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Die Konzernsteuerquote - Abgrenzung, Aussagefähigkeit, Beeinflussbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten

Titel: Die Konzernsteuerquote - Abgrenzung, Aussagefähigkeit, Beeinflussbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten

Diplomarbeit , 2004 , 93 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Diplom-Ökonom Martin Daniel Rieg (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Aussagekraft und den Bestimmungsfaktoren der Konzernsteuerquote, zeigt Möglichkeiten zu ihrer Verbesserung auf und stellt die Konzeption eines Steuercontrolling mit Hilfe der Konzernsteuerquote vor. Die Untersuchung ist dabei auf börsennotierte Publikumsgesellschaften ausgerichtet, die nach deutschem Handelsrecht Rechnung legen.2 Ziel ist es, die Einflussfaktoren der Konzernsteuerquote offen zu legen, ihre Aussagefähigkeit zu beurteilen, und Verwendungsmöglichkeiten zu demonstrieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Einordnung der Thematik

1.2 Prämissen und Ziele der Untersuchung

1.3 Vorgehensweise und Aufbau

2 Konzeptionelle Grundlagen der Konzernsteuerquote

2.1 Definition der Konzernsteuerquote

2.1.1 Komponenten des Quotienten Konzernsteuerquote

2.1.1.1 Zähler: Steueraufwand

2.1.1.1.1 Laufender bzw. zahlungswirksamer Steueraufwand

2.1.1.1.2 Latenter bzw. zukünftiger Steueraufwand

2.1.1.2 Nenner: Konzernjahresüberschuss vor Ertragsteuern

2.1.2 Kennzahl zur Messung der betrieblichen Steuerbelastung

2.2 Eignung der Konzernsteuerquote als steuerliches Partialziel

2.2.1 Ableitung steuerlicher Partialziele aus den Unternehmenszielen

2.2.2 Konzernsteuerquote versus relative Steuerbarwertminimierung

2.3 Funktionen der Konzernsteuerquote

2.3.1 Kommunikation der betrieblichen Steuerpolitik gegenüber externen Interessengruppen

2.3.2 Konzernsteuerquote als Kontrollinstrument der Unternehmensleitung

2.3.3 Management der Konzernsteuerquote und Steuercontrolling mit Hilfe der Konzernsteuerquote

2.3.3.1 Vergütung in Abhängigkeit von der Konzernsteuerquote

2.3.3.2 Voraussetzungen für den Einsatz von Anreizsystemen

2.3.3.3 Controllability und Pareto-Effizienz als Kriterien für Anreizsysteme

2.3.3.4 Zwischenfazit

2.4 Bedeutende Änderungen der Konzernrechnungslegung im Bereich latenter Steuern durch DRS 10

2.4.1 Mischform zwischen timing und temporary concept

2.4.2 Aktivierungspflicht und Einschränkung der Saldierungsfähigkeit latenter Steuern

2.4.3 Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge

2.4.4 Zusätzliche Anhangangaben: Steuerliche Überleitungsrechnung

3 Bestimmungsfaktoren der Konzernsteuerquote

3.1 Einflüsse auf die Konzernsteuerquote

3.1.1 Einfluss latenter Steuern

3.1.1.1 Kompensationseffekt latenter Steuern

3.1.1.2 Sensibilität latenter Steuern für Änderungen des Steuerrechts und der Ertragserwartungen

3.1.2 Abhängigkeit der Konzernsteuerquote vom Konzernergebnis vor Steuern

3.1.3 Zwischenfazit

3.2 Beeinflussbare Treiber der Konzernsteuerquote

3.2.1 Steuerbilanzpolitik i. e. S.

3.2.2 Nicht abziehbare Aufwendungen und steuerfreie Erträge

3.2.3 Gestaltung der Verrechnungspreispolitik

3.2.4 Gestaltung der Konzernfinanzierung

3.2.5 Rechtsformwahl und Rechtsformwechsel

3.2.6 Funktions- und Risikoverlagerung

3.2.7 Verlegung des Konzernsitzes

4 Einsatzmöglichkeiten der Konzernsteuerquote

4.1 Konzernsteuerquote und Bilanzanalyse

4.1.1 Informationsgehalt und Aussagekraft der Konzernsteuerquote

