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Entwurf des Ausbildungsprofiles Kommunikationstexter zur staatlichen Anerkennung eines dualen Lehrberufes bzw. Zusatzqualifikation

Titre: Entwurf des Ausbildungsprofiles Kommunikationstexter zur staatlichen Anerkennung eines dualen Lehrberufes bzw. Zusatzqualifikation

Élaboration , 2011 , 37 Pages

Autor:in: Dipl.-Werbefachwirtin Regina Karl (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Nur das Beste bitte! – Zum Dumpingpreis?

Die Besten unter den Textern haben eine fundierte Ausbildung, einige Jahre Berufserfahrung und wagen dann den Quereinstieg als Werbetexter. Einige haben sogar ein Hochschulstudium in einem sprach- oder geisteswissenschaftlichen Fach mit Diplom, Magister, Bachelor oder Master abgeschlossen.

Doch der Beruf Werbetexter ist nicht staatlich anerkannt. Das gibt auf dem Markt regelmäßig Probleme – auch in der Wertschätzung dem Beruf und dem Dienstleister gegenüber. Da nichts staatlich anerkannt ist und jeder hinein interpretieren kann, was er will, ist es auch unmöglich für Werbetexter realistische Angebote zu schreiben, die eine manifestierte Rechtfertigung haben. Es gibt keine geregelten Tarife, keine Lobby, keine rechtlich verbindlichen Grundlagen, die die Existenz von Werbetextern stützen und schützen würden. Das hat auch wirtschaftliche Folgen: Werbung ist in ihrer Preispolitik für den Kunden so unübersichtlich wie keine andere Branche. Das ist wirtschaftsschädigend.

Aus Gründen der überschaubaren Kosteneffizienz und aus Gründen der kommunikativen Markttransparenz heraus ist eine Berufsanerkennung des Texterberufes unabdingbar

Extrait


Inhaltsverzeichnis

i. Vorwort

ii. Einführung „Was ist ein Werbetexter“

I. Erläuterung zur Dringlichkeit der staatlichen Anerkennung

1.1. Nur das Beste – für ein Dumpinglohn

1.2. Der Marktbedarf

1.3. Umbenennung von „Werbetexter“ zu „Kommunikationstexter“

1.4. Unterscheidung zu ähnlichen Berufen

1.5. Weiterbildungsmöglichkeiten

II. Struktur der Zusatzqualifikation „Kommunikationstexter“

2.1. Gesamt-Dauer der Zusatzqualifikation

2.2. Sachkategorie: Dienstleistungen

2.3. Markt

2.4. Ausbildungsorte + Lernorte

2.5. Inhalte der Zusatzqualifikation „Kommunikationstexter“

III. Richtlernziele, Groblernziele der ZQ „Kommunikationstexter“

IV. Strukturen des Ausbildungsberufes „Kommunikationstexter“

4.1. Dauer der Ausbildung

4.2. Kategorische Einordnung des Berufes

4.3. Der Markt

4.4. Ausbildungsorte, Lernorte, überbetriebliche Lernorte

4.5. Inhalte der Berufsausbildung zum Kommunikationstexter gemäß §1 BBiG

V. Richtlernziele, Prioritäten, Groblernziele für die 3-jährige duale Ausbildung „Kommunikationstexter“

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Berufsbild des Werbetexters durch die Etablierung einer fundierten, staatlich anerkannten Ausbildung zum „Kommunikationstexter“ zu professionalisieren und damit sowohl die Qualität für Kunden zu sichern als auch die prekäre Arbeitssituation vieler Kreativer zu verbessern.

  • Notwendigkeit einer standardisierten Ausbildung gegen Lohndumping.
  • Differenzierung des „Kommunikationstexters“ von verwandten Berufsfeldern.
  • Konzeption einer Zusatzqualifikation sowie einer 3-jährigen dualen Berufsausbildung.
  • Strukturierung von Lehrgangsplänen und Ausbildungsrahmenplänen nach BBiG.
  • Psychologische und betriebswirtschaftliche Fundierung des Textberufs.

Auszug aus dem Buch

Man könnte es so ausdrücken: Ein Werbetexter muss Dinge gebacken kriegen, bei denen andere Kreativschaffende längst streiken würden. Dabei muss er die deutsche Sprache so gut beherrschen wie ein Germanist, die Sprachkreativität eines Literaten haben und seine Texte müssen die Aktualität und Spontaneität eines Journalisten aufweisen. Einem Werbetexter muss immer bewusst sein, dass es in seiner Branche „um die Wurst“ geht. Außerdem muss ein Werbetexter Funken der Begeisterung versprühen, ohne beim Kunden eine Sicherung durchbrennen zu lassen.

Dazu gehört eine ganze Portion psychologischen Verständnisses, denn ein Werbetexter soll natürlich auch ein Problemlöser sein: Er soll mit frischen Wort-Farben in seinen Texten dafür sorgen, dass die gewünschten Marketingziele und kommunikativen Ziele erreicht werden. Allerdings bitte nicht zu horrenden Preisen. Es ist auch die Aufgabe eines Werbetexters, dem Kunden klare, nachvollziehbare und nicht zu überteuerte Preise anzubieten. Er muss sich also auch mit betriebswirtschaftlichen Themen wie der Preispolitik und der Budgetierung auskennen und dazu fähig sein, den Kunden in puncto Geld und Budget verantwortungsvoll zu beraten – wie ein Bankkaufmann. Bei all dem handwerklichen Geschick, das für einen Werbetexter ohnehin Voraussetzung wird, muss eines deutlich herausgestellt werden: Der Beruf des Werbetexters ist bislang ein „Künstlerberuf“. Und das bedeutet in erster Linie viel Arbeit für oftmals wenig Lohn. Gerade in den ersten fünf Jahren gilt das ganz besonders.

