicklung sicherstellen.
Welche Bedeutung kommt der Finanzperspektive in der BSC zu?
Obwohl die BSC auf ein Gleichgewicht abzielt, bildet die Finanzperspektive das Endziel, da alle anderen Perspektiven über Ursache-Wirkungsketten letztlich auf den finanziellen Erfolg einwirken müssen.
- Citation du texte
- Patrick Zieten (Auteur), 2011, Balanced Scorecard als Steuerungsinstrument im Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182044