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Macht und Machtmessung

Título: Macht und Machtmessung

Tesis , 2006 , 74 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Dipl.-Wirt.-Inf. Kim Kaesewinkel (Autor)

Sociología - Sistemas sociales y Estructuras sociales
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Zunächst werden die relevanten Begriffe um das Thema Macht vorgestellt und für den Kontext der weiteren Ausarbeitung definiert. Dazu wird die vielfältige Präsenz der Macht in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens aufgezeigt und die Notwendigkeit der Messbarkeit erläutert.
Eine reine Erklärung der notwendigen Schritte eines Mess- oder Bewertungsvorganges reicht für das Messen von Macht nicht aus. Damit Macht gemessen werden kann, ist eine
weitere Strukturierung des abstrakten Konstrukts Macht erforderlich. Dies kann anhand von Typologien erfolgen, wie an Beispielen von French/Raven und Etzioni erläutert wird.
Für die Bewertung von Machtmessungsverfahren müssen nun geeignete Gütekriterien gefunden werden, die in ihrer Vollständigkeit und universellen Gültigkeit auf möglichst alle Machtmessungsverfahren anwendbar sind. Für die Bewertung gut geeignete Hauptkriterien werden zur besseren Bewertbarkeit weiter strukturiert und Anwendungs-vorschriften dafür entwickelt.
Aus der Vielzahl der bekannten Machtmessungsverfahren werden für die Erprobung des entwickelten Bewertungssystems Verfahren aus unterschiedlichen Themengebieten der Machtbestimmung ausgewählt und vorgestellt.
Aus Erkenntnissen der durchgeführten Bewertungen ergeben sich Ansätze zu weiteren Entwicklungen des Bewertungssystems. Die Arbeit ist sehr interdiziplinär!

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Methodische Vorgehensweise

2 Bedeutung von Macht

2.1 Begriff Macht

2.2 Begriff Machtgleichgewicht

2.3 Stellenwert von Macht

2.3.1 Politik

2.3.2 Ökonomie

2.3.3 Wissenschaft

2.3.4 Fazit

3 Grundlagen zur Messung von Macht

3.1 Begriff Messung

3.2 Begriff Operationalisierung

3.3 Strukturierung von Macht

3.3.1 Machtgrundlagen nach French/Raven:

3.3.2 Machtgrundlagen nach Etzioni

3.3.3 Übersicht weiterer Machtgrundlagen

4 Entwicklung eines Bewertungssystems für Machtmessungsverfahren

4.1 Validität

4.2 Objektivität

4.3 Potential

5 Verfahren zur Machtmessung

5.1 Shapley-Shubik-Index

5.2 Banzhaf-Index

5.3 Bestimmung von Marktmacht nach dem Bundeskartellamt

5.4 Machtbestimmung durch Netzwerkanalyse

6 Bewertung der Machtmessungsverfahren

6.1 Shapley-Shubik-Index

6.2 Banzhaf-Index

6.3 Bestimmung von Marktmacht nach dem Bundeskartellamt

6.4 Verfahren aus Netzwerkanalyse

6.5 Erkenntnisse aus den Bewertungen

6.6 Vorschläge zur weiteren Verwertung der Ergebnisse

7 Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, ein universell anwendbares Bewertungssystem für verschiedene Machtmessungsverfahren zu entwickeln und zu erproben, um deren Güte systematisch und vergleichbar zu prüfen.

  • Grundlagen der Definition und Strukturierung des Machtbegriffs.
  • Methodische Anforderungen an Messung und Operationalisierung von Macht.
  • Entwicklung von Gütekriterien (Validität, Objektivität, Potential) zur Bewertung von Messverfahren.
  • Analyse und Bewertung spezifischer Machtmessungsmethoden (SSI, Banzhaf-Index, Marktmachtbestimmung, Netzwerkanalyse).
  • Erkenntnisse zur Vergleichbarkeit und Anwendbarkeit dieser Verfahren.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Machtgrundlagen nach French/Raven:

French und Raven haben in ihrer Typisierung sechs Grundlagen von Macht [bases of power] differenziert. Belohnungsmacht [Reward Power]: Der Machthaber A verfügt über Ressourcen, die ihn in die Lage versetzt B zu belohnen. Belohnen bedeutet, dass die Situation aus Sicht von B positiv empfunden werden muss. Sollte ein Arbeitnehmer Freizeit mögen, könnte ein vom Arbeitgeber in Aussicht gestellter Zusatzurlaub ein Beispiel sein. Es ist nicht notwendig, dass A diese Ressourcen wirklich besitzt, sondern dass B eine in Aussicht gestellte Belohnung als möglich ansieht. Es kann auch belohnt werden, indem eine von B negativ empfundene Situation aufgehoben wird. So kann ein Lehrer das Nachsitzen eines Schülers beenden.

Bestrafungsmacht [Coercive Power]: Umgekehrt zur Belohnungsmacht verfügt A über Möglichkeiten, B in eine negativ empfundene Situation zu versetzen. A kann B Entlassen oder Überstunden anordnen. Auch das Entfernen einer Belohnung kann eine Art von Bestrafung sein.