Zusammenfassung der Kapitel

i. Vorwort: Erläutert die Notwendigkeit eines klaren Ausbildungsprofils, um die mangelnde Qualitätssicherung im Texterberuf zu beheben und faire Marktbedingungen zu schaffen.

ii. Einführung „Was ist ein Werbetexter“: Definiert das Berufsbild durch Abgrenzung zu anderen Berufen und betont die Notwendigkeit von Kreativität sowie fachlicher Tiefe.

I. Erläuterung zur Dringlichkeit der staatlichen Anerkennung: Argumentiert, dass ohne ein staatlich anerkanntes Profil Markttransparenz fehlt und der Berufsstand unter Dumpingpreisen leidet.

II. Struktur der Zusatzqualifikation „Kommunikationstexter“: Skizziert den Rahmen einer Zusatzqualifikation mit einem Umfang von 120 Praxis- und 120 Schulstunden.

III. Richtlernziele, Groblernziele der ZQ „Kommunikationstexter“: Detailliert die Lerninhalte der Zusatzqualifikation inklusive einer tabellarischen Übersicht des Lehrgangsplans.

IV. Strukturen des Ausbildungsberufes „Kommunikationstexter“: Legt das Konzept einer 3-jährigen dualen Berufsausbildung nach BBiG dar.

V. Richtlernziele, Prioritäten, Groblernziele für die 3-jährige duale Ausbildung „Kommunikationstexter“: Bietet einen umfassenden Ausbildungsrahmenplan, unterteilt in die drei Ausbildungsjahre mit spezifischen fachlichen Schwerpunkten.

Schlüsselwörter

Kommunikationstexter, Werbetexter, staatliche Anerkennung, Ausbildungsprofil, Berufsausbildung, Kreativwirtschaft, Marketingkommunikation, Werbedienstleistungen, Textkreation, BBiG, Ausbildungsrahmenplan, Fachkompetenz, Dumpingpreise, Marktbedarf, PR-Texter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, den Werbetexterberuf durch eine staatlich anerkannte, strukturierte Ausbildung professionalisierbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Markttransparenz, die Qualitätssicherung in der Kreativwirtschaft und die inhaltliche Ausgestaltung eines Ausbildungsganges.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Schaffung eines verbindlichen Ausbildungsstandards unter dem Begriff „Kommunikationstexter“, um Missbrauch und unseriöse Arbeitsverhältnisse zu unterbinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt deskriptive Methoden, Marktanalysen sowie den Entwurf von Lehrplänen auf Basis pädagogischer und didaktischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung der Anerkennung, die Struktur einer Zusatzqualifikation sowie den Entwurf eines dualen 3-jährigen Ausbildungsrahmenplans.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kommunikationstexter, staatliche Anerkennung, Ausbildung, Kreativwirtschaft und Qualitätssicherung.

Warum wird die Bezeichnung „Werbetexter“ in „Kommunikationstexter“ geändert?

Die neue Bezeichnung soll der Tatsache gerecht werden, dass Texter heute vermehrt auch redaktionell, online und im Bereich PR tätig sind und die Kreation über rein werbliche Aspekte hinausgeht.

Wie ist die 3-jährige duale Ausbildung zeitlich strukturiert?

Die Ausbildung ist in drei Jahre gegliedert, wobei das erste Jahr auf Sprache und Kommunikation, das zweite auf betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen und das dritte auf die Kampagnenplanung und Kreation fokussiert.

Welchen Stellenwert nimmt die juristische Ausbildung ein?

Rechtliche Grundlagen wie Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht bilden ein essenzielles Fundament im zweiten Ausbildungsjahr, um den Texter rechtssicher agieren zu lassen.

Welche Rolle spielen die „außerbetrieblichen Lernorte“?

Sie dienen der Vermittlung von Fachwissen, etwa durch Hochschulseminare in Germanistik oder IHK-Seminare, die den betrieblichen Teil der Ausbildung ergänzen.

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Résumé des informations

Titre
Entwurf des Ausbildungsprofiles Kommunikationstexter zur staatlichen Anerkennung eines dualen Lehrberufes bzw. Zusatzqualifikation
Université
Chamber of industry and commerce Karlsruhe
Auteur
Dipl.-Werbefachwirtin Regina Karl (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
37
N° de catalogue
V182799
ISBN (ebook)
9783656078050
ISBN (Livre)
9783656078937
Langue
allemand
mots-clé
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Citation du texte
Dipl.-Werbefachwirtin Regina Karl (Auteur), 2011, Entwurf des Ausbildungsprofiles Kommunikationstexter zur staatlichen Anerkennung eines dualen Lehrberufes bzw. Zusatzqualifikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182799
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