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Finanzinnovationen und Finanzderivate

Funktion und Besteuerung im Privatvermögen

Title: Finanzinnovationen und Finanzderivate

Diploma Thesis , 1998 , 171 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Bw. Steffen Bremer (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Auch traditionell eher sicherheitsorientierte private Investoren lenken - bedingt durch sich dynamisch entwickelnde Indizes an den Finanzmärkten - zunehmend ihren Blick weg von sparorientierten Kapitalanlagen hin zu besser rentierenden, komplexeren Anlageformen, die zusätzlich zu attraktiven Renditen oftmals noch ein „Sicherheitsnetz", also eine gleichzeitige Kapitalerhaltung, versprechen. Andererseits werden auch bereits aktiven Anlegern ständig eine Vielzahl neuer Produkte angeboten, die von den um neue Marktanteile kämpfenden Produktentwicklungsabteilungen großer Emissionshäuser in hoher Geschwindigkeit auf den Markt gebracht werden .

Ohne auf einzelne Produktspezifika bereits eingehen zu wollen, sei einführend ein kleiner Teil aus der Vielzahl bestehender Finanzinstrumente schlagwortartig genannt :

Index-Anleihen, Dual Currency Issues, Optionsanleihen, Floating Rate Notes, Reverse Floating Rate Notes, Capped-Floater, Zero-Bonds , Stripped Bonds, Warrants, Capped Warrants, Range Warrants, CLOUs, SMILEs, GROIs, MEGA-Zertifikate, Futures, Future-Funds, Hedge-Funds, etc.

Eine erste Beschäftigung des Privatanlegers mit Finanzinnovationen und daraus abgeleiteten Instrumenten (Derivaten) ruft in den meisten Fällen eine Mischung aus Interesse einerseits und Unbehagen andererseits hervor, durchschaut er doch selten Funktionsweise und Zweck der innovativen Finanzkonstruktionen. Massive Verluste, die Unternehmen, wie z. B. die Metallgesellschaft, Dell Computer, Procter & Gamble oder die Investmentbank Baring Brothers durch wenig professionellen Einsatz insbesondere derivativer Finanzinstrumente erlitten haben, verunsicherten indes Anleger und ließen potentielle Chancen innovativer Finanzinstrumente ungenutzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Begriffsbestimmungen