Legitimationsmacht [Legitimate Power]: Diese Grundlage beruht auf den Normen und Werten, die B anerkennt. A ist aus seiner Sicht berechtigt, ein bestimmtes Verhalten von B zu fordern, und B selber sieht sich in der Pflicht, dieser Forderung nachzukommen. Dies könnte beispielsweise ein Autofahrer sein, der die Anweisungen eines uniformierten Polizisten befolgt, da er diesen als Staatsautorität akzeptiert.

Identifikationmacht [Referent Power]: A ist in der Lage, als Bezugperson für B zu dienen. B identifiziert sich mit A oder hat das Verlangen A ähnlich zu sein. Dies kann bei B zur Annahme von Handlungen, Wertauffassungen oder anderen charakteristischen Zügen, die von A vertreten bzw. gezeigt werden, führen. Beidseitig muss dieser Prozess nicht bewusst erfolgen. Weder muss A von der Identifikation von B wissen noch muss B wahrnehmen, dass er von A beeinflusst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Problematik und Komplexität des Machtbegriffs sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit zur Entwicklung eines Bewertungssystems für Machtmessungen.

2 Bedeutung von Macht: Beleuchtet das definitorische Verständnis von Macht (u.a. nach Max Weber) und den hohen Stellenwert von Macht in Politik, Ökonomie und Wissenschaft.

3 Grundlagen zur Messung von Macht: Erläutert die theoretischen Voraussetzungen für Messungen sowie die Operationalisierung und Strukturierung von Macht durch Typologien wie French/Raven und Etzioni.

4 Entwicklung eines Bewertungssystems für Machtmessungsverfahren: Führt die Gütekriterien Validität, Objektivität und Potential ein, um Verfahren systematisch hinsichtlich ihrer Eignung und Qualität zu bewerten.

5 Verfahren zur Machtmessung: Stellt konkrete Methoden zur Bestimmung von Macht vor, darunter Voting-Power-Indices wie Shapley-Shubik und Banzhaf, die Bestimmung von Marktmacht durch das Bundeskartellamt sowie die Netzwerkanalyse.

6 Bewertung der Machtmessungsverfahren: Wendet das entwickelte Bewertungssystem auf die genannten Verfahren an, benotet diese und begründet die Ergebnisse detailliert.

7 Schlussbemerkungen: Fasst die Problematik der Machtmessung zusammen und bietet Anregungen für zukünftige Entwicklungen und Forschungsperspektiven.

Schlüsselwörter

Machtmessung, Bewertungssystem, Validität, Objektivität, Potential, Operationalisierung, Shapley-Shubik-Index, Banzhaf-Index, Marktmacht, Netzwerkanalyse, Machtgleichgewicht, Spieltheorie, Sozialstruktur, Machtgrundlagen, Entscheidungsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das abstrakte Konstrukt Macht und entwickelt ein systematisches Verfahren, um verschiedene existierende Ansätze zur Machtmessung hinsichtlich ihrer Güte und Aussagekraft zu bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition von Macht, der operationalen Messbarkeit in sozialen und ökonomischen Kontexten sowie der Bewertung von Modellen zur Machtbestimmung (z.B. in der Politik oder bei Unternehmenskartellen).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Erarbeitung eines universellen Bewertungssystems für Machtmessungsverfahren, um diese jenseits subjektiver Einschätzungen systematisch auf ihre wissenschaftliche Eignung hin zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine methodische Systematik, die theoretische Definitionen (Max Weber) mit Gütekriterien aus der empirischen Forschung (Validität, Objektivität, Potential) kombiniert, um verschiedene Messverfahren zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Machtbegriffe, die Konzeption des Bewertungssystems und die praktische Erprobung dieses Systems an ausgewählten Messverfahren wie dem Shapley-Shubik-Index und der Netzwerkanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Machtmessung, Validität, Bewertungssystem, Voting-Power-Indices, Marktmacht und Netzwerkanalyse definieren.

Wie bewertet die Autorin die Netzwerkanalyse als Machtmessungsinstrument?

Die Autorin stuft die verschiedenen Zentralitätsmaße (Degree, Closeness, Betweenness) als logisch nachvollziehbare und sinnvoll operationalisierte Verfahren ein, die spezifische Aspekte der Macht in sozialen Netzwerken gut abbilden können.

Welche Rolle spielen die Ansätze von French/Raven?

Die Ansätze von French/Raven dienen als grundlegende Typologie, um Macht über Definitionen hinaus zu strukturieren und das abstrakte Konstrukt durch die Unterscheidung verschiedener Machtgrundlagen (wie Belohnungs- oder Expertenmacht) verständlicher zu machen.

Final del extracto de 74 páginas  - subir

Detalles

Título
Macht und Machtmessung
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
1.3
Autor
Dipl.-Wirt.-Inf. Kim Kaesewinkel (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
74
No. de catálogo
V186206
ISBN (Ebook)
9783869438504
ISBN (Libro)
9783867469258
Idioma
Alemán
Etiqueta
macht machtmessung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Wirt.-Inf. Kim Kaesewinkel (Autor), 2006, Macht und Machtmessung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186206
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