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Das Currency Board als Instrument wirtschaftlicher Stabilisierung im Fall Argentinien

Título: Das Currency Board als Instrument wirtschaftlicher Stabilisierung im Fall Argentinien

Tesis , 2001 , 75 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: René Engel (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
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Ziel dieser Arbeit ist es, mittels der Darstellung der theoretischen Grundzüge von Currency Board-Systemen, allgemein die grundsätzlich mit dem Betreiben dieser Wechselkurssysteme verbundenen potentiellen Möglichkeiten und Risiken darzustellen.

Am Beispiel des argentinischen Currency Board sind dann konkret, differenziert nach den einzelnen Entwicklungsphasen, die hier mit einer solchen Wechselkursanbindung erzielten Erfolge, aber auch die offensichtlich gewordenen Schwachstellen dieses Systems zu erörtern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Theorie des Currency Boards

2.1. Einleitende Definition und begriffliche Abgrenzung

2.2. Herkunft und historische Entwicklung des Currency Boards im Überblick

2.3. Beweggründe für die Institutionalisierung von CB- Systemen in Schwellen- und Entwicklungsländern

2.4. Voraussetzungen einer erfolgreiche Implementierung von Currency Boards

2.5. Funktionsweise, Organisation und Konzeption

2.6. Exkurs: Dollarisierung

2.7. Orthodoxes und unorthodoxes Currency Board

2.8. Bewertung der Leistungsfähigkeit von Currency Boards

2.8.1. Vorteile

2.8.2. Nachteile

2.8.3. Fazit

3. Der „Plan Cavallo“ von 1991

3.1. Argentinien Ende der 80er Jahre – Resultate eines „verlorenen Jahrzehnts“ ökonomischer Entwicklung

3.2. Der „Plan Cavallo“

3.2.1. Das Konvertibilitätsgesetz

3.2.2. Das argentinische Currency Board: Ausgestaltung, Besonderheiten und Probleme

3.2.3. Weitere Reformmaßnahmen des „Plan Cavallo“

3.3. Bewertung der Leistungsfähigkeit des Reformplans

3.3.1. Stärken

3.3.2. Schwächen

4. Auswirkungen der Mexiko- Krise von 1994 auf das argentinische Finanzsystem

4.1. Währungsabwertung in Mexiko

4.2. Chronologie der „Tequila“- Krise: Probleme und eingeleitete Gegenmaßnahmen

4.2.1. Phase 1: „A flight to quality“ (Dezember 1994- Ende Februar 1995)

4.2.2. Phase 2: Die Liquiditätskrise (Ende Februar 1995- Mitte März 1995)

4.2.3. Phase 3: Entspannung für das argentinische Finanzsystem (ab Mitte März 1995)

4.3. Zwischenergebnis: Der „Tequila“- Effekt und das argentinische CBS

5. Von der Brasilien- Krise bis in die Gegenwart: Das argentinische Currency Board System in Bedrängnis

5.1. Die argentinisch- brasilianischen Handelsbeziehungen im Mercosur

5.2. Unmittelbare Auswirkungen der Brasilien- Krise

5.3. Überblick über die Entwicklung Argentiniens bis zur Gegenwart

5.4. Heutige Probleme des Landes

5.5. Exkurs: Folgen der Argentinien- Krise für den Handel im Mercosur

5.6. Inhalte der aktuellen Diskussion um die Zukunft des argentinischen Currency Board Systems

6. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen von Currency Board Systemen (CBS) darzulegen und deren Funktionsweise sowie Auswirkungen am Beispiel Argentiniens zu analysieren. Dabei wird differenziert nach Entwicklungsphasen untersucht, welche Erfolge mit der Wechselkursanbindung erzielt wurden und wo die offensichtlichen Schwachstellen des argentinischen Systems liegen.

  • Theoretische Grundlagen und Funktionsweise von Currency Board Systemen.
  • Analyse des argentinischen „Plan Cavallo“ von 1991.
  • Untersuchung der Auswirkungen externer Finanzkrisen (Mexiko-Krise, Brasilien-Krise) auf Argentinien.
  • Diskussion über die Zukunft und die Problematik des argentinischen Währungssystems.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Das Konvertibilitätsgesetz

Cavallo leitete mit dem „Konvertibilitätsgesetz als zentralem Element“ (Pfister 1998: S. 199) „eine ordnungspolitische Reform aus einem Guß“ (Freytag 1998: S. 390) ein, die sich durch ihre Radikalität von allen Reformbemühungen der achtziger Jahre unterschied. So ist in diesem Zusammenhang als wesentliche Besonderheit des „Plan Cavallo“ die Unterordnung der Konjunkturpolitik unter die Währungspolitik anzuführen. Eine Vorgehensweise, die bis dato bei den herkömmlichen Anpassungsprogrammen so nicht angewandt worden war (vgl. Pfister 1998: S. 199 f; Nicolas/ Symma 1992: S. 135).

Durch die mit diesem „neuartigen“ Konzept verfolgte Politik der Stabilisierung durch Wechselkursfixierung sollte schließlich in einer „monetären Schocktherapie“ eine Änderung der argentinischen Währungsverfassung realisiert werden. Beabsichtigt wurde, den Peso für Anleger in seiner Attraktivität zu steigern und den US$ weitestgehend aus der argentinischen Volkswirtschaft zu verdrängen (vgl. Schweickert 1995: S. 333; Reichel 1995: S. 190; Pfister 1998: S. 199f).

