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Wechselkursstrategien ausgewählter EU-Beitrittskandidatenländer für deren Annäherung an die Europäische Währungsunion

Titre: Wechselkursstrategien ausgewählter EU-Beitrittskandidatenländer für deren Annäherung an die Europäische Währungsunion

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 107 Pages , Note: 1

Autor:in: Ing. Mag. Thomas Kaim (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für die Währungspolitik der mittel- und osteuropäischen Länder , die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beitreten werden, wirft ihre spätere Mitgliedschaft in der Europäischen Währungsunion schon jetzt einige Fragen auf, die sich zum einen auf den ...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Währungspolitische Optionen

2.1 Voraussetzungen zur Aufnahme in die Europäische Währungsunion

2.1.1 Das Europäische Wechselkurssystem II (EWS II)

2.1.2 Überblick über unterschiedliche Wechselkursregime

2.2 Frage nach dem „richtigen“ Wechselkursregime

2.2.1 Erfahrungen aus vergangenen Bank- und Währungskrisen

2.2.2 Entwicklung hin zur „Two Corner Solution“

2.3 Fixe Wechselkursregime

2.3.1 Currency Board

2.3.2 Crawling Peg und Crawling Band

2.4 Flexible Wechselkursregime

2.4.1 Independent Floating

2.4.2 Managed Floating

2.4.3 Inflation Targeting

2.4.3.1 Definitionen und Voraussetzungen des Inflation Targeting

2.4.3.2 Die Wahl des Preisindex, des Inflationsziels und Wirkungs verzögerung der Geldpolitik

2.4.3.3 Auswirkungen des Wechselkurses auf das Inflationsziel

3 Wechselkursstrategien ausgewählter mittel- und osteuropäischer EU-Beitrittskandidatenländer

3.1 Ungarn

3.1.1 Einführung des Fixed Peg

3.1.2 Periode des Crawling Band

3.1.3 Einführung des Peg mit horizontalem Band und Inflation Targeting

3.1.4 Wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

3.2 Estland

3.2.1 Entwicklung seit der politischen Unabhängigkeit

3.2.2 Vorbereitung des Currency Board

3.2.3 Einführung des Currency Board

3.2.4 Wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

3.3 Tschechien

3.3.1 Einführung des Fixed Peg

3.3.2 Währungskrise im Mai 1997

3.3.3 Periode des Managed Floating und Inflation Targeting

3.3.4 Wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

3.4 Slowenien

3.4.1 Geldmengenorientierte Stabilisierungspolitik

3.4.2 Periode der „Dualen Zielpolitik“

3.4.3 Wechselkursbezogene Stabilisierungspolitik

3.4.4 Wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

3.5 Polen

3.5.1 Periode des Fixed Peg

3.5.2 Periode des Crawling Peg bzw. Band

3.5.3 Einführung des Managed Floating und Inflation Targeting

3.5.4 Wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren

4 Vor- und Nachteile der Annäherung an die Europäische Währungsunion

4.1 Überblick

4.2 Überprüfung der Konvergenz

4.2.1 Defizit- und Schuldenquote

4.2.2 Inflationskriterium und das Problem der realen Wechselkursaufwertung im Zusammenhang mit dem Balassa-Samuelson Effekt

4.2.2.1 Der Balassa-Samuelson Effekt

4.2.2.2 Kritische Anmerkungen zum Balassa-Samuelson Effekt

4.2.2.3 Auswirkungen der strukturell bedingten Inflation im Falle eines EWS II – Beitritts

4.2.2.4 Auswirkungen der strukturell bedingten Inflation im Falle eines EWU – Beitritts

4.2.2.5 Sonstige Auswirkungen der realen Konvergenz

4.2.3 Zinskriterium

4.2.4 Bisherige Erfahrungen bei der Konvergenzprüfung

4.3 „Euroisierung“

5 Zusammenfassung und Endbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die währungspolitischen Strategien ausgewählter mittel- und osteuropäischer EU-Beitrittskandidatenländer und analysiert deren Annäherung an die Europäische Währungsunion (EWU). Im Zentrum steht dabei die Fragestellung, welche Wechselkursregime die Länder im Transformationsprozess verfolgt haben und welche Probleme durch einen verfrühten Beitritt zur EWU entstehen können.

  • Analyse verschiedener Wechselkursregime (Fixkurssysteme bis hin zum Inflation Targeting)
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung und Stabilisierungsstrategien in Ungarn, Estland, Tschechien, Slowenien und Polen
  • Diskussion der Vor- und Nachteile der Annäherung an die EWU unter Berücksichtigung von Konvergenzkriterien
  • Beleuchtung der Rolle des Balassa-Samuelson-Effekts bei der Inflationsentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Currency Board

Das Currency Board ist eine Form der festen Wechselkursstrategie, wobei es von der Anwendung her zwischen dem Fixed Peg und der Dollarisierung (bzw. Euroisierung) anzusiedeln ist. (IMF, 2000, S.26)

Das Prinzip des Currency Board besteht darin, die gesamten geldpolitischen Kompetenzen an eine ausländische Zentralbank mit hoher Reputation zu übertragen. Der inländische Bargeldumlauf muß zu 100% durch Devisenreserven gedeckt sein, und die Ausgabe inländischer Banknoten und Münzen ist nur im Austausch gegen Devisen möglich. Die Nachfrage nach Devisen kann daher niemals den Bestand an Währungsreserven übersteigen.

