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Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer mit einem besonderen Bezug zur arabischen Revolution in Tunesien

Titre: Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer mit einem besonderen Bezug zur arabischen Revolution in Tunesien

Dossier / Travail , 2011 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: B.A Bildungs- und Erziehungswissenschaftler Michel Beger (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Die Selbstentzündung eines tunesischen Gemüsehändlers ebnete den Weg für die arabische Revolution. Das Besondere an dieser Bewegung ist, dass sie sich stark an Prinzipien orientiert, die charakteristisch für die westliche Welt sind. Der Ruf nach Demokratie, Würde und Menschenrechte ist lautstark zu vernehmen. Es stellen sich dabei die Fragen: 1. Wie kann es eine Bewegung geben, die auf solchen Prinzipien und Modellen beruht? Und 2. Welchen Einfluss und welche Auswirkungen besitzt diese auf Staaten der Peripherie und des Zentrums? Um diese Fragen beantworten zu können, beziehe ich mich in den folgenden Kapiteln auf die Theorie von John W. Meyer (2005). Ich werde versuchen darzustellen, wie sich diese Theorie in Hinblick auf die Bedeutung des Nationalstaates und dessen Bevölkerung auf die aktuellen Geschehnisse in der arabischen Welt übertragen lässt und welche Rolle dabei die westliche Kultur spielt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Und die arabische Welt bewegt sich doch!

2. Weltgesellschaft, Nationalstaat und Tunesien

2.1. Zentrale These und Begriffe der Weltgesellschaftstheorie

2.2. Das Wesen des Nationalstaates

2.3. Tunesien unter Ben Ali: Ausgangsposition und Gründe für die Revolution

2.4. Tunesien auf dem Weg zur Isomorphie

2.5. Tunesien im Kontext globaler Organisationen

2.6. Zwischenfazit

3. Abgrenzung und Kritik der Theorie

3.1. Abgrenzung der Theorie zu anderen theoretischen Ansätzen

3.2. Kritik an der Theorie

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer auf die Ereignisse der arabischen Revolution in Tunesien, um zu ergründen, wie globale kulturelle Modelle nationale Transformationsprozesse beeinflussen.

  • Grundlagen der Weltgesellschaftstheorie von John W. Meyer
  • Die Rolle und Beschaffenheit moderner Nationalstaaten
  • Analyse der politischen Umbruchsituation in Tunesien
  • Einfluss globaler Organisationen auf nationale Entwicklungsprozesse
  • Kritische Reflexion der theoretischen Erklärungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.2.Das Wesen des Nationalstaates

Für Meyer et al. (2005, S.95 ff.) sind vier Eigenschaften von Nationalstaaten prägnant, welche in dem Verständnis gründen, dass der Nationalstaat teilweise als Produkt einer übergreifenden Kultur existiert:

1. Nationalstaaten sind isomorph, d.h. sie ähneln sich untereinander in der Ausprägung ihrer politischen Programme und Strukturen, wie bspw. Verfassungen, die allgemeine Schulbildung, umfassende allgemeine Menschenrechte und formale Gleichberechtigung der Frau. Diese Tatsache lässt sich nur dadurch erklären, dass übergreifende globale Kräfte am Wirken sind, die den Nationalstaat in eine weltkulturelle Ordnung einbetten.

2. Nationalstaaten sind rational bzw. tendieren zu rationalem Verhalten und folgen so dem ebenfalls stark rationellen und universalistischen Charakter der Weltkultur. Diese nationalstaatliche Form des rationalen und verantwortlichen Akteurs hat sich durchgesetzt und besteht heute in einer konkurrenzlosen Sphäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Und die arabische Welt bewegt sich doch!: Einleitung in die Thematik der arabischen Revolution, illustriert am Fallbeispiel von Mohammed Bouazizi, und die Einführung in die Forschungsfrage hinsichtlich der Rolle westlicher Prinzipien.

2. Weltgesellschaft, Nationalstaat und Tunesien: Darstellung des theoretischen Rahmens nach John W. Meyer und Anwendung der Konzepte auf die politische Entwicklung in Tunesien unter besonderer Betrachtung der Isomorphie.

3. Abgrenzung und Kritik der Theorie: Diskussion der theoretischen Positionierung im Vergleich zu Ansätzen von Robertson, Beck und Albrow sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Weltgesellschaftstheorie.

4. Zusammenfassung: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Bestätigung, dass die untersuchten globalen Modelle die politische Neuausrichtung in Tunesien maßgeblich beeinflussen.

Schlüsselwörter

Weltgesellschaftstheorie, John W. Meyer, Nationalstaat, Tunesien, Arabischer Frühling, Isomorphie, globale Modelle, Weltkultur, Demokratisierung, Transformation, politische Systeme, moderne Institutionen, gesellschaftlicher Wandel, Revolution, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Weltgesellschaftstheorie von John W. Meyer und untersucht, inwieweit diese Theorie geeignet ist, die politischen Umbruchsprozesse in Tunesien während der arabischen Revolution zu erklären.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Weltgesellschaft, die Konstruktion des Nationalstaates durch globale Modelle und der Einfluss weltweiter kultureller Standards auf lokale politische Ereignisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob sich die theoretischen Annahmen Meyers über die Ausbreitung moderner, rationalisierter Institutionen am konkreten Fall Tunesiens belegen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der die Weltgesellschaftstheorie als analytischer Rahmen genutzt wird, um die politischen Ereignisse in Tunesien einzuordnen und zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Analyse der Situation in Tunesien unter Ben Ali und nach der Revolution sowie eine kritische Reflexion und Abgrenzung gegenüber anderen Globalisierungstheorien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die wichtigsten Begriffe sind Weltgesellschaft, Nationalstaat, Isomorphie, globale Modelle, Weltkultur und der spezifische Transformationsprozess in Tunesien.

Warum wird Tunesien als Keimling der arabischen Revolution bezeichnet?

Weil die Selbstverbrennung von Mohammed Bouazizi in Tunesien den Anstoß gab, der eine Kettenreaktion von Volksaufständen in der gesamten arabischen Welt auslöste.

Inwiefern spielt das Konzept der Isomorphie eine Rolle für Tunesien?

Die Isomorphie beschreibt den Prozess, in dem sich der tunesische Staat durch die Übernahme westlich geprägter globaler Modelle (wie Demokratie und Menschenrechte) in seinen politischen Strukturen immer stärker an internationale Standards angleicht.

Wie bewertet der Autor die Rolle globaler Organisationen?

Globale Organisationen fungieren als treibende Kräfte, die einerseits moderne Standards vermitteln und andererseits durch Kooperationen die Stabilität und Legitimität des Nationalstaates fördern.

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Résumé des informations

Titre
Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer mit einem besonderen Bezug zur arabischen Revolution in Tunesien
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Soziologie)
Cours
Globalisierung
Note
1,3
Auteur
B.A Bildungs- und Erziehungswissenschaftler Michel Beger (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
18
N° de catalogue
V182893
ISBN (ebook)
9783656069768
ISBN (Livre)
9783656069843
Langue
allemand
mots-clé
Globalisierung Weltgesellschaft Meyer Tunesien Arabische Revolution
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A Bildungs- und Erziehungswissenschaftler Michel Beger (Auteur), 2011, Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer mit einem besonderen Bezug zur arabischen Revolution in Tunesien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182893
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Extrait de  18  pages
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