Die Diplomarbeit befasst sich mit der privaten Finanzplanung in Deutschland wie sie sein sollte im Vergleich wie sie sich in der Wirtschaft darstellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlegende Elemente der Privaten Finanzplanung
2.1 Traditionelle Beratungsansätze
2.2 Das Konzept der Privaten Finanzplanung
2.2.1 Definition
2.2.2 Aufgaben
2.2.3 Bestandteile der Privaten Finanzplanung
2.2.4 Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung
2.2.5 Der Beratungsprozess
2.2.6 Instrumente
3 Anbieter der Privaten Finanzplanung
3.1 Einführung
3.2 Zertifizierte Anbieter
3.2.1 Überblick
3.2.2 Entwicklung
3.2.3 Qualifikation und Ausbildung der Finanzplaner
3.2.4 Berufsgrundsätze des Financial Planners
3.2.5 Arten von Certified Financial Planners
3.2.5.1 Angestellte
3.2.5.2 Selbständige
3.2.6 Vergütung
3.3 Nicht-zertifizierte Anbieter
3.3.1 Überblick
3.3.2 Banken
3.3.2.1 Überblick
3.3.2.2 Ausbildung und Qualifikation
3.3.2.3 Vorgehensweise bei der Beratung
3.3.2.4 Vergütung
3.3.3 Versicherungen
3.3.3.1 Ausbildung und Qualifikation
3.3.3.2 Vorgehensweise bei der Beratung
3.3.3.3 Vergütung
3.3.4 Finanzdienstleistungsvertriebe
3.3.4.1 Überblick
3.3.4.2 Ausbildung und Qualifikation
3.3.4.3 Vorgehensweise bei der Beratung
3.3.4.4 Vergütung
3.3.5 Selbständig tätige Anbieter
3.3.5.1 Überblick
3.3.5.2 Ausbildung und Qualifikation
3.3.5.3 Vorgehensweise bei der Beratung
3.3.5.4 Vergütung
4 Kritische Würdigung
4.1 Die Dienstleistung Private Finanzplanung
4.2 Certified Financial Planner versus nicht-zertifizierte Anbieter
4.3 Die Dienstleistungsvergütung
5 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Beratungsansprüche zertifizierter Financial Planner an die Private Finanzplanung in Deutschland, beleuchtet die regulatorischen Anforderungen und vergleicht zertifizierte mit nicht-zertifizierten Anbietern, um die Positionierung und zukünftige Entwicklung dieses Marktes darzulegen.
- Grundlagen und Definition der Privaten Finanzplanung
- Strukturierung der Anbieterlandschaft (zertifiziert vs. nicht-zertifiziert)
- Qualifikations- und Ausbildungskriterien für Finanzplaner
- Vergütungsmodelle in der Finanzberatung
- Kritische Analyse der Marktchancen und Risiken
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Definition
Private Finanzplanung ist die ganzheitliche, umfassende und lebenszyklusorientierte Betrachtung des Kunden unter Berücksichtigung von Anlage-, Vorsorge-, Nachfolge-, Finanzierungs- und Steueraspekten. Es werden alle Vermögensteile, die eventuell vorhandenen Verbindlichkeiten, Einnahmen und Ausgaben, aber auch notwendige persönliche Informationen und Zielvorstellungen des Kunden erfasst. Damit steht sie im Kontrast zu einer partiellen, auf einzelne Teilaspekte konzentrierten Betrachtungsweise. Bei den finanziellen Entscheidungen der Privatkunden wird ein starker Fokus auf die individuellen Wünsche und Ziele gelegt.
Die Idee der Privaten Finanzplanung wurde Mitte der 80er Jahre von Albrecht Graf Matuschka aus den USA importiert. Im Jahre 1991 wurde die Matuschka Privatfinanz von der Commerzbank übernommen und seitdem unter dem Namen Commerz Finanz-Management fortgeführt. Seit dieser Zeit ist eine verstärkte Entwicklung der Privaten Finanzplanung auch bei anderen Unternehmen sowie selbständigen Anbietern zu beobachten.
Als Darstellungsform bedienen sich die Finanzplaner der betriebswirtschaftlichen Instrumente Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Einnahmen und Ausgabenrechnung. Damit wird die Vermögenssituation nicht nur für den aktuellen Zeitpunkt, sondern auch für einen längeren und in der Zukunft liegenden Zeitraum dargestellt. Die Private Finanzplanung ist als laufender Prozess mit regelmäßiger Anpassung zu verstehen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des wachsenden Privatvermögens und den resultierenden Bedarf an professioneller Beratung sowie den Gang der Untersuchung.
2 Grundlegende Elemente der Privaten Finanzplanung: Erläutert traditionelle Beratungsansätze und definiert das Konzept der ganzheitlichen Privaten Finanzplanung samt ihrer Instrumente und Grundsätze.
3 Anbieter der Privaten Finanzplanung: Kategorisiert den deutschen Markt in zertifizierte und nicht-zertifizierte Anbieter und untersucht deren Qualifikation, Vorgehensweise und Vergütung.
4 Kritische Würdigung: Analysiert die Stärken und Schwächen der Privaten Finanzplanung, vergleicht Anbietertypen und bewertet unterschiedliche Vergütungsmodelle.
5 Ausblick: Prognostiziert die zukünftige Marktentwicklung unter Berücksichtigung demographischer Veränderungen und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks.
Schlüsselwörter
Private Finanzplanung, Financial Planning, Certified Financial Planner, CFP, Vermögensberatung, Honorarberatung, Provisionsmodell, Zertifizierung, Finanzdienstleister, Vermögensstrukturierung, Altersvorsorge, Anlageberatung, Deutschland, Marktübersicht, Finanzökonom
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Privaten Finanzplanung in Deutschland, analysiert den Markt der unterschiedlichen Anbieter und prüft deren Beratungsqualität.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition und methodische Umsetzung der Privaten Finanzplanung, die Qualifikationsanforderungen an Berater sowie die verschiedenen Vergütungsstrukturen im Markt.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Herausarbeitung der Beratungsansprüche von zertifizierten Financial Plannern, der Vergleich dieser mit nicht-zertifizierten Anbietern und die Einschätzung künftiger Entwicklungstendenzen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, Recherchen auf Anbieterseiten sowie der Auswertung von Brancheninformationen und persönlichen Erfahrungen der Autorin.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl das Konzept der Privaten Finanzplanung als auch die konkreten Gruppen (Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungsvertriebe, Selbständige) detailliert hinsichtlich Ausbildung, Beratungsprozess und Vergütung untersucht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Private Finanzplanung, Certified Financial Planner (CFP), Beratungsqualität, Provisionsmaximierung und Ganzheitlichkeit.
Was unterscheidet einen Certified Financial Planner von anderen Anbietern?
Ein CFP ist an strengere, weltweit einheitliche Ausbildungs- und Ethikstandards gebunden, die eine objektivere und ganzheitlichere Beratung im Sinne des Kunden sicherstellen sollen.
Welche Rolle spielt die Vergütung für die Qualität der Beratung?
Die Arbeit legt dar, dass eine Honorarberatung zur Neutralität beiträgt, während eine reine Provisionsberatung Interessenskonflikte bergen kann, da der Berater unter Umständen primär eigene Verkaufsziele verfolgt.
- Citar trabajo
- Christine Preis (Autor), 2001, Private Finanzplanung in Deutschland. Anspruch und Wirklichkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185639