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Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Haushalte

Título: Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Haushalte

Tesis , 1997 , 84 Páginas , Calificación: 2.3

Autor:in: Albrecht von Kalckstein (Autor)

Economía - Microeconomía
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Täglich beschäftigt Millionen von Menschen die zentrale Frage, wie unter Berücksichtigung
der individuellen Ziele das ersparte Kapital bei den herrschenden dynamischen
Umweltbedingungen optimal angelegt werden soll. Aus der Perspektive privater Anleger
betrachtet handelt es sich also um Entscheidungen bezüglich der finanziellen Zukunft und
damit verbunden hinsichtlich der Portfolios.
Untersucht man die jüngsten Statistiken von der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf
die Zusammensetzung des Netto-Gesamtvermögens privater Haushalte, so ist an dem Anteil
von über 54% die große Bedeutung der Immobilien deutlich erkennbar. Seit der Rezession,
welche Anfang der neunziger Jahre in Europa erste spürbare Wirkungen zeigte, werden die
Anleger mit einem tiefgreifenden Wandel auf den zahlreichen bereits existierenden und neu
entstehenden Binnenmärkten konfrontiert. In Deutschland wurden in den alten Bundesländern
die Gleichgewichte auf den überwiegend ineffizienten und illiquiden Immobilienmärkten zum
Jahreswechsel 1989/90 merklich gestört, da unvermittelt immense Mengen an unbebauten
Grundstücksflächen, sanierungsbedürftigen Industrie- und Gewerbeliegenschaften,
unbewohnbaren Häusern, usw. auf dem Boden der ehemaligen DDR hinzukamen. Negative
Markteinflüsse, welche einerseits auf die unklaren Eigentumsverhältnisse und andererseits auf
die Umstellung der Währung und der Schulden im Verhältnis 1:2 im Rahmen der
Währungsunion zurückzuführen sind, verursachten zusätzliche Störungen. In den
darauffolgenden Jahren setzte in den neuen Bundesländern eine Phase der intensiven
Modernisierung, Sanierung und Neuerstellung von Liegenschaften ein. Heute spricht man in
allen Bundesländern bereits von einem 'toten' Immobilienmarkt, welcher z.B. von hohen
Leerstandsraten, geringer Rendite, sinkenden Preisen, usw. gekennzeichnet ist.
Zu dem derzeitigen Wandel auf den Märkten kommt aus der Sicht privater Anleger, daß
einerseits der Zugang zu einer beinahe täglich immer größeren Menge von Informationen
aller Art erleichtert wird. Als Beispiel können hier etwa die wachsenden Zahlen von
Informationsanbietern in dem weltweiten Internet genannt werden. Andererseits nimmt die
Anzahl der Computerbesitzer aufgrund fallender Produktpreise ständig zu, so daß immer
mehr Anleger bei ihren Portfolioentscheidungen auf die EDV-Unterstützung zurückgreifen
können.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Einführung und Aufbau der Arbeit

Kapitel 2: Portfolio: Begriff und klassische Elemente

2.1 Portfoliobegriff und Portfolioentscheidungen

2.2 Klassische Elemente der Portfolios privater Anleger

2.2.1 Geld- und Sachvermögen: Höhe, Verteilungsstruktur und Bedeutung

2.2.2 Hochliquide Mittel und Spareinlagen

2.2.3 Bausparkassen und Versicherungen

2.2.4 Anleihen

2.2.5 Investmentzertifikate

2.2.6 Aktien

2.2.7 Immobilien

2.2.7.1 Rechtliche Eigenschaften

2.2.7.2 Physisch-materielle Eigenschaften

2.2.7.3 Wirtschaftliche Eigenschaften

Kapitel 3: Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Anleger: Theoretische und praktische Grundlagen

