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Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus

Titel: Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus

Diplomarbeit , 2000 , 83 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Michael Lang (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die Erstellung der nach dem EFQM-Modell strukturierten Qualitätsdarlegung (Simulation der Bewerbung um den EQA) vorgestellt und erläutert, sowie anschließend einer kritischen Beurteilung unterzogen.
Um den Aspekt der Praxis in dieser Arbeit nicht zu vernachlässigen, übernahm ich die Aufgabe, den Qualitätsbericht als Grundlage der Selbstbewertung für das untersuchte Krankenhaus zu erstellen.
Diese Arbeit lässt sich grob in drei Bereiche gliedern. Im ersten Teil (Kapitel 2) werden die theoretischen Grundlagen erläutert. Hierbei werden u.a. nochmals die wichtigsten Änderungen im Gesundheitswesen in Deutschland sowie das EFQM-Modell und dessen Funktionsweise dargestellt. Der zweite Teil der Arbeit im Kapitel 3 befasst sich mit der Praxis der Erstellung der Qualitätsdarlegung am Beispiel des untersuchten Krankenhauses. Die Bewertung und Beurteilung dieser Methode der Qualitätsdarlegung sind im Kapitel 4 ausgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Vorgehen

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Grundbegriffe

2.1.1. Qualität

2.1.2. Qualitätsmanagement

2.1.3. Umfassendes Qualitätsmanagement

2.1.4. Qualitätsmanagementsystem

2.1.5. Selbstbewertung

2.2. Ziel und Notwendigkeit des Qualitätsmanagements

2.2.1. Verpflichtung zum Qualitätsmanagement

2.2.2. Zertifizierung nach KTQ

2.2.3. Steigendes Qualitätsbewusstsein

2.3. Das EFQM Modell

2.3.1. Überblick

2.3.2. Die Eckpfeiler der Excellence

2.3.3. RADAR

2.3.4. Aufbau des Modells

2.3.5. "Befähiger"-Kriterien

2.3.5.1. Führung

2.3.5.2. Politik und Strategie

2.3.5.3. Mitarbeiter

2.3.5.4. Partnerschaften und Ressourcen

2.3.5.5. Prozesse

2.3.6. „Ergebnis“-Kriterien

2.3.6.1. Kunden Ergebnisse

2.3.6.2. Mitarbeiter Ergebnisse

2.3.6.3. Gesellschaft Ergebnisse

2.3.6.4. Schlüssel-Leistungen Ergebnisse

2.3.7. Anwendung des Modells im Krankenhaus

2.3.8. Phasen der Selbstbewertung

2.3.9. Methoden der Selbstbewertung

2.3.10. Die Bewertung

2.3.10.1. Bewertung der „Befähiger“

2.3.10.2. Bewertung der „Ergebnisse“

2.3.10.3. Zusammenfassung der Bewertung

2.4. Der Europäische Qualitätspreis

3. Erstellung der Qualitätsdarlegung

3.1. Vorgaben für die Bewerbungsbroschüre

3.2. Vorgehen

3.2.1. Vorgehensempfehlung vom Netz qualifizierter EFQM-Assessoren

3.2.2. Vorgehensweise im untersuchten Krankenhaus

3.3. Praktische Umsetzung

3.3.1. Unterlagen-/Materialsammlung

3.3.1.1. Vorgehensweise

3.3.1.2. Umsetzung

3.3.1.3. Hemmnisse

3.3.2. Aufbereitung der Unterlagen

3.3.2.1. Vorgehensweise

3.3.2.2. Katalogisierung

3.3.2.3. Zuordnung zu Subkriterien und Ansatzpunkten

3.3.2.4. Archivierung

3.3.3. Schreiben des Berichtes

3.3.3.1. Formeller Aufbau

3.3.3.2. Inhalt

3.3.3.3. Umsetzung

3.4. Zusammenfassung

4. Bewertung der Qualitätsdarlegung

4.1. Aufwand

4.1.1. Personal

4.1.2. Beratung

4.1.3. Sachkosten

4.1.4. Zeitaufwand

4.1.5. Nachbearbeitung

4.2. Nutzen für

4.2.1. Krankenhaus

4.2.2. Mitarbeiter

4.2.3. Patienten / Gesellschaft / Einweisende Ärzte / Kostenträger

4.3. Akzeptanz

4.4. Vergleichbarkeit / Benchmarking

4.5. Kompatibilität zu anderen QMS und Qualitätsdarlegungen

