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Entwicklung eines verteilten Kundeninformationssystems

Band 1: Extranet und Applikationsserver

Title: Entwicklung eines verteilten Kundeninformationssystems

Diploma Thesis , 2000 , 116 Pages , Grade: 1.2

Autor:in: David Ebers (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Anwendungsprogramme modellieren einen Ausschnitt unseres realen
Umfeldes. Die Bestrebung, diesen Ausschnitt so exakt und realitätsnah wie möglich abzubilden, führte die Informatik von einer funktional strukturierten Sicht (ablauforientiert) hin zum Paradigma der Objektorientierung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die Aufgabenstellung

1.2 Methodisches Vorgehen

Objektorientiert

Komponentenbasiert

N-Tier-Architektur

Applikationsserver

Internetbasiert

1.3 Ziel der Diplomarbeit

1.4 Kapitelübersicht

2 Verteilte Anwendungen mit Visual Basic

2.1 Microsoft Visual Basic

2.2 Microsofts Komponentenmodell

2.3 Komponentenentwicklung mit Visual Basic

Schnittstellen

Schnittstellenbasierte Programmierung

Standardisierte COM-Schnittstellen

Benutzerdefinierte COM-Schnittstellen

Definition und Implementierung einer Schnittstelle

Versionsverwaltung

COM-Aktivierung

Lebensdauer einer Komponente

Dynamisches Binden

Globally Unique Identifier

Keine Kompatibilität

Projekt-Kompatibilität

Binäre Kompatibilität

Prozessinterne und Prozessexterne Server

2.4 Zusammenfassung

Spracherweiterungen:

Objektorientierte Konzepte:

3 Applikationsserver

3.1 Definition

3.2 Applikationsserverprodukte

3.3 Bewertung der Dienste von Applikationsservern

Objektmanagement

Skalierungsmechanismen

Definition

Objekt-Pooling

Stateful / Stateless Objekte

Microsoft Transaction Server vs. Gemstone/J

Richtlinien für die Erstellung skalierbarer Applikationen

Untersuchung und Verbesserung der Skalierbarkeit von Systemen

3.4 Zusammenfassung

4 Internetanbindung

4.1 Entwicklung des Internets

4.2 Statisch (HTML)

4.3 Dynamisch (DHTML)

Client-seitige Skripte

Server-seitige Skripte

Common Gateway Interface

Active Server Pages und Java Server Pages

4.4 Die Entwicklung von Active Server Pages

Application Objekt

ContextObject Objekt

Request Objekt

Response Objekt

Server Object

Session Object

4.5 Die Entwicklung von Java Server Pages

Servlets

Java Server Pages

Globale Variablen

Session Management

Externe Service-Objekte

Aufbau einer JSP Seite.

4.6 Active Server Pages versus Java Server Pages

Wiederverwendung

Ausführungsgeschwindigkeit

Web-Server- und Plattformunabhängigkeit

Sprachunabhängigkeit

4.7 Zusammenfassung

5 Prototypische Realisierung

5.1 Analyse

Datensicherheit

Benutzerspezifische Darstellung

Darzustellende Informationen

Aufträge (Orders)

Rechnungen (Payment)

Zugriffsstatistiken

SAP R/3 Integration

5.2 Design

Systemarchitektur

Präsentationsschicht

Anwendungsschicht

Logon Komponente

EmailConnection Komponente

Datenbank Komponente

SAP Business-Objects Komponenten

Zusammenspiel der Komponenten

Datenschicht

5.3 Implementierung

Präsentationsschicht

DNA

J2EE

Quellcode-Ausschnitte

Anwendungsschicht

DNA

J2EE

Datenschicht

Eingesetzte Software

Betriebssysteme

Entwicklungswerkzeuge

Webserver

Applikationsserver

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die prototypische Realisierung eines verteilten Kundeninformationssystems, das Kunden einen webbasierten Zugriff auf auftragsbezogene Daten ermöglicht. Die Arbeit untersucht dabei insbesondere die Eignung und das Zusammenspiel von Microsoft-Technologien (COM, ASP) im Vergleich zu Java-basierten Ansätzen (J2EE, JSP) unter Einsatz von Applikationsservern zur Steigerung von Skalierbarkeit und Wartbarkeit.

  • Entwicklung verteilter Anwendungen auf Basis von N-Tier-Architekturen
  • Einsatz und Bewertung von Applikationsservern und deren Dienste
  • Gegenüberstellung von Active Server Pages (ASP) und Java Server Pages (JSP)
  • Prototypische Realisierung einer webbasierten Schnittstelle für SAP R/3 Daten
  • Untersuchung von Skalierbarkeitsmechanismen und Performance-Analysen

Auszug aus dem Buch

2.2 Microsofts Komponentenmodell

Über viele Jahre hinweg entwickelte Microsoft ein Komponentenmodell (Component Object Modell, COM), welches eine Welt beschreibt, in der Anwendungen aus verschiedenen, voneinander unabhängiger Komponenten bestehen, die nahtlos zusammenwirken.

