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Marketing von Investmentfonds im Fokus der Preis- und Vergütungspolitik

Título: Marketing von Investmentfonds im Fokus der Preis- und Vergütungspolitik

Tesis , 2001 , 87 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Gregor Lenders (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Der Investmentfonds als Anlageform in Deutschland kann auf eine über 50jährige Historie zurückblicken. Das dynamische Wachstum der Investmentfondsgesellschaften , insbesondere das Ansteigen der Volu-mina im Aktienfondsbereich in den 90er Jahren, ist sicherlich nicht nur auf das Aufflammen einer lebendigen Aktienkultur in Deutschland zu-rückzuführen, sondern auch auf die erfolgreichen Marketingaktivitäten der Kapitalanlagegesellschaften.

In dieser Ausarbeitung wird die Vielfalt des Produktes Investmentfonds betrachtet, schwerpunktmäßig der Teilbereich der Publikumsfonds, da Publikumsfonds privaten Anlegern öffentlich zugänglich sind. Die Spezi-alfonds werden aufgrund des thematisch großen Umfanges in dieser Arbeit nur am Rande erwähnt. Der Publikumsfonds bietet sowohl den institutionellen als auch den privaten Nachfragern eine Möglichkeit für eine diversifizierte (gestreute) Kapitalanlage. Der Privatanleger wird als Nachfrager von Publikumsfonds betrachtet, der institutionelle Anleger wird sowohl als Nachfrager als auch in der Rolle des Anbieters von Investmentfonds betrachtet.

Das Ziel dieser Arbeit ist es die preis- und vergütungspolitischen Maß-nahmen aufzuzeigen und Lösungen für eine „faire“ Verteilung von Risi-ken auf die Vertragspartner „Nachfrager“ und „Anbieter“ vorzustellen. Da der Investmentfondsmarkt sowie die Marketingstrategien sich im ständigen Wandel befinden, ist eine Betrachtung dieses sehr dynami-schen Marktes bis teilweise September 2001 - aus aktuellem Anlass - erforderlich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Investmentfondsmarkt in Deutschland

2.1 Entwicklung des Investmentfondsmarktes

2.1.1 Historische Entwicklung

2.1.2 Entwicklung des monetären Marktvolumens

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3 Grundtypen von Investmentfonds