2.1. Der Begriff der Finanzinnovation

2.2. Der Begriff des Finanzderivats

3. Gang der Untersuchung

4. Einteilung von Finanzinnovationen und Finanzderivaten

4.1. Teilgebiete der Finanzinnovationen

4.1.1. Finanzmarktinnovationen

4.1.2. Finanzproduktinnovationen

4.1.3. Finanzprozeßinnovationen

4.2. Stellung innerhalb der Finanzmärkte

4.3. Chancen und Risiken

5. Besteuerungsgrundsätze

5.1. Einkünfte aus Kapitalvermögen

5.1.1. Begriff des Kapitalvermögens

5.1.2. Umfang der Besteuerung

5.1.2.1. Einnahmen, Einkünfte, Erträge

5.1.2.2. Wertveränderungen des Kapitalstamms

5.1.2.3. Abgrenzung von Ertrags- und Vermögensebene

5.1.3. Subsidiarität

5.1.4. Nominalwertprinzip

5.1.5. Zurechnung

5.1.6. Zufluß

5.1.7. Werbungskosten

5.1.8. Sparerfreibetrag

5.2. Systematik des § 20 EStG

5.3. Bedeutung für Finanzinnovationen

5.3.1. Besteuerung laufender Erträge

5.3.2. Besteuerung bei Veräußerung

5.3.2.1. Sonstige Entgelte

5.3.2.2. Zins- und Dividendenscheine

5.3.2.3. Stückzinsen

5.3.2.4. Ab- und aufgezinste Kapitalforderungen

5.3.2.5. Abgetrennte Kapitalforderungen

5.3.2.6. „Flat“ gehandelte Kapitalforderungen

5.3.2.7. Kapitalforderungen mit variabler Verzinsung

5.3.3. Synthetisierung von Kapitalstämmen

5.3.3.1. Emissionsrendite

5.3.3.2. Marktrendite

5.4. Bedeutung für Finanzderivate

5.5. Besteuerung von Spekulationsgeschäften

6. Betrachtung ausgewählter Kapitalanlagen

6.1. Festverzinsliche Kapitalanlagen mit garantierter Rückzahlung

6.1.1. Kombizins-Anleihen

6.1.2. Step-Up-Anleihen

6.1.3. Gleitzins-Anleihen

6.2. Garantieanlagen mit ungewissem Kapitalertrag

6.2.1. Floating Rate Notes

6.2.2. Reverse Floater

6.2.3. Capped Floater

6.2.4. Bandbreiten-Floater

6.2.5. Index-Anleihen

6.3. Auf- und abgezinste Kapitalanlagen

6.3.1. Zero-Bonds

6.3.2. Stripped Bonds

6.3.3. Disagio-Anleihen

6.3.4. Optionsanleihen

6.4. Spezielle Konstruktionen (Garantie-Zertifikate)

6.5. Range Warrants

6.6. Capped Warrants

7. Optionsgeschäfte

7.1. Stellung im Finanz- und Risikomanagement

7.2. Grundpositionen

7.2.1. Long Call

7.2.2. Short Call

7.2.3. Long Put

7.2.4. Short Put

7.2.5. Basisstrategien - Übersicht

7.3. Preisbildung

7.4. Kennzahlen

7.5. Weitere Strategien

8. Financial Futures

9. Anlagegrundsätze

10. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die einkommensteuerliche Behandlung von Finanzinnovationen und Finanzderivaten bei Privatanlegern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich innovative Finanzinstrumente in bestehende einkommensteuerliche Kategorien einordnen lassen und welche Auswirkungen dies auf die individuelle Anlagestrategie sowie die Steuerlast des Anlegers hat.

  • Grundlagen der Finanzinnovationen und Finanzderivate
  • Steuerrechtliche Einordnung im Privatvermögen (§ 20 EStG)
  • Analyse der Besteuerung laufender Erträge und Veräußerungsgewinne
  • Strategien zur Portfolio-Optimierung und Steuergestaltung
  • Bewertung von Risiken und Chancen privater Kapitalanlagen

Auszug aus dem Buch

1. Vorbemerkung

Auch traditionell eher sicherheitsorientierte private Investoren lenken - bedingt durch sich dynamisch entwickelnde Indizes an den Finanzmärkten - zunehmend ihren Blick weg von sparorientierten Kapitalanlagen hin zu besser rentierenden, komplexeren Anlageformen, die zusätzlich zu attraktiven Renditen oftmals noch ein „Sicherheitsnetz", also eine gleichzeitige Kapitalerhaltung, versprechen. Andererseits werden auch bereits aktiven Anlegern ständig eine Vielzahl neuer Produkte angeboten, die von den um neue Marktanteile kämpfenden Produktentwicklungsabteilungen großer Emissionshäuser in hoher Geschwindigkeit auf den Markt gebracht werden.

Ohne auf einzelne Produktspezifika bereits eingehen zu wollen, sei einführend ein kleiner Teil aus der Vielzahl bestehender Finanzinstrumente schlagwortartig genannt: Index-Anleihen, Dual Currency Issues, Optionsanleihen, Floating Rate Notes, Reverse Floating Rate Notes, Capped-Floater, Zero-Bonds, Stripped Bonds, Warrants, Capped Warrants, Range Warrants, CLOUs, SMILEs, GROIs, MEGA-Zertifikate, Futures, Future-Funds, Hedge-Funds, etc.

Eine erste Beschäftigung des Privatanlegers mit Finanzinnovationen und daraus abgeleiteten Instrumenten (Derivaten) ruft in den meisten Fällen eine Mischung aus Interesse einerseits und Unbehagen andererseits hervor, durchschaut er doch selten Funktionsweise und Zweck der innovativen Finanzkonstruktionen. Massive Verluste, die Unternehmen, wie z. B. die Metallgesellschaft, Dell Computer, Procter & Gamble oder die Investmentbank Baring Brothers durch wenig professionellen Einsatz insbesondere derivativer Finanzinstrumente erlitten haben, verunsicherten indes Anleger und ließen potentielle Chancen innovativer Finanzinstrumente ungenutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkung: Einführung in die wachsende Bedeutung komplexer Finanzprodukte für Privatanleger und die damit verbundene Unsicherheit.

