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Sportprojekt "Basketball um Mitternacht" in München. Ein sozialpädagogischer Ansatz in der offenen Jugendarbeit

Titre: Sportprojekt "Basketball um Mitternacht" in München. Ein sozialpädagogischer Ansatz in der offenen Jugendarbeit

Mémoire (de fin d'études) , 1999 , 120 Pages , Note: 1

Autor:in: Mario Fabianek (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Sport in der Jugendarbeit steht heute stellvertretend für Nachwuchsförderung im Sportverein. Aufgrund der neuhumanistisch geprägten Bildungsideale, die bis heute den Sport in staatlichen Bildungsinstitutionen ihre volle Anerkennung versagen, wurden die Turn- und Sportvereine zur ersten Adresse des Jugendsportes. Diese Hegemonie der Sportvereine wurde bis heute von keinen anderen Institutionen angetastet. Gerade auch deswegen wurde dieses Handlungsfeld in den Diskussionen über Jugendarbeit in der Vergangenheit fast völlig ignoriert.

Auch die Sozialwissenschaft, insbesondere die praxisnahe Sozialpädagogik hat dieses außerschulische Sozialisationsfeld als Teil einer offenen Jugendarbeit bisher vernachlässigt. So ist es nicht verwunderlich, daß bis weit in die 80er Jahre hinein, das Thema „Sport und Jugendarbeit“ sowohl in den großen Jugendstudien als auch in den Standardwerken zur Jugendarbeit fast unberücksichtigt blieb.

Während die Bedeutung der Sportvereine für die Jugendarbeit durch zahlreiche Veröffentlichungen in den letzten Jahren untersucht wird, wird Sport als ein mögliches Feld der offenen Jugendarbeit weitestgehend in sozialwissenschaftlichen Arbeiten ausgeklammert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Eingrenzung

2.1 Sportpädagogik

2.2 Offene Jugendarbeit

3. Jugend und Sport

3.1 Sportbegriff der Jugend

3.2 Freizeitorientierungen und -interessen von Jugendlichen

3.3 Jugend und ihre sportlichen Lebenswelten

3.4 Sport als Freizeit- und Lebensstil

3.5 Sport als Sinnmuster in der Jugendkultur

4. Allgemeine Ziele der Sportpädagogik im Rahmen der offenen Jugendarbeit

4.1 Identitätsentwicklung

4.2 Sozialisation

4.3 Soziales Lernen

4.4 Moderation

4.5 Befindlichkeitsverbesserung

5. Sportpädagogische Grundüberlegungen in der offenen Jugendarbeit

5.1 Konzeptionelle Grundlage der offenen Jugendarbeit

5.2 Sportpädadogische Strukturelemente der offenen Jugendarbeit

5.2.1 Entscheidungsfaktoren

5.2.1.1 Zielbereich

5.2.1.2 Inhalt

5.2.1.3 Methodik

5.2.1.4 Organisationsformen

5.2.2 Bedingungsfaktoren

5.2.2.1 Mitarbeiter

5.2.2.2 Zielgruppe

5.2.2.3 Sachliche Ausstattung

5.2.2.4 Träger

6. Sportprojekt „Basketball um Mitternacht“

6.1 Entstehung des Projektes

6.2 Projektkonzeption

6.2.1 Ziele

6.2.2 Inhalt/Methodik/Organisationsformen

6.2.3 Mitarbeiter

6.2.4 Zielgruppe

6.2.5 Sachliche Ausstattung

6.2.6 Trägerkooperation

6.3 Projektverlauf

6.4 Zwischenauswertung

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Sportpädagogik als sozialpädagogischen Ansatz innerhalb der offenen Jugendarbeit. Ziel ist es, nachzuweisen, dass sportliche Angebote – sofern sie an den Interessen der Jugendlichen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt werden – die gesetzlichen Bildungs- und Erziehungsaufgaben nach § 11 KJHG effektiv unterstützen können, indem sie die Entwicklung der Persönlichkeit fördern und zur sozialen Integration beitragen.

  • Stellenwert von Sport in den Lebenswelten und Freizeitinteressen von Jugendlichen.
  • Sport als Medium für Identitätsbildung, Sozialisation und soziales Lernen.
  • Analyse konzeptioneller und struktureller Bedingungen für Sport in der offenen Jugendarbeit.
  • Praktische Umsetzung und Evaluierung des Modellprojekts „Basketball um Mitternacht“.
  • Notwendigkeit einer verstärkten sportpädagogischen Qualifizierung in der Sozialpädagogik.

Auszug aus dem Buch

3.1 Sportbegriff der Jugend

Bei der Verständigung über den Gebrauch des Wortes Sport gibt es erhebliche Unterschiede zwischen der objektiven Begriffsauffassung aus einem sportwissenschaftlichen Definitionsversuch heraus und dem subjektiven Sportverständnisses von Jugendlichen. Um aber eine differenzierte Analyse und Erfassung der sportlichen Aktivitäten von Jugendlichen authentisch zu rekonstruieren, ist es unumgänglich, sich über den Sportbegriff der Jugend zu verständigen. Andernfalls laufen Pädagogen Gefahr, den Bedeutungsgehalt des Sports für die Jugendlichen falsch zu interpretieren und letztendlich „an den Jugendlichen vorbeizureden“. Dies macht es notwendig, eine subjektive, semantische Bedeutung des Begriffes Sport zu konstruieren, um mit dem jugendliche Vorstellungen, Gefühle, Assoziationen und Wissensbestände kongruent zu laufen.

