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Achner, Benker, Cidelarn ...

Ortsnamen in den Verwaltungsbezirken Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau

Título: Achner, Benker, Cidelarn ...

Estudio Científico , 2011 , 163 Páginas

Autor:in: Dr. Otto Schinko (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Auf rund 160 Seiten werden in alphabetischer Reihenfolge Ortsnamen (Gehöft-, Gewässer-, Berg-, Burg- und Siedlungsnamen) aus den Verwaltungsbezirken Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau in ihrer historischen Entwicklung und Schreibweise dargestellt und unter Zuhilfename verschiedener wissenschaftlicher Quellen interpretiert. Geschichtliche Ergänzungen und Anmerkungen, über 900 Fußnoten sowie ein Literaturverzeichnis für historisch Interessierte runden die Arbeit ab.

Extracto


Alphabetisches Verzeichnis der Ortsnamen

Alphabetisches Verzeichnis der Ortsnamen

-ach-Namen

Achneralpe

Adelsberg

Adendorf

Admontbichl

+ ad pontem

+ Aich

+ Aichberg

Aichbergbach

Aichdorf

Aichfeld

Aiden

Aigelsbrunnalm

+ Ainhornhof

+ Allach

Allersdorf

Allgau

Alm, -alm -Namen, Alpe

+Alpsteig

Altendorf

+ Alterstein

Althaus

Ameringkogel

Amesser

Apfelberg

+ (im) Arbaisreut

Arzberg

Assinger

Au-, -au-Namen

Auerling

Authal

Babenberg

Bach-, -bach-Namen

Baierdorf

+ Baiersberg

Baumkirchen

Bei der Hand

Benkenbach

Benker

Berg-, -berg–Namen

Betzensee

Bichl-Namen

Birk-Namen

+ Bischofberg

Bischoffeld

Bichl-, -bichl-Namen

Birk-, Pirk-Namen

Blahbach

Bleitratten

Blümeltal

Bodendorf

Boden-, -boden -Namen

Bodenhütte

Bösenstein

Brandner

Brandnerhube

Breitwiesen

Bretstein

Brodjäger

Brodrinner

Bromach

-buch

Bühel, -bühel

-burg- Namen

+ Burgleiten

Burgstall-Namen

Burgstaller

Burgstallofen

Brunn-, -brunn - Namen

Brunn

+ die Chartewsen

+ (die) Chlampfhueb in der Vinstern Pels

+ (die) Chnappengruobe

Chol-, K(hol)-, Kohl-, Koller- Namen

+ Cholmann

+ (an der) Chubseben

+ locus Cidelarn

(+ alpis) Cirke

+ Cirm

+ Dannerstorf

Deixelberg

Dertschen

Diemersdorf

Dietersberg

Dietersdorf

Dinsendorf

Dirnsdorf

Doblhof

Dobritschbach

Dolzen

Donawitz

-dorf, -dörfel

Dornach

Dristhaler

+ Drumsel

+ Duringestorf

Dürnberg

Dürnstein

-eben, -ebner, Ebner

Eberdorf

-eck -egg - Namen

Edling

Edlinger

Egartner/E(h)garten

Eichberg

Eichhübler

Einach

Einasbachgraben

Einhörn

(Wildbad) Einöd

Einödhof

Einötzenalpe

Eitz

+ Eisengarten

Eiwegger, Oberer, Unterer

Ehrnau

+ Elm

+ Entrichestanne

Enzenbach

Enzersdorf

Eppenstein

Eselsberg

Etrachbach, -see

+ Etschtal

Falbenalm

Falkenberg

Falkendorf

Fallmoar

Farrach

Feeberg

Feistritz

Feistritzwald

Feitelofner

Felber

Feldbaumer

-feld, Feld

Feldern

Felfer

Fentsch

Feßnach

Fiegler

Fisching

+ ym Flatoch

Flatschach

+ Fleischhackeralm

+ Fleischhackerberg

Fohnsdorf

Foirach

Forchtenstein

Forst

Fötschach

Frauenburg

+ Frauenstraße

Fresen

Fressenberg

Frojach

Furt

Furth

Gaal

Gabelhofen

Gaberl

Gai

Gaishorn

Galgen

Galgenberg

Galgentratten

Gamskogel

Garges

Gaschbach

Gasselsdorf

Gassen

Gausendorf

Gefler

(+ albm gen. das) Gefuerb

(die) Gegend

(+ im) Gehag

Geißrücken

+ (im) Gern

G(e)sengachwald

+ Geysslitzerguet

Gföllgraben

Gföller

Giesshübel

Gietersberg

Gimplach

Gindisch-

Glanz -, Glanzer - Namen

Glarsdorf

Glaslbremse

Glasner

Glein

Gleinberg

+ Glogthurn

Gobernitz

Godritzberg

+ Goggendorf

Goldlacke