Die umlaufende Geldmenge wird allein durch die Nachfrage der Wirtschaftssubjekte bestimmt, und die Währungsbehörde ist gesetzlich dazu verpflichtet, alle An- und Verkaufswünsche zu dem festgelegten Wechselkurs zu erfüllen. (Jochem et al., 2001, S.12) Die Einführung eines Currency Board eignet sich am besten in den Ländern, die eine sehr offene Volkswirtschaft haben, wie z.B.: Estland. (Bofinger, 1999, S.24)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung skizziert die Fragestellungen der Währungspolitik für EU-Beitrittsländer und definiert das Ziel der Arbeit, Wechselkursstrategien zu analysieren sowie Probleme eines verfrühten EWU-Beitritts aufzuzeigen.

2 Währungspolitische Optionen: Dieses Kapitel untersucht theoretische Rahmenbedingungen und währungspolitische Optionen, inklusive Fixkurs- und flexibler Wechselkurssysteme, sowie die Erfahrungen aus vergangenen Krisen.

3 Wechselkursstrategien ausgewählter mittel- und osteuropäischer EU-Beitrittskandidatenländer: Das Hauptkapitel konzentriert sich auf die spezifischen Erfahrungen und Entwicklungen in Ungarn, Estland, Tschechien, Slowenien und Polen hinsichtlich ihrer Wechselkurspolitik.

4 Vor- und Nachteile der Annäherung an die Europäische Währungsunion: Hier werden die ökonomischen Vor- und Nachteile eines Beitritts zur EWU analysiert, insbesondere im Hinblick auf Konvergenzkriterien, den Balassa-Samuelson-Effekt und das Zinskriterium.

5 Zusammenfassung und Endbetrachtung: Dieses abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsperspektiven und Herausforderungen der Beitrittskandidaten.

Schlüsselwörter

Europäische Währungsunion, EWU, Wechselkursstrategien, EU-Beitritt, Transformationsprozess, Währungspolitik, Inflation Targeting, Currency Board, Balassa-Samuelson-Effekt, Konvergenzkriterien, Preisstabilität, Wirtschaftswachstum, Kapitalflüsse, Osteuropa.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der währungspolitischen Ausrichtung von mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländern im Hinblick auf ihren zukünftigen Beitritt zur Europäischen Währungsunion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Wechselkursregime, deren Anwendung in Transformationsländern, die Herausforderungen der Konvergenzprüfung sowie die Auswirkungen einer verfrühten Euro-Einführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die praktizierten Wechselkursstrategien ausgewählter Länder zu beschreiben und aufzuzeigen, welche Probleme durch einen verfrühten EWU-Beitritt (z.B. Wettbewerbsnachteile) entstehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Methode, indem sie volkswirtschaftliche Kerndaten und Literaturanalysen zur Beschreibung der Wechselkurspolitik der untersuchten Länder heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Wechselkursstrategien von Ungarn, Estland, Tschechien, Slowenien und Polen analysiert und deren Erfahrungen in den 90er Jahren bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Währungsunion, Transformationsprozess, Inflation Targeting, Balassa-Samuelson-Effekt und Konvergenzkriterien charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Currency Board in den baltischen Staaten?

Das Currency Board wird als besonders starres und glaubwürdiges Wechselkurssystem beschrieben, das sich vor allem für sehr offene Volkswirtschaften wie Estland eignet, um Preisstabilität zu importieren.

Wie bewertet der Autor den Einfluss des Balassa-Samuelson-Effekts?

Der Autor ordnet den Effekt als signifikante Ursache für strukturell höhere Inflationsraten in aufholenden Volkswirtschaften ein, was die Erfüllung der nominalen Maastricht-Kriterien erschweren kann.

Warum ist die Wahl des Einstiegskurses in das EWS II so bedeutsam?

Der Einstiegskurs ist kritisch, da die im EWS II vereinbarte Parität in der Regel als Grundlage für den finalen Umtauschkurs zum Euro dient und eine spätere Abwertung als Nichterfüllung des Wechselkurskriteriums gewertet würde.

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Résumé des informations

Titre
Wechselkursstrategien ausgewählter EU-Beitrittskandidatenländer für deren Annäherung an die Europäische Währungsunion
Université
Vienna University of Economics and Business
Note
1
Auteur
Ing. Mag. Thomas Kaim (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
107
N° de catalogue
V185979
ISBN (ebook)
9783869439969
ISBN (Livre)
9783867467803
Langue
allemand
mots-clé
wechselkursstrategien eu-beitrittskandidatenländer annäherung europäische währungsunion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ing. Mag. Thomas Kaim (Auteur), 2004, Wechselkursstrategien ausgewählter EU-Beitrittskandidatenländer für deren Annäherung an die Europäische Währungsunion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185979
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Extrait de  107  pages
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