4.6. Aussagekraft (Qualität der Dienstleistung)

4.7. Anwendbarkeit/Reproduzierbarkeit

4.8. Abdeckung der Unternehmensbereiche

4.9. Detaillierung

4.10. Alltagstauglichkeit

4.11. Zertifizierfähigkeit

4.12. Rechtssicherheit

4.13. Geltungsdauer

4.14. Nachweisfähigkeit

4.15. Innovationsfähigkeit

4.16. Unterstützung

4.16.1. Tools

4.16.2. Literatur

4.16.3. Beratung

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung und Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung und kritische Bewertung einer Qualitätsdarlegung für ein Akutkrankenhaus auf Basis des EFQM-Modells. Die Arbeit untersucht dabei, ob und wie ein solch komplexes Modell zur Steigerung der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit in der Gesundheitsbranche praktisch umgesetzt werden kann.

  • Grundlagen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen
  • Detaillierte Analyse und Anwendung des EFQM-Excellence-Modells
  • Praktische Vorgehensweise bei der Erstellung einer Qualitätsdarlegung (Simulation einer EQA-Bewerbung)
  • Methoden der Selbstbewertung im Krankenhaus
  • Bewertung von Aufwand und Nutzen sowie kritische Erfolgsfaktoren für Kliniken

Auszug aus dem Buch

4d. Technologie wird gemanagt

Informationssysteme 1994 hat das Management von Spektrum eine Arbeitsgruppe gegründet, welche einen strategischen Informatikplan gemäss den folgenden Leitlinien entwickeln sollte: • Den Patienten im Mittelpunkt behalten • Den Patientenstamm (Ahnzahl und Behandlungskategorie) schätzen und verfolgen. • Die personellen und anderen Ressourcen planen und verfolgen, welche erforderlich sind, um diesen Patientenstamm zu betreuen, indem man die Behandlungsprogramme in das Informationssystem integriert. • Budgetprognosen und -überwachung gewährleisten. • Nationale Informatikinitiativen im Gesundheitswesen eher anführen als ihnen hinterherzulaufen. Die Flexibilität bieten, um zukünftige Veränderungen umzusetzen. • Eine Hardware-/Softwareinfrastruktur mit gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis aufbauen.

Die Arbeitsgruppe benchmarkte den Einsatz der Informatik für einen Ablaufprozess bei einem großen Lieferanten für technische Erzeugnisse (Gewinner des Niederländischen Logistikpreises 1993). Die Einführung des Systems begann 1995und das System, SPIPS (Spektrum Patienten-Informations- und Planungssystem) genannt, erwies sich als ausreichend robust, um die Integration des Regionalen Zentrums für betreutes Wohnen und der Multifunktionalen Betreuungseinheiten 1998/199 nach zu verkraften. Das System ist nun voll betriebsfähig und Informationen können an allen Arbeitsplätzen online abgerufen werden. Die Vorteile werden unter Kriterium 4e beschrieben.

Andere Technologien Das Verwenden von Technik bei der Patientenbetreuung und -pflege wird unter Kriterium 4e beschrieben. Spektrums Vorstoß hochtechnologische Geräte mit anderen zu teilen wird in Kriterium 4a beschrieben.

Spektrums Schlüsselposition in der Entwicklung und Einführung von neuen Technologien, zeigt sich durch ihre substantielle Mitwirkung an extern finanzierten Forschungsvorhaben, aus welchen neue Behandlungsmethoden resultieren, durch ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Gerätelieferanten, um neue Ausstattungskonzepte und -designs zu bestimmen, zu entwickeln und zu beurteilen, und durch ihre Entwicklung und Anwendung von neuen Behandlungsmethoden.

