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Die Insolvenzprophylaxe bei Existenzgründungen aus der Sicht der Gründungsberatung

Título: Die Insolvenzprophylaxe bei Existenzgründungen aus der Sicht der Gründungsberatung

Trabajo Universitario , 2002 , 33 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Dirk Wollny (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Der Schritt in die berufliche Selbständigkeit kann eine sinnvolle Alternative zurnichtselbständigen Tätigkeit oder gar zur Arbeitslosigkeit sein. Oft entstehen dienotwendigen Geschäfts- und Produktideen sogar aus einer bestehenden Anstellung heraus. Zudem können Selbständige ihre eigenen Ideen nach eigenen Vorstellungen verwirklichen und besitzen völlige Entscheidungsfreiheit sowieUnabhängigkeit in beruflichem Handeln. Dennoch stellt die Existenzgründung fürden Gründer eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 INSOLVENZANFÄLLIGKEIT JUNGER UNTERNEHMEN

1.2 ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT

2 DER GRÜNDUNGSBERATER

3 DIE PERSON DES GRÜNDERS

4 DIE GRÜNDUNGSPLANUNG

4.1 GRÜNDUNGSIDEE UND GRÜNDUNGSARTEN

4.2 MARKTANALYSE, STANDORTWAHL UND RECHTSFORM

4.3 DIE UMSATZ- UND KOSTENPLANUNG

4.4 DIE LIQUIDITÄTSPLANUNG

4.5 DIE KAPITALBEDARFSPLANUNG

5 FINANZIERUNG

5.1 EIGENKAPITAL

5.2 FREMDKAPITAL

6 EXISTENZSICHERUNG

7 SCHLUSSBEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, unter Berücksichtigung der vier häufigsten Insolvenzursachen – Finanzierungsmängel, Informationsdefizite, Qualifikationsmängel und Planungsmängel – Möglichkeiten der Insolvenzprophylaxe bei Existenzgründungen aufzuzeigen. Dabei wird die zentrale Rolle der professionellen Gründungsberatung sowie eine fundierte Gründungsplanung als Instrument zur Risikominimierung und Existenzsicherung analysiert.

  • Analyse der Insolvenzanfälligkeit von jungen Unternehmen
  • Die Rolle und das Aufgabenprofil des Gründungsberaters
  • Methoden der Gründungsplanung (Business-Plan, Finanz- und Liquiditätsplanung)
  • Strategien zur Finanzierung (Eigen- und Fremdkapital)
  • Instrumente zur langfristigen Existenzsicherung und Früherkennung von Krisen

Auszug aus dem Buch

4.4 Die Liquiditätsplanung

Nur eine nachhaltige Gewinnerzielung bietet die Möglichkeit, das Unternehmen und somit den Gründer vor einer Insolvenz wegen Überschuldung zu schützen. Damit das junge Unternehmen aber auch gegen eine plötzliche Zahlungsunfähigkeit gewappnet ist, bedarf es einer Liquiditätsplanung. Diese stellt den laufenden Einnahmen die laufenden Ausgaben nach zuvor festgelegten Perioden gegenüber (vgl. Anlage 5). Sind die Einnahmen zu jeder Zeit größer als die Ausgaben, so ist das Unternehmen liquide, andernfalls muss Kapital zugeführt werden (vgl. WEßLING 1999, 31). Der Berater sollte darauf achten, dass der Existenzgründer in seiner Liquiditätsplanung ausreichende Sicherheitsreserven für z.B. plötzliche und unerwartete Zahlungsverpflichtungen einplant. Außerdem sollte die Planung für mehrere Jahre erfolgen, denn „eine Liquiditätskrise droht vielfach nicht in der Zeit nach dem Unternehmensbeginn sondern oftmals später, im 3. Jahr“ (WOLLNY 1998, 128). Der Grund liegt meist darin, dass nach anfänglich tilgungsfreier Zeit einiger öffentlicher Förderdarlehen unerwartet die Tilgungen einsetzen. Die Liquiditätsplanung basiert, wie anderen Planungen auch, auf Planwerten. Somit sieht sich der Existenzgründer sehr häufig mit einigen Unsicherheitsfaktoren konfrontiert. Zahlungszielüberschreitungen der Kunden oder gänzliche Forderungsausfälle lassen die Einnahmeseite schnell schrumpfen. Aber auch die Ausgabesituation kann sehr schnell von den Planwerten abweichen. Unvorhersehbare Marktpreisänderungen auf dem Beschaffungsmarkt, plötzliche Maschinenschäden oder erhöhter Personalbedarf aufgrund vermehrter Krankheitsfälle führen zu außerplanmäßigem Liquiditätsabfluss. Dies kann zu einem negativen Liquiditätssaldo führen, welcher in der Planungsphase als zusätzlicher Bedarf in die Kapitalbedarfsplanung einzufließen hat. Nach dem Start des Unternehmens muss ein negativer Saldo durch einen entsprechenden Kontokorrentkredit ausgeglichen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Existenzgründung und belegt anhand von Statistiken die hohe Insolvenzanfälligkeit junger Unternehmen, was die Notwendigkeit einer frühzeitigen Prävention begründet.

