Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Controlling

Die Auswirkungen der Währungsumrechnungsmethoden auf die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzernabschluss

Dargestellt anhand eines praktischen Beispiels

Title: Die Auswirkungen der Währungsumrechnungsmethoden auf die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzernabschluss

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 32 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Dirk Wollny (Author)

Business economics - Controlling
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der in Theorie und Praxis bedeutendsten Methoden der Währungsumrechnung und ihre Auswirkungen auf die Darstellungder wirtschaftlichen Lage des Konzerns.
Zunächst soll eine kurze Darstellung der möglichen Arten von Umrechnungskursen erfolgen. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Zeitbezugsmethode und der Stichtagskursmethode erläutert und die Auswirkungen der Wahl der Umrechnungsmethode sowie der Behandlungsformen der Umrechnungsdifferenzen auf die Darstellung im Konzernabschluss anhand eines einfachen, aber umfassenden Beispiels veranschaulicht.
Eine wachsende Zahl von Konzernunternehmen macht von der Befreiungsregeldes § 292a HGB Gebrauch und stellt den Konzernabschluss nicht nach den handelsrechtlichen, sondern nach den alternativen Vorschriften des FASB oderdes IASB auf. Der somit zunehmenden Bedeutung der Methode der funktionalenWährung, welche von beiden alternativen Rechnungslegungsstandards vorgeschrieben wird, soll durch dessen Behandlung in Kapitel 3.3 Rechnung getragenwerden.
Anhand von zwei ausgewählten Geschäftsberichten soll abschließend ein Blick indie Handhabung der Währungsumrechnung in der Praxis erfolgen. Dazu sollendie Angaben gemäß § 313 Abs. 1 Nr. 2 HGB in den Anhängen der Konzernabschlüsse der Bayer AG und der Siemens AG näher betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die grundsätzliche Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Die unterschiedlichen Umrechnungskurse

3 Die Umrechnungsmethoden

3.1 Die Zeitbezugsmethode

3.1.1 Vorgehensweise bei der Zeitbezugsmethode

3.1.2 Behandlung der Umrechnungsdifferenzen bei der Zeitbezugsmethode

3.2 Die Stichtagskursmethode

3.3 Das Konzept der funktionalen Währung

4 Ein Blick in die Praxis

5 Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Methoden der Währungsumrechnung bei der Erstellung von Konzernabschlüssen. Im Zentrum steht die Analyse, wie unterschiedliche Umrechnungsverfahren die Darstellung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens beeinflussen und welche bilanzpolitischen Spielräume sich hieraus für Konzernunternehmen ergeben.

  • Darstellung der relevanten Umrechnungskurse (historisch, Stichtagskurs, Durchschnittskurs).
  • Vergleich der Zeitbezugsmethode und der Stichtagskursmethode anhand von praktischen Fallbeispielen.
  • Erläuterung des Konzepts der funktionalen Währung.
  • Analyse der Praxis der Währungsumrechnung bei Großkonzernen wie Bayer AG und Siemens AG.
  • Bewertung des Einflusses der Methodenwahl auf die Bilanzstruktur und den Konzernerfolg.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Zeitbezugsmethode

Die Einheitstheorie des § 297 Abs. 3 S. 1 HGB besagt, dass der Konzern trotz rechtlicher Selbständigkeit der einzelnen Konzernunternehmen als Einheit anzusehen ist. Nach SCHILDBACH versteht sich die Zeitbezugsmethode als konsequente Anwendung der Einheitstheorie auf die Währungsumrechnung (vgl. SCHILDBACH 1996, 123). Die Umrechnung kann bei Anwendung dieser Methode, welche der sogenannten globalen Theorie des Konzerns zuzuordnen ist, als ein Bewertungsvorgang angesehen werden. Die in den ausländischen Abschlüssen abgebildeten Geschäftsvorfälle der Tochterunternehmen sollen derart in die Berichtswährung umgerechnet werden, als wären sie unmittelbar in dieser gebucht worden (vgl. BAETGE 1995, 154). Ziel ist es, die konzerneinheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften der Muttergesellschaft auf die Geschäftsvorfälle der Konzernunternehmen anzuwenden. GRÄFER und SCHELD sprechen in diesem Zusammenhang von dem „Prinzip der Rechnungslegungsäquivalenz“ (vgl. GRÄFER/SCHELD 2000, 228). Um sicherzustellen, dass die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften eingehalten werden, sind zwei Schritte erforderlich. Zunächst wird jeder Position der Bilanz sowie jeder Position der Gewinn- und Verlustrechnung ein bestimmter Wechselkurs zugeordnet, mit dem diese Posten später umzurechnen sind. Der zweite Schritt beinhaltet die Kontrolle der Einhaltung der äquivalenten handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätze im umgerechneten Abschluss (vgl. BUSSE VON COLBE/ORDELHEIDE 1993, 146). Hierzu sind für die Aktiva Niederstwerttests und für die Passiva Höchstwerttests durchzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Währungsumrechnung aufgrund der Globalisierung und definiert das Ziel, die Auswirkungen der Umrechnungsmethoden auf die Darstellung der wirtschaftlichen Lage zu untersuchen.

