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Einführung des Euro in einem mittelständischen Bauunternehmen

Titre: Einführung des Euro in einem mittelständischen Bauunternehmen

Mémoire (de fin d'études) , 1998 , 98 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Mario Hecker (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die nachfolgende Arbeit soll dazu dienen, bei einem Bauunternehmen die Einführung der gemeinsamen europäischen Währung ab 1999 vorzubereiten. Ziel der Arbeit ist es, ein Umstellungskonzept für die Firma zu entwickeln. In ihm sollen die Umstellungserfordernisse analysiert und konkrete Handlungsmaßnahmen für die Übergangszeit entwickelt werden.

Ausschlaggebend für die Aufgabenstellung war, daß voraussichtlich ab Juli 2002 der Euro in zwölf europäischen Ländern als alleinige gesetzliche Zahlungsmittel gilt. Jedoch schon ab Januar 1999 steht die neue europäische Währung neben der D-Mark als Buchgeld zur Verfügung. Das parallele Vorhandensein beider Währungen und der anschließende Wechsel führen zu gravierenden Veränderungen im wirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Bereich.

Das trifft natürlich auch auf die Firma A&B Bau GmbH in C-Stadt zu. Dort muß erstens in der Übergangsphase parallel mit zwei Währungen umgegangen werden können und zweitens ist spätestens zum 1. Januar 2002 eine komplette Umstellung des Unternehmens auf den Euro als Hauswährung notwendig.

Die zu betrachtende Firma A&B wird mit seiner bisherigen Entwicklung bis zum heutigen Stand kurz vorgestellt, in allen Unternehmensbereichen der Anpassungsbedarf analysiert und ein konkreter und realisierbarer Umstellungsplan aufgestellt. Ausführlich dargestellt werden dabei die Anpassungen der EDV als Querschnittsstelle im Unternehmen und die notwendigen Umgestaltungen des Rechnungswesens. Für die strategische Ausrichtung des Unternehmens werden Vorschläge für das Vorgehen auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt unterbreitet.

Das Umstellungskonzept wird durch ein Alternativkonzept ergänzt. Es stellt die erforderlichen Anpassungen für eine frühere Umstellung dar, die bei einer bisher nicht erwarteten schnelleren Durchsetzung des Euro notwendig werden.

Zum Abschluß werden die Kosten der Umstellung für das zu betrachtende Unternehmen ermittelt. Dabei wird das Umstellungskonzept mit dem Alternativkonzept verglichen. Demgegenüber erfolgt eine Darstellung des möglichen zu erwartenden Nutzens durch die Einführung des Euro für A&B.

Das erarbeitete Konzept stellt bei der Umstellung den Rahmenplan für die durchzuführenden Handlungen dar. Da aber bisher noch nicht alle gesetzlichen Regelungen und Vorschriften verabschiedet sind und sich viele Unternehmen mit dem Thema Euro noch nicht eingehend beschäftigt haben, können durchaus auch bis heute nicht vorhersehbare Änderungen notwendig sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 ZIEL UND AUFGABENSTELLUNG