2 DER GRÜNDUNGSBERATER: Hier wird die Bedeutung externer Gründungsberatung zur Minderung von Informationsdefiziten sowie das vielfältige Aufgabenprofil von Beratern und Begleitern dargestellt.

3 DIE PERSON DES GRÜNDERS: Dieses Kapitel thematisiert die persönlichen und fachlichen Anforderungen an den Gründer und wie wichtig es ist, diesen für typische Gründungsfehler zu sensibilisieren.

4 DIE GRÜNDUNGSPLANUNG: Hier werden die zentralen Instrumente der Planung, wie der Business-Plan sowie die Umsatz-, Kosten-, Liquiditäts- und Kapitalbedarfsplanung, als wichtige Kontrollinstrumente vorgestellt.

5 FINANZIERUNG: Dieses Kapitel behandelt die Herkunft des Kapitals, unterscheidet zwischen Eigen- und Fremdkapital und analysiert Finanzierungsregeln sowie Förderprogramme zur Vermeidung von Finanzierungsmängeln.

6 EXISTENZSICHERUNG: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Phase nach dem Start, wobei Instrumente wie das Forderungsmanagement und betriebliche Frühwarnsysteme zur Sicherung der langfristigen Existenz im Fokus stehen.

7 SCHLUSSBEMERKUNGEN: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung der Insolvenzprophylaxe zusammen und kritisiert die einseitige Fixierung vieler Gründer auf Banken als alleinige Berater.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, Insolvenzprophylaxe, Gründungsberatung, Unternehmensplanung, Finanzierung, Liquiditätsplanung, Kapitalbedarf, Business-Plan, Eigenkapital, Fremdkapital, Insolvenzursachen, Existenzsicherung, Controlling, Frühwarnsystem, Gründungsfehler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermeidung von Insolvenzen bei neu gegründeten Unternehmen, indem sie präventive Ansätze aus der Sicht der Gründungsberatung beleuchtet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Beratung, die Bedeutung der Gründerpersönlichkeit sowie die methodische Planung und Finanzierung eines Gründungsvorhabens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der häufigsten Insolvenzgründe konkrete Möglichkeiten der Insolvenzprophylaxe aufzuzeigen und einen Einblick in den Aufgabenbereich von Gründungsberatern zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Statistiken zu Unternehmensinsolvenzen sowie auf der praktischen Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Gründungsberatung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Gründungsberatung, Anforderungen an den Gründer, detaillierte Planungsrechnungen (Umsatz, Kosten, Liquidität, Kapitalbedarf), Finanzierungsstrategien und Instrumente zur Existenzsicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Existenzgründung, Insolvenzprophylaxe, Gründungsberatung, Business-Plan, Liquiditätsplanung und Finanzierung.

Warum ist die Liquiditätsplanung laut dem Autor so kritisch für das 3. Jahr?

Der Autor führt aus, dass in dieser Phase häufig die tilgungsfreie Zeit öffentlicher Förderdarlehen endet und unerwartet Tilgungszahlungen einsetzen, was ohne vorausschauende Planung zu einer Liquiditätskrise führen kann.

Welche kritische Sichtweise vertritt der Autor gegenüber Banken bei der Gründungsberatung?

Der Autor kritisiert, dass viele Gründer Banken eine zu große Beraterrolle zuschreiben. Da Banken primär renditeorientiert handeln, sollten Gründer zusätzlich neutrale Unternehmensberater oder Steuerberater zu Verhandlungen hinzuziehen.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Insolvenzprophylaxe bei Existenzgründungen aus der Sicht der Gründungsberatung
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
2
Autor
Dirk Wollny (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
33
No. de catálogo
V185894
ISBN (Ebook)
9783656980087
ISBN (Libro)
9783656980674
Idioma
Alemán
Etiqueta
insolvenzprophylaxe existenzgründungen sicht gründungsberatung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dirk Wollny (Autor), 2002, Die Insolvenzprophylaxe bei Existenzgründungen aus der Sicht der Gründungsberatung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185894
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