Wegen der Art der Geschäftstätigkeit von Spektrum, „schützt“ sie ihre neun Technologien und Innovationen nicht. Im Gegenteil, sie versucht diese so schnell und weit wie möglich mittels Fachgremien oder Veröffentlichungen zu verbreiten. Der Einzige Dank, den Spektrum für ihre Innovationen und neuen Technologien erhält, sind laufende Zuschüsse und Joint- ventures, welche ihre Fähigkeiten neue Techniken einzuführen, würdigen.

SPIPS und alle anderen Technologie-Systeme sind von externen Spezilisten auditiert worden. Diese bestätigen, dass sie vollständig oder kompatibel sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die veränderten gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und die wachsende Bedeutung von Qualitätsmanagement für Krankenhäuser zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Grundbegriffe des Qualitätsmanagements und führt detailliert in das EFQM-Modell sowie die Logik der Selbstbewertung und Bewertung ein.

3. Erstellung der Qualitätsdarlegung: Hier wird der praktische Prozess der Datensammlung, Aufbereitung und Berichtserstellung am konkreten Beispiel des untersuchten Krankenhauses beschrieben.

4. Bewertung der Qualitätsdarlegung: In diesem Teil erfolgt eine kritische Beurteilung des Aufwands und Nutzens sowie der methodischen Eignung des EFQM-Modells für das Krankenhausumfeld.

5. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine EFQM-basierte Qualitätsdarlegung für Krankenhäuser am Anfang ihrer QM-Entwicklung ein sehr anspruchsvolles Unterfangen darstellt, das ohne ausreichende Vorbereitung und interne Einbindung schwer umsetzbar ist.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, EFQM-Modell, Krankenhaus, Selbstbewertung, EQA, Patientenzufriedenheit, Prozessqualität, Ergebnisqualität, Unternehmenssteuerung, Gesundheitswesen, Business Excellence, Benchmarking, Zertifizierung, KTQ, Qualitätsbericht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Bewertung eines Qualitätsmanagementsystems in einem Akutkrankenhaus, wobei das EFQM-Modell als Strukturrahmen für eine Qualitätsdarlegung dient.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, der praktischen Anwendung des EFQM-Modells, der Durchführung einer Selbstbewertung und der kritischen Reflexion dieses Prozesses.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Eignung und praktische Durchführbarkeit einer nach dem EFQM-Modell strukturierten Qualitätsdarlegung (in Form einer fiktiven Bewerbung um den European Quality Award) für ein Akutkrankenhaus zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine Fallstudie durch, indem er selbst als qualifizierter EFQM-Assessor agiert und eine Simulation der Bewerbung um den Europäischen Qualitätspreis im untersuchten Krankenhaus praktisch durchführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in das EFQM-Modell, die praktische Dokumentation des Vorgehens bei der Datensammlung und Berichterstellung im Krankenhaus sowie die abschließende Bewertung der Methode hinsichtlich Aufwand und Nutzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Qualitätsmanagement, EFQM, Selbstbewertung, Krankenhaus, Prozessqualität, Patientenorientierung und Business Excellence.

Warum ist das EFQM-Modell für Krankenhäuser so anspruchsvoll?

Da das Modell sehr umfassend und abstrakt ist, erfordert es von einer Organisation, die am Anfang ihrer QM-Entwicklung steht, erhebliche Ressourcen und ein tiefgreifendes Verständnis der systemischen Zusammenhänge, was häufig überfordert.

Welches Fazit zieht der Autor zur praktischen Umsetzung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Simulation einer Bewerbung um den EQA als Einstiegsmethode für das untersuchte Krankenhaus zu anspruchsvoll war und die Einbindung eigener, zuvor geschulter Mitarbeiter für einen nachhaltigen Erfolg essenziell gewesen wäre.

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Details

Titel
Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Note
1.7
Autor
Michael Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
83
Katalognummer
V185616
ISBN (eBook)
9783656981572
ISBN (Buch)
9783867465137
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erstellung bewertung qualitätsdarlegung efqm-modell akutkrankenhaus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Lang (Autor:in), 2000, Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185616
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Leseprobe aus  83  Seiten
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