+ Goldwascher

+ Göltlhof

Gopitz

Goppelsbach

Göss

Gotschidl

Gottsbach

Göttschach

Götzendorf

Graberg

Grabmaier

Graden

Grafenberg

+ (die) Gramadell

+ (im) Gramatlach

(die) Granitzen

Grasser

Grassegger

Gras(s)lupp/Grazlupp

+ (mons) Grauenwart

+ Graviacae

Grebenzen

Greim

Greith - Namen

Greith nahe St. Marein bei Knittelfeld

Gries

Griesmoar

Grill(en)berg

+ Gröblach

Größenberg

Großlobming

Grottenhof

+ Grubacker

Grubhof

+ Grund

Grünfels

Grünhübl

Gschwend

Gsal

Gstoder

Gugelwaitalm

Guggamoar (Guggumoar)

Guldendorf

Gulsen

Gusterheim

Haarlacke

Hab(e)ring(stein)

Hafning

Hammergraben, Hammer

+ Handlhof

Hanfelden

+ Hangunderstein

+ Hangunder Weg

Harlacken

Hart

Hartler

Hartwald

Haselbach

Haslob

Haug

-haus, Haus - Namen

+Haus

Häus(e)lberg

Hautzenbichl

Hebalm

Heide, -heide

Heiligenstadt

Heinfelden/Hanfelden

+ (das) helmprechtslehen zu Swraw

+ Herbach

+ (die) Hermuel

+ Heerstraße

+ Helltar

Hessenberg

Hetzendorf

Hetzengraben

+ Himblerhof

Hinterburg

Hirschfeld

Hitzmannsdorf

Hocheck

Hochreichart

Hof-, -hof(en)- Namen

Hof(er)

Hohensinn, Hohe Sinn

+ Hohenstain

+ Höbstatt

+Höll

Hölltal

Hörfeld

Hösel

Hube, -hube

Huber, Hübler, -hube(r)- Namen

+ Hundlein

Hüdengraben

+ undrima

Ungern

+ Untermiesbacher

Unzdorf

Unzmarkt

(der) Ursprung

Ursprunghube

Urtel

+ Urtelfeld

+ Uuolfratesdorf

+ Vedigust

Velden

+ Vinsterpelse

+ Viscellae, Viscellis

Vockenberg

Vormacher

+ Vorwitzhof

+ Vuigantesdorf

Waasen

Wabitzer

+ der Wagram

+ Wagrein

+ Walchacker

Walchengraben

Wald, -wald - Namen

Wald am Schoberpass

Wallersbach

Walpurgiskirche

Waltenbach

Waltersdorf

+ Waltinpurch

Wandritsch

Wang, -wang

Warbach

+ Warfen

Wasendorf

Wasserberg

Wasserleit - Namen

+ die Wasserlait

Wasserleith

Watschaller

Watzenbach(er)

+ Watzendorf

Wazkogel

Weg, -weg

Weghube

+ Weißendorf

+ Weißenthurn

+ Weite Alm (Alpe)

Weitenbichl

Wenischgraben

+ Werfenstain

+ Wergelhube

Wetzelsberg

Weyer

+ Weyern

Weyerngraben

+ (am) Widem in Lessnitz

Wiegen

Wildbad Einöd

Wildsee

Wimml

+ Winckhl

Windberger

Winden

Winterleiten

+Wohlgrathof

Wolfersbach

+ Wolf(g)ersdorf

+ Wolfratesdorf

Wolfsbichl

Wolfsriegel

Wolkersdorf

+ Wolmutisdorf

Wöll

Wöllmerdorf

(die) Wölz

+ Wurmbach

Zachenbach

Zachenriegel

+ Zagatten

+ Zagler

Zanitzen

Zechner

+ (in der) Zedlach

Zedlacher

-zeiring

Zeltweg

Zeutschach

Ziegelwald

Zi(e)lberg

(Seckauer) Zinken

Zirbitzkogel

+ Zirknitz(bach)

Zistl

Zmöll

Zmöllach

Zöllen

+ Zuckdol

Zugtal

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Siedlungs-, Flur-, Gehöft- und Gewässernamen in den steirischen Bezirken Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau in alphabetischer Reihenfolge zusammenzustellen, dabei Querverbindungen aufzuzeigen und die Herkunft der Namen etymologisch zu beleuchten, wobei auch die Siedlungsgeschichte des Obermurtals und der Einfluss verschiedener Völkergruppen Berücksichtigung finden.

  • Etymologische Analyse von Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen der Region.
  • Untersuchung der Besiedlungsgeschichte des oberen Murtals (keltische, römische, awarische, slawische und bairische Einflüsse).
  • Aufarbeitung urkundlicher Ersterwähnungen und Namensformen.
  • Dokumentation lokaler Burg- und Wehrbauten im Kontext der Namensgebung.
  • Aktualisierung von Ortsnamen im Hinblick auf Gemeindezusammenlegungen.