2 ENTWICKLUNGEN IN EUROPA

2.1 EUROPAS WÄHRUNGSPOLITIK BIS ZUR EWWU

2.1.1 Das „Bretton-Woods-System“

2.1.2 Das Europäische Währungssystem (EWS)

2.1.3 Der Delors-Bericht

2.2 DER VERTRAG ÜBER DIE EUROPÄISCHE UNION

2.2.1 Die erste Stufe

2.2.2 Die zweite Stufe

2.2.3 Konvergenzkriterien für den Übergang in die dritte Stufe

2.2.4 Die dritte Stufe

2.3 CHANCEN UND RISIKEN DER EWWU

2.3.1 Die Chancen einer gemeinsamen Währung

2.3.2 Mögliche Risiken bei der Einführung des Euro

3 DIE A&B BAU GMBH

3.1 ENTWICKLUNG UND GESCHICHTE

3.2 DAS UNTERNEHMEN IM ÜBERBLICK

4 BETROFFENHEITSANALYSE

4.1 GRAD DER BETROFFENHEIT

4.2 EDV

4.2.1 IST-Zustand

4.2.2 Anpassungsbedarf im EDV-Bereich

4.3 RECHNUNGSWESEN

4.4 WEITERE UNTERNEHMENSBEREICHE

4.4.1 Beschaffung

4.4.2 Kalkulation, Preisbildung und Marketing

4.4.3 Personal

4.4.4 Recht und Verträge

5 UMSTELLUNGSSTRATEGIE

5.1 UMSTELLUNGSKONZEPT

5.1.1 Begründung der Terminwahl

5.1.2 Konzeptaufbau

5.2 UMSTELLUNG DER EDV

5.2.1 EDV-Einführungsplan

5.2.2 Finanzbuchhaltung, Zahlungsverkehr

5.2.3 Angebots- und Rechnungserstellung

5.2.4 Lohn- und Gehaltsabrechnung

5.3 DIE UMSTELLUNG DES RECHNUNGSWESENS

5.3.1 Durchführung der laufenden Buchführung

5.3.2 Umstellung der Basiswährung für das Rechnungswesen

5.3.3 Bilanz und GuV

5.4 STRATEGISCHE ANPASSUNGEN

5.4.1 Auswirkungen der EWWU auf die Märkte

5.4.2 Beschaffung

5.4.3 Absatzmarkt

5.5 ALTERNATIVKONZEPT

5.5.1 Wann kommt es zum Einsatz?

5.5.2 Änderungen zum Umstellungskonzept

6 KOSTEN UND NUTZEN DER UMSTELLUNG

6.1 DIE KOSTEN DER UMSTELLUNG

6.1.1 Drei Arten von Umstellungskosten

6.1.2 Das Kostenbudget

6.1.3 Kostenvergleich zwischen Umstellungs- und Alternativkonzept

6.1.4 Finanzierung und Behandlung der Umstellungskosten

6.2 NUTZEN DER UMSTELLUNG

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein fundiertes Umstellungskonzept für die A&B Bau GmbH zur Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung zu erarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der betrieblichen Betroffenheit, der notwendigen EDV-Anpassungen, der strategischen Neuausrichtung in Beschaffung und Absatz sowie der Ermittlung der Kosten- und Nutzenaspekte dieses Übergangsprozesses.

  • Analyse der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der EWWU
  • Unternehmensspezifische Betroffenheitsanalyse der A&B Bau GmbH
  • Konzeptionelle Planung der EDV-Umstellung und des Rechnungswesens
  • Strategische Anpassungen auf Beschaffungs- und Absatzmärkten
  • Kostenbudgetierung und Finanzierungsoptionen der Währungsumstellung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Das „Bretton-Woods-System“

Ein Hauptziel auf dem Weg zur Europäischen Währung war stets die Bindung der Währungskurse an feste Austauschverhältnisse („Paritäten“). Dies geschah vor allem, um das Kursrisiko, welches den internationalen Handel und Kapitalverkehr behinderte, zu beseitigen.1

Der erste Vorläufer war das sogenannte „Bretton-Woods-System“ des IWF vom Juli 1944. Auf einer Konferenz in Bretton Woods, New Hampshire (USA) einigten sich 45 Staaten auf eine neue Weltwährungsordnung.2 Sie „sah eine feste Dollar-Parität und Schwankungsbreiten zwischen den beteiligten Währungen von jeweils höchstens ein Prozent unter und über dieser vor; ... Durch die Bindung des US-Dollars an den Goldpreis war auch die reale Stabilität des Systems weitgehend gesichert:.“3 Die festgelegten Bandbreiten der Wechselkurse sollten mit Hilfe von Interventionen auf dem Devisenmarkt durch die Zentralbanken oder sonstigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen eingehalten werden.

„Ende der 60er Jahre konnte der US-Dollar angesichts der Belastung seiner Heimat-Basis USA insbesondere durch den Vietnam-Krieg seiner Stabilitäts-Rolle nicht mehr gerecht werden.“4 Es kam zu hohen Staatsdefiziten, welche die Inflation verstärkten. In den Folgejahren ließ sich die feste Goldwertkonvertibilität des Dollars nicht mehr länger halten und wurde am 15. August 1971 aufgegeben. Im Anschluß daran worden die höchstzulässigen Schwankungsbreiten von +/- 1 % auf +/- 2,25 % erweitert. Es erfolgten mehrere Abwertungen des US-Dollars.

