Welche Möglichkeiten zur Gestaltung von Ballungsraumprogrammen
bieten sich, und welche Rolle kann dabei das Internet spielen? Wie
kann sich das auf die Werbeeinnahmen auswirken?
Der Klärung dieser und weiterführender Fragen soll die vorliegende Arbeit dienen.
Obwohl das Bundesverfassungsgericht gemäß seinem "5. Rundfunkurteil" vom 24.
März 1987 auch öffentlich-rechtlich Ballungsraumsender für verfassungskonform
hält, sind zum Zeitpunkt der Untersuchung ausschließlich private, werbefinanzierte
Ballungsraumprogramme auf Sendung. Deshalb sollen auch nur sie Gegenstand der
Untersuchung sein.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Grundlagen werbefinanzierter Ballungsraumprogramme
- Begriffe
- Regionalprogramm
- Ballungsraumprogramm
- Metropolenprogramm
- Lokalprogramm
- Wirtschaftlichkeit
- Allgemeine Situation
- Erlöse
- Werbung
- Spotwerbung
- Dauerwerbesendung
- Teleshopping
- Sponsoring
- Bartering
- Programming
- Weitere Erlösquellen
- Programmverwertung
- Lizenzhandel
- Merchandising
- Kosten
- Personalkosten
- Sachkosten
- Kalkulatorische Kosten
- Begriffe der Werbewirtschaft
- Für Werbeträger relevante Begriffe
- Werbemarkt- und Werbeträgerpotenzial
- Für Werbungtreibende relevante Begriffe
- Mediaanalyse
- Reichweite
- Rezipientenpotenzial
- Weitester Seherkreis
- Mediaplanung
- Streuverlust
- Tausenderkontaktpreis
- Beschreibung des Zielsystems
- Interaktionsgefüge der verschiedenen Interessengruppen
- Zielkonzeptionen
- Formalziele
- Sachziele
- Gestaltungsmerkmale werbefinanzierter Ballungsraumprogramme
- Ableitung der Gestaltungsmerkmale aus dem Zielsystem
- Verbreitungsgebiet
- Die Orientierung des Verbreitungsgebietes für Ballungsraumprogramme am Kommunikationsraum
- Abgrenzung des Kommunikationsraums anhand des neuen Stadtregionenmodells
- Kooperationen
- Kooperationsformen und -intensitäten
- Programmkonzepte
- Mantelprogramm
- Rahmenprogramm
- Stadtfernsehen-Konzept
- Programmqualität
- Bestimmung der Programmqualität
- Professionalität
- Inhaltliche Vielfalt
- Sendestruktur
- Tägliche Sendezeit
- Sendedauer
- Wiederholungsanteil
- Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit
- Plattformen werbefinanzierter Ballungsraumprogramme
- Potenzielle Plattformen
- Das Medium analoges Fernsehen
- Eigenschaften
- Anwendungsspezifische Eigenschaften
- Medienspezifische Eigenschaften
- Distributionswege
- Terrestrik
- Breitbandkabel
- Satellit
- Rechtliche Auflagen
- Das Medium Internet
- Eigenschaften
- Anwendungsspezifische Eigenschaften
- Medienspezifische Eigenschaften
- Distributionswege
- Festnetztelefonie
- Breitbandkabel
- Terrestrik
- Satellit
- Drahtlose Netze
- Stromnetz
- Rechtliche Auflagen
- Konvergenz zwischen den Plattformen
- Technische Konvergenz
- Konvergenz im Nutzerverhalten
- Konvergenz im Anbieterverhalten
- Gestaltung eines werbefinanzierten Ballungsraumprogramms für das Rhein-Main-Gebiet
- Verbreitungsgebiet
- Programmqualität
- Programminhalte
- Fernsehen
- Internet
- Vernetzung von Fernsehen und Internet
- Weitere Medien
- Sendeschema
- Kooperationen
- Investoren
- Partner und Formen der Kooperation
- Werbewirtschaft
- Werbeträger
- Werbungtreibende
- Vermarktung
- Fazit
- Anlagen
- Literaturverzeichnis
- Versicherung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Gestaltung eines plattformunabhängigen Ballungsraumprogramms unter Berücksichtigung der regionalen Kompetenz. Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für die Entwicklung eines solchen Programms zu identifizieren und zu analysieren. Dabei werden die spezifischen Herausforderungen und Chancen der verschiedenen Plattformen (Fernsehen, Internet, Mobilfunk) sowie die Bedeutung von Kooperationen und Programmqualität beleuchtet.
