Laut der von Capgemini Consulting durchgeführten Studie „HR-Barometer 2009“, die auf einer Befragung der größten deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen basiert, hat sich das Bild des Einflusses von Personalern bei wichtigen Unternehmensentscheidungen seit 2000 nicht signifikant verbessert.
Der personalökonomische Ansatz könnte den Stellenwert des Human Resource Management (HRM) im Rahmen der Unternehmensführung steigern, da er in erster Linie die Erfolgsauswirkungen verschiedener HR-Aktivitäten unter Kostengesichtspunkten betrachtet und betriebswirtschaftliche Analysen von personalpolitischen Entscheidungen ermöglicht.
Dabei greift der personalökonomische Ansatz auf Organisationstheorien wie die Transaktionskostentheorie und die Prinzipal-Agent-Theorie zurück, die der Neuen Institutionenökonomik (NIÖ) zugerechnet werden und die Kosten der Beziehung zwischen Unternehmen und Beschäftigten analysieren
Doch eignen sich ökonomische Ansätze überhaupt für die praktische Anwendung im HRM? Sind diese auch ausreichend empirisch fundiert? Welchen Stärken und Schwächen weisen die Ansätze auf?
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einführung und Vorgehensweise
- Methodische Grundlegungen
- Gemeinsame Basis ökonomischer Theorien
- Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik
- Ökonomische Betrachtungsweisen
- Transaktionskostentheorie
- Grundzüge
- Personalwirtschaftliche Anwendungsgebiete
- Grundsätzliche Kritikpunkte
- Prinzipal-Agent-Theorie
- Grundzüge
- Personalwirtschaftliche Anwendungsgebiete
- Grundsätzliche Kritikpunkte
- Humankapitaltheorie
- Grundzüge
- Personalwirtschaftliche Anwendungsgebiete
- Grundsätzliche Kritikpunkte
- Vergleichende Betrachtung und kritische Würdigung
- Transaktionskostentheorie
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung ökonomischer Theorien für das Personalmanagement. Sie analysiert, ob und inwiefern ausgewählte Ansätze der Neuen Institutionenökonomik, wie die Transaktionskostentheorie, die Prinzipal-Agent-Theorie und die Humankapitaltheorie, einen Erklärungsbeitrag für die Gestaltung des HRM leisten können. Die Arbeit beleuchtet die theoretischen Grundzüge der Ansätze, ihre praktischen Anwendungsmöglichkeiten im HRM und die empirische Fundierung der aufgestellten Hypothesen.
- Die Bedeutung ökonomischer Theorien für das Personalmanagement
- Die Anwendung der Transaktionskostentheorie, der Prinzipal-Agent-Theorie und der Humankapitaltheorie im HRM
- Die empirische Fundierung der ökonomischen Ansätze
- Die Stärken und Schwächen der ökonomischen Ansätze für das HRM
- Die Aussagekraft der Ansätze zur Erklärung der Erfolgsauswirkungen von HRM-Maßnahmen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und der Darstellung der Forschungsfrage. Im zweiten Kapitel werden die methodischen Grundlegungen der Arbeit erläutert, wobei die gemeinsame Basis ökonomischer Theorien und die Grundannahmen der Neuen Institutionenökonomik im Fokus stehen. Das dritte Kapitel widmet sich der detaillierten Analyse der Transaktionskostentheorie, der Prinzipal-Agent-Theorie und der Humankapitaltheorie. Für jeden Ansatz werden die theoretischen Grundzüge, die personalwirtschaftlichen Anwendungsgebiete und die grundsätzlichen Kritikpunkte dargestellt. Die Kapitel schließen mit einer vergleichenden Betrachtung und kritischen Würdigung der Ansätze. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Diskussion der Aussagekraft der ökonomischen Ansätze für das HRM.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Bedeutung ökonomischer Theorien für das Personalmanagement, die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostentheorie, die Prinzipal-Agent-Theorie, die Humankapitaltheorie, die Gestaltung des HRM, die empirische Fundierung der Ansätze, die Stärken und Schwächen der Ansätze und die Aussagekraft der Ansätze zur Erklärung der Erfolgsauswirkungen von HRM-Maßnahmen.
Häufig gestellte Fragen
Welche ökonomischen Theorien werden für das HRM analysiert?
Die Arbeit untersucht die Transaktionskostentheorie, die Prinzipal-Agent-Theorie und die Humankapitaltheorie im Kontext des Personalmanagements.
Was ist das Ziel des personalökonomischen Ansatzes?
Er soll den Stellenwert des HRM steigern, indem er Erfolgsauswirkungen von Personalmaßnahmen unter Kostengesichtspunkten und betriebswirtschaftlichen Kriterien analysiert.
Was besagt die Prinzipal-Agent-Theorie im Personalwesen?
Sie analysiert die Beziehung zwischen Arbeitgeber (Prinzipal) und Arbeitnehmer (Agent) und die damit verbundenen Kosten durch Informationsasymmetrien und Interessenskonflikte.
Sind diese ökonomischen Ansätze empirisch fundiert?
Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, inwieweit die theoretischen Hypothesen durch praktische Daten und Studien belegt werden können.
Was sind die Schwächen ökonomischer Ansätze im HRM?
Ein Kritikpunkt ist oft die zu starke Fokussierung auf Kosten und rationale Entscheidungen, die menschliche und soziale Faktoren im Unternehmen vernachlässigen könnte.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts Philipp Schmieja (Autor:in), 2011, Die Bedeutung ökonomischer Theorien für das Personalmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182576