4.1.2 Vergleichbarkeit der Konzernsteuerquote

4.1.3 Informationswert der steuerlichen Überleitungsrechnung

4.1.4 Zwischenfazit

4.2 Konzernsteuerquote als Kern einer Steuercontrolling-Konzeption

4.2.1 Neugestaltung der Berichterstattung über Steuern als Grundlage für ein Steuercontrolling mit Hilfe der Konzernsteuerquote

4.2.2 Allgemeine Informationsfunktion der Kennzahl Konzernsteuerquote

4.2.3 Konzernsteuerquote als Instrument der sachlichen Führung

4.2.4 Konzernsteuerquote als Instrument der organisatorischen Führung

5 Thesenförmige Zusammenfassung

6 Bewertung der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Aussagekraft und Bestimmungsfaktoren der Konzernsteuerquote für börsennotierte Publikumsgesellschaften und entwickelt ein Konzept für ein Steuercontrolling unter Nutzung dieser Kennzahl.

  • Methodische Grundlagen und Definition der Konzernsteuerquote
  • Einfluss latenter Steuern und steuerbilanzpolitische Auswirkungen
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch Verrechnungspreise und Konzernfinanzierung
  • Einsatz der Kennzahl in der Bilanzanalyse und Unternehmenssteuerung

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Gestaltung der Verrechnungspreispolitik

Verrechnungspreise im steuerlichen Sinne sind die Wertansätze für Lieferungs- und Leistungsverrechnungen zwischen rechtlich selbständigen Einheiten einer Unternehmensgruppe bzw. zwischen Betriebsstätten eines Einheitsunternehmens. Verrechnungspreise erfüllen folgende Funktionen: Unterstützung des Geschäftsmodells, Liquiditätsmanagement und steuerliche Optimierung.

Mit der Nutzung des Instruments der Verrechnungspreise kann die Konzernsteuerquote ohne gewichtige Eingriffe in die Unternehmensprozesse gesenkt werden. Dabei kann insbesondere das internationale Steuergefälle genutzt werden, indem steuerliche Bemessungsgrundlagen verlagert werden ohne Auswirkungen auf das Konzernergebnis auszulösen. Die steuerliche Zielsetzung der Verrechnungspreispolitik hängt dabei sowohl von den anzuwendenden Steuersätzen als auch von der Situation der Konzerngesellschaften ab. Prinzipiell sollte versucht werden, Gewinne in Niedrigsteuerländern anfallen zu lassen. Dieses Schema sollte dann verlassen werden, wenn Verluste in hoch besteuerten Konzerngesellschaften bestehen, die nur durch Anfall von Gewinnen genutzt werden können. Verrechnungspreise sollten ferner dazu verwendet werden, Doppelbesteuerungen innerhalb eines Konzernverbunds zu vermeiden, die aus differierenden Gewinnabgrenzungsregeln zwischen In- und Ausland resultieren können.

Nachdem bislang der Eindruck erweckt worden sein könnte, Verrechnungspreise seien beliebig gestaltbar, muss nun diesem Fehlschluss begegnet werden. Der grundlegende Maßstab zur Kalkulation steuerlich zulässiger Verrechnungspreise ist der Fremdvergleichsgrundsatz, der einen Ansatz von Werten fordert, die so auch zwischen fremden Dritten zustande kommen würden. Doch es gibt nicht den Verrechnungspreis, stattdessen besteht bis zu einem gewissen Maße ein Ermessensspielraum zur Ermittlung steuerlich zulässiger Werte. Daraus ergibt sich das Gestaltungspotential, das in den Verrechnungspreisen steckt und i. S. d. Optimierung der Konzernsteuerquote genutzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung verortet die Konzernsteuerquote als Instrument zur Messung der Steuerbelastung und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung.