- Analyse der Wirtschaftlichkeit werbefinanzierter Ballungsraumprogramme
- Untersuchung der Gestaltungsmerkmale und Erfolgsfaktoren für Ballungsraumprogramme
- Bewertung der verschiedenen Plattformen und deren Konvergenz
- Entwicklung eines konkreten Programmkaufes für das Rhein-Main-Gebiet
- Bedeutung von Kooperationen und regionaler Kompetenz
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die Grundlagen werbefinanzierter Ballungsraumprogramme. Es werden die relevanten Begriffe definiert und die Wirtschaftlichkeit anhand von Erlösen und Kosten analysiert. Kapitel 3 befasst sich mit den Gestaltungsmerkmalen von Ballungsraumprogrammen, wobei die Ableitung aus dem Zielsystem, das Verbreitungsgebiet, Kooperationen, Programmqualität und die Sendestruktur im Fokus stehen. Kapitel 4 analysiert die verschiedenen Plattformen (analoges Fernsehen, Internet, Mobilfunk) und deren Konvergenz. Kapitel 5 entwickelt ein konkretes Programmkauf für das Rhein-Main-Gebiet, wobei die Aspekte Verbreitungsgebiet, Programmqualität, Programminhalte, Sendeschema, Kooperationen und Werbewirtschaft beleuchtet werden. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Ballungsraumprogramme, Plattformunabhängigkeit, regionale Kompetenz, Werbefinanzierung, Wirtschaftlichkeit, Gestaltungsmerkmale, Programmqualität, Konvergenz, Rhein-Main-Gebiet, Kooperationen, Medienwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Ballungsraumprogramm?
Ein Ballungsraumprogramm ist ein Medienangebot (meist Fernsehen oder Radio), das speziell auf die Bewohner und die Infrastruktur eines dicht besiedelten Gebiets (Metropolregion) zugeschnitten ist.
Wie finanzieren sich private Ballungsraumsender?
Die Finanzierung erfolgt primär durch Werbeeinnahmen wie Spotwerbung, Sponsoring, Teleshopping oder Dauerwerbesendungen sowie durch die Verwertung von Programmrechten.
Welche Rolle spielt das Internet für regionale Programme?
Das Internet dient als ergänzende Plattform zur Distribution, ermöglicht Interaktion mit den Nutzern und bietet neue Werbeformen, wodurch die Reichweite und Attraktivität des Programms erhöht wird.
Was versteht man unter Konvergenz der Plattformen?
Konvergenz bezeichnet das Zusammenwachsen von klassischem Fernsehen, Internet und mobilen Diensten, sowohl auf technischer Ebene als auch im Nutzerverhalten.
Was sind Erfolgsfaktoren für ein Programm im Rhein-Main-Gebiet?
Wichtige Faktoren sind eine hohe regionale Kompetenz, inhaltliche Vielfalt, Kooperationen mit lokalen Partnern und die Nutzung plattformübergreifender Verbreitungswege (TV und Web).
Was ist der Tausenderkontaktpreis (TKP) im Marketing?
Der TKP gibt an, wie viel es kostet, 1.000 Personen einer Zielgruppe mit einer Werbebotschaft zu erreichen. Er ist eine zentrale Kennzahl für die Mediaplanung regionaler Sender.
- Quote paper
- Lars Köhler (Author), 2001, Erfolgsfaktoren für die Gestaltung eines plattformunabhängigen Ballungsraumprogramms unter Berücksichtigung der regionalen Kompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185588