Weitere Währungsturbulenzen führten dazu, daß am 19. März 1973 wichtige Währungen, unter ihnen auch die D-Mark, um den US-Dollar zu floaten5 begannen. Damit wurde gleichzeitig das Ende des Bretton-Woods-Systems eingeleitet, denn „die Dollareinlösepflicht zur Festparität wurde suspendiert, das Paritäten-System von Bretton-Woods praktisch aufgehoben, die Wechselkurse bildeten sich an den Märkten mehr oder weniger frei“6.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ZIEL UND AUFGABENSTELLUNG: Definition der Zielsetzung der Arbeit, ein Umstellungskonzept für die A&B Bau GmbH zur Einführung des Euro zu entwickeln.

2 ENTWICKLUNGEN IN EUROPA: Darstellung der historischen Entwicklung des EWS, des Vertrags über die Europäische Union sowie der Chancen und Risiken der EWWU.

3 DIE A&B BAU GMBH: Kurzvorstellung der Historie, des Leistungsangebots und der aktuellen Unternehmensorganisation der A&B Bau GmbH.

4 BETROFFENHEITSANALYSE: Untersuchung des Anpassungsbedarfs in den Bereichen EDV, Rechnungswesen und in den strategischen Unternehmensbereichen wie Beschaffung und Personal.

5 UMSTELLUNGSSTRATEGIE: Entwicklung eines konkreten Umstellungskonzepts sowie eines Alternativkonzepts für eine schnellere Euro-Einführung im Unternehmen.

6 KOSTEN UND NUTZEN DER UMSTELLUNG: Detaillierte Ermittlung der Umstellungskosten, Vergleich von Umstellungs- und Alternativkonzept sowie Analyse des zu erwartenden Nutzens.

Schlüsselwörter

Euro, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Umstellungskonzept, Bauunternehmen, EDV-Anpassung, Rechnungswesen, Umstellungskosten, Konvergenzkriterien, Doppelwährungsphase, Beschaffungsmarkt, Finanzbuchhaltung, Eurofähigkeit, Unternehmensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der praktischen Vorbereitung eines mittelständischen Bauunternehmens auf die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Analyse der makroökonomischen Entwicklung der EWWU, die unternehmensinterne EDV-Umstellung, die Anpassung des Rechnungswesens sowie die strategische Neuausrichtung in Beschaffung und Personalwesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines realisierbaren Umstellungskonzepts für die A&B Bau GmbH, um den Herausforderungen der Euro-Einführung in der Übergangsphase zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Fallstudie, die den spezifischen Anpassungsbedarf eines Unternehmens (A&B Bau GmbH) analysiert und daraus Handlungsempfehlungen ableitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Betroffenheit einzelner Unternehmensbereiche, entwickelt eine Umstellungsstrategie inklusive EDV-Fahrplan und bewertet die anfallenden Kosten und den potenziellen Nutzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Euro-Einführung, Umstellungskonzept, mittelständisches Bauunternehmen, EDV-Anpassung, Rechnungswesen und strategische Marktoptimierung.

Wie geht die A&B Bau GmbH mit der Doppelwährungsphase um?

Das Unternehmen setzt auf den Einsatz doppelwährungsfähiger Software, um sowohl in D-Mark als auch in Euro buchen zu können und den Übergang sukzessive zu gestalten.

Warum ist eine frühzeitige Umstellung für das Unternehmen vorteilhaft?

Durch die frühzeitige Vorbereitung werden Engpässe bei IT-Dienstleistern vermieden, Kosten langfristig gestreut und Wettbewerbsvorteile durch modernisierte Prozesse erzielt.

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Résumé des informations

Titre
Einführung des Euro in einem mittelständischen Bauunternehmen
Université
University resin university for applied sciences
Note
1.7
Auteur
Mario Hecker (Auteur)
Année de publication
1998
Pages
98
N° de catalogue
V185237
ISBN (ebook)
9783668286986
ISBN (Livre)
9783867461436
Langue
allemand
mots-clé
einführung euro bauunternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mario Hecker (Auteur), 1998, Einführung des Euro in einem mittelständischen Bauunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185237
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Extrait de  98  pages
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