2 Konzeptionelle Grundlagen der Konzernsteuerquote: Dieses Kapitel definiert die Bestandteile der Konzernsteuerquote, untersucht ihre Funktionen und beleuchtet die Auswirkungen von DRS 10 auf die Bilanzierung latenter Steuern.

3 Bestimmungsfaktoren der Konzernsteuerquote: Es werden die Einflüsse latenter Steuern sowie beeinflussbare Treiber, wie Steuerbilanzpolitik, Verrechnungspreisgestaltung und Funktionsverlagerungen, detailliert analysiert.

4 Einsatzmöglichkeiten der Konzernsteuerquote: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Kennzahl für die Bilanzanalyse und konzipiert ein Steuercontrolling unter Verwendung der Konzernsteuerquote.

5 Thesenförmige Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer prägnanten, in Thesen gegliederten Zusammenfassung der Kernergebnisse.

6 Bewertung der Ergebnisse und Ausblick: Eine kritische Würdigung der Aussagekraft der Kennzahl vor dem Hintergrund aktueller Rechnungslegungsstandards rundet die Arbeit ab.

Schlüsselwörter

Konzernsteuerquote, Steuerbelastung, DRS 10, latente Steuern, Steuercontrolling, Steuerplanung, Steuerbilanzpolitik, Verrechnungspreise, Konzernfinanzierung, Funktionsverlagerung, Bilanzanalyse, Kennzahlen, Steueraufwand, Konzernjahresüberschuss, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzernsteuerquote als Kennzahl zur Messung der effektiven Steuerbelastung von Unternehmensgruppen und deren Bedeutung im Kontext moderner Rechnungslegungsstandards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Berechnung der Quote, die steuerliche Beeinflussbarkeit durch verschiedene Gestaltungsmaßnahmen sowie die Anwendung im internen Steuercontrolling und bei der Bilanzanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Einflussfaktoren der Konzernsteuerquote transparent zu machen, ihre Aussagekraft kritisch zu beurteilen und Möglichkeiten für ihren Einsatz als Steuerungsinstrument aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse betriebswirtschaftlicher Konzepte zur Steuerplanung, eingebettet in die aktuellen Anforderungen der Konzernrechnungslegung nach deutschem Handelsrecht und dem DRS 10.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kennzahl, die Analyse der Bestimmungsfaktoren sowie die Diskussion praktischer Anwendungsmöglichkeiten im externen Berichtswesen und internen Controlling.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Konzernsteuerquote, Steuercontrolling, latente Steuern, Steuerbelastung, Steuerbilanzpolitik und Verrechnungspreisgestaltung sind die wesentlichen Begriffe.

Wie beeinflusst der Standard DRS 10 die Kennzahl?

DRS 10 führt zu einer verbindlicheren Ansatzpflicht für latente Steuern, was einerseits die Vergleichbarkeit verbessert, andererseits aber durch die Sprunghaftigkeit latenter Steuern die Aussagekraft der Quote kurzfristig verzerren kann.

Warum ist die Konzernsteuerquote nicht mit der Steuerbarwertminimierung deckungsgleich?

Die Konzernsteuerquote ist eine periodenbezogene Kennzahl, während die Steuerbarwertminimierung die Gesamtheit künftiger Steuerzahlungen betrachtet; dadurch deckt die Quote nur einen Teilbereich des steuerlichen Oberziels ab.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Konzernsteuerquote - Abgrenzung, Aussagefähigkeit, Beeinflussbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten
Hochschule
Universität Hohenheim
Note
1.3
Autor
Diplom-Ökonom Martin Daniel Rieg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
93
Katalognummer
V185924
ISBN (eBook)
9783656990093
ISBN (Buch)
9783867467674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzernsteuerquote abgrenzung aussagefähigkeit beeinflussbarkeit verwendungsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Ökonom Martin Daniel Rieg (Autor:in), 2004, Die Konzernsteuerquote - Abgrenzung, Aussagefähigkeit, Beeinflussbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185924
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Leseprobe aus  93  Seiten
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