Das Konvertibilitätsgesetz – als „programmatischer Kern“ des „Plan Cavallo“ - beinhaltete im einzelnen folgende Maßnahmen:

Der Wechselkurs der nationalen Währung wurde gesetzlich mit 10.000 Australes : 1 US$ festgelegt. Im Januar 1992 erfolgte dann eine Währungsumstellung, durch die der Peso wieder eingeführt und im Verhältnis 1 Peso: 10.000 Australes bewertet wurde. Änderungen dieses Wechselkurses sind seit Inkrafttreten des Konvertibilitätsgesetzes vom Parlament zu bestimmen. Der Zentralbank wurde eine Ankaufspflicht (zum fixierten Wechselkurs) für die nationale Währung gegen die Herausgabe von US$ auferlegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die schwere Wirtschaftskrise Argentiniens zum Ende des Jahres 2001 und prüft das Currency Board als mögliche Lösungsstrategie vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Debatten.

2. Zur Theorie des Currency Boards: Dieses Kapitel erörtert die Definition, Herkunft und Funktionsweise eines Currency Boards sowie die Vor- und Nachteile dieses speziellen Festkurssystems.

3. Der „Plan Cavallo“ von 1991: Hier wird der Reformplan von Wirtschaftsminister Cavallo detailliert analysiert, inklusive des Konvertibilitätsgesetzes und der strukturellen Veränderungen in Argentinien.

4. Auswirkungen der Mexiko- Krise von 1994 auf das argentinische Finanzsystem: Das Kapitel behandelt die Herausforderungen für das argentinische Währungssystem durch die „Tequila“-Krise und die darauf folgenden Stabilisierungsmaßnahmen.

5. Von der Brasilien- Krise bis in die Gegenwart: Das argentinische Currency Board System in Bedrängnis: Es werden die Auswirkungen der Brasilien-Krise auf Argentinien, die heutige wirtschaftliche Lage und die aktuelle Debatte um die Zukunft des Currency Boards beleuchtet.

6. Schlußbetrachtung: Ein Resümee zur Leistungsfähigkeit des Currency Boards am Beispiel Argentiniens, das die Notwendigkeit von Einzelfallbetrachtungen und krisenfester Währungspolitik betont.

Schlüsselwörter

Currency Board, Argentinien, Konvertibilitätsgesetz, Wirtschaftsreform, Wechselkursbindung, Finanzkrise, Tequila-Effekt, Brasilien-Krise, Inflation, Stabilisierung, Zahlungsbilanz, Geldpolitik, Außenwirtschaft, Dollarisierung, Strukturreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht das Currency Board als Instrument zur wirtschaftlichen Stabilisierung am Beispiel Argentiniens, wobei sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die konkrete Umsetzung und die damit verbundenen Herausforderungen analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Theorie der Währungsanbindung, der „Plan Cavallo“ zur Bekämpfung der Hyperinflation, die Auswirkungen externer Schocks wie der Mexiko- und Brasilien-Krise sowie die Effektivität und Schwachstellen des argentinischen Währungssystems.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Risiken von Currency Board Systemen darzustellen und differenziert anhand der Entwicklungsphasen des argentinischen Systems aufzuzeigen, wo dieses erfolgreich war und wo es an seine Grenzen stieß.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Currency Board Systemen sowie einer fallorientierten Untersuchung der argentinischen Wirtschaftsentwicklung zwischen 1991 und 2001.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung des „Plan Cavallo“ sowie eine chronologische und inhaltliche Analyse der Auswirkungen internationaler Finanzkrisen auf die argentinische Volkswirtschaft und deren heutige Problematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Currency Board, Argentinien, Wirtschaftsreform, Finanzkrise, Konvertibilitätsgesetz, Zahlungsbilanz, Wechselkursbindung, Inflation.

Warum wird das argentinische Currency Board als unorthodox bezeichnet?

Es wird als unorthodox eingestuft, da keine neue Währungsbehörde institutionalisiert wurde; stattdessen übernahm die argentinische Zentralbank (BCRA) die Aufgaben des Currency Boards, wobei sie zudem über Ermessensspielräume verfügte, die nicht den strengen Kriterien eines klassischen Systems entsprechen.

Welche Bedeutung hatte die Mexiko-Krise 1994 für das argentinische System?

Die Krise stellte die größte Bewährungsprobe für das 1991 etablierte System dar. Argentinien konnte durch das Festhalten an der Dollarparität und internationale Finanzhilfen zwar einen Zusammenbruch abwenden, erlebte jedoch eine massive Kapitalflucht und eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage.

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Detalles

Título
Das Currency Board als Instrument wirtschaftlicher Stabilisierung im Fall Argentinien
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
1.7
Autor
René Engel (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
75
No. de catálogo
V185713
ISBN (Ebook)
9783668531338
ISBN (Libro)
9783867465908
Idioma
Alemán
Etiqueta
currency board instrument stabilisierung fall argentinien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
René Engel (Autor), 2001, Das Currency Board als Instrument wirtschaftlicher Stabilisierung im Fall Argentinien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185713
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