2. Begriffsbestimmungen: Definition der Begriffe Finanzinnovation und Finanzderivat unter Berücksichtigung qualitativer und quantitativer Kriterien.

3. Gang der Untersuchung: Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit von steuerlichen Grundlagen bis hin zur Anlagestrategie.

4. Einteilung von Finanzinnovationen und Finanzderivaten: Klassifizierung der Produkte in Markt-, Produkt- und Prozeßinnovationen.

5. Besteuerungsgrundsätze: Detaillierte Analyse der Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20 EStG, einschließlich Werbungskosten und Sparerfreibetrag.

6. Betrachtung ausgewählter Kapitalanlagen: Detaillierte Vorstellung verschiedener Anleihetypen und Garantieanlagen mit Fokus auf steuerliche Besonderheiten.

7. Optionsgeschäfte: Analyse der Funktionsweise, Preisbildung und Risikoprofile von Optionen für Privatanleger.

8. Financial Futures: Erläuterung der bindenden Verpflichtungen und Risiken bei Termingeschäften.

9. Anlagegrundsätze: Zusammenstellung praktischer Regeln zur Risikobegrenzung und erfolgreichen Portfolioverwaltung.

10. Ausblick: Diskussion der Auswirkungen der Euro-Einführung und der zunehmenden Markttransparenz auf private Investoren.

Schlüsselwörter

Finanzinnovation, Finanzderivat, Einkommensteuergesetz, Kapitalvermögen, Besteuerung, Spekulationsgeschäft, Anlagestrategie, Zero-Bond, Optionsanleihe, Floating Rate Note, Emissionsrendite, Marktrendite, Steuergestaltung, Privatanleger, Börse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit behandelt die Funktionsweise und die einkommensteuerliche Behandlung moderner Finanzinstrumente, insbesondere Finanzinnovationen und Finanzderivate, aus der Perspektive des privaten Anlegers.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die steuerliche Einordnung von Kapitalerträgen, die Unterscheidung zwischen Ertrags- und Vermögensebene, sowie die Analyse spezifischer Produktgruppen wie Anleihen, Optionen und Futures.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Privatanlegern ein tieferes Verständnis für innovative Finanzkonstrukte zu vermitteln, um diese steuerlich korrekt zu bewerten und rendite- sowie risikooptimiert in ihr Investment-Portfolio einzugliedern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie die Auswertung relevanter Steuergesetze und Rechtsprechung, ergänzt durch mathematische Berechnungsmodelle zur Ermittlung steuerpflichtiger Erträge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in steuerrechtliche Besteuerungsgrundsätze, die detaillierte Vorstellung spezifischer Kapitalanlagen wie Zero-Bonds oder Index-Anleihen sowie die Funktionsweise von Optionsstrategien und Financial Futures.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Finanzinnovation, Kapitalertragsbesteuerung, EStG, Emissionsrendite, Marktrendite, Derivate und Portfolio-Optimierung.

Warum ist das Verständnis der Emissionsrendite steuerlich so wichtig?

Die Emissionsrendite dient als Basis für die rechnerische Ermittlung steuerpflichtiger Kapitalerträge bei Veräußerungen, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden und den Gestaltungsspielraum des Anlegers zu definieren.

Welche Rolle spielt die Trennung von Stammrecht und Zinsanspruch beim Stripping?

Das Bond Stripping wandelt die Rechtsnatur der Zinsansprüche in eigenständige Kapitalforderungen um, was spezifische steuerliche Konsequenzen gemäß § 20 EStG für den Erwerber nach sich zieht.

Excerpt out of 171 pages  - scroll top

Details

Title
Finanzinnovationen und Finanzderivate
Subtitle
Funktion und Besteuerung im Privatvermögen
College
Pforzheim University
Grade
1,3
Author
Dipl.-Bw. Steffen Bremer (Author)
Publication Year
1998
Pages
171
Catalog Number
V185240
ISBN (eBook)
9783656997429
ISBN (Book)
9783867461467
Language
German
Tags
finanzinnovationen finanzderivate funktion besteuerung privatvermögen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Bw. Steffen Bremer (Author), 1998, Finanzinnovationen und Finanzderivate, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185240
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