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Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, insbesondere im Rahmen von organisatorischen Integrationsmaßnahmen

Título: Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, insbesondere im Rahmen von organisatorischen Integrationsmaßnahmen

Tesis , 2002 , 72 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Isabel Gühring (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Unternehmen kaufen, verkaufen oder selbst gekauft werden – selten waren Firmen von diesen Fragestellungen so stark betroffen wie heute. Fusionen und Unternehmensakquisitionen sind besonders in den 90er Jahren zu einem fast alltäglichen Phänomen geworden. Zahlreiche Faktoren – die Globalisierung der Beschaffungs- und Absatzmärkte, aber auch der Kapital-, Arbeits- und Informationsmärkte; die Deregulierung und Privatisierung von Industrien, die deutliche Kapitalmarktorientierung bei der Unternehmenssteuerung mit der einhergehenden Fokussierung auf Kernkompetenzen, sowie die Nachfolgeproblematik in der mittelständischen Wirtschaft – haben bei verschiedenen Übernahmen während des vergangenen Jahrzehnts eine Rolle gespielt. In den meisten Fällen kam dabei mehr als eine dieser Ursachen mit ins Spiel.
Durch eine Übernahme kann ein Unternehmen seine Marktposition mit einer Geschwindigkeit verändern, die durch internes Wachstum niemals erreichbar wäre.
Unterschiedlichen Untersuchungen zufolge aber scheitern dabei, ungeachtet der Branche, in der die Fusion oder Unternehmensakquisition durchgeführt wird, zwischen 50 und 85 Prozent aller Transaktionen. Ein wesentlicher Erklärungsansatz für diese hohe Misserfolgsrate wird mit einer unzureichenden Post Merger Integration angegeben, also einer Vernachlässigung des „Change Managements“ nach dem Zusammenschluss. Daraus lässt sich schließen, dass offenbar nur die Vertragsanbahnung, -ausgestaltung und -unterzeichnung den nachhaltigen Erfolg einer Übernahme allein nicht fördern.
Während der Integrationsphase müssen unterschiedliche Organisationen, Unternehmenskulturen, Managementstile, Systeme, Prozesse und Strukturen zusammengeführt werden, damit langfristig die erwarteten Synergiepotentiale realisiert, und darüber hinaus weitere Potentiale identifiziert werden können. Nicht nur deshalb ist die Integrationsphase die kritischste Phase im gesamten Fusions- bzw. Unternehmensakquisitionsprozess. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in der Regel kein standardisiertes Verfahren, wie es sich z.B. in der Bewertungsphase anbietet, für die Integrationsphase anwendbar ist. Jede Fusion bzw. Unternehmensakquisition ist verschieden, deshalb muss auch die Post Merger Integration an die einmaligen Bedürfnisse des jeweiligen Falls angepasst werden.
Die Integrationsphase und damit die Post Merger Integration hat also maßgeblich daran Anteil, ob eine Fusion bzw. Unternehmensakquisition erfolgreich oder weniger erfolgreich abläuft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ausgangspunkt

1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Fusionen und Unternehmensakquisitionen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

2.1. Begriff Mergers & Acquisitions und Post Merger Integration

2.2. Fusionen und Unternehmensakquisitionen in Theorie und Praxis

2.3. Motive und Zielsetzungen

2.3.1. Ökonomische Motive

2.3.2. Persönliche Motive

2.3.3. Relevanz der Motive und Zielsetzungen für die Post Merger Integration

2.4. Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen für die Zukunft des M&A- Marktes

3. Darstellung des Fusions- bzw. Unternehmensakquisitionsprozesses, insbesondere der Integrationsphase unter besonderer Berücksichtigung von kritischen Erfolgsfaktoren

3.1. Stellung und Rolle der Integration im Rahmen des Unternehmensakquisitionsprozesses

3.2. Integrationsphase

3.2.1. Planung der Post Merger Integration

3.2.1.1. Integrationsstrategie: Wahl des Integrationsgrades

3.2.1.2. Integrationszeitpunkt und -geschwindigkeit

3.2.1.3. Führungsteam und Integrationsteams

3.2.1.4. Integrationsobjekte bzw. -bereiche

3.2.1.5. Integrationsbegleitende Kommunikation

3.2.2. Durchführung der organisatorischen Post Merger Integration

3.2.2.1. Aufbauorganisation

3.2.2.1.1. Fusionsbedingte Schwierigkeiten und deren Handhabung

3.2.2.1.2. Strukturorganisatorische Alternativen

3.2.2.1.2.1 Funktionale Organisation

3.2.2.1.2.2 Prozessorganisation

3.2.2.1.3. Projektorganisation

3.2.2.2. Ablauforganisation

3.2.2.2.1. Anpassungsprozess der Geschäftsprozesse

3.2.2.2.2. Technologiesysteme

3.2.2.2.3. Zeitliche Aspekte

3.2.2.3. Personalausstattung der neuen Organisation

3.2.3. Zwischenfazit

4. Kontrolle der Integration

4.1. Bewertungsverfahren

4.1.1. Kapitalmarktorientierte Untersuchungen

4.1.2. Jahresabschlussorientierte Untersuchungen

4.1.3. Ereignisorientierte Untersuchungen

4.1.4. Befragungsuntersuchungen

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, wobei der Schwerpunkt auf der Integrationsphase (Post Merger Integration) liegt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Phase gestaltet werden muss, um Synergieeffekte zu realisieren und den Unternehmenswert langfristig zu steigern, statt an der hohen Misserfolgsrate der Transaktionen zu scheitern.

  • Analyse der Motive und Zielsetzungen von Fusionen
  • Bedeutung der Integrationsphase für den Gesamterfolg
  • Planung und Durchführung der organisatorischen Post Merger Integration
  • Vergleich organisatorischer Strukturen (funktional vs. prozessorientiert)
  • Methoden der Erfolgskontrolle von Integrationsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.2.1.3. Führungsteam und Integrationsteams

Vor allem am Anfang der Integration stellt eine starke und entscheidungsfreudige Führung einen erfolgskritischen Faktor dar. Damit ist gemeint, dass ein Führungsteam zu jedem Zeitpunkt in der Lage sein muss, klare und schnelle Grundsatzentscheidungen zu treffen. Diese reichen von der Entscheidung zur Organisationsstruktur über die Definition von Verantwortungsbereichen bis hin zur Personalbenennung. Die Mitarbeiter auf beiden Seiten der Fusion müssen wissen, wer für die Festlegung der strategischen Richtung verantwortlich ist und wer sie durch den Übergang geleiten wird. Deshalb ist einer der ersten und wichtigsten Schritte die Ernennung eines Führungsteams. Aber die Ernennung allein reicht noch nicht aus. Erfolgsentscheidend ist, dass die Führungsmannschaft effizient zusammenarbeitet und gemeinsam die Aufgaben und Probleme angeht. Es darf nicht zu Neid und Konkurrenzdenken innerhalb des Führungsteams kommen, da sonst wichtige Führungskräfte das Unternehmen verlassen. Deshalb spielt vor allem die Zusammensetzung des Führungsteams eine für den Erfolg jeder Integration wichtige Rolle. Die Fähigkeiten und Führungsstile der Unternehmensleitung müssen zu den Anforderungen, die an das neue Unternehmen gestellt werden, passen. Es geht folglich darum, ein Führungsteam mit jener Kombination von Erfahrung, Fähigkeiten und Stilen zusammenzustellen, die sich für die strategische Richtung der neuen Organisation am besten eignet. Zudem müssen die Entscheidungen über die Zusammensetzung des Führungsteams für alle Mitglieder der neuen Organisation klar und ersichtlich sein. In dem unvermeidlichen Klima der Unsicherheit und der Angst nach einer Fusion werden die Mitglieder des Führungsteams genauestens „unter die Lupe genommen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung von Fusionen im wirtschaftlichen Kontext und thematisiert die oft unzureichende Post Merger Integration als Hauptursache für das Scheitern von Transaktionen.

