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Die Affäre Jürgen W. Möllemann - eine vergleichende Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung

Titre: Die Affäre Jürgen W. Möllemann - eine vergleichende Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung

Mémoire de Maîtrise , 2004 , 223 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Elisabeth Falgner (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Niemand konnte ahnen, dass der seit dem 4. April 2002 tobende publizistische Konflikt um Möllemann mit dessen Tod enden würde. Wer ist verantwortlich für Entstehung und Verlauf der Affäre Möllemann und, damit eventuell verbunden, für seinen möglichen Freitod? Möllemann selbst, wie Benedek suggeriert? Westerwelle, mit dem Möllemann zu dieser Zeit heftig um den Bundesparteivorsitz stritt? Die zahlreichen Feinde Möllemanns in der liberalen Partei oder andere gesellschaftliche Akteure? Oder nahmen die Medien Möllemanns politisches und vielleicht sein tatsächliches Ende nicht nur vorweg, sondern trugen durch die Publikationen solcher Aussagen entscheidend dazu bei?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZUM VERHÄLTNIS VON MEDIEN, POLITIK UND REALITÄT

2.1 WECHSELSEITIGE ABHÄNGIGKEIT VON MEDIEN UND POLITIK

2.2 FUNKTIONEN MASSENMEDIALER POLITIKBERICHTERSTATTUNG

2.3 VERZERRUNG DER REALITÄT DURCH DIE MEDIEN

3 PUBLIZISTISCHE KONFLIKTE

3.1 DEFINITION UND GRUNDSTRUKTUR

3.2 INTENSITÄT UND VERLAUF

3.3 THEMENVERLAUF UND -DARSTELLUNG

3.4 AKTEURE UND AKTEURSVERHALTEN

3.5 SKANDALIERUNG

4 DER PUBLIZISTISCHE KONFLIKT UM JÜRGEN W. MÖLLEMANN

4.1 VORGESCHICHTE UND KONFLIKTANLASS

4.2 GESELLSCHAFTLICHE UND INNERPARTEILICHE HINTERGRÜNDE

4.3 DIE KONFLIKTEREIGNISSE IM ÜBERBLICK

4.4 ZUSAMMENFASSUNG UND ABLEITUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN

5 AUFBAU DER UNTERSUCHUNG

5.1 UNTERSUCHUNGSMETHODE UND -ZEITRAUM

5.2 AUSWAHL DES UNTERSUCHUNGSGEGENSTANDES

5.3 AUSWAHL DER UNTERSUCHUNGSEINHEITEN

5.4 DAS KATEGORIENSYSTEM

5.5 RELIABILITÄTSTESTS

6 ERGEBNISSE

6.1 INTENSITÄT UND VERLAUF IM FALL MÖLLEMANN

6.2 THEMENVERLAUF UND -DARSTELLUNG IM FALL MÖLLEMANN

6.3 AKTEURE UND AKTEURSVERHALTEN IM FALL MÖLLEMANN

6.4 SKANDALIERUNG IM FALL MÖLLEMANN

7 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die empirische Untersuchung, ob der publizistische Konflikt um Jürgen W. Möllemann gezielt dramatisiert und der Politiker in der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung (SZ) und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) an den Pranger gestellt wurde. Dabei wird analysiert, inwieweit die Medien eine aktive Doppelrolle als Berichterstatter und Konfliktakteur einnahmen.

  • Analyse des publizistischen Konflikts um Jürgen W. Möllemann
  • Untersuchung der Berichterstattungsintensität und des Konfliktverlaufs
  • Identifikation der zentralen Themen und Akteure
  • Überprüfung von Skandalierungstendenzen in der medialen Darstellung
  • Vergleichende Inhaltsanalyse zwischen SZ und FAZ

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Grundstruktur

Publizistische Konflikte können grundsätzlich definiert werden als „...Kontroversen zwischen mindestens zwei Kontrahenten (K1, K2), mit Informationen (I) über einen Konflikt-Gegenstand (G) via Massenmedien (M) vor einem Publikum (P).“ (Kepplinger et al., 1989, S.201; vgl. auch Kepplinger, 1994, S. 214). Publizistische Konflikte sind die am häufigsten auftretende Form massenmedial vermittelter Konflikte. Der Informationsfluss verläuft folglich stets über die Medien zum Publikum. Neue Informationen über den Konfliktgegenstand können von den Kontrahenten, anderen gesellschaftlichen Akteuren und den Medien selbst stammen. Beispielsweise decken Journalisten auf eigene Faust neue Informationen auf, recherchieren in Archiven nach Hintergründen und Zusammenhängen oder greifen die Berichterstattung anderer Medien auf.

Handlungsträger des publizistischen Konfliktes sind typischerweise Akteure, Medien und Publikum. Die Beziehungen zwischen ihnen bilden eine für publizistische Konflikte charakteristische Grundstruktur. Kepplinger et al. veranschaulichten sie 1989 im Grundmodell publizistischer Konflikte.

