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Faires Streiten

Title: Faires Streiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 17 Pages , Grade: unbenotet

Autor:in: Carsten Rauer (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Summary Excerpt Details

Veränderte gesellschaftliche Bedingungen ziehen auch veränderte Partnerschaftsbeziehungen mit sich. Somit stellt sich auch die Bewältigung von Konflikten in einem anderen Maße als vor einigen Jahrzehnten dar. „Frühere Lösungsformen, z.B. Anpassung der Frau an den Mann unter Preisgabe der eigenen Rechte und Wünsche, werden nicht mehr akzeptiert. Heute hängt das Gelingen der Ehe, hängt die langfristig angelegte Partnerschaft weitgehend vom Partner und von der Partnerin gleichermaßen ab.“1

Meinungsverschiedenheiten sind normal und bedeuten nicht gleichsam einen Bruch in der Partnerschaft/Ehe. Sie sind wichtig für das Verstehen der Erwartungen, Gefühle, Haltungen, Einstellungen seines Partners. Damit diese Meinungsverschiedenheiten aber auch fair ausdiskutiert werden können, gibt es einige Regeln, die hierbei zu beachten sind. In der folgenden Ausarbeitung werde ich zunächst darauf eingehen, welche Konfliktstile es gibt. Woraufhin ich den Umgang mit Konflikten darstelle und daraufhin beschreibe, wie faires Streiten von statten geht und worauf dabei zu achten ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konfliktstile

2.1 innere Konflikte

2.2 äußere Konflikte

2.3 verdeckte Konflikte

3. Umgang mit Konflikten

4. Vorbedingungen für faires Streiten

4.1 Gleichwertigkeit

4.2 Eigenständigkeit

4.3 Kommunikationsfähigkeit

4.4 Analysieren

5. Techniken des fairen Streitens

5.1 Kommunikation als Technik des fairen Streitens

6 Zusammenfassung

7 Literatur

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen von Konflikten in Partnerschaften und definiert konkrete Bedingungen sowie Techniken, um Meinungsverschiedenheiten konstruktiv und fair zu lösen. Ziel ist es, den Lesern Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie Konflikte als natürlichen Bestandteil einer Beziehung begreifen und durch offene Kommunikation sowie bewusste Verhaltensweisen deeskalieren können.

  • Klassifizierung von inneren, äußeren und verdeckten Konflikten
  • Die Bedeutung von Gleichwertigkeit und Eigenständigkeit in der Partnerschaft
  • Kommunikationsfähigkeit als zentrales Werkzeug zur Konfliktprävention
  • Methoden der Analyse von Streitursachen
  • Anwendung des Sender-Empfänger-Prinzips und von Ich-Botschaften im Alltag

Auszug aus dem Buch

Kommunikation als Technik des fairen Streitens

Im folgenden stelle ich eine Technik des fairen Streitens vor, welche es ermöglicht, in faire Kommunikation mit dem Partner zu treten, ohne sein Gegenüber zu verletzen.

T. Gordon spricht in der Kommunikation vom Sender-Empfänger-Prinzip, welches sehr deutlich macht, wie wichtig offene Kommunikation in der Partnerschaft ist. Gefühle und Empfindungen (Angst, Ärger, Trauer , etc.) werden klar und deutlich geäußert, sodass sie beim Partner auch so ankommen („Ich – Botschaften“, T. Gordon) und sich unterschwellig erst keine größeren Konflikte entwickeln können.

Nur das, was der Sender auch offen und eindeutig ausspricht, kann der Empfänger auch verstehen und somit darauf reagieren. Missverständnisse haben keine Chance.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel gesellschaftlicher Bedingungen und der damit verbundenen neuen Anforderungen an die Bewältigung von Konflikten in modernen Partnerschaften.

2. Konfliktstile: Unterscheidet zwischen inneren, äußeren und verdeckten Konflikten, um ein grundlegendes Verständnis für die verschiedenen Erscheinungsformen von Spannungen zu schaffen.

3. Umgang mit Konflikten: Analysiert den Weg in eine Eskalation, wenn Kommunikation fehlt oder Bedürfnisse einseitig übergangen werden.

4. Vorbedingungen für faires Streiten: Erörtert die Notwendigkeit von Gleichwertigkeit, Eigenständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und der analytischen Aufarbeitung als Basis für einen fairen Streit.

5. Techniken des fairen Streitens: Stellt praktische Instrumente wie das Sender-Empfänger-Prinzip und Ich-Botschaften vor, um Streit ökonomisch und rasch zu bewältigen.

6 Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und betont die Bedeutung von gelebter Offenheit gegenüber dem Partner sowie die konstruktive Chance, die in fairen Auseinandersetzungen liegt.

7 Literatur: Listet die verwendeten Quellen und weiterführende Arbeitsunterlagen auf.

Schlüsselwörter

Faires Streiten, Partnerschaft, Konfliktstile, Kommunikation, Ich-Botschaften, Konfliktlösung, Gleichwertigkeit, Eigenständigkeit, Sozialpsychologie, Beziehungsmanagement, Meinungsverschiedenheiten, Gefühlsäußerung, Konfliktprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Psychologie von Konflikten in Partnerschaften und zeigt auf, wie Paare durch faires Streiten ihre Beziehung konstruktiv weiterentwickeln können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Definition von Konfliktarten, die psychologischen Voraussetzungen wie Gleichwertigkeit und Eigenständigkeit sowie spezifische Kommunikationstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Konflikte ein normaler Bestandteil jeder Ehe sind und wie durch bewusste Techniken ein fairer Umgang miteinander gelernt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf psychologische Theorien und Ansätze, insbesondere die Konzepte von Fischaleck und T. Gordon, um zwischenmenschliche Konfliktdynamiken zu erklären.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursprünge von Konflikten (innen, außen, verdeckt), definiert notwendige Vorbedingungen für Fairness in der Partnerschaft und stellt Techniken wie das Sender-Empfänger-Prinzip vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Faires Streiten, Kommunikation, Ich-Botschaften, Konfliktstile und Beziehungsmanagement.

Welche Rolle spielt die "Eigenständigkeit" für einen fairen Streit?

Eigenständigkeit bedeutet laut der Arbeit ein gesundes Verhältnis zwischen Außenkontakten und Alleinseinkönnen, was den Partner unabhängiger macht und somit eine reifere und weniger anklagende Form der Konfliktlösung ermöglicht.

Warum warnt der Autor vor dem "Harmonie-Ideal"?

Der Autor argumentiert, dass das Festhalten an einem idealisierten Harmoniebild dazu führt, dass notwendige Konflikte unterdrückt werden, was letztlich zu gefährlichen angestauten Spannungen führt.

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Details

Title
Faires Streiten
College
University of Duisburg-Essen  (Psychologie)
Course
Seminar: Sozialpsychologie des Konfliktes
Grade
unbenotet
Author
Carsten Rauer (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V18256
ISBN (eBook)
9783638226417
ISBN (Book)
9783640333219
Language
German
Tags
Faires Streiten Seminar Sozialpsychologie Konfliktes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Rauer (Author), 2002, Faires Streiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18256
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