2. Fusionen und Unternehmensakquisitionen aus betriebswirtschaftlicher Sicht: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe, Motive (ökonomisch und persönlich) sowie aktuelle Trends des M&A-Marktes theoretisch beleuchtet.

3. Darstellung des Fusions- bzw. Unternehmensakquisitionsprozesses, insbesondere der Integrationsphase unter besonderer Berücksichtigung von kritischen Erfolgsfaktoren: Dieser Hauptteil analysiert die Integrationsphase, unterteilt in Planung, Durchführung (Aufbau- und Ablauforganisation) und die zentrale Rolle der Kommunikation.

4. Kontrolle der Integration: Hier werden verschiedene Bewertungsverfahren vorgestellt, um den Erfolg der Post Merger Integration anhand von Kennzahlen und qualitativen Indikatoren messbar zu machen.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über Erfolgsfaktoren zusammen und betont die Notwendigkeit einer aktiven, professionellen Steuerung der Integrationsphase.

Schlüsselwörter

Post Merger Integration, Mergers & Acquisitions, Unternehmenserfolg, Synergieeffekte, Integrationsstrategie, Unternehmenskultur, Change Management, Projektorganisation, Prozessorganisation, Führungsteam, Kommunikation, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Unternehmenswertsteigerung, Erfolgskontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit den kritischen Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, wobei der Fokus gezielt auf die Phase nach dem Vertragsabschluss, die sogenannte Post Merger Integration, gelegt wird.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die strategische Planung der Integration, die organisatorische Zusammenführung, die Rolle der Unternehmenskultur, Personalfragen, Kommunikationsstrategien sowie Methoden zur Erfolgskontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Integrationsprozesse professionell gelenkt und gestaltet werden können, damit das fusionierte Unternehmen tatsächlich stärker aus der Transaktion hervorgeht als die Einzelunternehmen zuvor.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und eine prozessorientierte Analyse, die den Fusionsprozess in die drei Phasen Vorplanung, Transaktion und Integration unterteilt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich intensiv der Integrationsplanung, der Wahl des Integrationsgrades, der Gestaltung von Aufbau- und Ablauforganisationen sowie der notwendigen Projektorganisation zur Steuerung komplexer Integrationsvorhaben.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Schlagworte sind Post Merger Integration, Synergiepotenziale, Change Management, Prozessorganisation sowie Fusionserfolg.

Warum ist die Wahl des Integrationsgrades so wichtig?

Der Integrationsgrad entscheidet über das Ausmaß der notwendigen Anpassungen und beeinflusst maßgeblich, ob die geplanten Synergiepotenziale effizient realisiert werden können.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Integrationsphase?

Kommunikation wird als kritische Schlüsselaktivität identifiziert, die bei unzureichender Planung durch Verunsicherung und Widerstände der Mitarbeiter den gesamten Fusionserfolg gefährden kann.

Warum ist eine Projektorganisation für die Integration empfehlenswert?

Die Projektorganisation ermöglicht eine fokussierte Steuerung der komplexen Integrationsaufgaben durch interdisziplinäre Teams und verhindert, dass das operative Tagesgeschäft die notwendigen Veränderungsprozesse behindert.

Final del extracto de 72 páginas  - subir

Detalles

Título
Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, insbesondere im Rahmen von organisatorischen Integrationsmaßnahmen
Universidad
University of Tubingen
Calificación
2
Autor
Isabel Gühring (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
72
No. de catálogo
V185787
ISBN (Ebook)
9783656982371
ISBN (Libro)
9783867466714
Idioma
Alemán
Etiqueta
erfolgsfaktoren fusionen unternehmensakquisitionen rahmen integrationsmaßnahmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Isabel Gühring (Autor), 2002, Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Unternehmensakquisitionen, insbesondere im Rahmen von organisatorischen Integrationsmaßnahmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185787
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Extracto de  72  Páginas
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