3.1 Entscheidungen privater Anleger im Portfoliomanagement

3.1.1 Systemorientiertes Denken

3.1.2 Begriffliche Einordnung des Portfoliomanagements

3.1.3 Modell eines Portfoliomanagement-Prozesses

3.1.3.1 Der Zielsetzungsdefinions-Teilprozeß

3.1.3.2 Der Investmentanalyse-Teilprozeß

3.1.3.3 Der Portfoliokonstruktions-Teilprozeß

3.1.3.4 Der Prognosequalitätsanalyse-Teilprozeß

3.1.3.5 Der Performanceanalyse-Teilprozeß

3.2 Entscheidungen bei Immobilien

3.2.1 Immobilienanlagen

3.2.1.1 Anlagemotive

3.2.1.2 Anlagebegriff

3.2.2 Anlageentscheidungen

3.2.3 Entscheidungen bei selbstgenutztem Wohneigentum

3.3 Informationsgrundlagen bei Immobilien

3.3.1 Zusammenhänge der Informationsgewinnung

3.3.2 Marktanalysen bei Immobilienanlagen

3.3.3 Objektanalysen bei Immobilienanlagen

3.3.3.1 Standort/Lage

3.3.3.2 Bausubstanz

3.3.3.3 Betriebsrechnung

3.3.3.4 Finanzierung

3.3.4 Objektanalysen bei selbstgenutztem Wohneigentum

3.3.4.1 Standort/Lage

3.3.4.2 Gesamtkosten und Einnahmen

3.3.4.3 Finanzierung

3.3.5 Quantifizierbarkeit der Daten

Kapitel 4: Aspekte einer EDV-gestützten Investmentanalyse

4.1 Modell des Investmentanalyse-Teilprozesses

4.1.1 Analyse des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes

4.1.2 Analyse von Immobilienanlagen

4.1.3 Analyse von festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen)

4.1.4 Technische Analyse

4.1.5 Risikoanalyse

4.2 Drei Methodenansätze zur Beurteilung von Immobilienanlagen

4.2.1 Ansatz der Vergleichswertmethode

4.2.2 Ansatz der Sachwertmethode

4.2.3 Ansatz der Ertragswertmethode

Kapitel 5: Schlußwort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Immobilien optimal in die Portfolioentscheidungen privater Haushalte integriert werden können, unter Berücksichtigung dynamischer Marktbedingungen und der zunehmenden Bedeutung EDV-gestützter Analyseprozesse.

  • Grundlagen des Portfoliomanagements für private Anleger
  • Klassische Anlagemöglichkeiten und die Bedeutung von Immobilien
  • Strukturierung von Immobilienentscheidungen (Kapitalanlage vs. Wohneigentum)
  • Methoden der Investmentanalyse und EDV-gestützte Bewertung
  • Integration qualitativer Daten in Investitionsentscheidungen

Auszug aus dem Buch

3.1.3.1 Der Zielsetzungsdefinions-Teilprozeß

Im Zielsetzungsdefinitons-Teilprozeß werden aus Informationen über den privaten Anleger, welche verschiedenster Art sein können, konkrete Portfolioziele produziert. Bei den Kundeninformationen kann es sich um Angaben über die finanzielle Lage des Anlegers, die erwarteten Ein- und Auszahlungen, die aus dem Portfolioertrag zu bedienenden Verbindlichkeiten sowie über seine grundsätzliche Risikoaversion und seine Renditeerwartungen der Kapitalanlage handeln. "Die Portfolioziele beinhalten genaue Angaben über die Risikotoleranz des Portfolios (in der Praxis werden dazu häufig vereinfachend Prädikate wie konservativ, dynamisch, aggressiv, gekennzeichnete Risikokategorien oder auch Klassifikationen wie werterhaltungsorientiert / ertragsorientiert / wachstumsorientiert verwendet), die zu beachtenden Anlagerestriktionen (... im allgemeinen beliebige Einschränkungen des Anlageuniversums und der pro Anlagemedium erlaubten Mengen) und weitere, das Portfoliomanagement betreffende Richtlinien (z.B. kann das Bereithalten von Liquidität auf bestimmte Auszahlungstermine oder - schwieriger - die Abstimmung der Risikostruktur auf die Verbindlichkeiten des Investors verlangt werden)." (Gerloff, 1994, 41f.)

Bei dem Schritt der Zielsetzungsdefinition soll versucht werden, die eher unpräzisen Vorstellungen des privaten Anlegers (Kundeninformationen) in detaillierte Portfolioziele zu transformieren. Genauere Spezifikationen der Zielsetzungen können beispielsweise durch quantitative Maßstäbe und durch den Einsatz von Simulationen, welche auf Modellrechnungen basieren, ermittelt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einführung und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Immobilien für das Vermögen privater Haushalte und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.