2.3.1 Geldmarktfonds

2.3.2 Rentenfonds

2.3.3 Immobilienfonds

2.3.4 Aktienfonds

2.3.5 Gemischte Fonds

2.4 Innovationen der Investmentgesellschaften

2.4.1 Länder- und Regionenfonds

2.4.2 Branchen- und Themenfonds

2.4.3 Garantiefonds

2.4.4 Indexfonds

2.4.5 No-Load-Fonds

2.4.6 Dachfonds

2.4.7 AS-Fonds

2.5 Nachfrager von Investmentfonds-Produkten

2.5.1 Der institutionelle Nachfrager

2.5.1.1 Anlageziele

2.5.1.2 Investmentprozess und Anlageverhalten

2.5.1.3 Risikopräferenzen

2.5.2 Der private Nachfrager

2.5.2.1 Anlageziele

2.5.2.2 Investmentprozess und Anlageverhalten

2.5.2.3 Risikopräferenzen

2.6 Anbieter von Investmentfonds-Produkten und spezielle Marketingentwicklungen im Investmentfondsbereich

2.6.1 Vertrieb von Konkurrenzprodukten

2.6.2 Der Drang der Spitzenfondsmanager in die Selbstständigkeit

2.6.3 Herding von Investmentfondsgesellschaften

2.6.4 Value versus Growth Fonds als Marketingstrategie

2.6.5 Einsatz von speziellen Marketinginstrumenten

2.6.5.1 Fondsranking/ -rating

2.6.5.2 Multi-Manager-Ansatz

3. Preis- und Vergütungspolitik

3.1 Die Preispolitik

3.1.1 Direkte Preise

3.1.1.1 Ausgabeaufschlag

3.1.1.2 Verwässerungsgebühr

3.1.1.3 Switch-Gebühr

3.1.1.4 Depotgebühr

3.1.2 Indirekte Preise

3.1.2.1 Verwaltungs- und/oder Managementgebühr

3.1.2.2 Depotbankgebühr

3.1.2.3 Transaktionskosten

3.1.2.4 Depotgebühr

3.1.2.5 Weitere Kostenfaktoren

3.2 Die Vergütungspolitik

3.2.1 Direkte Vergütung

3.2.2 Indirekte Vergütung

3.2.2.1 Absolute Erfolgsmessung

3.2.2.2 Relative Erfolgsmessung

4. Mehrdimensionale Interessenskonflikte

4.1 Zielkonflikte zwischen Anleger und Investmentfondsgesellschaft

4.1.1 Performanceziel und mögliche Fehlanreize

4.1.2 Zielkonflikte in der Vergütungsstruktur

4.1.3 Kritische Betrachtung des Multi-Manager-Ansatzes

4.1.4 Kostentransparenz

4.2 Zielkonflikte im Fondsvertrieb

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die preis- und vergütungspolitischen Maßnahmen von Kapitalanlagegesellschaften im deutschen Investmentfondsmarkt. Das Hauptziel besteht darin, Interessenskonflikte zwischen Anlegern, Investmentfondsgesellschaften und Fondsvertrieben aufzuzeigen und Ansätze für eine faire Verteilung von Chancen und Risiken zu entwickeln.

  • Analyse der Preisstrukturen (direkte und indirekte Kosten) von Investmentfonds.
  • Untersuchung von Vergütungsmodellen für das Fondsmanagement und deren Anreizwirkungen.
  • Betrachtung von Interessenskonflikten durch die Principal-Agent-Problematik.
  • Auswirkung von Marketingstrategien und Produktinnovationen auf das Anlegerverhalten.

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Garantiefonds

Vor dem Hintergrund der volatilen Zins-, Währungs- und Kapitalmarktsituation hat sich seit 1990 bei den Luxemburger Investmentgesellschaften das innovative Produkt der Garantiefonds durchgesetzt. Dieser etablierte sich zu Beginn der Entwicklung in Form des Geldmarktfonds mit Garantie, ab 1995 folgten Aktien-Garantiefonds (auch: Laufzeitfonds). Diese Produkte entsprechen besonders den Bedürfnissen der Investoren nach Sicherheit und Rentabilität. Da deutsche Fondsgesellschaften solche Garantie-Produkte nicht auflegen dürfen, wird hier von Seiten der deutschen Kapitalanlagegesellschaften der Standort Luxemburg gewählt. Der Hintergrund besteht darin, dass die steuerlichen und gesetzgeberischen Maßnahmen hier weitaus flexibler als die in Deutschland gehandhabt werden.

Die Produkt-Garantie lässt sich weiter definieren als Garantie auf Kapitalerhalt, als Garantie, dass der Anteilspreis innerhalb eines festgelegten Zeitraums nicht über einen maximalen Prozentsatz hinaus fallen kann, sowie als Garantie, dass der Fonds eine bestimmte minimale Performance festschreibt. Dieser Mindestanteilspreis wird per Jahresanfang für das Jahresende bekannt gegeben. Darüber hinaus ist es möglich, die Ausübung der Garantie an vorher festgelegte Daten zu binden oder sie jederzeit pro-rata-temporis zu gewähren. Die Garantieerklärung der Kapitalanlagegesellschaft ist jedoch nur für das Laufzeitende gültig. Eine Veräußerung dieses Investmentfondstyps ist jedoch auch vor Ablauf der Laufzeit möglich. Damit wird sichergestellt, dass sich die Risikostruktur des Fonds durch eventuelle Mittelzuflüsse nicht ändert.

Das Grundbedürfnis eines Anlegers nach Sicherheit ist hier scheinbar gewährleistet. Bei genauer Betrachtung der Produktkonstruktion fällt jedoch auf, dass der Anleger zumindest den Ausgabeaufschlag am Laufzeitende verlieren kann. Die Opportunitätskosten, entstanden durch entgangene Gewinne (Alternativanlagen) und durch die Ausprägung der Performancebegrenzung nach oben (Cap), sind ebenfalls Schwachstellen des Produkts in Bezug auf den Anleger. Außerdem partizipiert der Investor nur teilweise an den Gewinnen des entsprechenden Kapitalmarktes durch eine im Verkaufsprospekt festgelegte Partizipationsquote.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Geschichte des deutschen Investmentfondsmarktes ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.