Abbildung 1 auf der folgenden Seite zeigt die komplexen Kommunikationsbeziehungen zwischen den beiden Kontrahenten (K1, K2), zu den Massenmedien (M1, M2, Mu) sowie zwischen den Kontrahenten und dem Publikum (P1, P2, Pu). Die Darstellung erfolgt anhand des durchgezogenen schwarzen Liniengeflechts. Die Massenmedien unterscheiden sich in drei Kategorien: die Anhänger der beiden Kontrahenten (M1, M2) und die unentschiedenen oder uninteressierten Medien (Mu). Analog setzten sich die drei Teilpublika P1, P2 und Pu zusammen, die ebenfalls unterschiedliche Ansichten über den zentralen Konfliktgegenstand (G1 bzw. G2) vertreten. Üblicherweise sind die Anhänger des Kontrahenten K1 – im Modell die ihn unterstützenden Medien M1 sowie das Teilpublikum P1 – zugleich Gegner von Kontrahent K2 und umgekehrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Affäre Möllemann und Erläuterung des Forschungsinteresses sowie des Aufbaus der Arbeit.

2 ZUM VERHÄLTNIS VON MEDIEN, POLITIK UND REALITÄT: Theoretische Auseinandersetzung mit den wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen dem Mediensystem und der Politik sowie der Frage der Realitätsverzerrung.

3 PUBLIZISTISCHE KONFLIKTE: Fundierte theoretische Grundlagen zu Strukturmerkmalen, Verlauf, Akteursverhalten und Skandalierungsprozessen in publizistischen Konflikten.

4 DER PUBLIZISTISCHE KONFLIKT UM JÜRGEN W. MÖLLEMANN: Darstellung der historischen Entwicklung und der konkreten Ereignisse der Affäre als Grundlage für die spätere Analyse.

5 AUFBAU DER UNTERSUCHUNG: Offenlegung der methodischen Anlage der quantitativen Inhaltsanalyse sowie Auswahl des Untersuchungsmaterials und des Kategoriensystems.

6 ERGEBNISSE: Präsentation und Diskussion der empirischen Daten hinsichtlich Intensität, Themen, Akteuren und Skandalierungsgrad im untersuchten Fall.

7 FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Einordnung der Ergebnisse in die allgemeine Konflikttheorie.

Schlüsselwörter

Publizistischer Konflikt, Möllemann-Affäre, Skandalierung, Medienberichterstattung, Inhaltsanalyse, Politische Kommunikation, Agenda-Setting, Gatekeeping, FDP, Jürgen W. Möllemann, Presseanalyse, Journalistische Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den publizistischen Konflikt um den FDP-Politiker Jürgen W. Möllemann unter dem Aspekt, ob und wie dieser in den Medien gezielt skandalisiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Beziehung zwischen Medien und Politik, die Dynamik publizistischer Konflikte, das Phänomen der Skandalierung sowie die konkrete Analyse des Falls Möllemann im Zeitraum von 2002 bis 2003.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel besteht darin, empirisch zu prüfen, ob der Konflikt um Möllemann in der Berichterstattung von SZ und FAZ durch Skandalierungstendenzen und eine aktive Rolle der Medien geprägt war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin führt eine quantitative Inhaltsanalyse der Politikteile der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durch, um formale und inhaltliche Merkmale systematisch zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen publizistischer Konflikte, die fallspezifische Darstellung der Möllemann-Affäre sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung der Inhaltsanalyse inklusive zahlreicher Tabellen und Abbildungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Publizistischer Konflikt, Skandalierung, Medienberichterstattung, Politische Kommunikation und Inhaltsanalyse.

Warum wurde der Fall Möllemann als Fallbeispiel gewählt?

Der Fall zeichnet sich durch eine hohe mediale Resonanz aus, ist zeitlich klar abgrenzbar und die massiven beruflichen wie persönlichen Konsequenzen für den Akteur legten die Vermutung einer Skandalierung nahe.

Gab es signifikante Unterschiede in der Berichterstattung zwischen SZ und FAZ?

Obwohl beide Medien den Konflikt sehr ähnlich behandelten (Koorientierung), zeigten sich bei der SZ als linksliberalem Blatt eine stärkere Skandalierungstendenz und intensivere negative Bewertungen als bei der FAZ.

Was ist das zentrale Ergebnis der Arbeit?

Der Fall Möllemann erweist sich als Prototyp eines publizistischen Konfliktes mit deutlichen Skandalierungstendenzen, bei dem die Medien eine aktive, teils skandalierende Rolle spielten.

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Résumé des informations

Titre
Die Affäre Jürgen W. Möllemann - eine vergleichende Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung
Université
LMU Munich
Note
1.7
Auteur
Elisabeth Falgner (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
223
N° de catalogue
V185923
ISBN (ebook)
9783656990109
ISBN (Livre)
9783869430515
Langue
allemand
mots-clé
affäre jürgen möllemann inhaltsanalyse süddeutscher zeitung frankfurter allgemeiner
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Falgner (Auteur), 2004, Die Affäre Jürgen W. Möllemann - eine vergleichende Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185923
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