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Die Relevanz der Unternehmenskultur für den Erfolg von Fusionen, Übernahmen und Allianzen: Weiche Fakten oder postmodernes Märchen?

Título: Die Relevanz der Unternehmenskultur für den Erfolg von Fusionen, Übernahmen und Allianzen: Weiche Fakten oder postmodernes Märchen?

Tesis , 2000 , 120 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Felix Greschkowitz (Autor)

Economía de las empresas - Negocios, Investigación de operaciones
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Fusionen, Übernahmen und Allianzen (Mergers, Acquisitions & Alliances - im folgenden auch MA&A abgekürzt) sind eines der gesellschaftlichen Themen, die derzeit am heißesten diskutiert werden. Dabei begegnen sich die Diskussionspartner oft mit gegenseitigem Unverständnis, das durch die Verwendung von ideologisch gefärbtem Vokabular nur noch verstärkt wird. Die fast vergessene Unterscheidung von reich und arm wird reaktiviert, um die aktuelle Welle von MA&A als „Fusionitis“ oder „Merger-Mania“ zu pathologisieren und als krankhafte Wucherung des „Casino-Kapitalismus“ darzustellen und damit den durch die Globalisierung bereits in seiner Bedeutung geschwächten Staat als regulierende Instanz wieder ins Geschäft zu bringen. Andere, meist die Manager selbst, sehen in Fusionen und Übernahmen sowohl Bedrohungen als auch strategische Chancen, wenn nicht sogar Notwendigkeiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. KULTUR

2. KOMMUNIKATION

3. KOMPLEXITÄT

4. NETZWERK

5. FUSION

6. KULTUR ZUM ZWEITEN

7. LITERATUR

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Unternehmenskultur für den Erfolg von Fusionen, Übernahmen und Allianzen (MA&A) unter der kritischen Frage, ob es sich dabei um ein substanzielles Phänomen oder lediglich um ein postmodernes Narrativ handelt. Das primäre Ziel besteht darin, den Integrationsprozess durch eine systemtheoretische Perspektive neu zu beschreiben und die Rolle der Kommunikation sowie der Komplexität als entscheidende Faktoren für das Scheitern oder Gelingen solcher Transaktionen herauszuarbeiten.

  • Die kritische Dekonstruktion des Kulturbegriffs im M&A-Kontext.
  • Die Organisation als Kommunikationssystem anstatt als starre Weisungskette.
  • Die Analyse von Fusionen und Übernahmen als risikoreiche, komplexe Transaktionsprozesse.
  • Der Übergang von hierarchischen Strukturen zu Netzwerkorganisationen und deren Einfluss auf Integrationsstrategien.

Auszug aus dem Buch

1. Kultur

Fusionen, Übernahmen und Allianzen (Mergers, Acquisitions & Alliances - im folgenden auch MA&A abgekürzt) sind eines der gesellschaftlichen Themen, die derzeit am heißesten diskutiert werden. Dabei begegnen sich die Diskussionspartner oft mit gegenseitigem Unverständnis, das durch die Verwendung von ideologisch gefärbtem Vokabular nur noch verstärkt wird.

Die fast vergessene Unterscheidung von reich und arm wird reaktiviert, um die aktuelle Welle von MA&A als „Fusionitis“ oder „Merger-Mania“ zu pathologisieren und als krankhafte Wucherung des „Casino-Kapitalismus“ darzustellen und damit den durch die Globalisierung bereits in seiner Bedeutung geschwächten Staat als regulierende Instanz wieder ins Geschäft zu bringen. Andere, meist die Manager selbst, sehen in Fusionen und Übernahmen sowohl Bedrohungen als auch strategische Chancen, wenn nicht sogar Notwendigkeiten.