2 Die unterschiedlichen Umrechnungskurse: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Arten von Wechselkursen, insbesondere die Unterscheidung nach ihrem Zeitbezug wie historische Kurse, Stichtagskurse und Durchschnittskurse.

3 Die Umrechnungsmethoden: Das Hauptkapitel analysiert detailliert die Zeitbezugsmethode, die Stichtagskursmethode sowie das Konzept der funktionalen Währung unter Einbeziehung von Bewertungsregeln und Fallbeispielen.

4 Ein Blick in die Praxis: Hier wird anhand der Geschäftsberichte der Bayer AG und der Siemens AG untersucht, wie Unternehmen in der Praxis die gesetzlichen Anforderungen zur Währungsumrechnung umsetzen.

5 Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Vor- und Nachteile der Methoden im Hinblick auf Bilanzklarheit, Vergleichbarkeit und die Bedeutung für zukünftige Rechnungslegungsstandards.

Schlüsselwörter

Währungsumrechnung, Konzernabschluss, Zeitbezugsmethode, Stichtagskursmethode, funktionale Währung, Bilanzpolitik, Umrechnungsdifferenz, HGB, IAS, US-GAAP, Wechselkursrisiko, Bilanzstruktur, Niederstwertprinzip, Einheitstheorie, Konsolidierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik der Währungsumrechnung bei der Erstellung von Konzernabschlüssen für international agierende Unternehmen, deren Tochtergesellschaften Abschlüsse in Fremdwährungen führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Umrechnungsmethoden, deren praktische Anwendung im Konzernabschluss sowie die Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen und den Konzernerfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie sich verschiedene Umrechnungsmethoden auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken und inwieweit dadurch bilanzpolitischer Spielraum entsteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Herleitung der theoretischen Grundlagen kombiniert mit einer Fallstudienmethode, in der fiktive Beispiele sowie reale Konzernanhänge analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Zeitbezugs- und Stichtagskursmethode, das Konzept der funktionalen Währung sowie die praktische Handhabung dieser Methoden in der Unternehmenspublizität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Währungsumrechnung, Zeitbezugsmethode, Stichtagskursmethode, funktionale Währung und Bilanzpolitik.

Was unterscheidet die Zeitbezugsmethode von der Stichtagskursmethode bei der Behandlung von Kursdifferenzen?

Während bei der Zeitbezugsmethode die Differenzen meist erfolgswirksam behandelt werden, führt die Stichtagskursmethode zu einer erfolgsneutralen Verrechnung über das Eigenkapital.

Warum ist die Zuordnung der funktionalen Währung in der Praxis problematisch?

Es ist schwierig, ein Unternehmen eindeutig als "selbständig operierend" oder "vollständig in die Muttergesellschaft integriert" einzuordnen, da die betrieblichen Realitäten oft fließende Übergänge aufweisen.

Welchen Einfluss haben Hochinflationsländer auf die Methodenwahl?

Bei einer kumulierten Inflationsrate von über 100% innerhalb von drei Jahren schreibt die Rechnungslegung (nach SFAS) zwingend die Anwendung der Zeitbezugsmethode vor, um die Aussagekraft des Abschlusses zu wahren.

Excerpt out of 32 pages  - scroll top

Details

Title
Die Auswirkungen der Währungsumrechnungsmethoden auf die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzernabschluss
Subtitle
Dargestellt anhand eines praktischen Beispiels
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1.3
Author
Dirk Wollny (Author)
Publication Year
2003
Pages
32
Catalog Number
V185895
ISBN (eBook)
9783656980070
ISBN (Book)
9783656980667
Language
German
Tags
auswirkungen währungsumrechnungsmethoden darstellung verhältnisse konzernabschluss dargestellt beispiels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Wollny (Author), 2003, Die Auswirkungen der Währungsumrechnungsmethoden auf die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzernabschluss , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185895
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  32  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint