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Europaideen im Nationalsozialismus

Europa unter dem Hakenkreuz

Título: Europaideen im Nationalsozialismus

Trabajo de Seminario , 2006 , 17 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Thomas Hallmann (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Eine fälschlicher Weise viel verbreitete Annahme ist, dass die Vorstellungen eines geeinten Europas das Produkt der Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts war. Mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft und später der Europäischen Union ist diese Vision auch vor noch nicht allzu langer Zeit größten Teils Realität geworden. Tatsache ist jedoch, dass es bereits über Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl von Europaideen und Gedanken gab, die in ihrer jeweiligen Epoche eine Umgestaltung Europas oder die Einführung einer neuen staatlichen Ordnung hinsichtlich eines gemeinsamen politischen und wirtschaftlichen Handelns oder der Bildung eines hegemonial beherrschten Machtbereichs vorsahen. Bereits im Zeitalter der Aufklärung existierte ein Wunschbild Europas, in dem die Bildung eines europäischen Staatenbundes mit übergeordneten Einrichtungen vorgeschlagen wurde. In der Folgezeit tauchten weitere Ideen zur Neuordnung Europas auf. Darunter befand sich auch die Vorstellung eines wirtschaftlich geeinten Mitteleuropas unter deutscher Führung. Diese war letztlich Grundlage der nationalsozialistischen Ideen bezüglich der Neuordnung des europäischen Kontinents. In der NS – Europapolitik war ohne Zweifel der Wille zu einer Neuordnung Europas vorhanden. Der „Kampf ums Dasein“ legitimierte Hitler die Realisierung seiner Europaideen und die Bildung seines neuen Großreiches, das den Nationalsozialisten mittels Expansions- und Hegemonialpolitik die Macht über ganz Europa sichern sollte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die NS - Ideologie

3. Der Reichsgedanke

4. Die NS - Europapolitik

4.1 Die Neuordnung Osteuropas

4.2 Europa als wirtschaftlicher Großraum

4.3 Die NS - Kulturpolitik

5. Zusammenfassung

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die nationalsozialistischen Vorstellungen einer europäischen Neuordnung und analysiert, inwiefern diese als spezifische Europapolitik zu verstehen sind oder lediglich als Instrumente der deutschen Expansions- und Hegemonialbestrebungen dienten.

  • Analyse der zentralen ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus und deren Einfluss auf die Außenpolitik
  • Untersuchung des "Reichsgedankens" als staatliches Konzept
  • Bewertung der Pläne zur wirtschaftlichen und kulturellen Neuordnung Europas
  • Hinterfragung der Zielsetzung einer europäischen Großmachtstellung unter deutscher Führung

Auszug aus dem Buch

4.2 Europa als wirtschaftlicher Großraum

Während die Nationalsozialisten politisch einen Gegenkurs zur europäischen Integration mit gleichberechtigten Partnern einschlugen, deuteten ihre Vorstellungen bezüglich der wirtschaftlichen Zukunft Europas auf einen erstaunlich anderen Kurs hin. Willi A. Boelcke ging sogar soweit in den NS – Wirtschaftskonzeptionen Schattenrisse einer Europäischen Union erkennen zu können.

Tatsächlich gab es vor Kriegsbeginn in den dreißiger Jahren Pläne zur Bildung eines mitteleuropäischen Wirtschaftsblocks. Dieser sollte eine regionale Wirtschaftszone mit dem Deutschen Reich als Kerngebiet umfassen. In dieser wirtschaftlichen Neuordnung des europäischen Kontinents wurden eine ökonomische Integration Europas und sogar die Bildung einer Währungs- und Zollunion angestrebt. Das Reichswirtschaftsministerium sprach sich darüber hinaus für die Bildung einer Europabank aus, die sämtliche der europäischen Wirtschaftseinheit angehörenden nationalen Notenbanken beaufsichtigen sollte. Des Weiteren wurde eine gemeinsame europäische Industriepolitik und die Bildung eines europäischen Kartells zur Markregulierung geplant.

Hauptziel Hitlers war es, Europa unabhängig von jeglichen Importen oder Exporten zu machen und so einen autarken und krisenfesten kontinentalen Block zu schaffen, dem weder Großbritannien noch die USA angehört hätten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung gibt einen historischen Überblick über Europaideen vor dem Nationalsozialismus und grenzt diese von den nationalsozialistischen Vorstellungen ab.

2. Die NS - Ideologie: Das Kapitel erläutert die ideologischen Grundlagen Adolf Hitlers, insbesondere den Sozialdarwinismus, die Rassenlehre und das Konzept des "Lebensraums".

3. Der Reichsgedanke: Hier wird analysiert, wie Hitler historische Reichskonzepte bewertete und daraus seine Vision eines hegemonialen deutschen Reiches ableitete.

4. Die NS - Europapolitik: Dieser Abschnitt untersucht die praktische Umsetzung der NS-Politik, unterteilt in die Neuordnung Osteuropas, wirtschaftliche Großraumpläne und die Kulturpolitik.

5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass die NS-Pläne keine echte Europapolitik darstellten, sondern der Vorbereitung einer deutschen Expansions- und Vernichtungspolitik dienten.

6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Europapolitik, Lebensraum, Ideologie, Adolf Hitler, Großdeutsches Reich, NS-Kulturpolitik, Wirtschaftsgemeinschaft, Rassenlehre, Hegemonie, Expansionspolitik, Bolschewismus, Reich, Generalplan Ost, Mitteleuropa

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Vorstellungen und Plänen der Nationalsozialisten zur Neuordnung Europas und setzt diese in den Kontext der NS-Ideologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die NS-Ideologie, der Reichsgedanke, die wirtschaftlichen Konzeptionen für Europa sowie die kulturpolitische Offensive des Dritten Reiches.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, ob hinter den NS-Europaideen eine echte integrative Vision steckte oder ob diese lediglich der Legitimation deutscher Hegemonie dienten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung zeitgenössischer Dokumente und fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die ideologischen Grundlagen, die spezifische Ausgestaltung des Reichsgedankens sowie die konkreten Bereiche der Osteuropa-Politik, Wirtschaftspläne und Kulturpropaganda analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Nationalsozialismus, Europapolitik, Hegemonie, Lebensraum, Ideologie und Expansionspolitik.

Was sagt die Arbeit über den "Generalplan Ost" aus?

Der Generalplan Ost wird als zentrales Instrument zur rassistischen und ethnischen Umstrukturierung des osteuropäischen Raumes beschrieben, das die Germanisierung und Unterwerfung der dortigen Bevölkerung zum Ziel hatte.

Inwiefern unterschied sich die NS-Wirtschaftspolitik von einer echten Europäischen Union?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die NS-Wirtschaftspläne nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf die Ausbeutung der europäischen Volkswirtschaften zum Vorteil der deutschen Kriegswirtschaft und die Schaffung einer autarken Ergänzungswirtschaft ausgerichtet waren.

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Detalles

Título
Europaideen im Nationalsozialismus
Subtítulo
Europa unter dem Hakenkreuz
Universidad
Technical University of Chemnitz
Calificación
2,0
Autor
Thomas Hallmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
17
No. de catálogo
V183697
ISBN (Ebook)
9783656080527
ISBN (Libro)
9783656080633
Idioma
Alemán
Etiqueta
europaideen nationalsozialismus europa hakenkreuz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Hallmann (Autor), 2006, Europaideen im Nationalsozialismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183697
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