1993 veröffentlichte Microsoft die COM-Spezifikation1, welche ganz genau beschreibt, wie diese Komponenten als Teil einer verteilten Anwendung aufgebaut sind. Die COM-Laufzeitumgebung, eine Middleware-Technologie, ermöglicht die Kommunikation und damit das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten auch über Prozessgrenzen hinweg.

Das Component Object Model ist ein Binärstandard und eröffnet damit zwei ganz neue Perspektiven. Zum Einen ist die Wiederverwendung von Software damit unabhängig vom Quellcode. Das bedeutet, neue Systeme können modular aus bereits existierenden Komponenten zusammengesetzt werden, ohne diese neu zu kompilieren. Andererseits wird damit aber auch Sprachunabhängigkeit erreicht. Es ist nun möglich, die Vorteile (Produktivität, Flexibilität, Performance) verschiedener COM-fähiger Programmiersprachen wie C/C++, Visual Basic oder Delphi bei der Entwicklung verteilter Anwendungen zu nutzen und in einem Projekt zu integrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aufgabenstellung des Kundeninformationssystems ein und beschreibt das methodische Vorgehen sowie das Ziel der Arbeit.

2 Verteilte Anwendungen mit Visual Basic: Dieses Kapitel untersucht die Programmiersprache Microsoft Visual Basic sowie die Unterstützung des Component Object Models (COM) bei der Entwicklung verteilter Anwendungen.

3 Applikationsserver: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Rolle von Applikationsservern für verteilte webbasierte Anwendungen und analysiert deren Dienste wie Objektmanagement und Skalierungsmechanismen.

4 Internetanbindung: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene Techniken zur Realisierung webbasierter Anwendungen und vergleicht dabei Active Server Pages (ASP) mit Java Server Pages (JSP).

5 Prototypische Realisierung: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Umsetzung des Kundeninformationssystems, einschließlich der Analyse, des Designs und der technischen Implementierung unter Verwendung von Microsoft-Technologien und Java-Alternativen.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel schließt die Arbeit mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse ab und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung im Bereich verteilter Anwendungssysteme.

Schlüsselwörter

Kundeninformationssystem, COM, Visual Basic, Applikationsserver, N-Tier-Architektur, Web-Applikation, Active Server Pages, ASP, Java Server Pages, JSP, Skalierbarkeit, Prototyping, SAP R/3, Komponentenmodell, Middleware.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines verteilten, webbasierten Kundeninformationssystems, das Kunden den direkten Zugriff auf ihre Auftragsdaten ermöglicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Anwendungsentwicklung mit Komponentenmodellen, die Rolle von Applikationsservern bei der Skalierbarkeit und der Vergleich von Microsoft-Technologien (ASP) mit Java-Technologien (JSP).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die prototypische Realisierung eines Systems zur Bereitstellung von Kundeninformationen, wobei Möglichkeiten und Grenzen ausgewählter Technologien evaluiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung (Komponentenmodelle, Applikationsserver-Architekturen) und einer prototypischen, praktischen Umsetzung (Entwicklung eines Prototypen mit ASP und J2EE).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von COM und Applikationsservern, den Vergleich von ASP und JSP, sowie das Design und die Implementierung der Kundeninformationslösung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Komponentenmodell, Applikationsserver, Skalierbarkeit, ASP, JSP, N-Tier-Architektur und SAP R/3 Integration.

Wie unterscheidet sich Visual Basic beim Arbeiten mit Komponenten von C++?

Visual Basic automatisiert viele Details der COM-Implementierung, bietet jedoch weniger Kontrolle über die Objektaktivierung, während C++ direkten Zugriff auf Funktionen wie die ClassFactory ermöglicht.

Warum ist Objekt-Pooling für die Skalierbarkeit so wichtig?

Objekt-Pooling ermöglicht die effiziente Verwaltung begrenzter Ressourcen, da Komponenteninstanzen wiederverwendet werden, statt für jede Anfrage neue Objekte zu erzeugen und zu zerstören.

Welche Rolle spielt der Wrapper bei Applikationsservern?

Wrapper-Objekte ermöglichen die sogenannte Interception, wodurch der Applikationsserver in den Methodenaufruf eingreifen kann, um Dienste wie Transaktionsmanagement transparent für den Client bereitzustellen.

Warum wird im Projekt SAP R/3 angebunden?

Die Anbindung an SAP R/3 dient als zentrale Informationsquelle, um den Kunden in Echtzeit Statusinformationen über seine Aufträge, Rechnungen und Lieferungen zu liefern.

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Details

Title
Entwicklung eines verteilten Kundeninformationssystems
Subtitle
Band 1: Extranet und Applikationsserver
College
University of Applied Sciences Darmstadt
Grade
1.2
Author
David Ebers (Author)
Publication Year
2000
Pages
116
Catalog Number
V185415
ISBN (eBook)
9783656999409
ISBN (Book)
9783867461795
Language
German
Tags
entwicklung kundeninformationssystems band extranet applikationsserver
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Ebers (Author), 2000, Entwicklung eines verteilten Kundeninformationssystems , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185415
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