Sport ist kein einheitliches Phänomen. Es gibt viele Arten des Sport wie Fußball, Tennis, Basketball, etc. und viele Typen des Sports wie Leistungssport, Ausgleichssport, Familiensport, Breitensport, etc.. Von daher liegt die Annahme nahe, daß es intraindividuell keinen festen, strukturierten Begriff von Sport gibt. Sport ist immer mehrdeutig auszulegen. Genauso wenig bleibt auch interindividuell der Sportbegriff nicht eindeutig bestimmbar, weil er stets durch unterschiedliche Sportbiographien erworben wird und sich daher jeglichem kollektiven Einheitsverständnis entzieht. Durch die verschiedensten Einflüsse wie Medien, Kommunikation mit Freunden, Schulsport, etc. entsteht für den einzelnen Jugendlichen ein subjektives Bild von Sport.

So wird die meist unreflektierte Selbstdefinition des Sports aus Vorstellung abgerufen, zu denen der subjektive Sportbegriff in konkreter Erinnerung mit eigenen sportlichen Aktivitäten steht (vgl. Sack, 1989).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Problematisierung der Vernachlässigung des Sports in der Sozialpädagogik sowie die Notwendigkeit einer fachlichen Fundierung durch das KJHG.

2. Begriffliche Eingrenzung: Definition der Sportpädagogik als Teildisziplin und der offenen Jugendarbeit als pädagogisches Handlungsfeld innerhalb der Jugendhilfe.

3. Jugend und Sport: Analyse des subjektiven Sportbegriffs, der Freizeitinteressen und der Bedeutung sportlicher Aktivitäten in den heutigen jugendlichen Lebenswelten.

4. Allgemeine Ziele der Sportpädagogik im Rahmen der offenen Jugendarbeit: Erörterung der pädagogischen Ziele wie Identitätsentwicklung, Sozialisation, soziales Lernen, Moderation und Befindlichkeitsverbesserung.

5. Sportpädagogische Grundüberlegungen in der offenen Jugendarbeit: Entwicklung eines theoretischen Rahmenkonzepts unter Berücksichtigung von Strukturmerkmalen und Bedingungsfaktoren für die Praxis.

6. Sportprojekt „Basketball um Mitternacht“: Konkrete Darstellung und Zwischenauswertung eines Modellprojekts zur Gewaltprävention und Integration von sozial benachteiligten Jugendlichen.

7. Zusammenfassung: Resümee der theoretischen Erkenntnisse und der praktischen Bedeutung von Sport als sozialpädagogisches Medium in der Jugendarbeit.

Schlüsselwörter

Sportpädagogik, Offene Jugendarbeit, Sozialisation, Identitätsentwicklung, Jugendhilfe, Freizeitsport, Streetball, Soziales Lernen, Adoleszenz, Lebensweltorientierung, Gewaltprävention, Sportprojekt, Pädagogik, Partizipation, Jugendkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit begründet Sportpädagogik als einen sozialpädagogischen Ansatz in der offenen Jugendarbeit und entwickelt ein Rahmenkonzept für die Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Sportverständnis von Jugendlichen, die pädagogische Zielsetzung in der offenen Jugendarbeit und die praktischen Anforderungen an Mitarbeiter und Träger.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den pädagogischen Wert von Sport für die Zielgruppe der Jugendlichen zu belegen und eine Grundlage für eine professionelle, sportpädagogische Jugendarbeit zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Jugendstudien und soziologischen Theorien, ergänzt durch die Auswertung eines konkreten Modellprojekts.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Sportpädagogik und Jugendarbeit vor allem pädagogische Ziele und strukturelle Bedingungen für die Praxis erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportpädagogik, Jugendarbeit, Sozialisation, Identitätsentwicklung und Gewaltprävention charakterisiert.

Was zeichnet das Projekt „Basketball um Mitternacht“ besonders aus?

Es handelt sich um ein offenes, niederschwelliges Angebot für sozial benachteiligte Jugendliche, das durch eine Mischung aus Sport und sozialpädagogischer Betreuung versucht, kriminelle Potenziale zu mindern.

Warum ist eine sportpädagogische Zusatzqualifikation für Sozialpädagogen wichtig?

Da sportpädagogische Inhalte in aktuellen Studienplänen meist fehlen, ist eine fachliche Qualifizierung notwendig, um das Medium Sport in der Sozialarbeit zielgerichtet einsetzen zu können.

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Résumé des informations

Titre
Sportprojekt "Basketball um Mitternacht" in München. Ein sozialpädagogischer Ansatz in der offenen Jugendarbeit
Université
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Note
1
Auteur
Mario Fabianek (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
120
N° de catalogue
V185331
ISBN (ebook)
9783668516922
ISBN (Livre)
9783867462617
Langue
allemand
mots-clé
sportprojekt basketball mitternacht münchen ansatz jugendarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mario Fabianek (Auteur), 1999, Sportprojekt "Basketball um Mitternacht" in München. Ein sozialpädagogischer Ansatz in der offenen Jugendarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185331
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Extrait de  120  pages
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