Kapitel 2: Portfolio: Begriff und klassische Elemente: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe des Portfoliomanagements und analysiert verschiedene Anlageklassen wie Geldvermögen, Anleihen, Aktien und Immobilien.

Kapitel 3: Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Anleger: Theoretische und praktische Grundlagen: Hier werden Immobilien in den Prozess des Portfoliomanagements eingeordnet, wobei sowohl die Kapitalanlage als auch die Selbstnutzung sowie relevante Informationsgrundlagen betrachtet werden.

Kapitel 4: Aspekte einer EDV-gestützten Investmentanalyse: Das Kapitel entwickelt einen praxisorientierten Ansatz zur Integration von Immobilien in eine EDV-gestützte Investmentanalyse und stellt Methoden zur Wertermittlung vor.

Kapitel 5: Schlußwort: Das Schlußwort resümiert die theoretischen und praktischen Erkenntnisse und unterstreicht die Komplexität von Immobilienentscheidungen sowie die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung der Anleger.

Schlüsselwörter

Portfolioentscheidungen, private Anleger, Immobilien, Portfoliomanagement, Investmentanalyse, Rendite, Risiko, Diversifikation, Sachwerte, Wohneigentum, Anlagemotive, Nutzwertanalyse, EDV-Unterstützung, Investition, Vermögensstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von Immobilien als Bestandteil des Portfolios privater Haushalte und untersucht, wie diese unter dynamischen Marktbedingungen optimal in Anlageentscheidungen integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Portfoliomanagements, die spezifischen Eigenschaften von Immobilien als Anlageklasse sowie die methodischen Aspekte der Investmentanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Integration von Immobilien in private Portfolios zu schaffen und einen praktikablen, EDV-gestützten Modellansatz für Anleger vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein prozessualer Ansatz zur Strukturierung von Anlageentscheidungen genutzt, ergänzt durch quantitative Bewertungsmethoden wie die Nutzwertanalyse und klassische Immobilienbewertungsverfahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Portfoliomanagements, die spezifischen Entscheidungen bei Immobilienanlagen sowie eine EDV-gestützte Investmentanalyse für einen Beispiel-Anleger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Portfolioentscheidungen, Immobilien, Rendite-Risiko-Profil, Nutzwertanalyse und EDV-Unterstützung im Portfoliomanagement.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Immobilien als Kapitalanlage und Wohneigentum?

Die Arbeit differenziert primär nach der Verwendungsabsicht: Während bei der Kapitalanlage renditeorientierte Aspekte und Marktanalysen im Vordergrund stehen, liegt bei selbstgenutztem Wohneigentum der Fokus auf dem Nutzen, individuellen Finanzierungsplänen und der Standortqualität für den Eigenbedarf.

Welche Rolle spielt die EDV bei der Immobilienanalyse?

Aufgrund der Datenkomplexität und des Volumens bei der Risiko- und Performanceanalyse sowie der technischen Analyse gilt die EDV-Unterstützung für den privaten Anleger als unverzichtbares Hilfsmittel für effiziente und transparente Entscheidungen.

Was besagt die Nutzwertanalyse in der Arbeit?

Die Nutzwertanalyse dient dazu, qualitative, schwer erfassbare Daten (Imponderabilien) wie Lagequalität oder soziale Faktoren durch Gewichtung in einen quantitativen Vergleich zwischen verschiedenen Objekten zu überführen.

Final del extracto de 84 páginas  - subir

Detalles

Título
Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Haushalte
Universidad
University of Constance
Calificación
2.3
Autor
Albrecht von Kalckstein (Autor)
Año de publicación
1997
Páginas
84
No. de catálogo
V185211
ISBN (Ebook)
9783656995661
ISBN (Libro)
9783867461177
Idioma
Alemán
Etiqueta
immobilien teil portfolioentscheidungen haushalte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Albrecht von Kalckstein (Autor), 1997, Immobilien als Teil der Portfolioentscheidungen privater Haushalte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185211
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