2. Investmentfondsmarkt in Deutschland: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die verschiedenen Fondstypen sowie die Akteure und Innovationen am deutschen Investmentfondsmarkt.

3. Preis- und Vergütungspolitik: Hier werden die verschiedenen direkten und indirekten Kostenstrukturen sowie die Modelle der leistungsabhängigen Vergütung des Fondsmanagements detailliert analysiert.

4. Mehrdimensionale Interessenskonflikte: Dieses Kapitel untersucht die Principal-Agent-Problematik zwischen Anlegern, Investmentfondsgesellschaften und Fondsvertrieben, insbesondere im Hinblick auf Fehlanreize durch Vergütungsstrukturen und mangelnde Kostentransparenz.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Marktentwicklung zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Trends sowie Notwendigkeiten für eine gerechtere Interessenverteilung zwischen Anbieter und Anleger.

Schlüsselwörter

Investmentfonds, Preispolitik, Vergütungspolitik, Kapitalanlagegesellschaften, Publikumsfonds, Performance Fee, Principal-Agent-Theorie, Kostentransparenz, Asset Allocation, Risikopräferenzen, Fondsmanagement, Garantiefonds, Dachfonds, Marketing, Finanzplatz Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Marketing von Investmentfonds mit besonderem Fokus auf die Preis- und Vergütungspolitik sowie die daraus resultierenden Interessenskonflikte zwischen den beteiligten Parteien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Kostenstrukturen von Fonds, die Rolle von Performance-Gebühren, die Principal-Agent-Problematik sowie die Auswirkung von Marktzyklen und Innovationsdruck auf die Produktstrategien der Gesellschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, preis- und vergütungspolitische Maßnahmen aufzuzeigen und Lösungen für eine fairere Verteilung von Risiken zwischen dem Anbieter (Fondsgesellschaft) und dem Nachfrager (Anleger) zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Analyse, die auf Literaturrecherche, der Untersuchung von Produktstrukturen sowie der Interpretation von Marktdaten und empirischen Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Marktsystematik, eine detaillierte Aufschlüsselung der Preis- und Vergütungsmodelle sowie eine kritische Analyse der daraus erwachsenden Interessenkonflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Investmentfonds, Preispolitik, Vergütungspolitik, Principal-Agent-Theorie, Kostentransparenz und Fondsmanagement.

Warum ist der Standort Luxemburg für deutsche Fondsgesellschaften so wichtig?

Luxemburg bietet steuerliche und gesetzgeberische Rahmenbedingungen, die flexibler sind als in Deutschland, was insbesondere die Auflage innovativer Produkte wie Garantiefonds erleichtert.

Welche Problematik sieht der Autor im sogenannten "Herding"-Verhalten?

Herding führt zu prozyklischen Verzerrungen bei der Auflegung neuer Fonds, was oft zu einem unglücklichen Timing und damit zu schlechterer Performance für den Anleger führen kann.

Wie bewertet der Autor die Aussagekraft der "Total Expense Ratio" (TER)?

Der Autor sieht die TER zwar als erste quantitative Alternative zur Kostentransparenz, bewertet sie jedoch als unvollständig, da sie insbesondere bei deutschen und Luxemburger Fonds die Transaktionskosten nicht ausweist.

Was bedeutet die "Performance Fee" aus der Sicht eines Anlegers?

Aus Sicht des Anlegers ist die Performance Fee ein Instrument, das bei positiver Performance die Gesamtbelastung stark steigen lässt, ohne dass das Fondsmanagement im Gegenzug an einer negativen Entwicklung finanziell beteiligt wäre.

Final del extracto de 87 páginas  - subir

Detalles

Título
Marketing von Investmentfonds im Fokus der Preis- und Vergütungspolitik
Universidad
Niederrhein University of Applied Sciences Krefeld
Calificación
1.7
Autor
Gregor Lenders (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
87
No. de catálogo
V185690
ISBN (Ebook)
9783656981848
ISBN (Libro)
9783867465663
Idioma
Alemán
Etiqueta
marketing investmentfonds fokus preis- vergütungspolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gregor Lenders (Autor), 2001, Marketing von Investmentfonds im Fokus der Preis- und Vergütungspolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185690
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