Die Diskussion um MA&A folgt damit den Entwicklungen im Ausmaß und Häufigkeit der Transaktionen, die aktuell einen Höhepunkt zu erreichen scheinen. Die M&A-Aktivität mit Beteiligung deutscher Unternehmen hat dabei vor allem ab 1996 stark zugenommen. Die Beobachtung dieser Trends hat zur Folge, daß sich nun auch in Deutschland die Einschätzung in immer größerem Ausmaß durchsetzt, daß die Entwicklungen im eigenen Lande in hohem Maße mit den globalen Entwicklungen zusammenhängen und nicht mehr nur auf nationaler Ebene kontrolliert werden können. Dies wird auch nicht zuletzt durch eine steigende Zahl grenzüberschreitender Transaktionen verdeutlicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. KULTUR: Einführung in die aktuelle MA&A-Diskussion und kritische Hinterfragung des Kulturbegriffs als Erklärungsmodell für Fusionserfolge oder -misserfolge.

2. KOMMUNIKATION: Untersuchung von Kommunikation als soziale Operation, um das Scheitern von Integrationsplänen besser zu verstehen.

3. KOMPLEXITÄT: Analyse des Transaktionsprozesses als komplexes System, das seine eigene Reduktion und Steuerung benötigt.

4. NETZWERK: Erörterung der Netzwerkorganisation als moderne Form der Wertschöpfung, die sich der klassischen hierarchischen Kontrolle entzieht.

5. FUSION: Diskussion der hierarchischen Fusion innerhalb heterarchischer Netzwerke und die Implikationen für das Top-Management.

6. KULTUR ZUM ZWEITEN: Reflektion über die funktionale Rolle des Kulturbegriffs und dessen begrenzte Reichweite bei der Steuerung von Organisationen.

7. LITERATUR: Zusammenstellung der wissenschaftlichen Quellen und Referenzen.

Schlüsselwörter

Fusionen, Übernahmen, Allianzen, Unternehmenskultur, MA&A, Kommunikation, Komplexität, Netzwerkorganisation, Integration, Systemtheorie, Management, Synergien, Organisationswandel, Strategie, Transaktionsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmenskultur in Bezug auf Fusionen, Übernahmen und Allianzen wahrgenommen wird und ob dieser Begriff tatsächlich für den Erfolg solcher Transaktionen verantwortlich ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle von Unternehmenskultur, die systemtheoretische Sicht auf Kommunikation, die Handhabung von Komplexität und der Wandel von Hierarchien hin zu Netzwerkstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine alternative, systemtheoretisch fundierte Beschreibung des Integrationsprozesses bei Fusionen und Übernahmen zu liefern, um die häufige Diskrepanz zwischen Planung und Erfolg zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine soziologische systemtheoretische Perspektive (Luhmannscher Prägung) genutzt, um Transaktionsprozesse als Kommunikationsereignisse zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Phasen der Akquisitionsplanung, Transaktion und Integration auf ihre kommunikative, komplexe und netzwerkartige Struktur hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Systemtheorie, Kommunikation, Komplexität, Netzwerk, Kultur und Integrationsmanagement charakterisiert.

Warum gelten viele Fusionen als gescheitert?

Die Arbeit argumentiert, dass Fusionen oft an der Unvorhersehbarkeit kommunikativer Prozesse und einer falschen Einschätzung der Organisationsdynamik scheitern, statt primär an mangelnder kultureller Integration.

Inwieweit sind Netzwerke für Manager problematisch?

Netzwerke entziehen sich der klassischen hierarchischen Kontrolle, was Manager, die auf zentrale Steuerung angewiesen sind, vor neue Herausforderungen bei der Integration stellt.

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Detalles

Título
Die Relevanz der Unternehmenskultur für den Erfolg von Fusionen, Übernahmen und Allianzen: Weiche Fakten oder postmodernes Märchen?
Universidad
University Witten/Herdecke
Calificación
1
Autor
Felix Greschkowitz (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
120
No. de catálogo
V185499
ISBN (Ebook)
9783656980926
ISBN (Libro)
9783867463881
Idioma
Alemán
Etiqueta
relevanz unternehmenskultur erfolg fusionen übernahmen allianzen weiche fakten märchen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Greschkowitz (Autor), 2000, Die Relevanz der Unternehmenskultur für den Erfolg von Fusionen, Übernahmen und Allianzen: Weiche Fakten oder postmodernes Märchen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185499
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