Auszug aus dem Buch

Die Awaren

Nach chinesischen Quellen sollen die „War“ zeitweilig Vasallen bzw. Angehörige der proto – mongolischen Rouran gewesen sein. Sie zogen nach dem Jahr 555 unter dem Druck der Göktürken nach Westen.

Die Awaren erschienen nach Kranzmayer als Beherrscher der Slawen in den Geschichtsquellen etwa um 568 - ein Jahr, nachdem ein Teil des Slawenvolkes nach Süden vorgestoßen war und sich in großer Zahl in Ungarn niedergelassen hatte. Ungefähr um 590 drangen die Awaren von Ungarn tief in die Ostalpenländer vor, wobei sie Slowenen mit sich trieben und zu neuen Wohnsitzen zwangen.

Mehrfache Versuche der Slawen, sich von der Awarenherrschaft zu befreien, wurden niedergeschlagen. Erst Kaiser Karl d. Gr. brach Ende des 8. Jahrhunderts die Macht der Awaren. Versuche der Etymologen, die Sprache der Awaren zu identifizieren, müssen bisher als gescheitert betrachtet werden. Der Grund dafür liegt primär im äußerst dürftig überlieferten Sprachmaterial, das sich auf einige Eigennamen, Titel und Landschaftsbezeichnungen beschränkt. Es scheint nicht einmal sicher, dass die Awaren nur eine einzige Sprache gesprochen hätten. Die überlieferten Namen (z. B. Targitios, Apsich, Kandich) lassen sich skythisch, „hunnisch“, mongolisch oder tschuwaschisch - turkisch erklären. Der Titel Khagan ist turkisch oder mongolisch zu deuten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Awarische sich mit Sicherheit weder der turkischen noch der mongolischen Sprachenfamilie zuweisen lässt. Sämtliche Zuordnungsversuche sind rein hypothethischer Natur.

Zusammenfassung der Kapitel

Alphabetisches Verzeichnis der Ortsnamen: Das Hauptkapitel listet detailliert Orts- und Flurnamen in alphabetischer Reihenfolge auf, wobei Etymologien, geschichtliche Hintergründe und urkundliche Belege für jedes Lemma angeführt werden.

Schlüsselwörter

Ortsnamen, Siedlungsgeschichte, Obermurtal, Leoben, Knittelfeld, Judenburg, Murau, Etymologie, Besiedlung, Slawen, Baiern, Gewässernamen, Flurnamen, Burgen, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Siedlungsgeschichte des oberen Murtals anhand der Analyse von Ortsnamen in den Bezirken Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Herkunft von Orts-, Flur-, Gehöft- und Gewässernamen sowie deren etymologische Deutung unter Berücksichtigung der geschichtlichen Besiedlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist eine übersichtliche Zusammenstellung und Erklärung der Namen, um einen Einblick in die Besiedlung und die kulturellen Einflüsse im Obermurtal zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden etymologische Untersuchungen auf Basis historischer Quellen, früherer Dissertationen (insb. Dr. Klaus Kessler) sowie archäologischer Funde und lokaler Überlieferungen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil besteht aus einem umfangreichen alphabetischen Verzeichnis, in dem einzelne Ortsnamen hinsichtlich ihrer Herkunft, Bedeutung und urkundlichen Belege analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Ortsnamen, Siedlungsgeschichte, Obermurtal, Etymologie, Slawen, Baiern, Gewässernamen, Burgen.

Welche Rolle spielen die Awaren und Slawen für die Namensbildung?

Die Awaren traten als Beherrscher auf, unter denen slawische Stämme ins Land kamen, was sich in vielen slawisch geprägten Ortsnamen und Namensbildungen widerspiegelt.

Wie erklärt der Autor die Herkunft der „-dorf“-Namen?

Die „-dorf“-Namen, die etwa 30-mal auftreten, zeugen von der Hochblüte der bairischen Binnenkolonisation, wobei der Großteil mit Personennamen zusammengesetzt ist.

Warum gibt es Unsicherheiten bei der Deutung mancher Namen?

Unsicherheiten entstehen oft durch die Unvollständigkeit der Überlieferung, volksetymologische Umdeutungen im Laufe der Jahrhunderte oder das Fehlen von Sprachmaterial für sehr frühe, voridg. Schichten.

Final del extracto de 163 páginas  - subir

Detalles

Título
Achner, Benker, Cidelarn ...
Subtítulo
Ortsnamen in den Verwaltungsbezirken Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau
Autor
Dr. Otto Schinko (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
163
No. de catálogo
V183399
ISBN (Ebook)
9783656079903
ISBN (Libro)
9783656079767
Idioma
Alemán
Etiqueta
achner benker cidelarn ortsnamen verwaltungsbezirken leoben knitterfeld judenburg murau
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Otto Schinko (Autor), 2011, Achner, Benker, Cidelarn ..., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183399
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